Profilbild von Salti_79

Salti_79

Lesejury Star
offline

Salti_79 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Salti_79 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.06.2026

Zwischen Vertrauen und Verrat – ein Romantasy-Highlight, das mich nicht mehr losgelassen hat

Broken Dove
0

Broken Dove von Dani Francis hat mich von der ersten Seite an komplett in seinen Bann gezogen. Dieses Buch vereint alles, was ich an Romantasy liebe: ein faszinierendes Setting, vielschichtige Charaktere, ...

Broken Dove von Dani Francis hat mich von der ersten Seite an komplett in seinen Bann gezogen. Dieses Buch vereint alles, was ich an Romantasy liebe: ein faszinierendes Setting, vielschichtige Charaktere, emotionale Konflikte und eine Geschichte, die mich bis zur letzten Seite nicht losgelassen hat.

Das Setting ist atmosphärisch, detailreich und unglaublich lebendig beschrieben. Ich hatte das Gefühl, jeden Ort gemeinsam mit Wren zu entdecken und dabei immer tiefer in eine Welt einzutauchen, die ebenso wunderschön wie gefährlich ist. Die politischen Spannungen und die unterschwellige Bedrohung sorgen dafür, dass die Geschichte permanent eine gewisse Anspannung mit sich trägt.

Besonders begeistert haben mich die Charaktere. Wren ist eine starke Protagonistin, die manchmal zwar ihre Entscheidungen impulsiv trifft, aber für mich immer authentisch. Ihr innerer Zwiespalt hat mich während des gesamten Buches begleitet. Immer wieder stellt sie sich die Frage, ob sie Uprising wirklich vertrauen kann oder ob sie nur eine Figur in einem viel größeren Spiel ist. Genau dieser ständige Konflikt zwischen Hoffnung und Misstrauen macht sie so authentisch. Ich konnte ihre Zweifel jederzeit nachvollziehen und habe bis zuletzt mit ihr gerätselt, wem sie ihr Vertrauen schenken sollte.

Auch die Nebenfiguren haben die Geschichte für mich enorm bereichert. Besonders Poppy ist mir unglaublich ans Herz gewachsen. Sie bringt Leichtigkeit in die düsteren Momente, besitzt gleichzeitig aber eine Tiefe, die sie weit mehr als nur eine Nebenfigur sein lässt. Überhaupt hatte ich das Gefühl, dass jede Figur ihren ganz eigenen Platz in der Geschichte hat und keine davon austauschbar wirkt.

Der Plot ist spannend aufgebaut und lebt von Geheimnissen, Intrigen und unerwarteten Wendungen. Immer wieder dachte ich, endlich den Durchblick zu haben, nur um kurz darauf erneut überrascht zu werden. Die Mischung aus Fantasy, politischen Machtspielen und den emotionalen Beziehungen der Figuren hat für mich hervorragend funktioniert.

Der Schreibstil von Dani Francis liest sich flüssig, bildhaft und unglaublich mitreißend. Die Seiten sind nur so dahin geflogen und ich wollte ständig wissen, wie es weitergeht.



„Vertrauen ist manchmal die größte Stärke – und gleichzeitig das gefährlichste Risiko.“



Dieses Zitat beschreibt für mich den Kern der Geschichte perfekt. Es geht nicht nur um Magie oder Abenteuer, sondern vor allem darum, wem man sein Herz und sein Vertrauen schenken kann.

Mein Fazit: Broken Dove ist eine fesselnde Romantasy voller Spannung, Emotionen und großartiger Charaktere. Wren, ihre innere Zerrissenheit und die vielen Grautöne zwischen Gut und Böse haben mich tief beeindruckt. Zusammen mit dem atmosphärischen Setting und den liebenswerten Nebenfiguren – allen voran Poppy – ist dieses Buch für mich ein absolutes Highlight. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung und vergebe von Herzen 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.06.2026

Ein packender Thriller, der mich bis zur letzten Seite nicht losgelassen hat

Das Mädchen ohne Gesicht
0

Das Mädchen ohne Gesicht von Tami Hoag war für mich genau die Art von Thriller, die ich liebe: spannend, atmosphärisch, emotional und voller Fragen, die mich permanent zum Weiterlesen gedrängt haben. Schon ...

Das Mädchen ohne Gesicht von Tami Hoag war für mich genau die Art von Thriller, die ich liebe: spannend, atmosphärisch, emotional und voller Fragen, die mich permanent zum Weiterlesen gedrängt haben. Schon nach den ersten Kapiteln war ich komplett in der Geschichte gefangen und konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen.

Besonders beeindruckt hat mich die Art, wie Tami Hoag Spannung aufbaut. Die Geschichte entfaltet sich nicht durch permanente Action, sondern durch eine stetig wachsende Atmosphäre aus Unsicherheit, Geheimnissen und unterschwelliger Bedrohung. Mit jeder neuen Information ergeben sich weitere Fragen, und genau dieses Gefühl, nie das ganze Bild zu kennen, hat mich durch das gesamte Buch getragen.

Die Figuren sind dabei eine große Stärke der Geschichte. Sie wirken authentisch, vielschichtig und menschlich. Niemand erscheint vollkommen gut oder vollkommen schlecht, wodurch die Handlung zusätzlich an Tiefe gewinnt. Gerade diese Grautöne haben dafür gesorgt, dass ich mich emotional viel stärker mit dem Fall beschäftigt habe, als ich es ursprünglich erwartet hätte.

„Die Wahrheit hat viele Gesichter – manchmal erkennt man sie erst, wenn es beinahe zu spät ist.“

Auch der Schreibstil hat mich begeistert. Tami Hoag schreibt flüssig, bildhaft und mit einem hervorragenden Gespür für Timing. Die Kapitel enden oft genau an den richtigen Stellen, sodass ich immer weiterlesen wollte. Gleichzeitig nimmt sich die Autorin genug Zeit, um ihre Figuren und deren Beweggründe sorgfältig auszuarbeiten, was der Geschichte zusätzliche Glaubwürdigkeit verleiht.

Was dieses Buch für mich besonders macht, ist die gelungene Verbindung aus Kriminalfall und emotionaler Tiefe. Es geht nicht nur darum, ein Verbrechen aufzuklären, sondern auch um die Auswirkungen auf die beteiligten Menschen. Dadurch wirkt die Geschichte noch intensiver und bleibt weit über die letzte Seite hinaus im Gedächtnis.

Mein Fazit: Das Mädchen ohne Gesicht ist ein hervorragend konstruierter Thriller, der Spannung, Atmosphäre und starke Charaktere auf beeindruckende Weise miteinander verbindet. Die Geschichte hält die Neugier konstant hoch, überrascht immer wieder mit neuen Entwicklungen und sorgt dafür, dass man bis zum Schluss mitfiebert. Für mich war das ein echtes Highlight und einer der Thriller, die man nur schwer wieder vergisst.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.06.2026

Ein Buch wie ein Sommer am Meer – voller Herz, Erinnerungen und Gefühl

Kein Sommer ohne August
0

Kein Sommer ohne August hat mich auf eine Weise berührt, mit der ich nicht gerechnet hatte. Es gibt Bücher, die man gerne liest, und dann gibt es Bücher, die sich still ins Herz schleichen und dort noch ...

Kein Sommer ohne August hat mich auf eine Weise berührt, mit der ich nicht gerechnet hatte. Es gibt Bücher, die man gerne liest, und dann gibt es Bücher, die sich still ins Herz schleichen und dort noch lange bleiben. Für mich gehört dieser Roman ganz eindeutig zur zweiten Kategorie – und damit auch zu meinen absoluten Jahreshighlights.

Schon nach wenigen Seiten hat mich Lucy Astner mit ihrem wunderbaren Schreibstil eingefangen. Die Geschichte liest sich leicht und fließend, gleichzeitig steckt in jedem Kapitel so viel Gefühl, dass ich immer wieder innehalten musste. Die Autorin findet genau die richtigen Worte für Erinnerungen, Sehnsucht, Verlust, Hoffnung und die kleinen Momente, die das Leben oft besonders machen.

Besonders geliebt habe ich die Atmosphäre des Buches. Die Kombination aus Meer, Buchhandlung und der Liebe zu Geschichten hat für mich ein nahezu perfektes Setting geschaffen. Während des Lesens hatte ich das Gefühl, die salzige Meeresluft zu spüren und zwischen den Bücherregalen zu stehen. Es ist eines dieser Bücher, das einen komplett in seine Welt zieht und für ein paar Stunden alles andere vergessen lässt.

Die Geschichte selbst lebt von ihren Emotionen. Die verschiedenen Zeitebenen greifen wunderbar ineinander und sorgen dafür, dass sich die Vergangenheit und Gegenwart nach und nach zu einem großen Ganzen zusammenfügen. Gerade diese Rückblicke haben die Handlung für mich besonders bewegend gemacht, weil sie den Figuren so viel Tiefe verleihen und ihre Entscheidungen nachvollziehbar werden lassen.

„Manche Menschen verlassen unser Leben nie wirklich – sie wohnen einfach für immer in unserem Herzen.“

Was mich am meisten beeindruckt hat, war die Wärme, die dieses Buch ausstrahlt. Trotz aller emotionalen Themen fühlt sich die Geschichte niemals schwer an. Stattdessen vermittelt sie Trost, Hoffnung und die Erinnerung daran, wie wertvoll bestimmte Menschen und Momente sein können. Mehr als einmal hatte ich beim Lesen einen Kloß im Hals, und gegen Ende musste ich tatsächlich ein paar Tränen verdrücken.

Natürlich nimmt sich die Geschichte Zeit für ihre Figuren und ihre Entwicklung. Wer ein besonders temporeiches Buch sucht, wird das vielleicht anders empfinden. Für mich war genau dieses ruhige Erzählen jedoch eine große Stärke, weil dadurch die Emotionen ihren Raum bekommen und ihre Wirkung voll entfalten können.

Mein Fazit: Kein Sommer ohne August ist ein wunderschöner, berührender Wohlfühlroman über Erinnerungen, Liebe, Verlust und die Magie des Lebens. Lucy Astner erzählt eine Geschichte voller Herz, die mich tief bewegt hat und die noch lange nach dem Zuschlagen des Buches in meinen Gedanken geblieben ist. Für mich ein absolutes Jahreshighlight und eines der emotionalsten Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.06.2026

Cowboys, Chaos und ganz viele Gefühle

Fever Dream
0

Als ich mit Fever Dream angefangen habe, dachte ich, ich bekomme eine süße Cowboy-Romance mit ein bisschen Drama. Bekommen habe ich aber deutlich mehr.

Emmett und Julia haben mich von Anfang an gepackt. ...

Als ich mit Fever Dream angefangen habe, dachte ich, ich bekomme eine süße Cowboy-Romance mit ein bisschen Drama. Bekommen habe ich aber deutlich mehr.

Emmett und Julia haben mich von Anfang an gepackt. Zwischen den beiden stimmt einfach die Chemie. Die Dialoge sind witzig, die Schlagabtausche haben mich immer wieder grinsen lassen und gleichzeitig merkt man schnell, dass hinter beiden Figuren deutlich mehr steckt. Gerade diese Mischung aus Humor und emotionalen Momenten hat für mich richtig gut funktioniert.

Besonders gefallen hat mir, wie viel Atmosphäre Elsie Silver in die Geschichte packt. Die Ranch, die Kleinstadt, die Familie – alles fühlt sich lebendig an. Ich hatte beim Lesen ständig das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Dazu kommt noch die Reality-TV-Komponente, die für zusätzliche Dynamik sorgt und der Geschichte ihren ganz eigenen Charme verleiht.

Was ich ebenfalls mochte: Die Geschichte lebt nicht nur von der Romantik. Es gibt viele kleine und große Momente, die die Figuren greifbar machen. Gerade die Szenen, in denen Emmett und Julia ihre verletzlichen Seiten zeigen, haben mich besonders berührt.

„Manchmal führt der Weg zum Glück genau dorthin, wo man niemals gesucht hätte.“

Klar, es gab auch ein paar Stellen, die etwas vorhersehbar waren, und manche Passagen hätten für meinen Geschmack etwas kürzer sein dürfen. Auch der hohe Spice-Anteil wird wahrscheinlich nicht jede Leserin und jeden Leser begeistern. Für mich hat das Gesamtpaket aber trotzdem absolut funktioniert.

Mein Fazit: Fever Dream ist für mich ein gelungener Reihenauftakt mit viel Herz, Humor und echter Wohlfühlatmosphäre. Ich habe die Figuren ins Herz geschlossen, mitgefiebert, gelacht und am Ende direkt Lust auf mehr bekommen. Genau so soll sich eine gute Cowboy-Romance anfühlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.06.2026

Nebelbeute – Düster, atmosphärisch und voller überraschender Wendungen

Nebelbeute
0

Mit Nebelbeute hat Benjamin Cors erneut bewiesen, warum seine Thriller so viele Leser begeistern. Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte gepackt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Die ...

Mit Nebelbeute hat Benjamin Cors erneut bewiesen, warum seine Thriller so viele Leser begeistern. Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte gepackt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Die Mischung aus Ermittlungsarbeit, psychologischer Spannung und der bedrückenden Atmosphäre eines abgelegenen Bergdorfs hat für mich perfekt funktioniert.

Besonders begeistert haben mich die Charaktere. Mila Weiss steht einmal mehr im Mittelpunkt und zeigt, warum sie eine so starke und gleichzeitig verletzliche Protagonistin ist. Gerade ihre persönliche Verwicklung in die Ereignisse sorgt dafür, dass man jede ihrer Entscheidungen und Ängste intensiv miterlebt. Aber auch die übrigen Mitglieder der Gruppe 4 wachsen einem schnell ans Herz. Das Zusammenspiel des Teams wirkt authentisch und verleiht der Geschichte zusätzliche Tiefe.

Der Plot ist raffiniert aufgebaut und lebt von seinen zahlreichen Wendungen. Immer wieder war ich überzeugt, den Täter oder zumindest die Richtung der Handlung durchschaut zu haben – nur um kurz darauf eines Besseren belehrt zu werden. Besonders gelungen fand ich, wie Benjamin Cors kleine Hinweise streut, die zunächst unscheinbar wirken und später eine wichtige Rolle spielen. Die Auflösung konnte mich tatsächlich überraschen, was bei Thrillern inzwischen selten geworden ist.

Auch die Atmosphäre verdient ein besonderes Lob. Die Kälte, der Nebel, die Einsamkeit des Dorfes und die ständige Unsicherheit sind beim Lesen förmlich spürbar. Vor allem die Szenen rund um Milas Gefangenschaft und ihre Flucht waren unglaublich intensiv und bildhaft beschrieben.

„Manchmal sind die dunkelsten Geheimnisse genau dort verborgen, wo man sich am sichersten fühlt.“

Natürlich gibt es einzelne Punkte, über die man diskutieren kann, aber für mich überwog die Spannung deutlich. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen und wollte ständig wissen, wie alles zusammenhängt.

Mein Fazit: Nebelbeute ist ein atmosphärischer, clever konstruierter Thriller mit starken Figuren, einer dichten Stimmung und einer Handlung voller Überraschungen. Für mich war es ein echtes Lesehighlight und definitiv mein erstes, aber ganz sicher nicht mein letztes Buch von Benjamin Cors.

Kurzmeinung:
Ein packender Thriller voller falscher Fährten, düsterer Atmosphäre und einer Spannung, die bis zur letzten Seite anhält.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere