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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.06.2026

Absolut empfehlenswert

Klein aber tot
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„Klein aber tot“ ist ein herrlich origineller Krimi im Miniaturwunderland Hamburg der mit liebenswerten Figuren und einer guten Portion Humor punktet.

In der beschaulichen Miniaturwelt Knuffingen wird ...

„Klein aber tot“ ist ein herrlich origineller Krimi im Miniaturwunderland Hamburg der mit liebenswerten Figuren und einer guten Portion Humor punktet.

In der beschaulichen Miniaturwelt Knuffingen wird der unbeliebte Journalist Friedrich Frank ermordet. Kommissar Jojo Wunder nimmt die Ermittlungen auf und gerät dabei in einen persönlichen Konflikt, denn mit Liora Märklin und seiner Mutter stehen ausgerechnet zwei ihm nahestehende Menschen unter Verdacht. Auf der Suche nach dem Täter stößt er auf zahlreiche Geheimnisse und überraschende Wendungen.

Jojo Wunder war mir sofort sympathisch. Seine humorvolle und bodenständige Art macht ihn sehr nahbar, und die Begrüßung der Ärztin mit „Wunder o Wunder“ sorgt immer wieder für einen Schmunzler. Auch der gutmütige Bernhardiner Buddha bereichert die Geschichte mit seiner Art 😂
Spannend bleibt zudem die Frage, wer sein neuer Chef ist: mein Tipp wäre ja Helga. 😂

Jo Fischler erzählt die Geschichte in einem lockeren und anschaulichen Stil. Mit lebendigen Figuren und einer gelungenen Mischung aus Spannung und Humor hat er bei mir für kurzweilige Unterhaltung gesorgt. Besonders beeindruckend ist, wie Knuffingen im Miniaturwunderland vor meinem inneren Auge lebendig geworden ist 🥰

Fazit:
Für mich lebt dieser Krimi vor allem von seiner außergewöhnlichen Idee und den sympathischen Figuren. Das Miniatur Wunderland als Ermittlungsort hebt die Geschichte angenehm von vielen anderen Krimis ab. Dazu kommen interessante Charaktere, eine spannende Handlung und viel Knuffingener Flair.

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Veröffentlicht am 02.06.2026

Tolle Reihe

Wattenmeerzorn
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Wattenmeerzorn“ ist für mich genau die Art von Küstenkrimi, bei der ich mich gefühlt habe, als würde ich nach Hause kommen, spannend, herrlich friesisch und mit genau der richtigen Portion Humor zum Schmunzeln.

Auf ...

Wattenmeerzorn“ ist für mich genau die Art von Küstenkrimi, bei der ich mich gefühlt habe, als würde ich nach Hause kommen, spannend, herrlich friesisch und mit genau der richtigen Portion Humor zum Schmunzeln.

Auf der Insel Pellworm sorgen geheimnisvolle Lichter im Watt, seltsame Päckchen am Strand und ein Toter, der am Leuchtturm hängt, während einer Hochzeitsfeier für Aufregung.
Inselpolizist Jan Benden und seine Frau Laura ermitteln in einem Fall voller Geheimnisse, alter Konflikte und möglicher Schmuggelgeschäfte. Während Tamme hinter allem einen großen Drogenring vermutet, glaubt Laura, dass die Wahrheit viel persönlicher ist.

Jan Benden mag ich als Ermittler unglaublich gern. Ruhig, bodenständig, manchmal leicht genervt von den Eigenheiten seiner Mitmenschen, aber immer mit Herz bei der Sache. Er passt einfach perfekt auf diese Insel, und ich hoffe er bleibt dort auch🥰
Und dann ist da natürlich Tamme, der stolze „Kriminalassistent“. 😂 Ich glaube inzwischen, dass die Reihe ohne ihn nur halb so viel Spaß machen würde. Er ist so herrlich friesisch und unglaublich liebenswert. Seine trockenen Sprüche und seine Art lockern die Handlung immer wieder auf, ohne dass der Krimi dadurch an Spannung verliert.

Was ich an den Büchern von Katja Lund und Markus Stephan besonders mag: Sie schaffen es jedes Mal, diese entschleunigte Inselatmosphäre einzufangen. Auch diesmal habe ich mich wieder komplett treiben lassen wie schon in den Fällen davor. Pellworm ist dabei eine tolle Kulisse, beim Lesen hört man den Wind quasi mitrauschen, doch gleichzeitig bleibt der Fall bis zum Ende interessant und wartet immer wieder mit neuen Entwicklungen auf.

Fazit:
Für mich war auch dieser Band wieder ein voller Treffer. Pellworm ist krimitechnisch einfach immer eine Reise wert, und Jan Benden und Tamme gehören inzwischen zu den Figuren, zu denen ich jederzeit gern zurückkehre. Ich habe mitgerätselt, geschmunzelt und meine Zeit auf der Insel genossen.

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Veröffentlicht am 31.05.2026

Ein klasse Ermittlerteam

Eisfeld - Fleisch und Blut
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„Eisfeld – Fleisch und Blut“ hat mich auch im dritten Fall komplett überzeugt, spannend, düster und mit einem Ermittlerduo, das unterschiedlicher kaum sein könnte und genau deshalb so großartig funktioniert.

Kurz ...

„Eisfeld – Fleisch und Blut“ hat mich auch im dritten Fall komplett überzeugt, spannend, düster und mit einem Ermittlerduo, das unterschiedlicher kaum sein könnte und genau deshalb so großartig funktioniert.

Kurz vor Weihnachten wird Magnus Haub, der Sohn einer einflussreichen Berliner Unternehmerfamilie, tot in seinem Penthouse gefunden. Kriminalhauptkommissarin Mara Eisfeld und ihr Team stoßen bei den Ermittlungen schnell auf Machtkämpfe, Familiengeheimnisse und dunkle Intrigen innerhalb der Fleischerei-Dynastie. Gleichzeitig verschwindet die Tierschutz-Aktivistin Lena von Bülow, die den Konzern zuvor öffentlich angegriffen hatte, spurlos. Während Mara tiefer in den Fall eintaucht, zeigt sich, dass hinter der perfekten Fassade weit mehr steckt als ein einzelner Mord.

Im Mittelpunkt stehen erneut die beiden Ermittler Mara Eisfeld und Blessing, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Genau das macht diese Reihe für mich inzwischen so besonders. Während Blessing gefühlt schon seinen kompletten Lebensweg inklusive Renteneintritt durchgeplant hat, lebt Mara eher nach dem Motto: „Mal sehen, was die nächsten zehn Minuten bringen.“ 😂 Diese gegensätzliche Art sorgt nicht nur für Spannung innerhalb der Ermittlungen, sondern auch immer wieder für Situationen, die einfach unglaublich unterhaltsam sind. Und trotzdem merkt man bei beiden, wie sehr sie sich mittlerweile aufeinander verlassen.

Steffen Weinert schreibt unglaublich spannend und direkt. Die Kapitel haben genau das richtige Tempo, sodass man ständig weiterlesen möchte. Immer wenn ich dachte, jetzt wird es vielleicht etwas ruhiger, kam direkt die nächste Wendung. Dadurch entsteht diese starke Sogwirkung, die den Krimi so schwer aus der Hand legen lässt.

Mein Fazit: Dieser dritte Fall hat mich komplett abgeholt. Mara und Blessing sind inzwischen ein Ermittlerduo, das ich wirklich nicht mehr missen möchte, und ich freue mich total, wie sich besonders Mara privat weiterentwickelt. Wer Krimis mit starken Figuren, spannenden Fällen und einer richtig guten Dynamik zwischen den Ermittlern mag, sollte sich die Eisfeld-Reihe definitiv anschauen.

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Veröffentlicht am 30.05.2026

Echt witzig

Willkommen in St. Peter-(M)Ording (St. Peter-Mording-Reihe 1)
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Im Krimi „Willkommen in St. Peter-(M)Ording“ von Tanja Janz kehrt Ilva Feddersen als Lehrerin in ihre Heimat zurück und wird sofort in einen Mordfall verwickelt: Ein unbeliebter Architekt wird tot in den ...

Im Krimi „Willkommen in St. Peter-(M)Ording“ von Tanja Janz kehrt Ilva Feddersen als Lehrerin in ihre Heimat zurück und wird sofort in einen Mordfall verwickelt: Ein unbeliebter Architekt wird tot in den Dünen gefunden. Die Polizei, Ilvas Bruder Ernie😂verdächtigt Umweltschützer, doch Ilva fängt selbst an zu ermittelt, auch weil ihre Jugendliebe Eike unter Verdacht steht. Dabei gerät sie immer tiefer in den Fall und in Gefahr.
Zusammen mit ihren Lehrerkollegen Ute (ihrer besten Freundin) und Bernd bilden sie ein erfrischend anderes Ermittlerteam😂

Tanja Janz schreibt locker, lebendig und mit einem feinen Gespür für Situationskomik. Die Dialoge wirken natürlich, die Beschreibungen der Nordseekulisse sind atmosphärisch, es ist immer ein augenzwinkernder Ton erhalten geblieben und ich habe mich bestens unterhalten.

Fazit:
Wer Cosy Crime mit Nordsee-Flair und einem Augenzwinkern mag, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen. Für mich eine klare Empfehlung für schöne, leichte Lesestunden.

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Veröffentlicht am 21.05.2026

Fesselnder Krimi

Merano infernale
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Mit „Merano infernale“ ist Elisabeth Florin ein atmosphärischer Südtirol-Krimi gelungen, der mich von der ersten bis zur letzten Seite bestens unterhalten hat.
Normalerweise starte ich bei einer Krimireihe ...

Mit „Merano infernale“ ist Elisabeth Florin ein atmosphärischer Südtirol-Krimi gelungen, der mich von der ersten bis zur letzten Seite bestens unterhalten hat.
Normalerweise starte ich bei einer Krimireihe ja immer mit dem ersten Fall, doch für Ispettore Emmenegger, oder einfach Emmi, habe ich eine Ausnahme gemacht. Und das hat sich absolut gelohnt.

Kaum haben Emmi und seine Verlobte Eva Marthaler ihre Hochzeit gefeiert, wird die Idylle in Meran von einem brutalen Mord überschattet. Eine Frau wird grausam getötet, doch niemand weiß zunächst, wer sie überhaupt ist. Erst als ein Foto des Opfers in der Presse auftaucht, kommt Bewegung in die Ermittlungen, und plötzlich führen die Spuren ausgerechnet in Emmis eigene Vergangenheit. Während die Ermittlungen immer persönlicher werden, begleiten wir Emmi, Eva und die restliche Truppe auf eine spannende und oft überraschende Ermittlungstour durch Südtirol.

Emmenegger ist jemand, den ich nicht sofort in mein Herz geschlossen habe 😂 aber zusammen mit Eva ist er ein unschlagbares Duo. Und dann auch noch die Mitglieder des Motorradclubs Flying Taifl😂 sie haben dem Ganzen zusätzlich eine humorvolle Note verliehen, bei der ich mehr als einmal schmunzeln musste und es beweist mal wieder: raue Schale, weicher Kern. Alle Charaktere sind vielschichtig gezeichnet und ich bin sehr gespannt, wie es mit ihnen weitergeht.
Ich mag den flüssigen Schreibstil der Autorin, die kurzen Kapitel und die besondere Atmosphäre zwischen südtiroler Flair und Gänsehautmomenten machen das Buch besonders fesselnd.

Fazit:
Ich habe das Buch wirklich gern gelesen und bin froh, dass ich meine „Ich-fange-immer-mit-Band-1-an“-Regel ausnahmsweise gebrochen habe. Die Reihe werde ich auf jeden Fall weiterlesen, und der La-Gomera-Krimi von Elisabeth Florin ist schon auf meiner Leseliste gelandet.

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