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Veröffentlicht am 04.06.2026

Vier Jugendliche in Seenot

Zwischen Ebbe und Wut
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Auf der Vorderseite sehen wir ganz viel Wasser und ein relativ kleines Segelboot von oben. Und um diese Boot geht es in dieser Geschichte. Da ist eine Gruppe Freunde zwei Paare, die, weil sie in der Bretagne ...

Auf der Vorderseite sehen wir ganz viel Wasser und ein relativ kleines Segelboot von oben. Und um diese Boot geht es in dieser Geschichte. Da ist eine Gruppe Freunde zwei Paare, die, weil sie in der Bretagne aufwuchsen, hervorragend segeln können. Emma, die uns von diesem Abenteuer berichtet, harmoniert sehr gut mit Clarence. So stellen die Großeltern von Élise das Segelboot zur Verfügung, damit die Gruppe, verstärkt durch Victor, der nicht segeln kann, nach Irland fahren können.
Das Buch beginnt gleich damit, dass Clarence tot aus dem Meer gezogen wird und die Gruppe, dessen Anführer er bisher war, sich neu orientieren muss, zumal ein Sturm angekündigt wurde.
Emmas Erzählweise springt immer wieder in die Vergangenheit und so erfahren wir von ihren Erlebnissen mit Clarence und ihren Gefühlen, die er nicht erwidert. Überhaupt wird unsere Bild von diesem jungen Mann immer genauer und so erfahren wir erst zu Ende, wie er zu Tode kam. Bis dahin wird die Situation der Gruppe auf See immer gefährlicher und wir müssen bangen, ob alle wieder nach Frankreich zurückkehren.
Ich kenne mich mit dem Segeln nicht aus und mir waren sie Informationen über das Schiff und das Segeln an sich, einfach zu viel. Die Spannung wurde durch die Situation erzeugt, die das Verhalten der Protagonisten und der Sturm erzeugten. Es ging dabei nicht um den möglichen Mord, sondern wie er geschehen konnte. Eine ungewöhnliche Herangehensweise, die mich nicht so richtig erreicht hat.

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Veröffentlicht am 26.04.2026

Ein kleiner Otter trauert um eine Libelle

Du bist immer bei mir
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Auf dem Cover sehe ich ein Tier, dass ich nicht genau zuordnen kann, aber hinten auf dem Buch wird mir gesagt, dass es ein kleiner Otter ist. Auf seiner Hand sitzt eine Libelle. Die sehen wir sehr groß ...

Auf dem Cover sehe ich ein Tier, dass ich nicht genau zuordnen kann, aber hinten auf dem Buch wird mir gesagt, dass es ein kleiner Otter ist. Auf seiner Hand sitzt eine Libelle. Die sehen wir sehr groß auf der ersten Doppelseite. „Du hast mich zum Lachen gebracht und mir immer Süßigkeiten geschenkt“ meint der Otter. Aber dann ist sie nicht mehr da und alle Ottern trauern. Aber der kleine Otter kann das und die Erklärungen nicht verstehen, seine Trauer wird immer großer und er vermisst die Libelle. Doch dann hört er unter einer Tanne sitzend den vermissten Freund in der Natur „Du bist die Ruhe, die ich in mir spüre, wenn ich aufgeregt bin.“ Und er versteht, was die Großen gemeint haben, und fühlt sich getröstet.
Ich muss zugeben, dass mich dieses Bilderbuch weder mit den Illustrationen noch mit der Handlung überzeugt. Warum ist der Freund eine Libelle, wenn die Süßigkeiten verschenkt und in einem Sessel sitzt? Der kleine Otter trägt einen gelben Umhang mit Kapuze, auch die andern Ottern sind im Gegensatz zur Libelle bekleidet. Warum bei dem Otter dann plötzlich die Erkenntnis aufkommt, z.B. im Regenbogen den Vermissten zu erkennen, wird nicht erklärt.

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Eine Jugendliche als Mutter eines Babys

Seit dir steht mein Leben kopf
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Das Cover zeigt eine Schnur mit Bildern und einem paar geringelten Söckchen. Diese Schnur hängt die junge Mutter an die Wand ihres Zimmers in der Wohngruppe.
Aber zunächst wohnt die 16-jährige Fiona noch ...

Das Cover zeigt eine Schnur mit Bildern und einem paar geringelten Söckchen. Diese Schnur hängt die junge Mutter an die Wand ihres Zimmers in der Wohngruppe.
Aber zunächst wohnt die 16-jährige Fiona noch zusammen mit ihrem Baby bei ihrer alleinerziehenden Mutter. Obwohl Pepe die Ansprüche eines Säuglings hat, schafft die junge Mutter es sehr gut ihn zu versorgen, sie stillt ihn sogar ohne Probleme. In die Schule geht Fiona zurzeit nicht, denn sie fokussiert sich auf ihre Mutterrolle. Der Vater des Kleinen Pepe macht bald Abitur und muss viel lernen, trotzdem kommt er regelmäßig zu seiner kleinen Familie und kümmert sich liebevoll um seinen Sohn. Aber Fiona ist oft unzufrieden mit der Hilfe von Lukas und ihrer Mutter, die sich frisch verliebt hat. Manchmal ist Fiona dann auch ungerecht und sieht nur ihre Situation, die sicher nicht ganz einfach ist.
Das Buch berichtet aus sich einer 16-jährigen Mutter ihren Alltag und die Probleme, die dieser mit sich bringt. Die berufstätige frisch verliebte Oma kann nicht immer für die beiden da sein und der junge Vater lernt zunächst und macht dann eine Reise und genießt sein Leben nach dem Abi-Stress. Fiona möchte auch wieder in die Schule und einen Abschluss machen, aber ihr ist das Schülerinnenleben inzwischen fremd geworden. Daneben stillt sie immer wieder ihr Kind, wickelt es und versucht es zum Schlafen zu bringen. Ich muss leider zugeben, dass mich das Lesen dieser Careaufgaben selbst etwas ermüdet hat. Schlimm genug, wenn mir persönlich von solchen Tagen berichtet wird. Jede Mutter kennt das und ich befürchte junge Leser*innen werden da eher abgeschreckt und ob sie das von einer frühen Schwangerschaft abhält, halte ich für unwahrscheinlich.
Ich ziehe meinen Hut davor, wie gut Fiona ihren Alltag meistert und ich gönne der jungen Familie, dass ihre Wünsche in Erfüllung gehen, befürchte aber, dass das Thema nicht viele junge Menschen anspricht.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Frühlingsbilder

Schau mal, endlich Frühling!
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Auf dem Laufrad geht es mit Papa an den See, die Entenfamilie schaut auf den kleinen Jugen mit dem Dino-Helm.
Die nächste Doppelseite zeigt vergnügte Käfer, es folgen niedliche Vogelelter im Nest und ...

Auf dem Laufrad geht es mit Papa an den See, die Entenfamilie schaut auf den kleinen Jugen mit dem Dino-Helm.
Die nächste Doppelseite zeigt vergnügte Käfer, es folgen niedliche Vogelelter im Nest und ein Osterblumenstrauß. Geschlüpften Küken mit Mama Henne und ein Hase, der aus dem Gebüsch eine Möhre anschaut. Auf der letzten Seite hüpft der Osterhase mit einem Eierkorb auf dem Rücken durchs Bild.
Es gibt keinen Text in dem kleinen Pappbilderbuch, aber ein wenig fehlt mir das Konzept, obwohl alles zum Frühling passt. So kommen außer den beiden erwähnten vom Cover keine weiteren Menschen vor. Da hatte ich eine andere Erwartung.
Es gibt viel zu sehen und kleine Kinder werden sicher einige Begriffe kennenlernen. Die Illustrationen sind klar gezeichnet.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Sprechende Roboterkatze wird zum Freund

Rocky die Roboterkatze
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Elli schaut liebevoll auf ihre Katze, die leider keine echte ist, deshalb leuchtet eine Herz auf ihrer Brust.
Mini ist das Kuscheltier der achtjährigen Elli und sie wünscht sich so sehr eine echte Katze, ...

Elli schaut liebevoll auf ihre Katze, die leider keine echte ist, deshalb leuchtet eine Herz auf ihrer Brust.
Mini ist das Kuscheltier der achtjährigen Elli und sie wünscht sich so sehr eine echte Katze, doch leider hat ihre Mutter eine Allergie und deshalb ist die Anschaffung eines Katze leider für die Familie nicht möglich. Wie gut ist es da, dass Ellis Papa ein echter Erfinder ist und um seine Tochter zu trösten baut er in seinem Keller eine Katze zusammen. Und so präsentiert er eines Morgens eine Roboterkatze, die er Rocky nennt. Zunächst ist diese Tier, über das sich Elli sehr freut, nur eine Maschine, aber im Laufe der Geschichte entwickelt sie sowas wie Gefühle. Da sie dann auch noch sprechen kann, wird sie zu einem echten Katzenfreund für Elli.
Ich glaube alle Kinder wünschen sich ein Haustier und oft scheitert es an einer Allergie der Eltern. Hier ist die Lösung eine Maschine, die aussieht wie eine Katze. Dass sich dieser Roboter allerdings, dadurch, dass er sprechen kann, mehr zu einer menschlichen Kreatur entwickelt gefällt mir nicht. Das macht die Geschichte sehr fantastisch und so wundert es mich nicht, dass Elli diese „Katze“ noch besser findet als eine echte Katze.
Es gibt einige niedliche Illustrationen, die mit KI erstellt wurden.

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