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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.09.2025

„Schließ nie ein Geschäft mit einem Drachen ab“

A Forgery of Fate
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Um sich, ihre Mutter und ihre Schwestern über Wasser zu halten, würde Tru alles tun. Dafür fälscht sie Kunstwerke mithilfe eines Freundes und geht immense Risiken ein. Doch dann gerät sie in das Fadenkreuz ...

Um sich, ihre Mutter und ihre Schwestern über Wasser zu halten, würde Tru alles tun. Dafür fälscht sie Kunstwerke mithilfe eines Freundes und geht immense Risiken ein. Doch dann gerät sie in das Fadenkreuz mächtiger Leute und ist auf die Hilfe eines geheimnisvollen Fremden angewiesen: dem Dämonenprinzen. Im Gegenzug macht er ihr ein unmoralisches Angebot. Denn Tru hat auch ein Geheimnis. Sie kann die Zukunft malen!

„A Forgery of Fate“ ist für mich eine erfrischende Abwechslung seit langem, nämlich ein in sich abgeschlossener Romantasy-Einzelband! Bisher habe ich mich mit asiatischen Settings schwergetan, aber hier bin ich direkt eingetaucht und konnte mich einfach in die Geschichte entführen lassen. Ganz toll - die Namen können alle ohne Zungenverrenkung ausgesprochen werden.

Tru ist mir von Anfang an unheimlich sympathisch. Sie ist mutig, sie ist tough, tut alles für ihre Liebsten und … sie liebt Nudeln! Selbst ein steinreicher Dämonenprinz entkommt ihrer vorlauten Klappe nicht und die Schlagabtausche zwischen den beiden sind köstlich. Will sie sich und ihrer Familie helfen, so muss sie ein großes Wagnis eingehen, aber Tru wäre nicht Tru, wenn sie nicht all in gehen würde.

Elizabeth Lims Schreibstil ist voller bunter Bilder, kreativem Worldbuilding und märchenhafter Spannung. Ihre Figuren hat sie mit Herz und Leidenschaft ausgestaltet und die Handlung bietet mitreißende Emotionen, überraschende Twists und eine runde Story, die mich fantastisch unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 06.09.2025

✨Magie der Sterne✨

The Stars are Dying
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Astraea hat keine Erinnerung an ihre Vergangenheit, aber sie träumt davon, frei zu sein. Gemeinsam mit ihrer Freundin bricht sie zu einem tödlichen Spiel auf, das die fünf Reiche gegeneinander ausfechten, ...

Astraea hat keine Erinnerung an ihre Vergangenheit, aber sie träumt davon, frei zu sein. Gemeinsam mit ihrer Freundin bricht sie zu einem tödlichen Spiel auf, das die fünf Reiche gegeneinander ausfechten, um sich der Herrschaft der Vampire zu entziehen. Ihr steter Begleiter ist der schattenhafte Nyte, nicht ganz real, aber auch kein düster-schöner Traum. Er steht Astraea bei, tröstet sie, ermutigt sie. Doch was ist sein wahrer Auftrag und welches Geheimnis verbirgt sich hinter Astraeas vergessenen Erinnerungen?

„The Stars are Dying“ ist eine komplexe, fantastische Reise. Wir begleiten Astraea auf einem Weg voller Gefahren, Verlust und Verrat. Chloe C. Peñaranda entfaltet diese Geschichte genüsslich, für manche vielleicht sogar langatmig, aber ich habe mich nicht gelangweilt und fand Astraea nicht nur sympathisch, sondern auch mutig. Die Aufgaben, die ihr gestellt werden, die Hürden, die sie überwinden muss, haben mich gefesselt und begeistert. Es gab viele Aha-Momente, immer neue Verstrickungen und unvorhergesehene Wendungen.

Astraeas und Nytes Verbindung ist einfach heiß, obwohl man nicht weiß, wer oder was er eigentlich ist. Der Spice brennt langsam, entlädt sich sinnlich und ist wohl eingebettet in die Story. Ich wollte unbedingt die Geheimnisse lüften, immer wieder kommen neue hinzu, es gibt Antworten, aber umso mehr Fragen. Zwischen moralisch grauen Charakteren und Handlungen, entfaltet sich verbotene Liebe, Lug und Trug. Ich musste aufmerksam lesen, um nichts zu verpassen. Am Ende wartet ein grausamer Cliffhanger, der Lust auf mehr, mehr, mehr macht!

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Veröffentlicht am 03.09.2025

Sklavin, Kriegerin, Rächerin - Highlight-Auftakt

Daughter of No Worlds (War of Lost Hearts 1)
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Seit Tisaanah ein Kind war, fristet sie ein Dasein als verschleppte Sklavin in Threll. Doch damit ist es vorbei, als sie die geforderte Summe Gold vorweisen kann, um sich freizukaufen. Hätte das Schicksal ...

Seit Tisaanah ein Kind war, fristet sie ein Dasein als verschleppte Sklavin in Threll. Doch damit ist es vorbei, als sie die geforderte Summe Gold vorweisen kann, um sich freizukaufen. Hätte das Schicksal nur nicht andere Pläne … Mehr tot als lebendig, findet sie Zuflucht bei dem mächtigen Mitternachtsorden, wo sie von Max, einem ehemaligen Soldat des Ordens, zu einer furchtlosen Kriegerin ausgebildet wird. Ihr Ziel: Die Sklaverei abschaffen. Dafür geht sie einen Pakt ein, bei dem sie nicht nur ihr Leben verlieren könnte …

Mit „Daughter of No Worlds“ liefert Carissa Broadbent einen starken Auftakt zu ihrer neuen Romantasy-Reihe. Nicht nur ist das Buch ein optischer Hochgenuss, auch der Inhalt überzeugt. Tisaanah entpuppt sich als mutige, einzigartige Protagonistin, liebevoll ausgearbeitet und ausgestattet mit Frauen-Power und hehren Idealen. Zwischen Training, Kampf und Kompromissen, lernt sie ihren Lehrer Max zu schätzen, zu mögen, zu lieben. Die Slow Burn Romanze ist authentisch in die Handlung eingearbeitet, entwickelt sich langsam, mit viel zartem Vorspiel und Grumpy x Sunshine-Vibes. Zwischendurch habe ich so sehr herbeigesehnt, dass die beiden sich endlich näher kommen!

Carissa Broadbent brilliert mit fesselndem Schreibstil, kreativer Story und unvorhersehbaren Twists. Tisaanah wird auf spektakuläre Weise zu einer mächtigen Kämpferin, zu einer blutroten Rächerin. Zum Ende hin konnte ich die Seiten nicht schnell genug umblättern. Auch Max ist ein großartiger, dreidimensionaler Charakter. Sein Ziel: Tisaanah beschützen! Oh ja, er ist einer dieser Bookboyfriends, die einem unwiderruflich das Herz stehlen. Jedoch ist die Liebesgeschichte nicht zu sehr im Vordergrund. Es wird brutal gekämpft, intrigiert und ein Netz aus Rätseln und offenen Fragen gesponnen. Was das bedeutet? Band zwei ist unumgänglich!

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Veröffentlicht am 14.06.2026

Zwischen Hass und Verlangen - Spannender Auftakt

Blade of Night. Silberkuss
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In Kommandantin Zelies Welt sind Nachtelfen und Menschen - wie sie - erbitterte Feinde. Als sich eine dämonische Bedrohung aus der Sternenkluft erhebt, die die beiden Völker voneinander trennt, ist Zelie ...

In Kommandantin Zelies Welt sind Nachtelfen und Menschen - wie sie - erbitterte Feinde. Als sich eine dämonische Bedrohung aus der Sternenkluft erhebt, die die beiden Völker voneinander trennt, ist Zelie gezwungen mit dem Nachtelfen Aries zusammenzuarbeiten. Doch einander zu vertrauen, ist lebensgefährlich …

Auf „Blade of Night“ von Jessica Iser war ich sehr gespannt und wurde nicht enttäuscht. Ich liebe ja den Enemies-to-Lovers-Trope und der kommt hier richtig schön zur Geltung. Zelie und Aries schwanken zwischen Hass und Anziehung, jegliche Zuneigung ist absolut verboten. Sie balancieren auf einem schmalen Grat zwischen Verrat und dem Wunsch, das Richtige zu tun. Immer wieder geraten sie aneinander, doch sich auf den anderen einzulassen, kann tödlich enden. Eine spannende Dynamik, die das Buch durchzieht und mit knisternden Emotionen würzt.

Obwohl weder die Handlung noch die Figuren wirklich an Tiefe gewinnen, fand ich die Handlung durchweg fesselnd. Am Anfang wirkt die Story aufgrund vieler Namen und politischer Verknüpfungen weniger einladend, aber das gibt sich schon nach wenigen Seiten. Die Wendungen sind durchdacht und spannend bis zum Schluss. Zelie und Aries dürfen wir in wechselndem POV aus der jeweiligen Ich-Perspektive kennenlernen. Das ist auch etwas, das ich sehr mag, weil die emotionalen, moralisch grauen Verstrickungen dadurch noch greifbarer werden. Mir hat der Romantasy-Auftakt richtig gut gefallen und ich werde die Fortsetzung definitiv ebenfalls lesen.

Veröffentlicht am 05.06.2026

Vom Verlieren und Wiederfinden 💔❤️‍🩹❤️

Dunbridge Academy - Whoever
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Cleo erholt sich noch von ihrer gescheiterten Beziehung mit ihrer großen Liebe Alexander, da steht sie ihm an der Dunbridge Academy unerwartet wieder gegenüber. Das einstige Traumpaar nur noch ein Haufen ...

Cleo erholt sich noch von ihrer gescheiterten Beziehung mit ihrer großen Liebe Alexander, da steht sie ihm an der Dunbridge Academy unerwartet wieder gegenüber. Das einstige Traumpaar nur noch ein Haufen Scherben. Doch die Anziehungskraft ist ungebrochen. Nach und nach kommen Geheimnisse ans Licht, die Vergangenheit holt sie ein, Gefühle offenbaren sich. Kann es eine zweite Chance geben?

Willkommen an der Dunbridge Academy, für mich zum ersten Mal! Ich bin eiskalt in diesen 6. Band, bzw. den 2. Spin-off-Band, eingestiegen, ohne Vorwissen. Und was soll ich sagen? Sicher ist es von Vorteil, das Setting und die Personen zu kennen, um emotional integrierter zu sein, aber „Whoever“ ist auch ganz klar als Standalone lesbar. Anfangs brauchte ich eine Weile, um eine Verbindung zu den Figuren aufzubauen, doch Sarah Sprinz hat ein unglaubliches Talent, mit ihrem eindringlichen Schreibstil den Fokus auf das Innenleben der Charaktere zu legen und intensive Emotionen zu erzeugen.

Die unangefochtenen Hauptfiguren in diesem Band sind Cleo und Alex. Beide kommen regelmäßig in ihrer Ich-Perspektive zu Wort, sodass ich ihre Gefühle und Gedanken aus erster Hand miterleben und nachvollziehen konnte. Ich mochte sie beide, wenn Alex mir auch manchmal etwas zu weich erschien. Vor allem in der zweiten Hälfte nimmt die Handlung Fahrt auf und gewinnt an ungeahnter Tiefe, denn es werden sehr schwere Themen behandelt. Damit habe ich anfangs gar nicht gerechnet, obwohl ich die ein oder andere Wendung durchaus vorausahnen konnte. Ich empfehle, unbedingt den Contenthinweis zu beachten, falls ihr sensibel auf bestimmte Inhalte reagiert.

Mir gefiel, wie Alex und Cleo aneinander wachsen und eine spürbare Entwicklung durchmachen. Das wünsche ich mir für ein bewegendes Romance-Buch. Der Schmerz des Erwachsenwerdens und der Verantwortungsübernahme für sich und die eigenen Taten, wird glaubhaft und realistisch transportiert. Übrigens dreht sich bei „Whoever“ so einiges um Pferde. Nicht unbedingt mein Thema, aber für manche sicher ein zusätzlicher Bonus. Insgesamt konnte mich die Geschichte authentisch berühren und die familiäre Atmosphäre der Dunbridge Academy emotional abholen.