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Veröffentlicht am 04.03.2018

ein etwas anderer Thriller - wenig Spannung, dafür mehr psychologische Aspekte

Nachts, wenn mein Mörder kommt
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Nach einem Überfall liegt Sarah mit einer schweren Kopfverletzung im künstlichen Koma. Sie leidet am Locked-In-Syndrom, kann sich nicht bemerkbar machen und erinnert sich an nichts. Nur durch die Gespräche ...

Nach einem Überfall liegt Sarah mit einer schweren Kopfverletzung im künstlichen Koma. Sie leidet am Locked-In-Syndrom, kann sich nicht bemerkbar machen und erinnert sich an nichts. Nur durch die Gespräche der Ärzte und Besucher kann sie sich zusammenreimen, was passiert ist.


Zuallererst: Der Titel ist leider etwas irreführend, der Originaltitel: "The Last Thing I Remember" passt meiner Meinung nach viel besser.


Die Geschichte um Sarah rollt sich aus zwei Perspektiven auf: Einmal aus Sarahs Sicht, die im Locked-In-Syndrom steckt, sich nicht mitteilen kann, aber hört was gesprochen wird und sich nach und nach erinnert. Die andere Sicht auf die Geschichte kommt von Kelly, der Nachbarstochter und guten Freundin von Sarah. Obwohl die beiden einige Jahre trennen, wurden sie zu Freundinnen und Vertrauten, denn im Grunde verbindet sie viel. Kellys Kapitel fallen schon durch den Schreibstil aus der Rolle, der viele Ausdrücke und Slang enthält, wohl typsich für das Milieu in dem Kelly sich als Teenager bewegt.


Mir haben die Kapitel aus Kellys Sicht trotzdem besser gefallen, einfach weil man durch ihre Sicht viel mehr über Sarah und die Beziehung zu ihrem Mann erfährt. Ein anderes Thema ist Mobbing. An Kellys Schule gibt es eine Clique, die sämtliche Schüler tyrannisiert, die brutal agiert und vor nichts zurück schreckt.


Gerade das Mobbing und was mit Kellys bester Freundin passiert, haben mich echt schockiert, ich war emotional an Kelly und Sarah sehr nah dran und konnte mir ihnen mitfühlen. Interessant sind auch die psychologischen Aspekte, die in dieser Geschichte durchklingen und sehr nachdenklich machen.


Fazit: Kein Thriller im herkömmlichen Sinn, denn Spannung kommt nicht wirklich auf. Der Fokus liegt auf dem psychologischen Aspekt und der Frage, was hier wirklich passiert ist. Keine Frage, aus der Thematik hätte man mehr herausholen können. Ich vergebe 3,5 Sterne,.

Veröffentlicht am 15.06.2026

Spannungsroman mit Urlaubsfeeling

Summer Heat
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Mia tritt ihren neuen Job als Jogalehrerin in dem Luxusresort Platô Beach in Portugal an. In ihren Kollegen Yanis verliebt sie sich vom ersten Blick an. Doch wieso sind ihre anderen Kollegen abweisend, ...

Mia tritt ihren neuen Job als Jogalehrerin in dem Luxusresort Platô Beach in Portugal an. In ihren Kollegen Yanis verliebt sie sich vom ersten Blick an. Doch wieso sind ihre anderen Kollegen abweisend, fast feindselig? Und welchen Grund hat Mia, ihren Job in Deutschland zu kündigen? Dann gibt es einen Toten und die Stimmung wird drückend.

"Summer Heat" hörte sich vielversprechend an, die Leseprobe hatte mich neugierig gemacht. Allerdings hat der Thriller meine Erwartungen nicht wirklich erfüllt, zu wenig Thrill, zu wenig Spannung.

Was man bekommt: Viel Lovestory, Urlaubsfeeling, Mobbing, die Atmosphäre eines luxuriösen Resorts vor idyllischer Kulisse. Von Anfang ist klar, dass Mia ein Geheimnis hat, einen Grund weswegen sie im Resort den Job abgenommen hat und dass es im Resort Geheimnisse gibt. Spannungsroman wäre für mich die Einordnung, für einen Thriller fehlt mir die Hochspannung, denn leider kommt Spannung erst gegen Ende auf.

Der Schreibstil ist gut, lässt sich flüssig lesen, erzeugt Atmosphäre und ist bildhaft. die Figurenzeichnung ist gelungen, auch wenn mir Mia nicht wirklich sympathisch war.

Fazit: Für mich kein Thriller, eher ein Spannungsroman über viele Geheimnisse.

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Veröffentlicht am 28.05.2026

anders als erwartet...

Komm spielen
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Annie hat eine schlimme Zeit hinter sich, also zieht sie mit ihrem kleinen Sohn Charlie von New York in die kleine Stadt Castle Creek auf dem Land. Schnell merkt Annie, dass in dieser Kleinstadt etwas ...

Annie hat eine schlimme Zeit hinter sich, also zieht sie mit ihrem kleinen Sohn Charlie von New York in die kleine Stadt Castle Creek auf dem Land. Schnell merkt Annie, dass in dieser Kleinstadt etwas nicht stimmt....

Wenn auf dem Cover eine Quasi-Empfehlung von Stephen King prangt, muss ich das Buch lesen, dachte ich. Nun ja, irgendwie hat mich das Buch nicht abgeholt, war nicht wie erwartet hochspannend.

Die Grundidee hat definitiv Potential, verspricht den Gruselfaktor von älteren Horror-Streifen. Der Schreibstil ist klasse, detailliert, Annie ist gut gezeichnet. Vielleicht hat mich das Modelleisenbahn-Thema nicht wirklich gepackt, mit dem ich wenig anfangen kann. Die Story ist überspitzt, aber fantasievoll. Leider weniger spannend oder gar gruselig, weswegen ich gefühlt ewig an dem Buch gelesen habe.

Fazit: Ganz nett für zwischendurch aber nicht das, was ich erwartet hatte.

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Veröffentlicht am 31.01.2026

der Boss

Der Boss – Ist er ein Monster oder ein Genie?
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Ich war von "Love, Mom" absolut begeistert, weswegen ich auf das neue Buch von Iliana Xander sehr gespannt war. Leider reicht es nicht an das vorige heran, obwohl das Thema vielversprechend ist.

Worum ...

Ich war von "Love, Mom" absolut begeistert, weswegen ich auf das neue Buch von Iliana Xander sehr gespannt war. Leider reicht es nicht an das vorige heran, obwohl das Thema vielversprechend ist.

Worum geht es? Natalie Olsens beste Freundin Cara wird leblos aufgefunden, sie liegt im Koma. Am Abend zuvor waren die beiden feiern und Cara ist irgendwann mit ihrer Eroberung verschwunden. Natalie setzt alles daran aufzuklären, was mit ihrer Freundin passiert ist. Als sie den Mann auf dem Cover einer Illustrierten entdeckt nutzt sie die Chance und nimmt eine Stelle bei dem Millionär an.

Die Geschichte hat wirklich Potential, ist gut geschrieben, aber leider bin ich mit Natalie so gar nicht warm geworden. Wie unvorsichtig und naiv sie an die Sache herangeht ist unglaublich und nicht nachvollziehbar, kaum vorstellbar dass eine junge Frau tatsächlich so handelt.

Ich habe Spannung und Wendungen erwartet, aber die Story zieht sich und Spannung kommt wenig auf. Im Gegenteil, die Handlung ist vorhersehbar ohne größere Überraschungen.

Fazit: Kann man lesen, bleibt aber im Mittelfeld mit wenig Spannung.

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Veröffentlicht am 17.01.2026

Horrortrip

Verbrenn das Negativ
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Auf "Verbrenn das Negativ" war ich wirklich gespannt. Im Mittelpunkt steht Laura, die als Kinderstar in einem Horrorfilm die Hauptrolle gespielt hat. In einem Film, bei dem auf mysteriöse ...

Auf "Verbrenn das Negativ" war ich wirklich gespannt. Im Mittelpunkt steht Laura, die als Kinderstar in einem Horrorfilm die Hauptrolle gespielt hat. In einem Film, bei dem auf mysteriöse Weise mehrere Schauspieler unter ungeklärten Umständen starben. Laura lebt mittlerweile unter anderem Namen in Großbritannien und liebt ihren Job als Filmjournalistin. Ausgerechnet sie soll einen Artikel über eine Neuverfilmung schreiben. Dabei weiß niemand aus Lauras Umfeld, dass dieser Film ihre unbeschwerte Kindheit zerstört hat.

Die Geschichte um Laura und den Needle Man hätte spannend sein können, leider hat sie mich nicht abgeholt. Zu reißerisch, teils unlogisch, ich habe mich gefühlt als ob ich tatsächlich einen mittelklassigen Horrorfilm sehe bei dem es nur um Action geht und nicht darum, einen sinnvollen Plot zu stricken. Leider bleibt auch die Figurenzeichnung auf der Strecke.

Fazit: Leider nicht meins

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