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Veröffentlicht am 07.06.2026

Aufwühlender Abschluss- und Bonusband

Westend
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Nach Moabit und Mitte ist Westend der letzte der Lieblingsbücher-Reihe rund um Gereon Rath. Die Originalreihe habe ich nicht gelesen, aber alle 3 Minibücher, die ich auch wegen ihrer Illustrationen unbedingt ...

Nach Moabit und Mitte ist Westend der letzte der Lieblingsbücher-Reihe rund um Gereon Rath. Die Originalreihe habe ich nicht gelesen, aber alle 3 Minibücher, die ich auch wegen ihrer Illustrationen unbedingt haben und sammeln wollte.

In Band 3 nun besucht ein Dr. Singer Gereon Rath im Jahr 1973 im Seniorenheim und zeichnet ihre Gespräche auf Kassette auf. Diese Kassetten werden im Jahr 2025 transkribiert und sind hier zu lesen - so die Geschichte um die Geschichte.

Der Text ist also ausschließlich ein Gespräch zwischen Singer und Rath mit einem kleinen Twist, einer Überraschungsperson, am Schluss des Textes.

Für alle, die die gesamte Reihe kennen, sind die Informationen vermutlich nochmal wichtiger als für mich. Aber durch Moabit kannte ich Charly, durch Mitte Charly, Hannah und Fritz und durch Westend nun sehe ich nochmal die Zusammenhänge und vor allem, was aus den Personen wurde, die ich nun seit 1927 erlesen durfte.

Die Figuren haben eindeutig ihre eigenen Stimmen, vor allem die Überraschungsfigur am Schluss. Die Geschichte selbst hat mich auf jeden Fall sehr fasziniert und war für mich ein guter und stimmiger Schluss der Trilogie.

Und wie immer - wunderschöne Illustrationen, die das Buch wie alle von Kat Menschik illustrierten Bücher zu einem Sammelstück machen und eine Leseempfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 07.06.2026

Perfekt illustrierter Briefroman aus der Rath-Reihe

Mitte
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In "Mitte" dem mittleren der drei von Kat Menschik illustrierten Kurzromanen rund um Gereon Rath lesen wir ausschließlich Briefe von Friedrich (Fritz) Thormann - an seine Freundin Hannah Singer und an ...

In "Mitte" dem mittleren der drei von Kat Menschik illustrierten Kurzromanen rund um Gereon Rath lesen wir ausschließlich Briefe von Friedrich (Fritz) Thormann - an seine Freundin Hannah Singer und an Charly Rath, seine ehemalige Ziehmutter. Eingerahmt werden die Briefe von insgesamt 3 Amtsschreiben, die dem Lesenden aufzeigen, was im Dezember 1936 mit Fritz und Hannah geschehen ist.

Die Briefe lesen sich teilweise kindlich-naiv, da sie von dem noch nicht 16jährigen Fritz geschrieben wurden. Auch ohne Vorwissen um die Geschehnisse um und mit Gereon Rath konnte ich dem Inhalt gut folgen und habe an vielen Stellen Gänsehaut bekommen.

Die kurze Zeit von Oktober 1936 bis Dezember 1936 in Fritz´ Leben ist sehr turbulent und wirklich gefährlich. Abgesehen von dem, was ihm zustoßen wird, ist es aber auch ein Stück Zeitgeschichte - man liest, wie ein Kohlejunge im Winter in Berlin wirklich knochenharte Arbeit verrichten musste und dennoch nicht seine Zuversicht und Hoffnung verliert, ein besseres Leben führen zu können. In den Briefen an Hannah spürt man die Liebe und damit verbundene Verletzlichkeit, die Fritz für sie fühlt.

Wie schon im ersten Band der Reihe sind die unfassbar schönen Illustrationen von Kat Menschik die Veredelung des Romans, die ihn zu einem echten Sammler- und Schmuckstück machen. Von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 07.06.2026

Wunderschön illustrierter Kurzroman voller Atmosphäre

Moabit
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In Moabit wird auf 84 Seiten aus 3 Perspektiven geschrieben - beginnend mit Adolf Winkler, dem "Schränker" und Chef der Berolina-Bande, der kurz vor seiner Haftentlassung steht, über Christian Ritter, ...

In Moabit wird auf 84 Seiten aus 3 Perspektiven geschrieben - beginnend mit Adolf Winkler, dem "Schränker" und Chef der Berolina-Bande, der kurz vor seiner Haftentlassung steht, über Christian Ritter, den Oberaufseher der Haftanstalt Moabit und schließlich dessen Tochter Charlotte Ritter. Die Geschichte ist die Vorgeschichte zu den Romanen um Gereon Rath, die ich allerdings nicht kenne.

Was diesen Roman angeht - die Geschichte ist zwar kurz, aber dennoch sehr packen und vor allem voller Atmosphäre des Jahres 1927 in Berlin. Schon die Sprache und das Geschehen reichen eigentlich aus, um sich in diese Zeit und an diesen Ort zu versetzen. Die unfassbar schönen und perfekt passenden Illustrationen von Kat Menschik jedoch machen die Atmosphäre nochmal sichtbar(er) und das Buch wirklich zu einem Schmuck- und Sammelstück. Klare Lese- und Sammelempfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 04.06.2026

Wunderschöner Sommerroman

Au revoir und tschüss
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Caro ist 45 Jahre alt, Mutter von 2 praktisch erwachsenen Söhnen und verheiratet mit Holger. Als sie feststellt, dass ihr Alltag zu eingefahren ist, die Söhne sie kaum noch brauchen und ihre Ehe mehr Zweckgemeinschaft ...

Caro ist 45 Jahre alt, Mutter von 2 praktisch erwachsenen Söhnen und verheiratet mit Holger. Als sie feststellt, dass ihr Alltag zu eingefahren ist, die Söhne sie kaum noch brauchen und ihre Ehe mehr Zweckgemeinschaft als Liebesbeziehung ist, fasst sie einen für sie ungewöhnlichen Plan: Sie meldet sich zu einem 4wöchigen Sprachkurs in Südfrankreich an und fährt alleine mit dem Zug und einem Zwischenstopp in Paris nach Uzès, wo sie den Sprachkurs besuchen wird.

Fernab des Alltags stellt sie sich neuen Herausforderungen und findet immer mehr zu sich selbst und dem, was sie eigentlich noch für Wünsche und Träume hat.

Der Roman ist hochwertig gestaltet mit einem wunderschönen Inlay des Marktplatzes, Lesebändchen und hellblauem Farbschnitt. Beim Lesen des Romans kamen bei mir wirklich die ganze Zeit Sommergefühle hoch - ich konnte die Gerüche des Marktes riechen, die Stimmen abends in Restaurants und Bars, die sonnigen und warmen Tage fühlen und einfach das Lebensgefühl, das nicht nur Caro an Südfrankreich so liebt, spüren.

Caro ist etwa in meinem Alter, daher konnte ich viele ihrer Stimmungen und Gedanken sehr nachfühlen, wenn ich auch - zum Glück - eine deutlich "glücklichere" und erfüllendere Ehe als sie führe. Das ist auch mein einziger kleiner Kritikpunkt an dem Buch - gerade die Art, wie sie mit Holger umgeht und viel zu wenig kommuniziert, konnte ich absolut nicht verstehen. Aber die anderen Stränge und Figuren haben mir sehr gefallen und auch das Ende war für mich ein wirklich gutes und passendes Ende. Besonders nett neben der tollen Aufmachung des Buches, ist, dass am Ende noch 2 Rezepte abgedruckt sind, die ich definitiv beide ausprobieren werde!

Eine eindeutige Leseempfehlung für ein wunderschönes Sommerbuch!

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Veröffentlicht am 04.06.2026

Wie immer sehr spannend!

Das Dinner – Alle am Tisch sind gute Freunde. Oder?
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Eine Gruppe von 5 Freunden trifft sich zum Krimidinner. Zum ersten Mal seit 5 Jahren kommen sie in dieser Runde zusammen, seit damals bei einem Festival Maria, die 6. im Bunde, verschwunden ist und bis ...

Eine Gruppe von 5 Freunden trifft sich zum Krimidinner. Zum ersten Mal seit 5 Jahren kommen sie in dieser Runde zusammen, seit damals bei einem Festival Maria, die 6. im Bunde, verschwunden ist und bis heute kein Lebenszeichen von ihr gekommen ist.

Der Thriller ist Emily-Rudolf-typisch sehr spannend geschrieben und ein echter Pageturner. Der Aufbau, der zwischen dem Krimidinner und dem Abend hin und her wechselt, an dem Maria verschwunden ist, sowie die Perspektiven wechselt, macht das Lesen sehr abwechslungsreich und kurzweilig. Ich kam wirklich schnell durch den Thriller und fieberte dem erwarteten Twist am Ende entgegen.

Emily Rudolf hat wieder abgeliefert und die Lektüre hat mich definitiv unterhalten. Kleiner Punktabzug nur dafür, dass doch sehr viel über Drogen und Alkohol geschrieben wird und es damit in meinen Augen zu harmlos dargestellt wird - vor allem, wie häufig die Protagonisten Kokain nehmen, hat mich beim Lesen wirklich gestört. Und auch, wenn bei einem Festival vermutlich wirklich sehr viel getrunken wird, hat es mich doch etwas irritiert, wie oft und wie stark betrunken die Personen waren (nicht nur beim Festival).
Die Protagonisten, ihre Geschichten und Geheimnisse und die Auflösung haben mich aber auf jeden Fall sehr gefesselt und daher vergebe ich sehr gerne eine Leseempfehlung.

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