Zu Beginn hat mir das Buch ganz gut gefallen. Aber nach und nach ging es mir auf die Nerven, dass niemand ehrlich ist und sich alles im Kreis dreht. Es gab zu viele unnötige Situationen und die Geschichte ...
Zu Beginn hat mir das Buch ganz gut gefallen. Aber nach und nach ging es mir auf die Nerven, dass niemand ehrlich ist und sich alles im Kreis dreht. Es gab zu viele unnötige Situationen und die Geschichte ging nicht voran. Außerdem muss man erstmal die vielen Personen zuordnen. Etwas weniger Drama wäre für mich besser gewesen oder mehr Zeit. Am Ende wird auf einmal überraschend schnell alles geklärt und in neue Bahnen gelenkt. Insgesamt konnte mich das Buch nicht überzeugen.
Mich hat die Geschichte leider nicht überzeugt. Eine innige Freundschaft war für mich zwischen den Figuren nicht erkennbar. Überwiegend feiern sie zusammen und es wird viel Alkohol genommen und abgesehen ...
Mich hat die Geschichte leider nicht überzeugt. Eine innige Freundschaft war für mich zwischen den Figuren nicht erkennbar. Überwiegend feiern sie zusammen und es wird viel Alkohol genommen und abgesehen von einer der Frauen auch Drogen. Der Verlust der Freundin wird untereinander sehr selten thematisiert und es wird nicht darüber gesprochen, wie es ihnen damit geht. Insgesamt fand ich die Kommunikation untereinander und auch mit anderen eher oberflächlich. Ich hatte etwas anderes erwartet: 3 Frauen, die sich mit dem Verlust der 4.Freundin auseinandersetzen und sich weiterentwickeln. Da passiert wenig und deshalb hat mich das Buch enttäuscht. Ich bin keiner der Frauen nahegekommen und sympathisch fand ich sie auch nicht.
Der Einstieg in das Buch ist mir schwer gefallen. Es wurde besser, als Agnes begonnen hat, die Kassetten zu hören, die ihre Tante für sie aufgenommen hat. Durch die Kassetten und Rückblicke erfährt man ...
Der Einstieg in das Buch ist mir schwer gefallen. Es wurde besser, als Agnes begonnen hat, die Kassetten zu hören, die ihre Tante für sie aufgenommen hat. Durch die Kassetten und Rückblicke erfährt man nach und nach mehr aus dem Leben der Tante und es wird klarer, warum sie "ein zweites Mal gestorben ist".
Agnes ist mir nicht sympathisch gewesen. Ihre Fixierung auf den Ex-Mann fand ich zunehmend anstrengend. Auch die Beschreibungen/Nacherzählungen ihrer Filme konnten mich nicht überzeugen. Für mich waren sie etwas zäh und haben nicht immer etwas mit der eigentlichen Geschichte zu tun gehabt. Es gab insgesamt zu viele unnötige Ausschweifungen, die das Buch in die Länge gezogen haben.
Die Auflösung fand ich nicht wirklich überzeugend. Es waren zu viele Verwicklungen. Insgesamt wären weniger Themen und dafür weniger Seiten aus meiner Sicht besser gewesen. Manchmal ist weniger mehr.
Die kompakten Infos zu Ernährung und Stoffwechsel haben mir gut gefallen. Die Rezepte sind übersichtlich und nach unterschiedlichen Kategorien aufgeteilt. Es gibt immer wieder zusätzliche Tipps zu einzelnen ...
Die kompakten Infos zu Ernährung und Stoffwechsel haben mir gut gefallen. Die Rezepte sind übersichtlich und nach unterschiedlichen Kategorien aufgeteilt. Es gibt immer wieder zusätzliche Tipps zu einzelnen Rezepten. Mich stört aber, dasd bei vielen Rezepten Proteinpulver verwendet wird und es einen Werbeblock für Xbyx gibt.
Nach der Beschreibung hatte ich erwartet, dass die Flucht von Mutter und Tochter das Kernthema ist und sich das Buch mit den Schwierigkeiten dabei und der Frage, warum sie fliehen müssen, beschäftigt. ...
Nach der Beschreibung hatte ich erwartet, dass die Flucht von Mutter und Tochter das Kernthema ist und sich das Buch mit den Schwierigkeiten dabei und der Frage, warum sie fliehen müssen, beschäftigt. Das namenlose Mädchen und ihre Mutter leben aber schon länger in einem Van und bilden eine Gemeinschaft mit anderen Wohnungslosen. Sobald das Mädchen 18 wird, will die Mutter sich der Polizei stellen. Der Geburtstag rückt näher. Vorher passiert aber etwas anderes und das Mädchen muss sich allein weiter durchs Leben kämpfen.
Das Mädchen hat keinen Namen. Die Mutter fand es zu gefährlich, wenn sie ihren richtigen Namen weiß. Ich finde es merkwürdig und herzlos, dass sie keine Namen hat. Die Suche nach ihrem Namen beschäftigt sie sehr.
Wir begleiten das Mädchen auf ihrer Suche nach ihrem Namen und ihrer Identität. Dabei befragt sie immer wieder die Frau in ihrem Spiegel. Dieser Punkt war mir zu fantasievoll und merkwürdig. Außerdem stellt sie sich immer vor, wie 100 Jahre später über sie als bedeutende Künstlerin gesprochen wird. Das fand ich zunehmend anstrengend und nervig, weil es manchmal den Lesefluss unterbrochen hat.
Anstatt um ein Leben auf der Flucht geht es um die Arbeit für eine Drogenbaronin und den Kampf gegen sie. Die Liebe spielt natürlich auch noch eine Rolle.
Mir war das Buch insgesamt zu langatmig. Themen werden zu oft wiederholt oder ausgeschmückt. Die Einblicke in das Leben wohnungsloser Menschen fand ich gut, aber der Rest der Geschichte wurde für mich zunehmend zu unrealistisch.