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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.06.2026

Wo Gegenwart und Vergangenheit aufeinandertreffen

Die Reise der Blütensammlerin
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Sally Page schreibt einfach ganz wundervolle Bücher, die mich immer mitten ins Herz treffen. So auch hier: ich fand diese Geschichte zwischen Ahnenforschung, Trauerverarbeitung, Neuanfang und historischer ...

Sally Page schreibt einfach ganz wundervolle Bücher, die mich immer mitten ins Herz treffen. So auch hier: ich fand diese Geschichte zwischen Ahnenforschung, Trauerverarbeitung, Neuanfang und historischer Recherche einfach super schön angelegt und auch emotional ergreifend.

Den Nebenschauplatz rund um die Blumen auf der Titanic fand ich toll gewählt, weil es einfach so bekannt ist, dass man sich gut was darunter vorstellen kann und es die gesamte Recherche auch sehr nahbar macht. Dieser historische Touch hat mir gut gefallen.

Vor allem auch die Kissenpost fand ich ein wunderschönes Motiv, das sich durch das Buch zieht. Solche kleinen liebevollen Details machen die Geschichte sehr nahbar und menschlich. Es zeigt wunderschön, wie kleine Gesten sehr viel bedeuten und bewirken können. Die zwei Zeitebenen haben mir gut gefallen und ich fand Violets Lebensweg super interessant, auch wenn ich ihre Figur weniger nahbar fand als Emma. Vielleicht weil wir sie über so viele Etappen begleiten und Emmas Geschichte komprimierter und dadurch intensiver ist.

Die Geschichte hat für mich auch einen schönen Found Familiy Aspekt, nicht unsere Genen bestimmen wem wir nah sind, es sind die Menschen bei denen wir Halt, Unterstützung und Verständnis finden. Und zwischen all den neuen Eindrücken lernt Emma zu verzeihen und nach vorn zu blicken, was der Geschichte einen schönen, positiven Ton verleiht.

hab dieses Buch wieder sehr gern gelesen und Sally Page schreibt einfach richtig toll und haucht der Geschichte auf sehr authentische und greifbare Art Leben ein, Mochte ich wieder richtig gern.

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Veröffentlicht am 20.06.2026

Gibt mir crazy Ali Hazelwood Vibes

Not Safe for Work
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Ich liebe Bücher über starke Frauen-Figuren in Mint-Berufen und männerdominierten Bereichen und „Not safe vor work“ liefert mit Protagonistin Tris wirklich ab. Gleichzeitig ist diese Rivals-to-Lovers Story ...

Ich liebe Bücher über starke Frauen-Figuren in Mint-Berufen und männerdominierten Bereichen und „Not safe vor work“ liefert mit Protagonistin Tris wirklich ab. Gleichzeitig ist diese Rivals-to-Lovers Story ziemlich spicy und erinnert an Bücher von Ali Hazelwood, die ich auch jedes Mal verschlinge. Gelungene Kombi, mir hats gut gefallen

Finds cool, dass die Geschichte von den eigenen beruflichen Erfahrungen der Autorin inspiriert ist. Finde Geschichten mit karriereorientierten, selbstbewussten Frauen, die für sich einstehen einfach so wichtig und motivierend. Ich war so wütend für Tris und hätte am liebsten den ganzen Laden mit ihr abgefackelt. Fand es sehr mutig von ihr, sich gegen dieses System aufzulehnen, nicht still zu bleiben und diese Ungerechtigkeiten weiter zu dulden. Hätte mir da sogar fast noch mehr Konfrontation gewünscht.

Die Geschichte kommt zudem mit einer Prise Gewitztheit daher, die mir richtig gut gefällt. Liebe es wie Tris austeilen kann und ihre gezielten Spitzen treffen durchaus ihr Ziel. Gleichzeitig mochte ich, dass beide Protas eine Seite an sich haben, die nicht auf den ersten Blick sichtbar ist und die Entwicklung ihrer Beziehung wirkte sehr stimmig auf mich.

Die Geschichte hat aber auch einen herrlich leichten Ton, ist verspielt und auf charmante Art witzig. Ich bin einfach super schnell durch die Seiten gekommen und hatte ne gute zeit mit dem Buch.

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Veröffentlicht am 14.06.2026

Nicht ganz leicht zu lesen aber sehr schön

Der letzte Leuchtturm
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Die Idee mit der abgeschlagenen Insel, dem zurückgezogen Lebenden Leuchtturmwärter und seinem Sohn und den seltenen Besuchern der Insel fand ich eigentlich richtig schön und auch die Beschreibungen innerhalb ...

Die Idee mit der abgeschlagenen Insel, dem zurückgezogen Lebenden Leuchtturmwärter und seinem Sohn und den seltenen Besuchern der Insel fand ich eigentlich richtig schön und auch die Beschreibungen innerhalb der Geschichte sehr gelungen. Vor allem auch der Folklore-Charaktere rund um die Entstehung der Leuchttürme und die Plünderer hat mir gut gefallen.

Ich fand vor allem die anfänglichen Gespräche zwischen Ouse und seinem Geisterfreund nicht ganz einfach zu lesen aufgrund der altbackenen Wortwort und schwülstigen Phrasen. Zum Glück nimmt das mit der Ankunft von Firth ab und ich bin dann deutlich besser in die Geschichte hereingekommen.

Die Passagen rund um Firth haben mir da besser gefallen. Generell mochte ich die bildhaften und detailreichen Schilderungen, die Lebensumstände auf Muckle Fugga kommen gut raus- die Einsamkeit, die Kälte, das schiere raue Überleben zwischen der Wut des Vaters und dem stillen Ertragen der Demütigungen.

Auch das Bild, das der Vater von Männlichkeit und von Ouses Bestimmung hat, ist sehr eindrücklich und sehr klischeehaft. Im starken Kontrast dazu steht die sanfte Annäherung, die sich zwischen Ouse und Firth vollzieht. Ouses gesamte Persönlichkeit blüht unter Firths Blick auf und es ist einfach toll zu verfolgen, wie die beiden Zeit miteinander verbringen.

Für mich keine ganz einfach Lektüre, aber es lohnt sich definitiv dran zu bleiben

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Veröffentlicht am 14.06.2026

mein guilty pleasure

Palace Woven in Darkness
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Dark Romance ist normalerweise nicht mein bevorzugtes Beuteschema, aber die Mischung aus düsterer Fantasy rund um Vampire und Magier hatte mich doch neugierig gemacht und der Why Choose Komponente hatte ...

Dark Romance ist normalerweise nicht mein bevorzugtes Beuteschema, aber die Mischung aus düsterer Fantasy rund um Vampire und Magier hatte mich doch neugierig gemacht und der Why Choose Komponente hatte mir im ersten Band gut gefallen. Ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Larks Schicksal weitergeht

Die wechselnden Perspektiven fand ich auch hier wieder hervorragend eingesetzt um nicht nur die Figuren und ihre Intentionen dem Leser näherzubringen, sondern auch die Handlung vorabzutreiben. So passiert tatsächlich einiges auch einfach nebenher, was dem Leser dann nur kurz mitgeteilt wird. Im Kampf zwischen Magiern und Vampiren ist eigentlich nie so ganz klar, wer die Oberhand hat und welche Intrigen im hintergrund geschmiedet werden.

Für mein Empfinden ist die Geschichte nochmal Spice-lastiger als im vorherigen Buch. Die Why-Choose Komponente gefällt mir immer noch gut, die Beziehungen bekommen aber inzwischen auch mehr Tiefe. Ich bin mir eigentlich immer noch nicht sicher, welchem der drei Männer meine Sympathie gilt, da sie alle positive und negaitive Seiten an sich haben und es schwer zu durchschauen ist, wem Lark eigentlich trauen kann.

Es gab einige verstörende Enthüllungen, trotzdem habe ich nach wie vor das Gefühl absolut keine Idee zu haben, was hier gespielt wird und welche Intentionen hinter den Handlungen stecken. Das Ende macht echt es nochmal richtig spannend. Ich denke eigentlich jedes Mal, wenn ich ein Buch von Christina Rain lese, dass es das letzte sein wird, aber sie kriegt mich einfach jedes Mal und jetzt warte ich mit Spannung auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 14.06.2026

Großartig und zerstörerisch

Just Watch Me
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Dells Internetauftritt hat mich absolut eingenommen, es hatte etwas voyeuristisches ihrem Stream zu folgen als wär man selbst Zuschauer und doch näher dran, weil man als Leser in ihrem Kopf ist.

Ich ...

Dells Internetauftritt hat mich absolut eingenommen, es hatte etwas voyeuristisches ihrem Stream zu folgen als wär man selbst Zuschauer und doch näher dran, weil man als Leser in ihrem Kopf ist.

Ich weiß nicht ob ich Dell sympathisch finde, ihr moralischer Kompass hängt jedenfalls gehörig schief, aber ich fands sehr leicht mit ihren Lebensumständen, den Geldsorgen, Familie Problemen und der Angst um ihre Schwester zu relaten. Ich wollte einfach wirklich, dass Dell dieses Geld bekommt, egal ob sie es tatsächlich verdient.

Alles rund um ihren Internetauftritt fand ich super faszinierend, wobei mir aufgefallen ist, wie positiv ihre Bubble alles in allem war. Klar gibt es immer wieder Störenfriede oder unangenehme Kommentare. Ich hatte mir die Kommentare, aber auch die Challenges tatsächlich noch extremer vorgestellt.

Ich fand das Buch wirklich unterhaltsam und auch einnehmend. Ich war total gebannt von der Story und fast ein bisschen enttäuscht, als es dann vorbei war. Hätte gerne noch erlebt, wie Dell tatsächlich die Kurve kriegt, auch wenn ich das Ende durchaus gelungen finde.

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