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HexeLilli

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.06.2026

Wem kann er noch trauen

Im Morgengrauen (Art Mayer-Serie 4)
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Dies ist Band 4 aus der Reihe um BKA Ermittler Art Mayer und seiner Kollegin Nele
Tschaikowski. Das Cover ähnelt den Vorgängerbänden und fällt sofort ins Auge. Der flüssige Schreibstiel und die detaillierte ...

Dies ist Band 4 aus der Reihe um BKA Ermittler Art Mayer und seiner Kollegin Nele
Tschaikowski. Das Cover ähnelt den Vorgängerbänden und fällt sofort ins Auge. Der flüssige Schreibstiel und die detaillierte Beschreibung der Berliner Schauplätze lässt die Geschichte lebendig werden. Der geschickte Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart und die Cliffhanger am Ende eines Kapitels halten die Spannung hoch. Gleich nach den ersten Zeilen begann das Wiedererkennen der Protogonisten. Das Buch hat einen sehr persönlichen Bezug zum Ermittler, sie spielen eine große Rolle und machen die Figuren greifbar.
Die Hauptgeschichte dreht sich in diesem Thriller um die junge Kessy Becker. Ihre Zwillingsschwester ist entführt worden. Sie soll sich an den Kanzler Hendrik Westphal heranmachen und für das nötige Video Material sorgen. Dann ist Westphal verschwunden. Im U-Bahn Tunnel findet man eine entstellte Frauenleiche. Ist dass die junge Frau aus dem Video? Und dann wird auch noch Art verdächtigt, die Situation spitzt sich zu.
Wieder ist es dem Autoren gelungen mit vielen Irreführungen und überraschenden Wendung für tolle Spannung und unterhaltsame Stunden zu sorgen. Bis zum Schluss habe ich als Leser im dunklen getappt. Das Ende lieferte ein nicht vorhersehbares Showdown. Ich kann das Buch nur empfehlen. Mal sehen, was Herr Raabe sich als nächstes einfallen lässt, ich freue mich schon darauf.

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Veröffentlicht am 01.06.2026

Familiengeheimnis

Eisfeld - Fleisch und Blut
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Da ich die ersten beiden Bände kannte, war ich sehr neugierig auf Band 3.Das Cover ähnelt den Vorgängerbänden, die Geschichte spielt in Berlin. Der Schreibstiel ist flüssig und detailgetreu, als wäre man ...

Da ich die ersten beiden Bände kannte, war ich sehr neugierig auf Band 3.Das Cover ähnelt den Vorgängerbänden, die Geschichte spielt in Berlin. Der Schreibstiel ist flüssig und detailgetreu, als wäre man live dabei. Die Verfolgungsjagd fand ich schon filmreif. Dank der kurzen Kapitel kam ich schnell durch die Zeilen. Der Krimi ist logisch und glaubwürdig aufgebaut, die Arbeit der LKA Ermittlerin Mara Eisfeld und ihrem Team kann man sehr gut nachvollziehen. Ausgerechnet am Heilig Abend wird Eisfeld zu einem Toten gerufen. Der Sohn eines großen, bekannten Fleisch Unternehmers wurde ermordet in seiner Penthouse Wohnung aufgefunden. Die Spur führt zur Tierschutz Aktivistin Lena von Bülow, die allerdings spurlos verschwunden ist. Die Familie will den Tot nicht an die große Glocke hängen, aber Mara wird das Gefühl nicht los, das in dieser Familie so einiges faul ist und jeder so seine Geheimnisse hat. Die Handlung fokusiert überwiegend auf die Ermittler Arbeit von Eisfeld und ihrem Team, aber auch das Privatleben um Mara kommt nicht zu kurz. Eisfeld und Blessing sind super zusammen gewachsen, Blessing bereichert mit seinem trockenen Humor die Geschichte, er hat an Charakterstärke gewonnen. Der Krimi endet mit einem starken Showdown, obwohl ich vorher schon etwas in der Richtung vermutet hatte.

Mir hat das Buch spannende und unterhaltsame Stunden beschert und ich freue mich auf den nächsten Fall und kann es gerne weiter empfehlen.

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Veröffentlicht am 05.05.2026

Ein super Team

Schlafende Vulkane
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Dem Autorenpaar ist mit diesem Erstlingswerk ein super spannender Thriller gelungen. Von der ersten Seite an habe ich mitgefiebert und mochte das Buch nicht aus der Hand legen. Titel und Cover haben mich ...

Dem Autorenpaar ist mit diesem Erstlingswerk ein super spannender Thriller gelungen. Von der ersten Seite an habe ich mitgefiebert und mochte das Buch nicht aus der Hand legen. Titel und Cover haben mich angesprochen und passen zur Geschichte, die in Island spielt. Der Schreibstiel ist klar und flüssig, an einige Namen musste ich mich allerdings erst gewöhnen. Die Kapitel nicht allzu lang, mit wechselnden Perspektiven, auch aus Tätersicht.
Eine tote, nackte Frau wird in einem Reitstall in einer leeren Pferdebox gefunden. Ihr 10jähriger Sohn kann vor seinem Angreifer durch ein Toilettenfenster flüchten und versteckt sich in einer Höhle der isländischen Vulkanlandschaft. Helga Jónsdóttir vom Dezernat für Gewaltverbrechen muss ihre erste Mordermittlung leiten. Gemeinsam mit Bjarki einem Streifenpolizisten und Eigenbrödler versucht sie den Jungen zu finden.
Die Protagonisten ergänzen sich sehr gut, während andere im Team etwas querlaufen. Aber trotzdem ziehen alle an einem Strang. Der Schluss liefert eine wilde Verfolgungsjagd durch die Natur, einiges nicht so ganz nachzuvollziehen aber trotzdem sehr spannend.
Wer spannende Thriller liebt, sollte bei diesem Buch unbedingt zugreifen, ich habe mich bestens unterhalten gefühlt, und freue mich schon auf den nächsten Fall.

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Lange unzertrennlich

Der Sommer, der uns blieb
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Es war eine Freude, das Buch in der Hand zu halten und zu lesen. Das Cover mit der Schaukel und das transparente Bild im Innern, der Steg mit dem See passen prima zur Geschichte. Der bunte Seitenschnitt ...

Es war eine Freude, das Buch in der Hand zu halten und zu lesen. Das Cover mit der Schaukel und das transparente Bild im Innern, der Steg mit dem See passen prima zur Geschichte. Der bunte Seitenschnitt weckt Erinnerung an den Sommer. Sehr gut haben mir auch die Lebensweisheiten am Anfang jeden Kapitels gefallen. Sie sind kurz und werden jeweils von einem der drei Freunde in Gegenwart und Vergangenheit erzählt. Dabei kommt ein Wiedererkennen an die eigene Jugend auf. Der Schreibstiel ist flüssig und geht teilweise sehr zu Herzen. Allerdings habe ich schon nach dem ersten Drittel geahnt, wie der Roman enden wird, und ich sollte recht behalten. Die Geschichte spielt in einer Kleinstadt. Pia, Martin und Britta sind unzertrennlich und genießen ihre Jugend, bis nach dem Abitur Pia auf einmal verschwindet. Was ist geschehen, dass sie Hals über Kopf ihre Freunde verlässt. Jeden der drei Protogonisten habe ich in mein Herz geschlossen, Martin, der sich mit fast 40 Jahren immer noch von seiner gefühlskalten Mutter gängeln lässt. Britta die in Frankfurt alles aufgibt um sich um ihren an Demenz erkrankten Vater zu kümmern und Pia, die nach 20 Jahren der Funkstille, schwer krank zurückkommt und Vergebung von den damaligen Freunden erlangen möchte. Die Geschichte wird sehr lebendig erzählt, es geht um Freundschaft, Schuld und Vergeben, die Figuren wirken echt und lebendig beschrieben. Eine zu Herzen gehende Geschichte, die sicher noch einige Zeit nachklingt, und die ich gerne empfehlen kann, mir hat sie sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Kindheit in Westpommern

Vergiss nicht zu tanzen, Hanna
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Kindheit in Westpommern
Ein schöner zu Herzen gehender Roman, geschrieben von einem Mann mit weiblichem Autorennamen. Das Cover passt für mich sehr gut zu der Geschichte. Der Schreibstiel ist flüssig und ...

Kindheit in Westpommern
Ein schöner zu Herzen gehender Roman, geschrieben von einem Mann mit weiblichem Autorennamen. Das Cover passt für mich sehr gut zu der Geschichte. Der Schreibstiel ist flüssig und detailgetreu, ich flog schnell durch die Seiten, konnte mir alles sehr gut vorstellen. Die fünfjährige Hanna wächst mit denn Eltern, drei Brüdern und dem Großvater, zu dem sie eine sehr enge Bindung hat, in einem kleinen Dorf in Westpommern auf. Später kommt noch eine kleine Schwester dazu. Ihr bester Freund wird der Sohn des Schlachters, der sich bald den Nazis anschließt. Die Familie ist sehr fromm, besonders die Mutter. Als der Krieg ausbricht gerät die Welt der Familie aus den Fugen. Nach Ende des Krieges werden sie von ihrem Land und Hof vertrieben. Hanna, die Mutter, der jüngere Bruder und die kleine Schwester. Dabei geht die kleine Rosa verloren. Über 50 Jahre später schreibt Hanna die Geschichte für ihre Tochter Anne auf. Das Buch hat mich sehr berührt und es hat noch Tage nachgewirkt, Damals mussten selbst die Kinder in Hof und Garten mit anpacken, aber trotzdem war der Familie Zusammenhalt einmalig Die Mutter holt sich ihre Kraft durch das tägliche Beten. Einiges im Alltag kannte ich von meiner Kindheit wieder. Die Charakter kamen sehr gut rüber, die Liebe zwischen der Familie und besonders zwischen Großvater und Enkelin war spürbar. Für mich war es eine wunderschöne Familiengeschichte mit politischem Hintergrund, ich kann sie wärmstens empfehlen.

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