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Veröffentlicht am 13.06.2026

Ein Garten voller Dornen, Liebe und Geheimnisse

Hazelthorn
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Manor, Mord und ein Garten, der viel zu lebendig wirkt: Hazelthorn hat mich direkt in eine Welt gezogen, die wunderschön und gleichzeitig vollkommen unheimlich ist. Dieses eBook fühlt sich an wie ein Spaziergang ...

Manor, Mord und ein Garten, der viel zu lebendig wirkt: Hazelthorn hat mich direkt in eine Welt gezogen, die wunderschön und gleichzeitig vollkommen unheimlich ist. Dieses eBook fühlt sich an wie ein Spaziergang durch Nebel, Dornen und alte Geheimnisse, bei dem man längst merkt, dass etwas nach einem greift, aber trotzdem weitergeht.

Evander war für mich eine Figur, die mir schnell naheging. Seine Einsamkeit, seine Angst und dieses Gefühl, nie wirklich frei zu sein, haben mich emotional gepackt. Laurie dagegen bringt genau diese gefährliche Mischung aus Charme, Misstrauen und Verletzlichkeit mit, die die Geschichte so spannend macht. Zwischen den beiden knistert es nicht einfach nur romantisch, sondern dunkel, kompliziert und herzzerreißend.

Besonders stark fand ich die Atmosphäre. Hazelthorn Manor lebt fast wie eine eigene Figur, voller Schatten, Geheimnisse und unausgesprochener Wahrheiten. Der Garten ist dabei nicht nur Kulisse, sondern eine echte Bedrohung. Diese botanische Horror-Stimmung ist bildgewaltig, beklemmend und manchmal richtig unangenehm schön.

CG Drews schreibt poetisch, intensiv und sehr gefühlvoll. Manche Sätze wirken wie Dornen, die sich langsam festsetzen. Für mich war das genau passend zum Genre, auch wenn man sich auf diese Art von Erzählweise einlassen muss.

Hazelthorn ist düster, romantisch, giftig schön und emotional überraschend stark. Ein Buch für alle, die Horror nicht nur erschreckend, sondern auch traurig, zart und gefährlich schön mögen.

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Veröffentlicht am 11.06.2026

Wenn alte Steine plötzlich Trost spenden

Stone Lands
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Manchmal kommt ein Buch daher, das gar nicht laut sein muss, um ordentlich im Herzen herumzuwühlen. Stone Lands ist genau so ein Fall. Fiona Robertson nimmt einen mit auf eine Reise durch Großbritannien, ...

Manchmal kommt ein Buch daher, das gar nicht laut sein muss, um ordentlich im Herzen herumzuwühlen. Stone Lands ist genau so ein Fall. Fiona Robertson nimmt einen mit auf eine Reise durch Großbritannien, zu alten Steinen, windigen Landschaften und Orten, die mehr gesehen haben als wir alle zusammen beim Familienkaffee erzählen könnten.

Der Einstieg über ihre Trauer hat mich direkt gepackt. Nicht auf diese künstlich dramatische Art, sondern ehrlich, ruhig und ziemlich nah. Da sitzt man da, liest über Menhire, Verlust und Erinnerung und denkt plötzlich: Mensch, so ein Stein kann mehr Trost ausstrahlen als mancher gut gemeinte Spruch aus dem Bekanntenkreis.

Besonders schön fand ich, wie Robertson Geschichte, Natur, Legenden und persönliche Gefühle miteinander verbindet. Das klingt erstmal nach einer Mischung, bei der man sich fragt, ob das nicht trocken wird wie ein alter Keks. Wird es aber nicht. Es hat etwas Erdiges, Warmes und Staunendes. Man spürt diese Liebe zu den Landschaften und zu den alten Steinen auf jeder Seite.

Natürlich ist Stone Lands kein Buch für schnelles Weglesen zwischen Tür und Angel. Es möchte Ruhe. Vielleicht sogar Tee. Oder Kaffee. Und ein bisschen Bereitschaft, sich auf Stille, Trauer und Schönheit einzulassen. Wer das zulässt, bekommt ein sehr besonderes Buch über Abschied, Beständigkeit und das kleine Wunder, dass die Welt trotz allem schön bleibt.

Für mich ein leises, kluges und berührendes Werk, das nicht schreit, aber lange nachhallt.

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Veröffentlicht am 09.06.2026

Wenn Zeit zur Währung wird und Liebe trotzdem dazwischenfunkt

Skipshock
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Manchmal schlägt ein Buch auf wie eine Zugtür in eine völlig fremde Welt, und genau so hat sich Skipshock für mich angefühlt. Margo steigt ein, alles wirkt noch halbwegs normal, und plötzlich sitzt man ...

Manchmal schlägt ein Buch auf wie eine Zugtür in eine völlig fremde Welt, und genau so hat sich Skipshock für mich angefühlt. Margo steigt ein, alles wirkt noch halbwegs normal, und plötzlich sitzt man mit ihr in einer Kälte, die nicht nur draußen liegt, sondern auch mitten im Herzen dieser neuen Welt.

Gelesen habe ich das Buch als Buddyread mit meiner Tochter, abwechselnd im gleichen Buch, und genau das hat hier so viel Spaß gemacht. Kaum hatte eine von uns ein Kapitel beendet, kam schon dieses typische „Du musst jetzt weiterlesen, ich muss wissen, was mit Moon passiert“. Besonders schön waren diese kleinen Lesepausen, in denen wir versucht haben, die Zeitzonen zu verstehen, über Margos Entscheidungen diskutiert haben und uns beide gefragt haben, ob Liebe überhaupt eine Chance hat, wenn Zeit selbst zur Waffe wird.

Margo mochte ich, weil sie nicht einfach nur mutig ist, sondern auch verloren, wütend und suchend. Moon war für uns beide sofort so eine Figur, bei der man leiser liest, weil man nichts verpassen will. Zwischen den beiden knistert es nicht kitschig, sondern vorsichtig, verletzlich und mit dieser Art Sehnsucht, die perfekt zu einer Time Travel Romance passt.

Die Welt von New Davia ist düster, originell und manchmal richtig beklemmend. Zeit bedeutet Macht, Leben, Kontrolle und Verlust. Genau das macht die Geschichte so besonders. Skipshock ist spannend, romantisch, wild und emotional, aber auch ein Buch, bei dem man aufmerksam bleiben muss. Für uns war es ein Buddyread voller „Warte, was?“ Momente, Herzklopfen und diesem schönen Gefühl, gemeinsam in einer Geschichte festzustecken.

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Veröffentlicht am 08.06.2026

Ein Abenteuer, das direkt ins Herz galoppiert

Der Ruf des Nordwinds
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Manche Bücher galoppieren direkt ins Herz, und genau so ein Fall ist Der Ruf des Nordwinds geworden. Beim Buddyread lag das Buch oft zwischen meiner Tochter und mir, und schon nach den ersten Kapiteln ...

Manche Bücher galoppieren direkt ins Herz, und genau so ein Fall ist Der Ruf des Nordwinds geworden. Beim Buddyread lag das Buch oft zwischen meiner Tochter und mir, und schon nach den ersten Kapiteln wurde fleißig diskutiert, wer eigentlich sturer ist: Folly oder ihr Pony Fleck.

Nach dem Tod ihrer Mutter fühlt sich für Folly nichts mehr richtig an. Als ihr Vater einen Neuanfang plant, nimmt sie ihr Schicksal selbst in die Hand und macht sich mit Fleck auf eine Reise quer durch Neuseeland. Was zunächst wie ein Abenteuer klingt, entwickelt schnell viel mehr Tiefe.

Besonders gefallen hat uns, wie ehrlich die Trauer dargestellt wird. Ohne große Dramatik, aber trotzdem spürbar. Meine Tochter meinte an einer Stelle nur leise: Die tut mir gerade richtig leid. Genau solche Momente zeigen, wie nah die Geschichte geht.

Natürlich kommen auch Pferdefans voll auf ihre Kosten. Fleck hat seinen eigenen Kopf und sorgt immer wieder für Schmunzler. Während ich die beeindruckenden Landschaften und die Abenteuer unterwegs mochte, war meine Tochter völlig bei den Freundschaften und Gefühlen der Figuren.

Die Mischung aus Spannung, Mut, Verlust und Hoffnung funktioniert wunderbar. Am Ende bleibt ein warmes Gefühl zurück und die Erkenntnis, dass selbst schwere Wege einen stärker machen können. Für uns war es ein wunderschöner Buddyread mit Herz, Wind und ganz viel Pferdeliebe.

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Veröffentlicht am 07.06.2026

Eine Reise durch Erinnerungen, Liebe und zweite Chancen

Die Mitternachtsreise
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Manchmal gibt es Bücher, die nicht laut sein müssen, um mitten ins Herz zu treffen. Die Mitternachtsreise hat mich genau auf diese stille, beinahe magische Art erwischt.

Wilburs Reise durch sein eigenes ...

Manchmal gibt es Bücher, die nicht laut sein müssen, um mitten ins Herz zu treffen. Die Mitternachtsreise hat mich genau auf diese stille, beinahe magische Art erwischt.

Wilburs Reise durch sein eigenes Leben fühlt sich an wie ein Zugfenster, an dem Erinnerungen vorbeiziehen. Manche leuchten warm und golden, andere drücken schwer auf die Brust. Besonders die Szenen rund um Agnes, den Buchladen und Maggie haben mich sehr berührt, weil sie zeigen, wie sehr Menschen und Orte uns prägen können, selbst wenn wir es erst viel später begreifen.

Matt Haig schreibt hier voller Wärme über Reue, Liebe, Verlust und die Frage, was am Ende wirklich zählt. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, selbst kurz innezuhalten und auf mein eigenes Leben zu schauen. Welche Momente würde ich noch einmal erleben wollen? Wen hätte ich fester halten sollen?

Für mich ist das ein sehr gefühlvoller Roman, der Bücher liebt, Menschen versteht und Trost spendet, ohne kitschig zu werden. Nicht jede Passage war für mich gleich stark, manche Gedanken wiederholen sich ein wenig, aber die Botschaft bleibt wunderschön.

Ein Roman wie eine leise Umarmung zur richtigen Zeit.

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