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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.06.2026

RomCom trifft Serienkiller

If Books Could Kill
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Roxie wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich die Hauptfigur einer romantischen Liebesgeschichte zu sein. Doch statt in einer romantischen Wohlfühl-Lovestory landet sie plötzlich mitten in einem Thriller ...

Roxie wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich die Hauptfigur einer romantischen Liebesgeschichte zu sein. Doch statt in einer romantischen Wohlfühl-Lovestory landet sie plötzlich mitten in einem Thriller – inklusive Serienkiller. Gemeinsam mit Grant versucht sie herauszufinden, was vor sich geht, und dabei viele gefährliche Situationen meistern

If Books Could Kill überzeugt mit einem super interessanten Genre-Mix aus Thriller und RomCom. Die Grundidee ist originell und spielt auf unterhaltsame Weise mit dem Motto „Be careful what you wish for“.

Roxie ist eine sympathische und abenteuerlustige Protagonistin, die im Laufe der Geschichte eine schöne Entwicklung durchmacht. Besonders gelungen fand ich, wie sie ihr Trauma rund um ihre Jugendliebe verarbeitet. Auch Grant hat mir sehr gut gefallen. Anfangs wirkt er eher schüchtern und vorsichtig, taut aber zunehmend auf und setzt sein umfangreiches Krimiwissen immer wieder hilfreich ein. Die Dynamik zwischen den beiden funktioniert hervorragend. Auch die Nebenfiguren sind lebendig und gut ausgearbeitet.

Besonders viel Spaß macht das Spiel mit den typischen Klischees beider Genres. Die Geschichte nimmt bekannte Tropen auf die Schippe, nutzt sie aber gleichzeitig gekonnt für die Handlung. Der Schreibstil ist angenehm, humorvoll und leicht zu lesen. Trotz der vielen witzigen Momente bleibt die Spannung erhalten, und die Verbindung von Romantik und Thriller gelingt überraschend gut. Dazu kommt ein gelungener Plot Twist, der die Geschichte zusätzlich aufwertet.

Fazit:
Ein tolles Leseerlebnis für alle, die sich nicht zwischen Thriller und Lovestory entscheiden möchten. Humor, Spannung, sympathische Figuren und eine kreative Grundidee machen If Books Could Kill zu einer gelungenen Mischung beider Genres. Absolute Empfehlung für Fans ungewöhnlicher Genre-Kombinationen.

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Veröffentlicht am 26.05.2026

Mehr Drachen, mehr Spannung, weniger überzeugende Romance

Dragons of Elements
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In Dragons of Elements – Schicksalsflammen geht es deutlich actionreicher weiter als im ersten Band: mehr Kämpfe, mehr Spannung und mehr Fokus auf die Drachenverbindungen - also genau das, was man sich ...

In Dragons of Elements – Schicksalsflammen geht es deutlich actionreicher weiter als im ersten Band: mehr Kämpfe, mehr Spannung und mehr Fokus auf die Drachenverbindungen - also genau das, was man sich bei dem Titel der Reihe erhofft. Klea muss sich neuen Gefahren stellen, ihre Kräfte weiterentwickeln und gleichzeitig mit den komplizierten Verbindungen zu den Drachen und natürlich Reith klarkommen.

Besonders gefallen hat mir, dass der Fokus diesmal viel stärker auf den Drachen und der Action liegt. Die Verbindung zwischen Elementarier und Drache wird richtig atmosphärisch dargestellt und macht viele Szenen emotional und spannend zugleich. Vor allem Gladora war für mich ein Highlight — frech, sarkastisch und die unterhaltsamste Figur. Generell tragen die Nebencharaktere die Geschichte stellenweise richtig stark und bringen Dynamik in die Handlung.

Die Story selbst bleibt spannend und hat kaum Längen. Es passiert ständig etwas, die Kämpfe sind unterhaltsam geschrieben und die Welt macht weiterhin Spaß.

Weniger überzeugt hat mich allerdings die Beziehung zwischen Klea und Reith. Es wird von einer „tiefen Verbindung“ gesprochen, aber wirklich gezeigt wird davon kaum etwas. Im Grunde wirkt es oft eher so, als würde Kleas Schwärmerei die komplette Beziehung tragen. Auch die Konflikte zwischen den beiden wirkten teilweise sehr konstruiert. Die große „Aussprache“ war für mich leider eher unfreiwillig komisch: Klea redet, Reith schmunzelt einmal mysteriös und plötzlich ist alles wieder perfekt.

Dazu kommt, dass Klea erstaunlich oft gerettet werden muss — meistens natürlich von Reith. Gerade im Vergleich zu Band 1 hatte ich das Gefühl, dass ihre Charakterentwicklung etwas auf der Stelle tritt oder sogar leicht hinter dem ersten Teil zurückbleibt.

Fazit: Die eigentliche Story, die Drachen und die Spannung machen wirklich Spaß. Wer wegen Fantasy, Action und Drachen hier ist, bekommt definitiv einiges geboten. Die Romance schwächelt jedoch etwas.

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Veröffentlicht am 20.05.2026

Starke Fantasy mit brutalem Arena-Setting

We Who Will Die
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Mit We Who Will Die liefert Stacia Stark einen düsteren Fantasy-Auftakt voller tödlicher Kämpfe, Magie und Intrigen. Im Mittelpunkt steht Arvelle, die nach schweren Verlusten in eine brutale Welt hineingezogen ...

Mit We Who Will Die liefert Stacia Stark einen düsteren Fantasy-Auftakt voller tödlicher Kämpfe, Magie und Intrigen. Im Mittelpunkt steht Arvelle, die nach schweren Verlusten in eine brutale Welt hineingezogen wird, in der Arenakämpfe und Machtspiele über Leben und Tod entscheiden. Während sie versucht zu überleben, entdeckt sie nicht nur neue Kräfte, sondern muss sich auch ihrer Vergangenheit stellen.

Das World Building und das Magiesystem fand ich richtig interessant. Gerade die verschiedenen Fraktionen, Fähigkeiten und politischen Spannungen machen die Welt lebendig und komplex. Durch die vielen unterschiedlichen Charaktere und Namen hat es allerdings etwas gedauert, bis ich durchgestiegen bin.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig, gleichzeitig aber sehr bildgewaltig. Die Orte und Kämpfe konnte ich mir unglaublich gut vorstellen, ohne dass die Beschreibungen zu langatmig wurden.

Arvelle hat mir als Protagonistin sehr gefallen. Sie hat bereits viel durchgemacht und ihre Entwicklung wirkt glaubwürdig. Besonders mochte ich, dass sie lernt, langsam mit ihrem Verlust umzugehen, sich anderen zu öffnen und dabei gleichzeitig neue Kräfte entdeckt.

Rorrik bringt mit seiner grausamen, undurchsichtigen Art ordentlich Spannung in die Handlung. Bei ihm weiß man nie so ganz, woran man ist, und genau das macht ihn interessant.

Dagegen wirkt Tiernon als klassischer Second-Chance-Love-Interest fast schon etwas blass. Er kümmert sich zwar fürsorglich um Arvelle, aber zwischen den beiden hat mir irgendwie das gewisse Etwas gefehlt.

Die Arenakämpfe sind zwar kein komplett neues Konzept, wurden hier aber extrem spannend und blutig umgesetzt. Dazu kommen einige Wendungen, die ich so nicht vorhergesehen habe.

Insgesamt hat mich nur die große Menge an Namen und Figuren manchmal etwas aus dem Lesefluss gebracht.

Fazit:
Ein spannender und blutiger Fantasy-Auftakt mit starkem World Building, interessanter Magie und einer tollen Protagonistin. Trotz kleinerer Startschwierigkeiten macht das Buch definitiv Lust auf Band 2.

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Veröffentlicht am 17.05.2026

Mafia-Romance mit tollen Charakteren

NOLA Knights: His to Defend
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Evette versucht nach einer schwierigen Vergangenheit vor allem eines: ihrem Sohn ein sicheres und gutes Leben zu ermöglichen. Als sie dabei auf Sergej trifft, einen mächtigen Mann mit gefährlichem Ruf, ...

Evette versucht nach einer schwierigen Vergangenheit vor allem eines: ihrem Sohn ein sicheres und gutes Leben zu ermöglichen. Als sie dabei auf Sergej trifft, einen mächtigen Mann mit gefährlichem Ruf, geraten ihre sorgfältig aufgebauten Schutzmauern langsam ins Wanken. Zwischen Bedrohungen, Loyalität und knisternder Anziehung entwickelt sich eine Geschichte über Vertrauen und Familie.

Evette war für mich eine wirklich sympathische Protagonistin. Man merkt in jeder Entscheidung, dass ihr Sohn für sie an erster Stelle steht und sie alles tun würde, um ihn zu beschützen. Dadurch wirkte sie authentisch und emotional greifbar.

Sergej dagegen ist eher „Mafia Boss light“ 😂 Zwar wird immer wieder betont, wie einschüchternd und gefährlich er sein soll, aber in der Handlung selbst kam davon für mich etwas wenig rüber. Trotzdem mochte ich ihn, weil er die Menschen, die er liebt, kompromisslos beschützt und insgesamt sehr fürsorglich handelt.

Besonders gefallen haben mir die Nebencharaktere. Die Bodyguards und auch die Köchin haben der Geschichte viel Charme gegeben und viele Szenen angenehm aufgelockert und so dafür gesorgt, dass sich das Hörbuch sehr angenehm hören ließ.

Die Story selbst war zwar teilweise vorhersehbar, hat mich aber trotzdem gut unterhalten. Gegen Ende hätte ich mir allerdings etwas mehr Nervenkitzel gewünscht, weil der zentrale Konflikt letztendlich doch recht unspektakulär gelöst wurde. Da fehlte mir ein bisschen das große Finale.

Obwohl das Buch ein Spin-off einer mir unbekannten Reihe ist, hatte ich nie das Gefühl, dass mir wichtiges Vorwissen fehlt. Die Geschichte funktioniert also problemlos auch eigenständig.

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Gelungene Atmosphäre - guter Auftakt

The Crane and the Nightjar
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The Crane and the Nightjar ist der Auftakt einer düsteren Romantasy-Geschichte rund um Zara, die nach ihrer Verhaftung in einem tödlichen Wettbewerb um ihre Freiheit kämpfen muss. Dabei ist sie gezwungen, ...

The Crane and the Nightjar ist der Auftakt einer düsteren Romantasy-Geschichte rund um Zara, die nach ihrer Verhaftung in einem tödlichen Wettbewerb um ihre Freiheit kämpfen muss. Dabei ist sie gezwungen, ausgerechnet mit dem undurchsichtigen Crane zusammenzuarbeiten.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und transportiert die düstere Atmosphäre wirklich gut. Besonders gefallen haben mir außerdem die eingestreuten Infoblöcke zu Kreaturen, Spielregeln und generell zur Welt, weil sie das Ganze greifbarer machen. Ich hätte aber gerne noch etwas mehr über die Magie und ihre Konsequenzen erfahren. Die Grundidee erscheint ziemlich interessant und hätte mehr Raum verdient.

Zaras Entwicklung ist gelungen: Sie braucht zwar gefühlt eine halbe Ewigkeit, um selbst aktiv zu werden, und vertraut dann – entgegen ihrer angeblichen Grundregel – erstaunlich schnell anderen. Ein bisschen widersprüchlich.
Aber insgesamt wirkt ihre Entwicklung nachvollziehbar und nicht komplett aus der Luft gegriffen.

Dieses „tödliche Spiele“-Konzept… ja. Kennt man halt inzwischen. Hier war es für mich leider nicht besonders spannend umgesetzt. Das was danach kam hat mir besser gefallen.

Fazit:
Ein solider Auftakt mit guter Atmosphäre aber Potenzial nach oben. Trotz Schwächen macht das Buch dennoch definitiv neugierig auf den nächsten Band.

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