Sal hat Andie umgebracht. Aber was, wenn nicht?
A Good Girl’s Guide to MurderDie Highschoolschülerin Andie wurde vor fünf Jahren von ihrem Freund Sal umgebracht, der daraufhin suizid begang, darin sind sich die Bewohner von Little Kilton einig. Nur Pippa hat ihre Zweifel. Was erst ...
Die Highschoolschülerin Andie wurde vor fünf Jahren von ihrem Freund Sal umgebracht, der daraufhin suizid begang, darin sind sich die Bewohner von Little Kilton einig. Nur Pippa hat ihre Zweifel. Was erst nur ein Sammeln von Informationen für ein Schulprojekt sein soll, wird schnell zu einer ernsthaften Ermittlung. An Pips Seite: Ravi, Sals kleiner Bruder, der ebenfalls nicht an Sals Schuld glaubt.
Holly Jackson macht es einem einfach, Pip und Ravi von Anfang an ins Herz zu schließen. Pip und ihre Cleverness sind total cool, wenn auch einen ihre Alleingänge wahnsinnig machen können. Und auch Ravi ist einem sofort sympathisch. Doch das nicht oder zumindest nicht nur aus Mitleid, sondern vor allem durch seinen unzerstörbaren Glauben an die Unschuld seines Bruders und seinen Humor.
Ein Highlight: Ausschnitte aus Pips Sammlung von Interviewprotokollen, Beobachtungen, alten Fallakten und Erkenntnissen. Diese tauchen im Verlauf des Buches immer wieder auf und fassen dem Leser bisherige Indizien noch einmal aus Pips Perspektive zusammen und bringen sie auf den Punkt.
Doch auch durch Spannung konnte diese Geschichte überzeugen. Man ist als Leser zwar anfangs überzeugt von der Unschuld von Sal und auch anderen Charakteren, muss dies aber öfters infrage stellen. Und nebenbei hat es total Spaß gemacht, mit Pip und Ravi zu ermitteln und über die Indizien nachzudenken. Schnell wird einem klar: In Little Kilton ist weitaus mehr los, als man von einem beschaulichen, familienfreundlichen Ort zunächst erwartet. Das sorgt definitiv für Gänsehautmomente!