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Veröffentlicht am 02.06.2026

Großartiger Debütroman

Die Namen
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An den Roman „ Die Namen“ von Florence Knapp hatte ich sehr hohe Erwartungen, da ich bereits im Vorfeld viel Positives gehört hatte! Und tatsächlich wurde ich nicht enttäuscht! Im Mittelpunkt der Geschichte ...

An den Roman „ Die Namen“ von Florence Knapp hatte ich sehr hohe Erwartungen, da ich bereits im Vorfeld viel Positives gehört hatte! Und tatsächlich wurde ich nicht enttäuscht! Im Mittelpunkt der Geschichte steht Cora mit ihrer Familie, eine junge Frau, die gerade ihr zweites Kind, einen kleinen Jungen bekommen hat. Dieser soll und muss natürlich einen Namen bekommen, doch hieran scheiden sich die Geister. Coras Ehemann Gordon will, dass der kleine seinen eigenen Namen erhält, da dies seit Generationen so üblich war. Die große Schwester des Neugeborenen möchte unbedingt den etwas außergewöhnlichen Namen „Bear“ auswählen, und Cora, die Mutter, hat sich für Julian entschieden. Florence Knapp wählt einen, wie ich finde, sehr originellen Weg, sie spielt in drei parallelen Erzählsträngen durch, wie sich die Geschichte der Familie entwickelt hätte, wenn der kleine Junge den jeweils anderen Namen erhalten hätte. Die Namensvariante „Gordon“ steht dabei sinnbildlich für den gewalttätigen, diktatorischen Vater, unter dem die gesamte Familie leidet. Wir erfahren vieles über die toxische Beziehung zwischen Cora und ihrem Mann, und wie diese darunter leidet, hat mich stellenweise sehr erschüttert. Florence Knapp erzählt all das trotz des wichtigen und ernsten Themas in einem leichtgängigen und wunderbaren Schreibstil, der einen das Buch schnell „weglesen“ lässt. Ich fand die Idee des Plots großartig, und von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung! Ich hoffe, wir hören bald mehr von dieser beeindruckenden Autorin!

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Veröffentlicht am 24.05.2026

Mein erster Strobel, aber mit Sicherheit nicht mein letzter

Ungelöst – Die erste Zeugin
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Zugegebenermaßen war dies tatsächlich mein erstes Buch von Arno Strobel, doch mit Sicherheit nicht mein letztes, denn mir wurde hier durchaus spannende Leseunterhaltung geboten! Luisa Menkhoff, eine junge ...

Zugegebenermaßen war dies tatsächlich mein erstes Buch von Arno Strobel, doch mit Sicherheit nicht mein letztes, denn mir wurde hier durchaus spannende Leseunterhaltung geboten! Luisa Menkhoff, eine junge Medizinstudentin, steht im Mittelpunkt der Geschichte. Als sie vor ihrer Universität ein Plakat entdeckt, auf dem eine verschwundene Frau abgebildet ist, traut sie ihren Augen nicht. Sie kennt die Vermisste, denn sie war in Luisas eigene Entführung verwickelt, die ihr als Kind widerfahren ist. Als sie sich als Zeugin bei der Polizei meldet, lernt sie Rammin Brunner kennen, der in einer neuen Coldcase Abteilung arbeitet. Er erkennt sofort, dass Luisa der Polizei durchaus hilfreich sein kann, denn sie besitzt ein sogenanntes eidetisches Gedächtnis. Brunner und Menkhoff sind ein tolles Ermittler Team, zwischen denen die Chemie hervorragend stimmt! Arno Strobels Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und seine Spannung hat mich tatsächlich in Atem gehalten! Dieser Reihenauftakt hat mir perfekt gefallen, und ich freue mich bereits jetzt auf den zweiten Teil!

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Veröffentlicht am 13.05.2026

Ganz großes Kino für Hundeliebhaber wie mich

Penny, Prince und Ginny
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So sehr hatte ich mich auf dieses kleine feine Büchlein gefreut, Vorfreude ist ja bekanntlich auch sehr schön, und ich wurde nicht enttäuscht, so viel vorweg. Allein das Cover des Buches und seine Haptik ...

So sehr hatte ich mich auf dieses kleine feine Büchlein gefreut, Vorfreude ist ja bekanntlich auch sehr schön, und ich wurde nicht enttäuscht, so viel vorweg. Allein das Cover des Buches und seine Haptik haben mir sofort auf den ersten Blick gefallen als ich es gestern das erste Mal in den Händen hielt, und dann habe ich es letzte Nacht in einem Rutsch gelesen, das war bei den sage mal gerade 180 Seiten nicht allzu schwer. Vorne auf dem Cover sind drei goldige Hunde gezeichnet, überhaupt lebt auch das Innere von den liebevoll gestalteten Illustrationen, das hat mir u.a. besonders gut gefallen! Vorne und hinten im Inneren des Covers gibt es jeweils einen Stammbaum, der alle Hunde des Autors zeigt, als wären sie seine Familie, und das sind sie ja letztendlich auch. Das ist gut und hilfreich, so behält man als Leser den Überblick über die zahlreichen Hunde, um die es im Buche geht. Als bekennender und sehr sehr großer Fan dieser Tierart war diese Lektüre für mich quasi ein Muss. Ich teile mit dem Autor diese unglaubliche Leidenschaft für die Vierbeiner, habe selbstverständlich ebenfalls gleich zwei davon und kann mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen. So ging es auch Brian Sewell, von Kindheit an begleiten ihn diese Tiere. Mit großer Liebe und in wunderbarem und sehr angenehm zu lesendem Schreibstil erzählt er von ihnen wie in einer Biographie, jedem von ihnen ist ein eigenes Kapitel gewidmet, darauf wird schon in der Überschrift hingewiesen, die den Namen des jeweiligen Hundes trägt. Für mich ein absolutes Highlight und eine große Leseempfehlung, auf jeden Fall für alle Hundeliebhaber, vielleicht aber auch für andere Tierfreunde!

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Kaum aus der Hand zu legen

Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel
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Da ich schon mehrere Bücher von Alena Schroeder kenne, war ich auch auf ihr neustes Werk mit dem originellen Titel "Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel" sehr gespannt. Und wie erwartet, hat ...

Da ich schon mehrere Bücher von Alena Schroeder kenne, war ich auch auf ihr neustes Werk mit dem originellen Titel "Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel" sehr gespannt. Und wie erwartet, hat die Autorin wieder einmal spannende Leseunterhaltung vom Feinsten geboten! Erzählt wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen immer kapitelweise wechselnd, was das Ganze sehr sehr kurzweilig und abwechslungsreich gestaltet. Der Schreibstil ist geradezu sogartig, ich war von Beginn an in der Story drin und mochte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Im Mittelpunkt stehen drei starke Frauenfiguren, die alle sehr mochte u. sie mir gut vorstellen konnten, da Alena Schroeder sie extrem authentisch schildert. In der Gegenwart lernen wir Hannah kennen, die gerade darunter leidet, dass ihre beste Freundin Rubi sie "verlässt", die beiden hatten eine gemeinsame WG in Berlin, doch nun ist Rubi schwanger u. zieht mit ihrem Freund aufs Land. Hannah bleibt einsam und frustriert zurück und zu allem Unglück taucht auch noch ihr Vater, den sie gut wie gar nicht kennt, da ihre Mutter ihn ihr vorenthalten hat, auf und möchte plötzlich engen Kontakt zu ihr, was Hannah immens überfordert. Im Teil, der in der Vergangenheit spielt, genauer gesagt 1945, lernen wir Wilma kennen, die in Güstrow lebt und beim Einzug der Russen zum Ende des Zweiten Weltkrieges eine Waise in ihrem Hause beherbergt, die auf der Flucht ist. Die beiden nähern sich an, doch das Ganze wird kompliziert, da Wilma ein Geheimnis hat, das nicht ans Licht kommen soll. Was all die Frauen über die vielen Jahrzehnte hinweg verbindet, möchte ich gar nicht weiter erläutern, um nicht zu viel zu verraten! Alena Schroeder hat eine wunderbare Geschichte geschrieben, die mich extrem spannend unterhalten hat. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Dafür gibt es die volle Punktzahl und eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 25.04.2026

Gelungener Genremix

Die Insel meiner Schwester
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An "Die Insel meiner Schwester" von Sara B. Elfgren hatte ich zugegebenermaßen gar nicht mal so hohe Erwartungen. Angekündigt worden war das Buch als "Roman". Ich ließ mich also überraschen! Überrascht ...

An "Die Insel meiner Schwester" von Sara B. Elfgren hatte ich zugegebenermaßen gar nicht mal so hohe Erwartungen. Angekündigt worden war das Buch als "Roman". Ich ließ mich also überraschen! Überrascht wurde ich von einer überaus spannenden Geschichte, die durchaus auch romanhafte Elemente aufwies, die ich aber eigentlich sogar ins Fach "Thriller" einordnen würde. Im Mittelpunkt steht Mirjam, eine junge Frau, die als Kind fast wie nebenbei mitbekommt, dass sie eine Halbschwester hat, ja ihr Vater quasi eine Zweitfamilie, von der ihre Mutter (natürlich) nichts weiß. All das erfahren wir in Rückblicken, der Roman wechselt permanent zwischen Gegenwart und Vergangenheit, alles berichtet aus Mirjams Perspektive. Obwohl der Vater seine Affäre und das daraus entstandene Kind verheimlicht, gelingt es Mirjam, zu ihrer Halbschwester Nia (Kurzform von Lavinia) Kontakt aufzunehmen. Die beiden freunden sich an, diese Beziehung bedeutet Mirjam, die ansonsten wenig bis gar keine Freunde hat, ausgesprochen viel. Doch irgendwann entfernen sich die Schwestern wieder voneinander. Als Nia ihre Halbschwester überraschend zu ihrem 40. Geburtstag einlädt, fährt Mirjam zur Feier auf die Insel, die einst ihrem gemeinsamem Vater gehörte. Mittlerweile ist Nias Ehemann Konrad Eigentümer von Tallholmen, so der Name des Eilands. Doch die Ehe von Konrad und Nia ist alles andere als harmonisch! Auf der Feier droht die toxische Beziehung zu eskalieren. Die Handlung ist von Sara B. Elfgren in flüssigem spannenden Schreibstil geschildert. Nia und Mirjam als Protagonistinnen sind authentisch skizziert, ich fühlte mich ihnen nahe, konnte ihr Verhalten gut nachvollziehen und habe mit beiden mitgefiebert, wie sich die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren entwickeln. Durch die Thriller Elemente konnte ich das Buch stellenweise nur schwer aus der Hand legen! Von mir gibt es auf jeden Fall die volle Punktzahl und eine absolute Leseempfehlung! Nur sollte man sich unbedingt eher auf einen Thriller einstellen, sonst könnte man ggf. enttäuscht sein.

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