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Veröffentlicht am 22.06.2026

Ein wunderschönes Sommerbuch zum Eintauchen und Wohlfühlen!

Seaside Sisters 1: Lenes Inselsommerglück
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Die 13-jährigen Zwillinge Lene und Elsa leben auf der idyllischen Insel Rosenholm, wo ihre Eltern eine Pension betreiben. Für die beiden gibt es keinen schöneren Ort. Vor allem im Sommer liebt Lene ihr ...

Die 13-jährigen Zwillinge Lene und Elsa leben auf der idyllischen Insel Rosenholm, wo ihre Eltern eine Pension betreiben. Für die beiden gibt es keinen schöneren Ort. Vor allem im Sommer liebt Lene ihr Zuhause über alles. Jeden Tag am Strand chillen und im Meer baden, Vanilleeis schlecken und Zeit mit ihrer besten Freundin Amba verbringen – ein Traum! Doch dieses Jahr kann Lene ihre Lieblingsjahreszeit anfangs irgendwie nicht so richtig genießen. Zum einen ist da der Schreibwettverb, für den sie immer noch kein geeignetes Thema gefunden hat, zum anderen ist da Mats, der für ein kribbelndes Brausepulver-Gefühl in ihrem Bauch sorgt. Dann taucht auch noch Frida auf der Insel auf und Mats scheint plötzlich nur noch Augen für sie zu haben. Lene findet Frida zunächst ziemlich nervig, doch es zeigt sich schließlich noch, was wirklich hinter ihrer kühlen Fassade steckt. Ehe es sich Lene, Elsa, Amber und Frida versehen, sind sie ein unschlagbares Quartett und erleben gemeinsam einen aufregenden Sommer voller Glücksgefühle und Marmeladenglasmomente.

Mia Andersen alias Susanne Fülscher hat mit dem ersten Band ihrer neuen vierbändigen Jugendreihe ein wunderbares Sommerwohlfühlbuch geschaffen, das große Lust auf Mee(h)r macht. Von der erste Seite an herrscht die pure Urlaubsstimmung und es fällt leicht, sich für ein paar Stunden direkt nach Rosenholm zu träumen. Bildlich-poetische Beschreibungen wie „Farbenrausch-Sonnenuntergang“ fangen die idyllische Inselatmosphäre perfekt ein und geben einem das Gefühl, hautnah dabei zu sein. Man kann das Wellenrauschen und Möwengeschrei förmlich hören und hat die salzige Meeresluft in der Nase. An liebsten würde man sofort seine Koffer packen und ein Zimmer in der Pension Silbermöwe buchen. Gleichzeitig punktet das Buch aber auch mit moderner, lässiger Sprache, ohne gewollt zu wirken. Ob die Dialoge, die Charaktere oder das Setting – alles wirkt einfach so herrlich echt. Ein paar kleine Klischees sind zwar vertreten, aber dies tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Die Geschichte wird sehr nahbar aus dem Sicht von Lene erzählt. Wir spüren ihre Begeisterung für den Journalismus, erleben ihre Schwärmereien und Eifersüchteleien mit sowie den unerschütterlichen Zusammenhalt unter den Seaside Sisters. Neben all den starken Freundschaftsmomenten und dem Prickeln der ersten Liebe greift die Handlung auch noch weitere wichtige Themen auf wie Diversität, Naturschutz und Vorurteile, ohne dass etwas von der sommerlichen Unbeschwertheit verloren geht.
Viel zu schnell ist man auch schon am Ende angelangt, doch zum Glück wird es bereits im August zurück nach Rosenholm gehen, dieses Mal im Winter. Denn diese Jahreszeit mag Elsa am liebsten und ihr wird der zweite Band gewidmet sein. Ich freue mich schon sehr darauf!

Auch optisch ist dieser Serienstart ein Highlight. Das Cover mit seinen pastelligen Farben ist wunderhübsch gestaltet und der gemusterte Farbschnitt macht das Buch zu einem echten Blickfang im Regal. Im Inneren sorgen viele liebevolle Illustrationen von Hanna Wenzel für ein zauberhaftes Leseerlebnis sowie ein doppelseitiger Comic-Strip und eine detailreiche Karte von Rosenholm auf den Vorsatzpapieren. Abgerundet wird das Ganze von einem besonderen Extra: Mehrere kreative DIY-Seiten zum Thema Journalismus, erstellt von der Journalistin Jessica Liedtke.

Fazit: „Seaside Sisters 1: Lenes Inselsommerglück“ ist ein warmherziger Reihenauftakt ab 10 Jahren über Freundschaft, Träume und das erste Herzklopfen. Eine wunderschöne Feelgood-Lektüre mit sommerlichem Inselfeeling zum Eintauchen und Wohlfühlen. Authentisch, stimmungsvoll und inspirierend. Susanne Fülscher bzw. Mia Andersen hat es mal wieder geschafft mich zu begeistern! Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und kann den zweiten Band jetzt kaum erwarten. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 21.06.2026

Genauso schön wie der erste Band!

Neues aus der Risottostraße 7
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In der Risottostraße 7 wohnen vier verschiedene Familien: Jonas mit seinen beiden Papas Martin und Kai, Lilly mit ihrer Mutter Anja, Pelle und Mila mit ihren Eltern Regina und Hannes und das Ehepaar Lieselotte ...

In der Risottostraße 7 wohnen vier verschiedene Familien: Jonas mit seinen beiden Papas Martin und Kai, Lilly mit ihrer Mutter Anja, Pelle und Mila mit ihren Eltern Regina und Hannes und das Ehepaar Lieselotte und Bruno, die im Erdgeschoss eine kleine Buchhandlung betreiben. Komplett wird die Hausgemeinschaft durch das Minischwein Moppel. Sie alle nennen sich die Risottos und sind wie eine große Familie immer füreinander da. Gemeinsam erleben sie tollsten kleinen Abenteuer. Als es endlich wieder Frühling ist, kümmern sich die Kinder zusammen um einen verletzten Igel. An einem grauen Regentag machen sie ihr Haus zu einer Ritterburg und als ein Huhn verschwindet, helfen alle bei der Suche. Dann kommt auch noch ein knuffiger Mops zu Besuch, mit dem sich Moppel anfreundet und auch die Risottomaus ist wieder unterwegs und beobachtet den bunten Wohngemeinschaft-Alltag ganz still und heimlich. In der Risottostraße 7 ist einfach immer etwas los, langweilig wird es hier zu keiner Zeit.

Endlich geht es zurück in die Risottostraße 7! Nachdem wir mit den „Risottos“ schon im ersten Band ein ganzes Jahr erleben durften, nimmt uns Judith Allert nun erneut in die liebenswerte Hausgemeinschaft mit. In 13 neuen, in sich abgeschlossen Vorlesegeschichten dürfen wir die Bewohnerinnen aus der Risottostraße 7 wieder durch die Jahreszeiten begleiten und erleben von Frühling bis Silvester lauter fröhliche Alltagsabenteuer. Ob ein Miesewetterferientag, ein Besuch beim Dachbodenmonster, die Suche nach einem verschwundenen Huhn oder ein erneutes verbrecherisches Risotto-Frühstück – heimeliger Lesespaß und ganz viel Wir-Gefühl ist hier garantiert. In bester Bullerbü-Manier wird wieder eine idyllische Wohngemeinschaft gezeigt, wo die Welt in Ordnung ist und Zusammenhalt, Offenheit und Toleranz groß geschrieben wird. Dass Jonas zwei Väter hat oder Pelle zum Fasching lieber als Burgfee gehen will, wird nicht infrage gestellt oder besonders thematisiert. Und wenn es doch mal eine kleine Krise im Altbau-Stadthaus gibt, dauert es garantiert nicht lange, bis die Risottos eine Lösung dafür gefunden haben. All das kommt wieder ganz ohne erhobenen Zeigefinger daher. Den kleinen Leserinnen wird hier auf eine sehr liebevolle und spielerische Weise gezeigt, dass sie genau richtig sind wie sie sind und jeder das Recht hat, etwas Neues ausprobieren.
Zum Vorlesen für Kinder ab 4 Jahren ist auch dieser Band ideal geeignet. Judith Allert erzählt in gewohnt einfacher und lebendiger Sprache und die unterschiedlichen Charaktere bieten viel Identifikationspotenzial.

Frauke Berger hat die kurzen Geschichten zauberhaft illustriert. Auf jeder Doppelseite kommen wir in den Genuss ihrer farbenfrohen und herzigen Bilder, die – mal größer und mal kleiner – das Erzählte perfekt einfangen und einen noch tiefer in die Welt der Risottos eintauchen lassen. Und wenn man mit den Namen mal durcheinanderkommen sollte, gibt es zur Orientierung auf den Vorsatzpieren eine Aufstellung der Figuren sowie ein Querschnitt des Wohnhauses. Es macht einfach so viel Freude durch dieses Buch zu blättern, am liebsten möchte man gar nicht mehr daraus auftauchen.

Fazit: „Neues aus der Risottostraße 7“ ist ein wunderschön erzähltes und illustriertes Vorlesebuch ab 4 Jahren zum Rundum-Wohlfühlen und Wegträumen. 13 lustige und warmherzige Geschichten voller kunterbunter Alltagsabenteuer, Vielfalt und Gemeinschaft. Ich habe die Risottos beim Lesen nur noch mehr in mein Herz geschlossen. Über ein weiteres Wiedersehen mit ihnen würde ich mich sehr freuen! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 17.06.2026

Ein wunderschönes Bilderbuch über Flucht, Neuanfang, Sehnsucht und Hoffnung.

Der Regenzauberer
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Immer wenn es regnet, denkt Baran an seinen Papa, der ein Regenzauberer ist. Einmal durfte Baran ihn im Lager in den Bergen besuchen und war dabei, als er nachts Regen herbeizauberte, um die Brände zu ...

Immer wenn es regnet, denkt Baran an seinen Papa, der ein Regenzauberer ist. Einmal durfte Baran ihn im Lager in den Bergen besuchen und war dabei, als er nachts Regen herbeizauberte, um die Brände zu löschen. Doch als Baran mit seiner Mutter aus ihrer Heimat fliehen musste, weil es dort zu gefährlich wurde, blieb der Vater zurück. Jetzt leben er und seine Mama in Schweden, wo alles anders ist, er die Sprache nicht versteht und kein Tag vergeht, an dem er seinen Papa nicht vermisst. Ständig fragt er nach, wann der Vater endlich kommt, doch die Mutter muss ihn jedes Mal vertrösten. Baran bleiben jetzt nur so seine Erinnerungen und seine Träume, in denen er seinen Papa begegnet. Eines Tages ist es aber soweit – auf seine Frage kommt endlich die langersehnte Antwort: „Heute. Er kommt heute“.

Zanyar Adami und Ishtar Bäcklund Dakhil präsentieren hier ein bewegendes Bilderbuch über Flucht, Neuanfang, Sehnsucht und Zuversicht. Im Vorwort erklärt uns der Autor, dass „Baran“ das kurdische Wort für Regen ist und die Erzählung auf seinen eigenen Kindheitserinnerungen beruht. Dies merkt man auch, denn die Geschichte wird mit so viel Feingefühl und Liebe erzählt, als hätte der Autor sie nicht nur für seine Leserschaft geschrieben, sondern auch für sein jüngeres Ich. Aus Kindersicht erfahren wir, wie es sich anfühlt, wenn man in einem unbekannten Land seinen Platz finden muss und eine lange Zeit von einem Elternteil getrennt ist. Es trifft einen mitten ins Herz zu sehen, wie sehr sich Baran nach seinem Papa sehnt und sich nichts mehr wünscht, als endlich wieder von ihm in den Arm geschlossen zu werden. Trotz der schweren Thematik wird die Stimmung aber zu keiner Zeit bedrückend. Im Gegenteil, „Der Regenzauberer“ ist ein Buch, das Mut und Hoffnung spendet und einem mit einem warmen Gefühl im Herzen zurücklässt. Mit seinen Geschichten schenkt der Vater seinem Sohn jede Menge Kraft, von der er zehren kann, bis sie wieder vereint sind. Und die anderen Kinder in seiner neuen Heimat grenzen Baran nicht aus, lachen gemeinsam mit ihm über die für ihn neue, lustig klingende Sprache und geben ihm das Gefühl, willkommen zu sein.

Die wunderschönen, detailreichen Aquarellbilder von Ishtar Bäcklund Dakhil zeigen abwechselnd Barans neuen Alltag in Schweden und seine Erinnerungen und Träume an seinen Vater in den Bergen. In warmen Farben fangen sie die Emotionen und Poesie des Textes perfekt ein und schaffen eine Atmosphäre voller Geborgenheit.

Fazit: „Der Regenzauberer“ ist eine berührende und poetische Vater-Sohn-Geschichte, die von der Kraft der Geschichten erzählt und dazu ermutigt, niemals die Hoffnung zu verlieren. Ein wundervolles Bilderbuch ab 5 Jahren, das ein wichtiges Thema kindgerecht aufgreift. Ich kann das Kinderbuchdebüt von Zanyar Adami nur empfehlen, mich hat es sehr berührt und beeindruckt. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 16.06.2026

Ein wunderbarer dritter Band einer außergewöhnlichen Reihe.

Baskerville Hall - Das geheimnisvolle Internat der besonderen Talente: Das Tal der Lügen
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Arthur kann sein Glück immer noch nicht fassen, dass er in den Integrazirkel von Professor Sherlock Holmes aufgenommen wurde. Als dann auch noch für die Erstklässler die jährliche Klassenfahrt auf ein ...

Arthur kann sein Glück immer noch nicht fassen, dass er in den Integrazirkel von Professor Sherlock Holmes aufgenommen wurde. Als dann auch noch für die Erstklässler die jährliche Klassenfahrt auf ein altes Anwesen im Lake District ansteht, könnte alles perfekt sein. Aber während sich seine Mitschüler auf den mehrtägigen Ausflug freuen, plagen Arthur große Sorgen: Die rachsüchtige Professorin Dinah Grey hat seine kleine Schwester Mary in ihrer Gewalt und erpresst ihn. Wenn er ihr nicht ein sagenumwobenes, magisches Relikt beschafft, wird sie Mary etwas Schlimmes antun. Um seine geliebte Schwester zu retten, muss Arthur seinen Mentor hintergehen und darf seinen Freunden nichts verraten. Ob es ihm gelingen wird, aus dieser Zwickmühle wieder herauszukommen?

Endlich geht die Baskerville Hall-Reihe in die dritte Runde! Nach meiner großen Begeisterung für die beiden vorherigen Bände, konnte ich den dritten Band kaum erwarten. Dieser knüpft relativ zeitnah an die vorangegangenen Ereignisse an. Das Einhalten der chronologischen Reihenfolge ist daher durchaus von Vorteil.

Erneut entführt uns Ali Standish nach Baskerville Hall, eine ganz besondere Internatsschule. Lange halten wir uns dieses Mal allerdings nicht dort auf. Der größte Teil des Buches spielt im Lake District, was frischen Wind in die Reihe bringt. Ich persönlich habe das Internatsfeeling ein wenig vermisst, allerdings hat auch das neue Setting seinen Charme. Ali Standish hat einfach ein Händchen für wunderbare Kulissen, in die man nur zu gerne eintaucht.
Auch sonst überzeugt die US-amerikanische Autorin auf ganzer Linie. Gekonnt vereint sie wieder eine fesselnde Detektivgeschichte mit starken Freundschaftsmomenten, historischen Kontext mit Fiktion und garniert dies mit einem Hauch Magie. Die Handlung entwickelt sich rasant, steckt voller Wendungen und liest sich dank der hervorragenden Übersetzung von Jessika Komina und Sandra Knuffinke weg wie nichts. Es macht einfach wieder richtig Spaß, Arthur und seine Freunde bei ihrer abenteuerlichen Spurensuche zu begleiten und mit ihnen mitzurätseln. Die Fünf sind eine tolle Truppe, die sich mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften perfekt ergänzen. Ihre Freundschaft wird allerdings auch diesmal ziemlich auf die Probe gestellt, insbesondere die Beziehung zwischen Arthur und Jimmie Moriaty. Immer wieder kommt es zu Missverständnissen und Vertrauensbrüchen und man hofft die ganze Zeit, dass Arthur noch einen Weg finden wird, alles wieder zu richten. Ob es ihm gelingen wird, wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten. Ali Standish hat jedenfalls mal wieder sehr geschickt Hinweise auf Sherlock Holmes spätere Fälle in die Geschichte eingebaut. Es gilt also auch in diesem Band nach cleveren Anspielungen Ausschau zu halten, die sich auf die Werke des echten Arthur Conan Doyle beziehen. Ein großes Vergnügen für jeden Sherlock-Holmes-Fan!
Zum Ende hin wird es besonders spannend und der Schluss lässt vermuten, dass es sich hier (leider) um das Finale der Reihe handelt. Aber wer weiß, vielleicht wird es ja doch noch weitergehen. Potenzial für weitere Bände wäre auf jeden Fall vorhanden. Lassen wir uns überraschen.

Abgerundet wird das Ganze von einem mehrseitigen Anhang hinten im Buch, in dem man mehr über die eher unbekannten Seiten von Arthur Conan Doyles Leben erfährt.

Fazit: Eine weitere rundum gelungene Fortsetzung hat uns Ali Standish hier gezaubert. „Das Tal der Lügen“ ist ein fesselnde und unterhaltsame Abenteuergeschichte ab 10 Jahren, die durch ihre originelle Handlung und großartigen Charaktere besticht. Bestes Krimi-Lesefutter vom Feinsten für alle Sherlock-Holmes und die, die es noch werden wollen. Ich bin auch von diesem Band absolut begeistert. Diese Kinderkrimi-Reihe ist einfach großartig, ich kann sie jedem nur ans Herz legen! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 08.06.2026

Ein wunderbarer interaktiver Rätselcomic, der zum Mitraten, Mitfiebern und wohligen Gruseln einlädt.

Licht ins Dunkel
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Rupert Rumpelstil lebt allein mit seiner Mutter in einer großen Villa und gilt an seiner Schule als ein Außenseiter und Sonderling. Ein bisschen schrullig ist er zweifellos, aber auch sehr clever und unerschrocken ...

Rupert Rumpelstil lebt allein mit seiner Mutter in einer großen Villa und gilt an seiner Schule als ein Außenseiter und Sonderling. Ein bisschen schrullig ist er zweifellos, aber auch sehr clever und unerschrocken Und er besitzt eine ganz besondere Gabe: Er kann Geister sehen. Er scheut daher nicht davor zurück, dem mysteriösen Verschwinden seines Vaters endlich auf den Grund zu gehen. Seit drei Jahren gibt es keine Spur von ihm und seine Mutter weicht seinen Nachfragen jedes Mal aus. Warum möchte sie nicht über seinen Vater sprechen? Was ist nur mit ihm geschehen? Rupert beginnt Nachforschungen anzustellen und merkt sehr schnell, dass seine Familie ein altes Geheimnis hütet. Ob es ihm wohl gelingen wird, es ans Licht zu bringen und seinen Vater zu finden?

Steffen Gumpert ist immer ein Garant für wimmeligen Mitmachspaß. Auch mit seinem neuen Kindercomic präsentiert der deutsche Künstler eine rundum gelungene Mischung aus Rätselbuch, Krimi und Gruselgeschichte. Schon das geheimnisvoll anmutende Cover zieht einen direkt in den Bann und dahinter geht es ganz genauso weiter.

„Licht ins Dunkel“ ist so ein Buch, bei dem man schon nach der ersten Seite komplett drin steckt und gar nicht mehr auftauchen mag. Gemeinsam mit Rupert Rumpelstil begibt man sich auf eine abenteuerliche Spurensuche und wird dabei selbst zum Detektiv. Auf jeder Doppelseite gilt es ein Rätsel zu lösen. Von Suchspielen über Labyrinthe und Puzzles bis hin zu Codes knacken ist alles dabei. Die Aufgaben sind clever und nicht zu anspruchsvoll, allerdings können manche schon etwas kniffliger sein. Hier ist definitiv genaues Hinschauen und Mitdenken angesagt! Direkt auf der nächsten Seite gibt es dann die Auflösung, sodass man immer flott weiterlesen kann und nicht erst nach hinten blättern muss, wie es bei vielen Rätselbüchern sonst der Fall ist.
Verpackt ist das Ganze in einer packenden Kriminalgeschichte, die stellenweise auch ein bisschen spooky wird. Dank des Humors und der liebenswert-schrägen Figuren wird es aber zu keiner Zeit zu unheimlich. Richtig gruseln werden sich hier vermutlich die Wenigsten. Rupert Rumpelstil jedenfalls lässt sich so schnell nicht ins Bibbern bringen. Er ist ein sehr aufgeweckter und mutiger Junge, den man als Leser*in gerne begleitet. Ob er das mysteriöse Verschwinden seines Vaters noch aufklären wird und was das große Familiengeheimnis ist, wird an dieser Stelle jedoch nicht verraten, das müsst ihr schon selber herausfinden.

Auch optisch überzeugt diese Graphic Novel auf ganzer Linie. Steffen Gumperts Zeichnungen mit Wimmelbildcharakter sind modern, überaus detailreich und verströmen eine gespenstisch-schöne Mystery-Atmosphäre ohne zu düster zu werden. Es gibt auf sämtlichen Seiten einfach so viel zu entdecken, sodass man auch nach mehrmaligem Betrachten ständig etwas Neues findet. Doch obwohl die Panels oft sehr vollgepackt sind mit Kleinigkeiten, wirken sie niemals zu überladen. Für pfiffige Kinder ab 8 Jahren und Lesemuffel ist dieses Buch ideal geeignet.

Fazit: „Licht ins Dunkel“ ist ein spannender und unterhaltsamer interaktiver Rätselcomic, der zum Mitraten, Mitfiebern und wohligen Gruseln einlädt. Perfekt für alle ab 8 Jahren, die gerne Geheimnisse aufdecken und Graphic Novels und Detektivgeschichten lieben. Schaurig-schön und unterhaltsam und mit viel Liebe zum Detail zum illustriert. Steffen Gumpert hat es mal wieder geschafft mich zu begeistern, mir hat sein neuer Kindercomic richtig viel Spaß gemacht. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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