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Veröffentlicht am 25.01.2025

Magisches Wüstenabenteuer

Der Sternenstaubdieb
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3,5 von 5 ⭐

Eine Welt voller Dschinn und doch keine Welt für sie.

Der Sternenstaubdieb erzählt eine orientalische Fantasy-Geschichte rund um ein Abenteuer aus Dschinn, Magie und Machtkämpfe. Die drei ...

3,5 von 5 ⭐

Eine Welt voller Dschinn und doch keine Welt für sie.

Der Sternenstaubdieb erzählt eine orientalische Fantasy-Geschichte rund um ein Abenteuer aus Dschinn, Magie und Machtkämpfe. Die drei Blickwinkel, die wir erleben, stammen von Loulie, Mazen und Aisha. Das Trio könnte nicht unterschiedlicher sein. Eine Schwarmarkthändlerin, ein Königssohn und eine Räuberin des anderen Königssohn verspricht eine Gemeinschaft, die so nicht zusammenkommen will.

Die Geschichte ist mysteriös, fließend wie Sand und manchmal auch ein roher Sandsturm, der einem ins Gesicht schlägt.
Einige Stellen fand ich jedoch recht langatmig, was dazu führte, dass ich mich wieder etwas von dem Buch distanzierte. Diese Stellen waren jedoch notwendig, da Chelsea Abdullah dadurch ein ausgereiftes Worldbuilding abliefert.

Die Charaktere waren mir zu Beginn bzw. teilweise in der Mitte des Buchs vertrauter vorgekommen. Leider verblassten sie für mich ab der Hälfte immer mehr.

Zu Beginn startete die Geschichte interessant. Es verlief sich ein wenig über den Mittelteil mit akzentuierten Spannungspunkten. Zum Schluss ist es ein ordentliches und spannendes Finale... Für einen Auftakt 🤭

Nach "Der Sternenstaubdieb" schmeckt ihr den Sand auf der Zunge.
Ich kann es jeder Person empfehlen, die in eine sagenhafte Welt der Dschinn und Wüste eintauchen will.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.11.2024

Krieg, Prophezeiungen und Drachen

So Let Them Burn
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In So Let them burn erleben wir die Drachenpower im Jugendbuchformat durch die Sicht von zwei Schwestern.

Da ist zunächst Faron, die Jüngere. Als Kind wurde sie zur Empyrien von den Göttern erwählt und ...

In So Let them burn erleben wir die Drachenpower im Jugendbuchformat durch die Sicht von zwei Schwestern.

Da ist zunächst Faron, die Jüngere. Als Kind wurde sie zur Empyrien von den Göttern erwählt und konnte so einen Krieg gegen ein Land und dessen Drachen beenden. In So let them burn finden wir uns in der Nachkriegszeit wieder. Ihre große Schwester Elara wiederum offenbarte in der Kriegszeit militärische Stärke und ist eine Stütze für Faron. Doch mit einem Schlag sollen sich die bekannten Rollen nun ändern.

Durch den Schreibstil wird man leicht in die Geschehnisse gezogen. Man verfolgt die Geschehnisse durch zwei Perspektiven. Gleichzeitig wird immer wieder auf den damaligen Krieg verwiesen.

Mit Elara und ihrer aktuelle Situation konnte fand ich mich schnell sehr gut verbunden. Faron war dagegen schwierig für mich. Nicht nur fühlte ich mich die gesamte Zeit sehr distanziert zu ihrem Verhalten und Gefühlen. Ein wenig erklärt es sich mir durch das Ende, auf welches ich nicht weiter eingehen möchte. Allerdings kommt hinzu, dass die Vorgeschichte für mich nur unzureichend angeschnitten wird.

Insgesamt werden die Drachen gut eingebunden. Sie sind mächtige Wesen, die eine unberechenbare Seite haben. Es ist der Autorin für ihr Debüt hoch anzurechnen, dass sie eine umfassende Vorgeschichte einbringen wollte. Jedoch fühlte es sich immerzu an, als würde etwas Essentielles einem als Leser:in fehlen. So let them Burn ist der erste Band in der Divine Traitors Reihe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2026

Schnell erzählt mit Schwächen

West of Wicked. Folge deinem Verlangen
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Das Retelling hatte mich sofort angesprochen, da ich an der Dark Romantasy Umsetzung interessiert war. Vom Printexemplar war ich direkt verzaubert durch das interessante Cover, was sich auch als Naked ...

Das Retelling hatte mich sofort angesprochen, da ich an der Dark Romantasy Umsetzung interessiert war. Vom Printexemplar war ich direkt verzaubert durch das interessante Cover, was sich auch als Naked Hardcover darunter versteckt. Ich wollte eigentlich nur mal ins Hörbuch reinhören und dann war es schon zuende gehört. 😅

Dorothy erleben wir als getriebene, der etwas bei ihren Adoptiveltern irgendwie fehlt. Zwar wird sie von einem perfekten Mann geliebt, doch ihre Gefühle hinterfragt sie. Bis sich durch einen Wirbelsturm einiges ändert und sie sich in Oz wiederfindet. Nur ihre Männergeschichten bleiben rätselhaft. 👀

Die Geschichte hat ein ordentliches Erzähltempo, dadurch bleiben die Charaktere mir jedoch etwas distanziert. Durch verschiedene POVs wird versucht, ein vollständigeres Gesamtbild zu zeichnen. Hier und da fühlt es sich dennoch nicht ausgereift genug an, was die Wucht des Retellings etwas schmälert.
Die vielen Charaktere bringen viele Geheimnisse mit, sodass man um ihre Intentionen rätseln kann. Einige Dinge sind aber auch vorhersehbar. Zu einer Dark Romantasy wird es sehr durch die Rahmenbedingungen der Charaktere und auch Dorothys Männergeschmack. 🙃

West of Wicked war für Zwischendurch eine interessante Reise. Es hatte gern etwas ausgereifter hinsichtlich Charakterbeziehungen und Worldbuilding sein können und manchmal gab es einen Logikfehler. Ich bin aber angefixt und würde gern wissen, wie es im zweiten Band weitergeht.

Schreibstil & Plot 3/5⭐
Worldbuilding & Logik 3/5⭐
Charaktere & Entwicklung 3/5⭐
Lesegefühl & Atmosphäre 3/5⭐

Veröffentlicht am 29.10.2025

Zwiegespalten zwischen magischen Worldbuilding und langsamen Erzählstil

The Witch Collector
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The Witch Collector, erschienen bei reverie, besticht mit einem wunderschönen metallischen Cover-Look. Solltet ihr es noch mit Farbschnitt haben wollen, müsst ihr bereits danach suchen (kleiner Tipp am ...

The Witch Collector, erschienen bei reverie, besticht mit einem wunderschönen metallischen Cover-Look. Solltet ihr es noch mit Farbschnitt haben wollen, müsst ihr bereits danach suchen (kleiner Tipp am Rande) .
Die Auftakt der Witch Walker Reihe rund um Raina entführt euch in eine High-Fantasy-Geschichte.
Rainas Welt gestaltet sich etwas anders: Sie ist stumm. Dadurch bekommt die Geschichte ihre eigene kleine Besonderheit, weil es die Dynamik der Charaktere interessant beeinflusst.
Wir lernen Raina in ihrem Heimatdorf kennen, welches das Auftauchen des Witch Collectors erwartet, der im Dienste des Königs Hexen aus ihrem Leben stiehlt. Raina hat magische Kräfte wie ihre Mutter und ihre Schwester, die bereits vom Witch Collector verschleppt wurde. Doch als der ihr verhasste Witch Collector auftaucht, wird Rainas Welt bereits erschüttert und bedroht.

Das hat mir besonders gefallen:
Der Auftakt bietet ein starkes Worldbuilding mit vergangener Historie, die wunderbar eingewoben wurde. Die Magie und Erlebnisse fühlten sich sehr atmosphärisch an.

Da sehe ich Potential:
Leider wurde ich beim Lesen nicht so süchtig, wie es im besten Falle hätte passieren können. Dies hatte für mich mehrere Gründe. Zum einen fand ich die Geschichte oft sehr ruhig erzählt. Das lag zum einen am Erzähltempo und den Ausschmückungen der Szenen. Hinzu kommt ein sehr beschreibender Erzählstil.

Das Ende war schockierend und so nicht erwartet. Ich befinde mich bei der Bewertung etwas im Zwiespalt, da ich Elemente sehr geliebt habe und an anderen manchmal knabbern musste.
Wer Enemies to Lovers liebt, ein magisches Worldbuilding mit umfassenden Schreibstil mag, wird beim Reihenauftakt von Charissa Weaks eine tolle High-Fantasy finden.

Veröffentlicht am 25.09.2025

Dämonenspaß für Nebenbei

The Deadly Side of Love
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Die Dilogie HEXBOUND DISASTERS hat mich sofort angesprochen, da hier wieder meine liebsten Fantasy-Figuren zusammentreffen: Hexen und Dämonen. 😍

Das hat mir gefallen:
Das Setting mit der gemütlichen Buchhandlung, ...

Die Dilogie HEXBOUND DISASTERS hat mich sofort angesprochen, da hier wieder meine liebsten Fantasy-Figuren zusammentreffen: Hexen und Dämonen. 😍

Das hat mir gefallen:
Das Setting mit der gemütlichen Buchhandlung, eines verzauberten Schädels und der Hexe Deandra, die nicht richtig hexen kann, gefielen mir gut. Ein schöner Kontrast war dann das unfreiwillige Auftauchen von Ydril. 🖤
Die Geheimnisse rund um die Vergangenheit und letztlich die Zukunft lüfteten sich erst nach und nach und waren nicht so ganz vorhersehbar.

Hier sehe ich Potential:
Das Unvorhersehbare der Geheimnisse begründete sich meiner Meinung nach aber darin, dass sie für mich manchmal nicht so ganz schlüssig waren. Gerade zum Ende hin war ich etwas zwiegespalten, da es für diese Geschehnisse meiner Meinung nach hätte noch mehr ausgebaut werden müssen.
Ydril als der gefürchtetste Seelenjäger war für mich zu charmant und lieb, um diese Gefahr von ihm ausgehend zu spüren. Vielleicht hatte ich hier auch eine falsche Vorstellung.
Für den Spice ist meiner Meinung nach etwas die nachvollziehbare Handlung und das Worldbuilding abhanden gekommen. 🙁

Insgesamt ist The Deadly Side of Love eine leichte Hexen-Dämonen-Liebelei mit einigen Hindernissen und einer Portion Spice. Ich bin gespannt, wie der zweite Band die Geschichte aufgreifen wird.🔮