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Veröffentlicht am 02.10.2025

Ein warmherziges Coming-of-Age über Freundschaft und Mut

Helle Sommer
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Helle Sommer ist ein wunderbar einfühlsames Coming-of-Age, das das Aufwachsen und die Herausforderungen des Erwachsenwerdens authentisch und berührend schildert. Im Mittelpunkt steht eine tiefe Freundschaft, ...

Helle Sommer ist ein wunderbar einfühlsames Coming-of-Age, das das Aufwachsen und die Herausforderungen des Erwachsenwerdens authentisch und berührend schildert. Im Mittelpunkt steht eine tiefe Freundschaft, die trotz großer Unterschiede vieles überdauert – eine Freundschaft, die Mut macht, trägt und Halt gibt.
Die weibliche Hauptfigur beeindruckt durch ihre Tapferkeit: Sie erträgt viel, kämpft sich durch schwierige Zeiten und hält dabei stets den Kopf hoch. Es ist schön und zugleich tragisch, mitzuerleben, wie sie und ihre Freundin gemeinsam wachsen, sich entwickeln und ihren Platz in der Welt finden.
Die Geschichte verbindet bekannte Motive des Coming-of-Age-Genres – Selbstfindung, Freundschaft, Mut und das Überwinden von Widrigkeiten – auf eine sehr authentische und tiefgründige Weise. Sophie Astrabie gelingt es, mit viel Herz und Fingerspitzengefühl eine Geschichte zu erzählen, die nachklingt und zum Nachdenken anregt.
Für alle, die Geschichten über Freundschaft, Mut und das Erwachsenwerden lieben, ist Helle Sommer eine sehr große Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 02.10.2025

Dichter Spannungsroman mit Tiefgang

Der dunkle Sommer
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Der dunkle Sommer hat mich schlichtweg umgehauen. Selten habe ich ein Buch gelesen, das mich so vollständig in seine Welt gezogen hat – ich konnte es kaum aus der Hand legen. Was Vera Buck hier schafft, ...

Der dunkle Sommer hat mich schlichtweg umgehauen. Selten habe ich ein Buch gelesen, das mich so vollständig in seine Welt gezogen hat – ich konnte es kaum aus der Hand legen. Was Vera Buck hier schafft, ist beeindruckend: eine Atmosphäre, so dicht und greifbar, dass man die Hitze, die Unruhe, die Schwere der Geschichte fast körperlich spürt. Die Spannung entsteht nicht durch laute Effekte, sondern durch ein kluges, feinsinniges Erzählen – psychologisch präzise, emotional intensiv und literarisch auf höchstem Niveau. Besonders hervorzuheben ist die Tiefe: Die Autorin versteht es, historische und gesellschaftliche Themen so in die Handlung zu verweben, dass sie nie belehrend wirken, sondern das Fundament für eine Geschichte voller Substanz bilden. Jeder Charakter, jedes Detail trägt Bedeutung – nichts ist bloß Kulisse. Und dann dieses Finale: stimmig, klug und absolut konsequent. Kein übertriebener Knall, sondern ein Abschluss, der lange nachhallt. Für mich ganz klar: eine große Leseempfehlung für alle, die anspruchsvolle Spannung mit Tiefgang suchen. Vera Buck hat mit Der dunkle Sommer ein Werk geschaffen, das bleibt.

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Veröffentlicht am 24.06.2026

Mehr als eine Geschichte über Kunst

The Artist
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Dieses Hörbuch hat mich von Anfang an begeistert. Die Autorin erzählt mit einer poetischen, bildgewaltigen Sprache, die die Provence und ihre Figuren lebendig werden lässt. Man kann die Hitze förmlich ...


Dieses Hörbuch hat mich von Anfang an begeistert. Die Autorin erzählt mit einer poetischen, bildgewaltigen Sprache, die die Provence und ihre Figuren lebendig werden lässt. Man kann die Hitze förmlich spüren und taucht vollkommen in die Atmosphäre ein.

Besonders stark fand ich die Figuren. Der Künstler hat bei mir immer wieder Wut und Unverständnis ausgelöst, während Ettie mein Herz im Sturm erobert hat. Ihre Stärke, ihre Wärme und ihre stille Beharrlichkeit machen sie für mich zur eindrucksvollsten Figur des Romans. Joseph bringt Feingefühl und Menschlichkeit in die Geschichte, wirkt aber gleichzeitig angenehm unperfekt und manchmal überraschend naiv.

Auch die Hörbuchumsetzung ist hervorragend gelungen. Die Sprecherin trifft genau den richtigen Ton und transportiert die Emotionen der Figuren glaubwürdig. Dadurch entsteht ein intensives Hörerlebnis, das einen kaum loslässt. Der Erzählfluss ist angenehm und flüssig, sodass die Geschichte einen regelrechten Sog entwickelt.

The Artist verbindet Themen wie Kunst, Familie, Selbstbestimmung, gesellschaftliche Erwartungen und Rollenbilder auf eindrucksvolle Weise. Ein besonderes Hörbuch mit Figuren, die lange im Gedächtnis bleiben, und einer Geschichte, die zum Nachdenken anregt.

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Veröffentlicht am 15.06.2026

Durchgehend spannend: Stark gesprochenes Hörbuch mit überzeugenden Figuren

Weil sie lügt
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„Weil sie lügt“ hat mich als Hörbuch ziemlich schnell in seinen Bann gezogen. Ich bin direkt gut in die Geschichte reingekommen und war schneller gefesselt, als ich erwartet hätte. Die Handlung entwickelt ...

„Weil sie lügt“ hat mich als Hörbuch ziemlich schnell in seinen Bann gezogen. Ich bin direkt gut in die Geschichte reingekommen und war schneller gefesselt, als ich erwartet hätte. Die Handlung entwickelt von Beginn an eine konstante Spannung, die sich durch das gesamte Hörbuch zieht.

Das Erzähltempo ist sehr ausgewogen und sorgt dafür, dass nie Langeweile aufkommt. Gleichzeitig bleibt genug Raum für die Figuren, was ich als sehr angenehm empfunden habe. Besonders die Wendungen haben mir gut gefallen, da sie überraschend, aber nicht überzogen wirken.

Die Figuren sind insgesamt sehr gelungen. Die Protagonistinnen sind vielschichtig und emotional greifbar, sodass ich ihre Entwicklungen gut nachvollziehen konnte. Auch die Nebenfiguren fügen sich gut ein und bleiben präsent genug, um die Handlung zu unterstützen.
Sehr positiv hervorheben möchte ich die Sprecherinnen Rebecca Veil und Elke Appelt. Beide passen hervorragend zu ihren Rollen und sorgen dafür, dass die Geschichte lebendig wirkt. G

Gerade im Hörbuchformat funktioniert die Geschichte dadurch besonders gut, da die Atmosphäre sehr gut transportiert wird.

Das Ende ist insgesamt rund, wenn auch an einzelnen Stellen leicht zugespitzt. Das hat den Gesamteindruck jedoch kaum beeinflusst.

Ein spannendes, sehr gut gesprochenes Hörbuch, das ich gerne empfehle.

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Veröffentlicht am 05.06.2026

Die Leben, die wir fast geführt hätten

Fast ein Leben
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Dieses Buch hat mich vor allem durch seine Figuren und deren Entwicklung überzeugt. Erica und Laure begegnen sich in Paris und verlieren sich im Laufe der Jahre immer wieder – ihre Geschichte zieht sich ...

Dieses Buch hat mich vor allem durch seine Figuren und deren Entwicklung überzeugt. Erica und Laure begegnen sich in Paris und verlieren sich im Laufe der Jahre immer wieder – ihre Geschichte zieht sich über Jahrzehnte hinweg.

Genau dieser lange Zeitraum macht den Roman so besonders. Man sieht, wie Entscheidungen, Zufälle und Lebensumstände die beiden prägen und verändern. Es ist spannend zu beobachten, wie aus zwei jungen Frauen Menschen werden, die auf sehr unterschiedliche Leben zurückblicken.

Auch die Einbettung in die Zeit hat mir gut gefallen. Gerade in den 80er-Jahren war es nicht selbstverständlich, eine queere Beziehung offen zu leben, und diese Realität spiegelt sich in der Geschichte spürbar wider.

Der Schreibstil ist angenehm und unaufgeregt, wodurch sich das Buch sehr leicht lesen lässt, obwohl die Themen durchaus schwer wiegen.

Eine ruhige, emotionale Geschichte über Liebe, Identität und die Frage, was hätte sein können.

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