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Veröffentlicht am 21.06.2026

Sommerferien in der Stadt

Rico und die Gewittertaube
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Rico, den wir schon aus einigen Büchern kenne, schaut aus dem Fenster auf eine Taube, es sieht nach einem Sturm aus auf dem Cover.
In der Schule berichtet Rico seinem Lehrer Herrn Wehmeyer von den Tauben ...

Rico, den wir schon aus einigen Büchern kenne, schaut aus dem Fenster auf eine Taube, es sieht nach einem Sturm aus auf dem Cover.
In der Schule berichtet Rico seinem Lehrer Herrn Wehmeyer von den Tauben und der bittet ihn mehr davon zu berichten. So erzählt Rico den ersten Teil seiner Geschichte. Er sitzt in seinem Nachdenksessel und überlegt, wie gut es wäre, wenn er sich nicht immer verlaufen würde, und er kommt zu dem Schluss, dass er fliegend die bessere Übersicht hätte. Da gibt es einen Rumms an einem der Fenster und hier unterbricht der Lehrer mit einer echt blöden Frage. Aber dann geht’s weiter und wird erfahren, dass ein Taubenpaar vor Ricos Wohnzimmerfenster ein Junges großzieht. Herr Wehmeier möchte gerne wissen, wie es mit der kleinen Taube weitergeht und gibt Rico als Ferienaufgabe auf zehn Sätze darüber zu schreiben.
Die Sätze, die Rico schreibt können wir in krakeliger Druckschrift im Buch nachlesen, während der Text ihn Großbuchstaben gedruckt ist und von Sprechblasen ergänzt wird. Zusammen mit den witzigen Bildern, so bewegt sich Rico so wild auf seinem Sessel, dass er am Ende damit umfällt.
Rico zeigt viel Fantasie, wenn er sich überlegt, wie er Fliegen könnte und er schreibt den letzten Satz, der nur für ihn und die kleine Taube Matti gedacht ist erst ganz am Ende in das Heft Rico ist mit all seinen Eigenarten ein liebenswerter Junge, den wir gerne bei seinen Abenteuern begleiten, weil wir auch ein wenig von ihm in uns haben.

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Veröffentlicht am 21.06.2026

So witzig, dass ich laut gelacht habe

Bo im Klo
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Bo zieht sich, um Ruhe vor der Familie zu haben und um seine Comics zu lesen auf Klo zurück. Nur leider gibt es im Abwasserkanal einen Kraken, der auch gerne Comics liest und so streckt er einen seiner ...

Bo zieht sich, um Ruhe vor der Familie zu haben und um seine Comics zu lesen auf Klo zurück. Nur leider gibt es im Abwasserkanal einen Kraken, der auch gerne Comics liest und so streckt er einen seiner Arme aus, um Bo mitsamt seinem Comic durch das Abwasserrohr nach unten zu ziehen. So landet Bo stinkend und mit aufgeweichtem Comic bei dem grünen Kraken. Der sich sofort ans Lesen macht. Aber schon hinter der nächste Ecke warten zwei weinende traurige Krokodile auf Bo. Ihr Problem ist es, dass zu nett sind. Aber Bo gibt ihnen einen guten Rat. Sie Maus oder Ratte fordert ihn auf, die Hände zu heben, denn sie bedroht Bo mit einem Zahnstocher. So möchte sie von ihm einen Comic erbeuten, doch den hat ja der Krake.
Da ist Rüdiger Bertam mal wieder eine total witzige und verrückte Geschichte gelungen. Eine zum laut Lachen beim Lesen. Ich horche jetzt immer erst ob Geräusche aus dem Klo zu hören sind, bevor ich mich setze, denn einen Krakenarm möchte ich nicht am Po spüren. Dieser Erstlesercomic ist leicht zu lesen, denn die Schrift ist groß und die Bilder dazu anzuschauen ist ebenfalls ein großer Spaß. Ich kann dieses irrwitzige Buch nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 17.06.2026

Jede kleine Geschichte geht ans Herz

Kindheit in aller Welt
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Auf dem Cover sind viele unterschiedliche Kinder unter dem Regebogen zu sehen und im Buch finden wir 18 Geschichten aus ganz verschiedenen Ländern. Auf der großen Weltkarte zu Beginn des Buches sehen wir ...

Auf dem Cover sind viele unterschiedliche Kinder unter dem Regebogen zu sehen und im Buch finden wir 18 Geschichten aus ganz verschiedenen Ländern. Auf der großen Weltkarte zu Beginn des Buches sehen wir wo diese Länder liegen und es geht los mit den Malediven. Auf der ersten Seite sehen wir die Fahne, die Lage und die Hauptstadt. Es geht um Fußball und Manik ist ein sehr guter Torwart, doch nach dem Training hat der Junge immer einen Riesenhunger, deshalb hat er alle Chapati weggegessen und für seine Geschwister bleibt nicht genug. Weil er sich schämt, will er auf das Hunger machende Fußball spielen verzichten. Da sein Trainer aber nicht auf ihn verzichten möchte, zahlt er der Mutter Geld, damit sie mehr Lebensmittel kaufen kann. Nach der kleinen Geschichte, ist ein Chapati-Rezept abgeduckt und in kleinen Textfeldern erfahren wir mehr über die Malediven.
Die restlichen Geschichten haben den gleichen Aufbau, der uns auf eine sehr schöne Art andere Länder näherbringt. Da feiern wir das Zuckerfest, Ostern und Santa Lucia, da geht`s zum Fuß- und Baseball, zum Picknick und zu Verwandten. Neugierig war ich auf die Märzchen, die Yvonne Hergane im Dank an ihre Mutter erwähnt und die in ihrer Geschichte über Rumänien erklärt werden.
Hinten im Buch konnte ich dann erfahren, was aus den Protagonisten der Geschichten wurde. Ein wundervolles Buch mit liebevoll erzählten kleinen Geschichten und mit Informationen zum Land. Die vielen bunten Illustrationen machen die Abschnitte zu kleinen Kunstwerken, lediglich die Figuren fand ich etwas statisch.

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Veröffentlicht am 17.06.2026

Herrlich witziges Märchen

Der Ballkönig
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Auf dem Cover sehen wir zwei Fußballspieler, einer mit Krone, das ist Prinz Ollie. Das andere ist Leo, der Junge, der wie Aschenputtel, die ganze Hausarbeit machen muss, während seine beiden Brüder Fußball ...

Auf dem Cover sehen wir zwei Fußballspieler, einer mit Krone, das ist Prinz Ollie. Das andere ist Leo, der Junge, der wie Aschenputtel, die ganze Hausarbeit machen muss, während seine beiden Brüder Fußball spielen. Auch Leo möchte gerne Fußball spielen und er ist erfindungsreich genug, sein Training in die Hausarbeit zu integrieren. Dann bekommt er eine Einladung zu einem Fußballspiel. Aber seine gemeinen Brüder lachen nur über ihn und lassen ihn mit dem dreckigen Geschirr zu Hause. Aber dann kommt die Magie und Leo kann am Spiel teilnehmen und schließt das entscheidende Tor. Dabei verliert er überraschenderweise seinen silbernen Fußballschuh. So sucht am nächsten Tag Prinz Ollie nach dem Träger dieses verlorenen Schuhs. Dieses Märchen erzählt König Leo seinem Sohn, den er gemeinsam mit König Ollie ins Bett bringt.
Eine witzige neue Geschichte um das Aschenputtel-Thema. Das Thema Fußball wird dabei in den Mittelpunkt gestellt und so ganz nebenbei und selbstverständlich gibt es noch ein queeres Elternpaar. Die Illustrationen sind sehr großformatig und bunt. Ein zauberhaftes Märchen, das wohl auch Jungen gefallen wird.

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Veröffentlicht am 16.06.2026

Hier wird Historisches und Privates zu einer spannenden Geschichte

Die Welt in Meran - Schattenflamme
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Wir treffen Helen von Burt in Meran, diesmal ist sie mit ihrem Bruder, einem preußischen Kriegshelden, angereist. Sie wohnen zunächst im „Prasserhof“, der sich zum Hotel gemausert hat. Im Schloss Waldegg ...

Wir treffen Helen von Burt in Meran, diesmal ist sie mit ihrem Bruder, einem preußischen Kriegshelden, angereist. Sie wohnen zunächst im „Prasserhof“, der sich zum Hotel gemausert hat. Im Schloss Waldegg wird zum grüßen Herbstball geladen und Helen erscheint dort zusammen mit ihrem Bruder, der sofort das Gespräch mit Max sucht. Zuvor aber begegnet Helen auf der Giselapromenade Jean mit seiner kleinen Tochter. Er ist für das dunkelhäutige Mädchen ein liebevoller Vater, der sie mit seinem Leben verteidigt. Die schottische Lady Clementine, eine passionierte und anerkannte Bergsteigerin, ist häufig an Helens Seite zu finden. Johann Haller, der Bruder der Frau Prasser kehrt nach zwei Jahren Arktisexpedition wieder zurück in seine Heimat. Doch zunächst wird er im ganzen Land gefeiert und bejubelt. Dr. Hirsch hat seinen Sohn zu sich geholt, doch seine Ehe wirkt leider nicht sehr glücklich. Max macht nach dem Börsenkrach Geschäfte in anderen Kontinenten und auch Helens Freundin Jette ist mit ihrem Mann nach Batavia gezogen.
Neben Meran wird im letzten Teil des Buches auch Wien zum Schauplatz. Hier kommt es zu einem dramatischen Ende des Buches. Helens Schicksal, dass ich als ein typisches Frauenschicksal dieser Zeit bezeichnen möchte, ihre Unterleibsbeschwerden gelten als Hysterie, sie kann nur heimlich und unter Pseudonym ihre Werke veröffentlichen und sie steht unter der Vormundschaft ihres Bruders. Gesellschaftliche Zwänge lassen die Beteiligten nicht frei entscheiden, lediglich Lady Clementin scheint sich durch ihre Bergsteigerambitionen und dem Wunsch nicht heiraten zu wollen, davon frei gemacht zu haben. Auch Dr. Hirsch und seiner Frau wird klar gemacht, dass sie nicht zur Adelsgesellschaft gehören. Die Männer scheuen auch nicht vor Gewalttaten zurück, wobei sich Max als besonders rücksichtlos erweist. Zum Ende des Buches bleiben viele Fragen offen und so freue ich mich sehr auf den 3. Band.

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