Profilbild von Nancy0705

Nancy0705

Lesejury Star
offline

Nancy0705 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Nancy0705 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.06.2026

Ein weiteres literarisches Meisterwerk von Matt Haig

Die Mitternachtsreise
0

Wilbur ist am Ende seines Lebens angekommen. Doch anstatt einfach zu sterben, findet er sich plötzlich in einem geheimnisvollen Zug wieder - dem Mitternachtszug. Dort begegnet er Agnes Bagdale, ...

Wilbur ist am Ende seines Lebens angekommen. Doch anstatt einfach zu sterben, findet er sich plötzlich in einem geheimnisvollen Zug wieder - dem Mitternachtszug. Dort begegnet er Agnes Bagdale, einer alten Dame, die in seiner Kindheit einen Buchladen führte, den Wilbur einst als Stammkunde besuchte, später selbst darin arbeitete und schließlich viele Jahre später übernahm. Agnes erklärt ihm, dass dieser Zug seine letzte Reise ist, eine Reise in die Ewigkeit. Auf dieser Fahrt darf Wilbur die wichtigsten Stationen seines Lebens noch einmal durchleben: die nicht immer leichten Jahre seiner Kindheit, die ersten Begegnungen mit seiner großen Liebe Maggie, aber auch die schmerzhaften Momente des Verlusts und die Entscheidungen, die ihn letztlich in ein einsames Leben führten. Dabei gibt es nur eine entscheidende Regel: Wenn der Zug wieder hält, muss Wilbur rechtzeitig einsteigen und darf niemals dabei sein, wenn sein früheres Ich einschläft. Doch je länger die Reise dauert, desto stärker wird ihm bewusst, wie viele Dinge er vielleicht anders hätte machen sollen und plötzlich stellt sich die Frage, ob die Vergangenheit wirklich unveränderlich ist.

Matt Haigs "Mitternachtsbibliothek" ist seit Jahren mein absolutes Lieblingsbuch. Umso größer war natürlich meine Vorfreude auf "Die Mitternachtsreise", denn schon die Grundidee versprach eine ähnliche Mischung aus Philosophie, Emotionen und existenziellen Fragen. Und was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht. Für mich ist dieses Buch erneut ein absolutes literarisches Meisterwerk und schon jetzt eines meiner ganz großen Lesehighlights.

Zwar knüpft die Geschichte in gewisser Weise an die Ideen der "Mitternachtsbibliothek" an, gleichzeitig fühlt sie sich aber vollkommen eigenständig an. Während sich die Bibliothek zwischen Leben und Tod befindet und Nora Seed dort alternative Lebenswege erkunden kann, steht der Mitternachtszug für etwas anderes: Er ist das Ende eines gelebten Lebens und zugleich der Weg in die Ewigkeit. Statt Möglichkeiten zu erforschen, blickt Wilbur zurück. Er durchlebt sein Leben noch einmal und wird mit seinen Entscheidungen, seinen Versäumnissen, seinen Verlusten und seinen schönsten Erinnerungen konfrontiert. Diese andere Perspektive fand ich unglaublich spannend und berührend.

Besonders begeistert hat mich dabei wieder einmal Matt Haigs Schreibstil. Seine Sprache ist poetisch, nachdenklich und philosophisch, ohne dabei jemals künstlich oder schwer zugänglich zu wirken. Im Gegenteil: Die Worte sind unglaublich bildhaft und gleichzeitig so nahbar, dass man sich sofort in die Geschichte hineinziehen lässt. Viele Passagen haben mich regelrecht innehalten lassen, weil sie Gedanken formulieren, die man vielleicht selbst schon einmal hatte, aber nie so treffend in Worte fassen konnte. Dabei schafft Haig erneut das Kunststück, große philosophische Fragen mit einer emotionalen Geschichte zu verbinden, sodass beides gleichermaßen funktioniert.

Die Atmosphäre des Romans ist dabei etwas Melancholisches, aber niemals hoffnungslos. Der Mitternachtszug wirkt geheimnisvoll und beinahe magisch, gleichzeitig schwebt über der gesamten Handlung die Erkenntnis, dass Wilbur sich am Ende seines Lebens befindet. Gerade diese Mischung aus Wärme, Nostalgie, Traurigkeit und Hoffnung hat mich vollkommen in ihren Bann gezogen.

Wilbur selbst ist für mich ein großartiger Protagonist. Ich mochte es sehr, ihn auf dieser Reise zu begleiten. Seine Gedanken, seine Zweifel und seine Reue wirkten unglaublich authentisch. Besonders berührend fand ich, wie er nach und nach erkennt, welche Entscheidungen sein Leben geprägt haben und welche Konsequenzen daraus entstanden sind. Viele seiner Fehler hat er im Moment selbst gar nicht als solche wahrgenommen. Erst mit dem Abstand eines ganzen Lebens beginnt er zu verstehen, wie manche Situationen anders hätten verlaufen können. Gerade diese Erkenntnisse haben mich oft zum Nachdenken gebracht, weil sie zeigen, wie begrenzt unser Blick auf das eigene Leben manchmal ist, solange wir mittendrin stecken.

Was dieses Buch für mich aber wirklich besonders macht, sind die philosophischen Fragen, die es aufwirft. Während des Lesens habe ich immer wieder über Zeit, Erinnerung, Entscheidungen und die Bedeutung unseres Lebens nachgedacht. Vor allem das offene Ende hat mich begeistert. Es lässt Raum für Interpretationen und wirft faszinierende Fragen auf: Wie wird Wilbur sich nun verhalten? Kann Wissen über die Zukunft überhaupt etwas verändern? Existiert die Zukunft überhaupt als eigenständige Größe oder gibt es letztlich nur Vergangenheit und Gegenwart? Schließlich wird die Zukunft in dem Moment, in dem sie eintritt, zur Gegenwart und kurz darauf bereits wieder zur Vergangenheit. Solche Gedankengänge ziehen sich durch das gesamte Buch und hallten bei mir noch lange nach, nachdem ich die letzte Seite gelesen hatte.

Genau das ist für mich eine der größten Stärken von Matt Haigs Büchern: Sie enden nicht mit dem Schließen des Buchdeckels. Die Geschichten begleiten einen weiter, regen zum Nachdenken an und eröffnen immer wieder neue Perspektiven auf das eigene Leben.

Ein weiteres Highlight war für mich zudem der kleine Auftritt von Nora Seed am Ende. Als großer Fan der "Mitternachtsbibliothek" hat mich das unglaublich gefreut. Es ist nur ein kurzer Moment, aber er schafft eine wunderbare Verbindung zwischen beiden Büchern und lässt das gesamte Universum von Matt Haig noch runder wirken. Für mich hat dieser Verweis perfekt gepasst und der Geschichte noch einmal einen ganz besonderen Abschluss verliehen.

Fazit

Insgesamt ist "Die Mitternachtsreise" von Matt Haig für mich ein bewegender, kluger und zutiefst menschlicher Roman über das Leben, die Erinnerung, verpasste Chancen und die Frage, was am Ende wirklich zählt. Matt Haig verbindet erneut eine faszinierende Grundidee mit tiefgründigen philosophischen Gedanken, starken Emotionen und einem wunderschönen Schreibstil.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.06.2026

Frühling in Lower Whilby

The Iced Caramel Coffee Agreement
0

Eleanore, von allen nur Nore genannt, liebt ihr beschauliches Leben in Lower Whilby. Sie kennt jeden Winkel ihrer Heimatstadt, genießt die Vertrautheit des kleinen Ortes und bewegt sich am liebsten innerhalb ...

Eleanore, von allen nur Nore genannt, liebt ihr beschauliches Leben in Lower Whilby. Sie kennt jeden Winkel ihrer Heimatstadt, genießt die Vertrautheit des kleinen Ortes und bewegt sich am liebsten innerhalb ihrer gewohnten Komfortzone. Doch als sie auf den Musiker Dex trifft, gerät ihr geordnetes Leben gehörig ins Wanken. Dex trägt selbst einiges an Ballast mit sich herum: den Druck seiner berühmten Eltern, familiäre Enttäuschungen und der eigene ausbleibende Ruhm.
Zwischen den beiden entsteht ein ungewöhnlicher Deal: Während Dex Nore dabei hilft, mutiger zu werden und über sich hinauszuwachsen, unterstützt sie ihn dabei, wieder zu sich selbst zu finden.
Zwischen Festivalvorbereitungen, Konzerten, Iced Caramel Coffee, Mutproben und vielen gemeinsamen Momenten kommen sich die beiden dabei immer näher.

Mit "The Iced Caramel Coffee Agreement" hat Kyra Groh für mich erneut bewiesen, warum sie zu meinen liebsten Autorinnen im New-Adult-Bereich gehört. Schon nach wenigen Seiten war ich wieder zurück im gemütlichen Lower Whilby und habe mich sofort zuhause gefühlt. Dieses Kleinstadt-Setting strahlt einfach eine unglaubliche Wohlfühlatmosphäre aus, die mich bereits im ersten Band begeistert hat. Gleichzeitig schafft Kyra Groh es, die vertraute Umgebung mit neuen Geschichten und Charakterentwicklungen lebendig zu halten, sodass sich nichts wiederholt oder langweilig anfühlt.

Besonders hervorheben möchte ich wieder ihren Schreibstil. Dieser typische Kyra-Groh-Humor ist einfach unverwechselbar. Die Geschichte liest sich locker, modern und unglaublich flüssig. Die Dialoge wirken natürlich, die Situationskomik sorgt immer wieder für einige Lacher und gleichzeitig schafft die Autorin es mühelos, emotionale und tiefgründige Themen einzubauen. Genau diese Mischung aus Leichtigkeit und Gefühl macht ihre Bücher für mich so besonders.

Allerdings muss ich auch sagen, dass ich am Anfang etwas Zeit gebraucht habe, um wirklich in die Geschichte hineinzufinden. Das lag vor allem an Nore. Sie wirkte auf mich zunächst sehr zurückhaltend, pessimistisch und teilweise etwas schwarzmalerisch. Oft stand sie sich selbst im Weg und erschien mir stellenweise fast ein wenig zu naiv. Dadurch fiel es mir anfangs schwer, eine direkte Verbindung zu ihr aufzubauen. Doch je weiter die Geschichte voranschritt, desto mehr konnte ich ihre Gedanken, Ängste und Unsicherheiten nachvollziehen. Gerade ihre Entwicklung gehört letztendlich zu den größten Stärken des Buches.
Denn Nore macht im Verlauf der Geschichte eine wirklich schöne und glaubwürdige Entwicklung durch. Sie lernt, für sich selbst einzustehen, mutiger zu werden und Chancen zu ergreifen, statt sich von ihren Ängsten zurückhalten zu lassen. Es war schön zu beobachten, wie sie Schritt für Schritt aus ihrer Komfortzone herauskommt und mehr Selbstvertrauen gewinnt.

Aber auch Dex konnte mich überzeugen. Hinter seiner lockeren Art steckt deutlich mehr, als man zunächst vermutet. Seine familiären Probleme bzw. der Verrat, den er erlebt hat, verleihen seiner Figur eine emotionale Tiefe, die mich sehr berührt hat.

Überhaupt hatte ich das Gefühl, dass dieses Buch insgesamt noch etwas tiefgründiger ist als der erste Band.

Die Liebesgeschichte zwischen Nore und Dex entwickelt sich angenehm langsam und natürlich. Ich liebe solche ruhigen Beziehungsentwicklungen, bei denen die Gefühle nicht von heute auf morgen entstehen. Stattdessen gibt es viele kleine Momente, Gespräche und Begegnungen, die die Verbindung der beiden wachsen lassen. Gleichzeitig ist da diese permanente Spannung zwischen ihnen, dieses unterschwellige Knistern, das man als Leserin auf jeder Seite spürt. Die Chemie zwischen den beiden war für mich von Anfang an greifbar und hat dafür gesorgt, dass ich ständig weiterlesen wollte.

Auch die Nebencharaktere haben mir wieder sehr gut gefallen. Sie erfüllen nicht nur die Rolle von Statisten, sondern tragen aktiv zur Geschichte bei und verleihen Lower Whilby noch mehr Leben. Die Dynamiken innerhalb des Freundeskreises sorgen für viele schöne, lustige und emotionale Momente. Gerade dadurch fühlt sich die Geschichte so herzlich und authentisch an.

Die gesamte Atmosphäre des Buches schreit für mich nach Frühlingsgefühlen. Die Festivalvorbereitungen, die gemeinsamen Ausflüge, die Konzertbesuche, die vielen kleinen Momente dazwischen und natürlich der titelgebende Iced Caramel Coffee erzeugen eine warme, leichte Stimmung, die einfach Spaß macht.

Fazit

Für mich war "The Iced Caramel Coffee Agreement" von Kyra Groh wieder eine wunderbare Mischung aus Humor, Gefühl, Romantik und Charakterentwicklung. Die Geschichte ist herzlich, ehrlich, authentisch und unglaublich unterhaltsam.
Insgesamt hat mir dieser Band sogar noch etwas besser gefallen als sein Vorgänger, weil er für mich emotional noch mehr Tiefe besitzt und die Figurenentwicklung besonders gelungen ist. Und jetzt freue ich mich mehr denn je auf Olives Geschichte (ehrlich gesagt schon seit dem ersten Band).
Eleanore, von allen nur Nore genannt, liebt ihr beschauliches Leben in Lower Whilby. Sie kennt jeden Winkel ihrer Heimatstadt, genießt die Vertrautheit des kleinen Ortes und bewegt sich am liebsten innerhalb ihrer gewohnten Komfortzone. Doch als sie auf den Musiker Dex trifft, gerät ihr geordnetes Leben gehörig ins Wanken. Dex trägt selbst einiges an Ballast mit sich herum: den Druck seiner berühmten Eltern, familiäre Enttäuschungen und der eigene ausbleibende Ruhm.
Zwischen den beiden entsteht ein ungewöhnlicher Deal: Während Dex Nore dabei hilft, mutiger zu werden und über sich hinauszuwachsen, unterstützt sie ihn dabei, wieder zu sich selbst zu finden.
Zwischen Festivalvorbereitungen, Konzerten, Iced Caramel Coffee, Mutproben und vielen gemeinsamen Momenten kommen sich die beiden dabei immer näher.

Mit "The Iced Caramel Coffee Agreement" hat Kyra Groh für mich erneut bewiesen, warum sie zu meinen liebsten Autorinnen im New-Adult-Bereich gehört. Schon nach wenigen Seiten war ich wieder zurück im gemütlichen Lower Whilby und habe mich sofort zuhause gefühlt. Dieses Kleinstadt-Setting strahlt einfach eine unglaubliche Wohlfühlatmosphäre aus, die mich bereits im ersten Band begeistert hat. Gleichzeitig schafft Kyra Groh es, die vertraute Umgebung mit neuen Geschichten und Charakterentwicklungen lebendig zu halten, sodass sich nichts wiederholt oder langweilig anfühlt.

Besonders hervorheben möchte ich wieder ihren Schreibstil. Dieser typische Kyra-Groh-Humor ist einfach unverwechselbar. Die Geschichte liest sich locker, modern und unglaublich flüssig. Die Dialoge wirken natürlich, die Situationskomik sorgt immer wieder für einige Lacher und gleichzeitig schafft die Autorin es mühelos, emotionale und tiefgründige Themen einzubauen. Genau diese Mischung aus Leichtigkeit und Gefühl macht ihre Bücher für mich so besonders.

Allerdings muss ich auch sagen, dass ich am Anfang etwas Zeit gebraucht habe, um wirklich in die Geschichte hineinzufinden. Das lag vor allem an Nore. Sie wirkte auf mich zunächst sehr zurückhaltend, pessimistisch und teilweise etwas schwarzmalerisch. Oft stand sie sich selbst im Weg und erschien mir stellenweise fast ein wenig zu naiv. Dadurch fiel es mir anfangs schwer, eine direkte Verbindung zu ihr aufzubauen. Doch je weiter die Geschichte voranschritt, desto mehr konnte ich ihre Gedanken, Ängste und Unsicherheiten nachvollziehen. Gerade ihre Entwicklung gehört letztendlich zu den größten Stärken des Buches.
Denn Nore macht im Verlauf der Geschichte eine wirklich schöne und glaubwürdige Entwicklung durch. Sie lernt, für sich selbst einzustehen, mutiger zu werden und Chancen zu ergreifen, statt sich von ihren Ängsten zurückhalten zu lassen. Es war schön zu beobachten, wie sie Schritt für Schritt aus ihrer Komfortzone herauskommt und mehr Selbstvertrauen gewinnt.

Aber auch Dex konnte mich überzeugen. Hinter seiner lockeren Art steckt deutlich mehr, als man zunächst vermutet. Seine familiären Probleme bzw. der Verrat, den er erlebt hat, verleihen seiner Figur eine emotionale Tiefe, die mich sehr berührt hat.

Überhaupt hatte ich das Gefühl, dass dieses Buch insgesamt noch etwas tiefgründiger ist als der erste Band.

Die Liebesgeschichte zwischen Nore und Dex entwickelt sich angenehm langsam und natürlich. Ich liebe solche ruhigen Beziehungsentwicklungen, bei denen die Gefühle nicht von heute auf morgen entstehen. Stattdessen gibt es viele kleine Momente, Gespräche und Begegnungen, die die Verbindung der beiden wachsen lassen. Gleichzeitig ist da diese permanente Spannung zwischen ihnen, dieses unterschwellige Knistern, das man als Leser
in auf jeder Seite spürt. Die Chemie zwischen den beiden war für mich von Anfang an greifbar und hat dafür gesorgt, dass ich ständig weiterlesen wollte.

Auch die Nebencharaktere haben mir wieder sehr gut gefallen. Sie erfüllen nicht nur die Rolle von Statisten, sondern tragen aktiv zur Geschichte bei und verleihen Lower Whilby noch mehr Leben. Die Dynamiken innerhalb des Freundeskreises sorgen für viele schöne, lustige und emotionale Momente. Gerade dadurch fühlt sich die Geschichte so herzlich und authentisch an.

Die gesamte Atmosphäre des Buches schreit für mich nach Frühlingsgefühlen. Die Festivalvorbereitungen, die gemeinsamen Ausflüge, die Konzertbesuche, die vielen kleinen Momente dazwischen und natürlich der titelgebende Iced Caramel Coffee erzeugen eine warme, leichte Stimmung, die einfach Spaß macht.

Fazit

Für mich war "The Iced Caramel Coffee Agreement" von Kyra Groh wieder eine wunderbare Mischung aus Humor, Gefühl, Romantik und Charakterentwicklung. Die Geschichte ist herzlich, ehrlich, authentisch und unglaublich unterhaltsam.
Insgesamt hat mir dieser Band sogar noch etwas besser gefallen als sein Vorgänger, weil er für mich emotional noch mehr Tiefe besitzt und die Figurenentwicklung besonders gelungen ist. Und jetzt freue ich mich mehr denn je auf Olives Geschichte (ehrlich gesagt schon seit dem ersten Band).

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.06.2026

Perspektivwechsel

Villains Are Made (1). Der Fluch der Medusa
0

Isla führt auf den ersten Blick ein ganz normales Leben. Sie studiert, verbringt Zeit mit ihren Freunden und versucht, ihren Alltag so unbeschwert wie möglich zu gestalten.
Doch hinter dieser Fassade ...

Isla führt auf den ersten Blick ein ganz normales Leben. Sie studiert, verbringt Zeit mit ihren Freunden und versucht, ihren Alltag so unbeschwert wie möglich zu gestalten.
Doch hinter dieser Fassade verbirgt sich ein jahrtausendealtes Geheimnis: Isla ist Medusa. Die Frau, die durch Legenden und Überlieferungen zum Monster gemacht wurde. Ihre Augen tragen einen Fluch in sich, der Menschen zu Stein erstarren lässt, und seit Jahrhunderten ist sie auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit.
Als sie Aiden kennenlernt, der sie besser zu verstehen scheint als jeder andere, beginnt sie zum ersten Mal zu hoffen, ein normales Leben führen zu können. Doch die Schatten der Vergangenheit holen sie ein, und Isla muss sich fragen, ob sie weiterhin fliehen kann oder ob die Zeit gekommen ist, sich ihrem Schicksal zu stellen.

Ich habe wirklich alles an diesem Buch geliebt. „Villains are made – Der Fluch der Medusa“ von Julia Holz ist für mich eine sehr gelungene Neuinterpretationen der griechischen Mythologie. Von der ersten bis zur letzten Seite hat mich die Geschichte gefesselt und begeistert.

Besonders beeindruckt hat mich der Umgang mit der bekannten Sage rund um Medusa. Die Autorin nimmt die überlieferten Geschichten, Legenden und Mythen nicht einfach als gegeben hin, sondern hinterfragt sie auf eine unglaublich spannende Weise. Genau das macht dieses Buch für mich so besonders. Wer sagt eigentlich, dass die Geschichten, die über Jahrhunderte weitererzählt wurden, auch wirklich der Wahrheit entsprechen? Was, wenn aus einer tragischen Figur erst durch Erzählungen und Vorurteile ein Monster gemacht wurde? Diese Perspektive zieht sich durch das gesamte Buch und regt immer wieder zum Nachdenken an. Ich fand diesen Blickwinkel unglaublich faszinierend, weil er einer Figur, die oft nur als Schurkin dargestellt wird, endlich eine Stimme gibt.

Die Handlung hat mich von Anfang an gepackt. Obwohl einige Wendungen für mich durchaus vorhersehbar waren, hat mich das überhaupt nicht gestört. Viel wichtiger war für mich die emotionale Reise, die die Geschichte erzählt. Die Spannung bleibt durchgehend erhalten, weil man ständig wissen möchte, wie sich die Ereignisse entwickeln und welche Geheimnisse noch ans Licht kommen werden. Besonders gelungen fand ich dabei die Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart. Die Rückblicke in Medusas früheres Leben verleihen der Geschichte eine zusätzliche Tiefe und sorgen dafür, dass man ihre Geschichte noch intensiver miterlebt. Mit jedem Blick in die Vergangenheit wurde mir deutlicher, wie viel Leid, Ungerechtigkeit und Schmerz sie erfahren musste.

Isla beziehungsweise Medusa ist für mich eine fantastische Protagonistin. Ich habe sie vom ersten Moment an ins Herz geschlossen. Ihr ist so viel Unrecht widerfahren, ohne dass sie es jemals verdient hätte. Dennoch verliert sie sich nicht in Bitterkeit oder Hass. Stattdessen bleibt sie ein liebevoller, aufrichtiger und mitfühlender Mensch, der trotz aller Schicksalsschläge versucht, das Richtige zu tun. Gerade dieser Kontrast zwischen ihrer tragischen Vergangenheit und ihrem guten Herzen macht sie zu einer unglaublich starken und berührenden Figur. Ich konnte ihre Gefühle, ihre Ängste und ihre Zweifel jederzeit nachvollziehen und habe mit ihr mitgelitten, gehofft und gebangt.

Aber nicht nur Isla konnte mich überzeugen. Auch die Nebenfiguren wirken lebendig und authentisch. Sie sind nicht bloß Beiwerk für die Handlung, sondern bringen ihre eigenen Geschichten, Motive und Konflikte mit. Dadurch entsteht eine vielschichtige Figurenwelt, die das Lesen noch angenehmer macht. Besonders die Dynamiken zwischen den Charakteren haben mir gefallen, weil sie glaubwürdig und emotional nachvollziehbar dargestellt werden.

Der Schreibstil von Julia Holz hat ebenfalls einen großen Anteil daran, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Die Sprache ist modern, angenehm leicht zu lesen und gleichzeitig atmosphärisch. Die Seiten fliegen förmlich dahin, ohne dass dabei die emotionale Tiefe verloren geht. Die Autorin schafft es mühelos, spannende Szenen, gefühlvolle Momente und mythologische Elemente miteinander zu verbinden. Dadurch entsteht ein Lesefluss, der mich komplett in die Geschichte hineingezogen hat.

Auch die Atmosphäre des Romans hat mich begeistert. Die Mischung aus moderner Gegenwart, uralten Göttern, dunklen Geheimnissen und tragischen Schicksalen erzeugt eine besondere Stimmung, die sich durch das gesamte Buch zieht. Immer wieder schwingt eine gewisse Melancholie mit, gleichzeitig gibt es aber auch Hoffnung, Freundschaft, Liebe und den Wunsch nach Freiheit. Diese Balance hat mir unglaublich gut gefallen.

Fazit

Insgesamt ist „Villains are made – Der Fluch der Medusa“ für mich eine rundum gelungene Neuerzählung der Medusa-Sage. Das Buch gibt einer oft missverstandenen Figur ein neues Gesicht und zeigt eindrucksvoll, wie sehr Geschichten von der Perspektive abhängen, aus der sie erzählt werden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.05.2026

atmosphärisch, spannend und emotional

When Shadows Darken the Sun
0

"When Shadows Darken the Sun" von Nina Schilling erzählt die Geschichte zweier verfeindeter Höfe, die seit Generationen voneinander getrennt sind: der Tageshof, in dem ewiges Licht herrscht, und der Nachthof, ...

"When Shadows Darken the Sun" von Nina Schilling erzählt die Geschichte zweier verfeindeter Höfe, die seit Generationen voneinander getrennt sind: der Tageshof, in dem ewiges Licht herrscht, und der Nachthof, der von endloser Dunkelheit umgeben ist. Ursache dafür ist ein uralter Konflikt der Götter, dessen Folgen bis in die Gegenwart reichen. Um das Gleichgewicht zwischen beiden Seiten aufrechtzuerhalten, treten die Erben der Höfe in gefährlichen Spielen gegeneinander an. Nox, der Thronfolger des Nachthofes, wurde sein ganzes Leben darauf vorbereitet, den Tageshof zu besiegen. Doch als er Cass, einer Zofe der Lichtgeborenen, begegnet, gerät seine bisherige Sichtweise zunehmend ins Wanken. Während die Tag- und Nachtspiele näher rücken und das Schicksal der Höfe entschieden werden soll, müssen beide herausfinden, ob die Feindschaft wirklich unausweichlich ist oder ob es vielleicht einen anderen Weg gibt.

Ich habe dieses Buch wirklich geliebt. Es war eines dieser Bücher, bei denen ich schon nach wenigen Kapiteln gemerkt habe, wie viel Herzblut darin steckt.
Zwar habe ich am Anfang ein wenig gebraucht, um vollständig in die Geschichte hineinzufinden, aber das lag vor allem daran, dass die Welt sehr komplex ist und viele neue Begriffe, Strukturen und Hintergründe eingeführt werden. Sobald ich mich jedoch eingelesen hatte, war ich vollkommen gefesselt. Die Welt, die Nina Schilling erschaffen hat, ist einfach traumhaft. Sie wirkt wunderschön und beeindruckend, gleichzeitig aber auch düster, geheimnisvoll und gefährlich. Besonders der Nachthof hat mich unglaublich fasziniert. Durch den bildhaften Schreibstil konnte ich genau nachvollziehen, was Cass dort sieht: diese verborgene Schönheit, die Ruhe, die stille Anmut hinter all der Dunkelheit.
Die Atmosphäre war durchgehend greifbar und hat mich komplett in ihren Bann gezogen.

Generell hat mir der Schreibstil unglaublich gut gefallen. Alles liest sich flüssig, emotional und sehr lebendig. Die Autorin schafft es, Szenen so detailliert zu beschreiben, dass ich ständig das Gefühl hatte, selbst mitten in dieser Welt zu stehen.
Gleichzeitig verliert sich die Geschichte aber nie in unnötigen Beschreibungen, sondern bleibt spannend und dynamisch. Es passiert eigentlich immer etwas. Prüfungen, Intrigen, Geheimnisse oder emotionale Konflikte sorgen dafür, dass keinerlei Längen entstehen. Besonders die Spiele und die damit verbundene Spannung haben mich total gepackt. Immer wieder gab es Momente, in denen ich unbedingt weiterlesen musste, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht.
Natürlich war manches vorhersehbar, gerade was Cass’ Entwicklung betrifft. Aber ehrlich gesagt hat mich das überhaupt nicht gestört. Im Gegenteil: Gerade weil gewisse Entwicklungen angedeutet wurden, war es umso spannender zu verfolgen, wie sich alles entfaltet.

Vor allem die Beziehung zwischen Cass und Nox hat mich komplett überzeugt. Zwischen den beiden war von Anfang an diese starke Anziehung spürbar, und dennoch entwickelt sich ihre Verbindung eher leise und langsam. Genau das mochte ich so sehr. Diese ständige Zerrissenheit zwischen ihren Gefühlen und den Erwartungen ihrer Familien und Höfe war unglaublich intensiv dargestellt. Beide wissen eigentlich, dass sie sich nicht näherkommen dürfen, und trotzdem merkt man mit jeder Begegnung stärker, wie sehr sie sich gegenseitig verändern. Diese emotionale Spannung war für mich eines der Highlights des Buches.

Auch die Charaktere selbst haben mir wahnsinnig gut gefallen. Cass ist eine starke, loyale Protagonistin mit enormem Kampfgeist, ohne dabei unrealistisch perfekt zu wirken. Sie zweifelt, macht Fehler und trägt ihre eigenen Unsicherheiten mit sich herum, wodurch sie unglaublich nahbar wird. Dasselbe gilt für Nox. Gerade seine innere Zerrissenheit fand ich unglaublich spannend. Er wurde jahrelang mit bestimmten Vorstellungen erzogen und beginnt nun langsam, diese zu hinterfragen. Ich konnte beide Figuren in ihren Beweggründen und ihren Konflikten wirklich gut nachvollziehen, besonders im Hinblick auf ihre Familien und ihre Loyalitäten. Dadurch wirkten ihre Entscheidungen emotional nachvollziehbar und authentisch.

Was ich außerdem besonders schön fand, war der Freundschaftsaspekt im Buch. Die Bindungen zwischen den Hauptfiguren und den Nebencharakteren fühlten sich ehrlich und wichtig an. Oft geraten Nebenfiguren in Fantasyromanen eher in den Hintergrund, aber hier hatte ich wirklich das Gefühl, dass viele Beziehungen Bedeutung haben und zur Geschichte beitragen. Dadurch wirkte die Welt noch lebendiger.

Und obwohl mich das Buch ohnehin schon komplett überzeugt hatte, hat das Ende es geschafft, mich noch einmal richtig zu überraschen. Es war spannend, emotional und hat definitiv dafür gesorgt, dass ich sofort wissen möchte, wie es weitergeht. Ich freue mich jetzt schon unglaublich auf den nächsten Band, weil noch so viele Fragen offen sind und ich unbedingt wieder in diese Welt zurückkehren möchte.

Fazit

Für mich war "When Shadows Darken the Sun" eine atmosphärische, spannende und emotionale Fantasygeschichte mit großartigem Worldbuilding, viel Gefühl und Figuren, die einem wirklich ans Herz wachsen. Man merkt auf jeder Seite, wie viel Liebe zum Detail in dieser Geschichte steckt. Ein absolut gelungener Auftakt, der mich komplett begeistern konnte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.04.2026

Ich hab jede einzelne Seite genossen

Terms of Attraction 1. The Knockout Contract
0

Lainey steckt in einer ziemlich ausweglosen Situation: Die Hochzeit ihrer Stiefschwester steht an und der Bräutigam ist ausgerechnet ihr Ex, der sie damals tief verletzt hat. Um die Feier zu überstehen ...

Lainey steckt in einer ziemlich ausweglosen Situation: Die Hochzeit ihrer Stiefschwester steht an und der Bräutigam ist ausgerechnet ihr Ex, der sie damals tief verletzt hat. Um die Feier zu überstehen und den ständigen Verkupplungsversuchen ihrer Mutter mit reichen, überheblichen Männern zu entgehen, braucht sie dringend eine Begleitung. Unerwartet bietet sich dafür Parker Westfield an, ein erfolgreicher Box-Champion, der selbst einen guten Grund hat, ein paar Wochen abzutauchen: Eine Schulterverletzung zwingt ihn zu einer Trainingspause, die niemand erfahren darf.
Eine Fake-Beziehung scheint für beide die perfekte Lösung zu sein, wäre da nicht ihre gemeinsame Vergangenheit, die alles andere als unkompliziert ist. Denn seit einer folgenschweren Nacht im Krankenhaus kann Lainey Parker eigentlich nicht ausstehen.
Doch je überzeugender er seine Rolle spielt, desto mehr beginnt sie zu zweifeln, ob hinter seiner arroganten Fassade nicht doch mehr steckt.

Ich kann es nicht anders sagen: „Terms of Attraction – The Knockout Contract“ von Stefanie Sante ist eines meiner liebsten Bücher dieses Jahr. Ich habe wirklich alles daran geliebt - von der ersten bis zur letzten Seite. Ich bin unglaublich schnell in die Geschichte reingekommen, hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl von Längen und habe jede einzelne Szene, jeden Dialog und jede Entwicklung einfach nur genossen.

Was für mich sofort herausgestochen ist, war der Schreibstil der Autorin. Er ist modern, locker und humorvoll, ohne dabei übertrieben oder künstlich zu wirken. Die Dialoge sprühen vor Witz, was vor allem daran liegt, dass sich Lainey und Parker absolut nichts schenken. Ihre Schlagabtausche sind scharf, pointiert und einfach unterhaltsam. Beide sind definitiv nicht auf den Mund gefallen. Trotzdem kippt das Ganze nie ins Toxische, sondern bleibt immer auf eine angenehme, respektvolle Weise neckend und echt.
Auch die wechselnden Perspektiven zwischen Lainey und Parker fand ich richtig gut. Dadurch bekommt man einen tiefen Einblick in beide Figuren, versteht ihre Gedanken und Gefühle besser und kann sich viel leichter mit ihnen identifizieren.

Besonders gefallen hat mir zudem, dass das Buch viele typische Klischees und Tropes bewusst nicht bedient oder zumindest anders umsetzt. Klar, das Fake-Dating-Motiv ist vorhanden, aber die Art und Weise, wie die Beziehung zwischen Lainey und Parker aufgebaut ist, fühlt sich erfrischend anders an. Die beiden sind von Anfang an - mehr oder weniger - ehrlich zueinander, und genau das macht einen riesigen Unterschied. Es gibt kein unnötig aufgebauschtes Drama, das nur daraus entsteht, dass jemand nicht die Wahrheit sagt und dann alles eskaliert.
Und ganz ehrlich: Genau das hat mich schon in so vielen anderen Büchern gestört. Dieses ewige „Wir reden einfach nicht miteinander und machen alles schlimmer“-Drama bleibt hier größtenteils aus.
Natürlich gibt es auch hier unausgesprochene Dinge und innere Konflikte, aber die wirken meiner Meinung nach authentisch und nachvollziehbar. Die Probleme liegen viel mehr in den Figuren selbst. Sie müssen sich mit ihren eigenen Unsicherheiten, Verletzungen und Ängsten auseinandersetzen. Und genau das macht die Geschichte für mich so glaubwürdig.

Lainey mochte ich dabei direkt von Anfang an. Sie ist unsicher, trägt einiges mit sich herum, aber gleichzeitig ist sie - besonders Parker gegenüber - alles andere als still oder zurückhaltend. Ich fand es schön zu sehen, wie sie sich im Laufe der Geschichte weiter öffnet, mehr für sich selbst einsteht und an Stärke gewinnt.
Und Parker… ich habe ihn wirklich geliebt. Er ist so weit entfernt vom typischen „Bad Boy“ oder oberflächlichen Playboy. Stattdessen ist er vielschichtig, aufmerksam, sensibel und unglaublich zuvorkommend. Gerade im Umgang mit Lainey zeigt er eine Seite, die einfach nur liebenswert ist. Ehrlich gesagt: So einen Book-Boyfriend kann man sich nur wünschen.

Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich eher langsam, was ich sehr passend fand. Trotzdem habe ich persönlich schon beim ersten Aufeinandertreffen die Funken gespürt. Diese unterschwellige Anziehung und das Knistern, das war einfach sofort da und hat sich durch das ganze Buch gezogen.

Auch die Nebencharaktere haben die Geschichte für mich noch einmal aufgewertet. Besonders Parkers bester Freund und Jemma sind mir im Gedächtnis geblieben. Ich freue mich jetzt schon unglaublich auf Jemmas eigene Geschichte, weil sie einfach so viel Potenzial hat.

Das Thema Boxen fand ich ebenfalls eine erfrischende Abwechslung. Es war präsent, aber nicht so dominant, dass es alles andere überschattet hat. Genauso mit dem medizinischen Aspekt rund um Lainey. Es war genau die richtige Mischung. Beides hat der Geschichte Tiefe gegeben, ohne sie zu überladen.

Fazit

Am Ende bleibt für mich ein rundum stimmiges Gesamtbild: eine Geschichte, die emotional berührt, ohne ins Kitschige abzudriften, die humorvoll ist, ohne albern zu wirken, und die Figuren zeigt, die sich echt anfühlen.
Für mich war dieses Buch einfach ein Highlight.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere