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Veröffentlicht am 24.07.2026

Zwischen Hoffnung und Verrat

Dreamcatcher | Der dunkle Prinz (Band 4)
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Als wäre der Mare, der immer noch in ihrem Körper steckt, nicht genug, muss Alexis auch noch mit ansehen, wie Nate von dem Mare Pain entführt wird. Um ihn aus Pains Fängen zu befreien, ist sie bereit, ...

Als wäre der Mare, der immer noch in ihrem Körper steckt, nicht genug, muss Alexis auch noch mit ansehen, wie Nate von dem Mare Pain entführt wird. Um ihn aus Pains Fängen zu befreien, ist sie bereit, alles zu tun. Kurzerhand beschließt sie deshalb, sich mit Cael zusammenzutun, da er ihre beste Chance ist, Nate wiederzubekommen. Allerdings möchte dieser ihre Gabe nutzen, um eine eigene Armee aufzubauen. Eine Armee, die er braucht, um Pain und seine Leute zu besiegen, die ihm anschließend aber auch dabei helfen soll, gegen Alexis' Heimat in den Krieg zu ziehen. Ist sie wirklich bereit, dieses Risiko einzugehen?
Der gewohnt angenehme Schreibstil macht den Einstieg leicht und ich war schnell wieder in der Geschichte angekommen. Nachdem der letzte Band mit einem durchweg hohen Erzähltempo überzeugen konnte, startet dieser zunächst deutlich ruhiger und es passiert über weite Strecken nicht allzu viel, bevor die Geschichte in der zweiten Hälfte dann doch noch einmal deutlich an Fahrt aufnimmt. Alexis ist mir als Protagonistin nach wie vor sympathisch, auch wenn ich gehofft hatte, dass sie inzwischen etwas von ihrer Naivität abgelegt hat und endlich begreift, wozu der König alles fähig ist. Immerhin beginnt sie langsam selbst an Nate zu zweifeln, denn der zeigt mal wieder, wo seine wahren Prioritäten liegen und dass er nicht unbedingt der Traumprinz ist, für den sie ihn hält. Dafür lernen wir Cael deutlich besser kennen und je mehr man über ihn erfährt, desto klarer wird, dass er nicht der Bösewicht ist, zu dem ihn die Traumländer machen wollen. Ich bin gespannt wann Alexis bereit ist ihm eine Chance zu geben. Gleichzeitig werden immer mehr Geheimnisse aufgedeckt, die der König vor der Bevölkerung zu vertuschen versucht und die alles in ein anderes Licht rücken. Der enorme Cliffhanger am Ende macht auf jeden Fall neugierig wie es im nächsten Teil weitergehen wird.

Auch wenn mich dieser Band nicht ganz so überzeugen konnte wie sein Vorgänger, freue ich mich trotzdem auf die Fortsetzung und vergebe 4 von 5 Sternen.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.06.2026

Mystery, friendship and a love story that feels like a rollercoaster ride

One Second to Love (Breaking Waves 1)
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Avery, Isabella, Odina, Lee and Josie used to be inseparable, spending every summer together at surf camp. Until the summer Josie disappeared without a trace. Ten years later, Avery returns to town with ...

Avery, Isabella, Odina, Lee and Josie used to be inseparable, spending every summer together at surf camp. Until the summer Josie disappeared without a trace. Ten years later, Avery returns to town with her band for a summer festival. When a mysterious announcement appears in the local newspaper that seems connected to Josie's disappearance, she reaches out to her old friends to figure out what is going on. On top of everything she also has to navigate her complicated history with Jake, her bandmate and the man she has never quite managed to get over.
As a teenager I was obsessed with Pretty Little Liars, and this book feels very much like an adult version of that. It is a great mix of romance, friendship and mystery that kept me hooked throughout. I especially enjoyed the time jumps, which let us gradually piece together what happened in the past while following what is unfolding in the present. Avery is a compelling protagonist and learning more about her background made me root for her even more. Her relationship with Jake is far from healthy though. There is a lot of miscommunication, mostly because the two of them simply never talk to each other properly, and Jake pushes her boundaries a little too often. That said, I found it surprisingly relatable that she never really gets over him despite everything. What I enjoyed most however was the friendship and mystery side of the story. Watching Avery and Odina reconnect while trying to decode the new clues was one of the highlights for me. The book ends with plenty of open questions around Josie's case, which makes it very hard not to pick up the next part straight away.
A fun and engaging read that combines friendship, romance and just enough mystery to keep you guessing.

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Veröffentlicht am 02.06.2026

Ein mächtiger Golem und eine faszinierende neue Welt

The Prague Chronicles
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Prag hat Ophelia schon immer fasziniert, und so ist es kein Wunder, dass sie bei der Besichtigung des Schlosses so fokussiert ist, dass sie den Rest ihrer Gruppe aus den Augen verliert. Womit allerdings ...

Prag hat Ophelia schon immer fasziniert, und so ist es kein Wunder, dass sie bei der Besichtigung des Schlosses so fokussiert ist, dass sie den Rest ihrer Gruppe aus den Augen verliert. Womit allerdings niemand gerechnet hat, ist dass sie es dabei schafft, einen uralten und mächtigen Golem aus seinem Schlaf zu erwecken. Kurz darauf landet sie mitten in einer geheimen Organisation, die versucht, die Existenz des Golems vor der Welt zu verbergen und ihn gleichzeitig wieder unschädlich zu machen. Schnell wird klar, dass Ophelia der Schlüssel zur Lösung ist. Und als wäre das alles nicht genug, gibt es da noch den isländischen Formwandler Einar, der für sie verantwortlich ist und zu dem sie sich auf unerklärliche Weise hingezogen fühlt.
Durch den angenehmen und bildhaften Schreibstil der Autorin bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Mit Ophelia ist ihr eine interessante Protagonistin gelungen, in die man sich gut hineinversetzen kann. Zufällig stolpert sie in eine ihr völlig fremde Welt und hat natürlich viele Fragen. Doch dafür bleibt kaum Zeit, denn kaum ist sie in Prag angekommen, überschlagen sich die Ereignisse. Immer wieder kommt es zu Angriffen seltsamer Wesen, die nicht nur Ophelia und das Team, sondern auch unschuldige Menschen in Gefahr bringen. Die Spannung bleibt konstant hoch und mehr als eine unerwartete Wendung hat mich wirklich überrascht. Stück für Stück erhalten wir auch Antworten zu Ophelias Fragen und lernen dabei diese Welt besser kennen. Von Anfang an ist spürbar, dass Ophelia und Einar sich zueinander hingezogen fühlen. Allerdings bleibt aufgrund der vielen Action nur wenig Raum, damit sich ihre Beziehung wirklich entfalten kann, und gegen Ende geht die Entwicklung der beiden für meinen Geschmack etwas zu schnell. Hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Sehr gelungen fand ich dagegen die Dynamik innerhalb des Teams. Es war schön zu sehen, wie die unterschiedlichen Charaktere zusammenarbeiten und wie sie sich in ihrer Freizeit verhalten. Das verleiht der Geschichte eine gute Portion Humor und eine Art "Found Family"-Gefühl als Ausgleich zur konstanten Spannung.
Ein vielversprechender Auftakt mit interessanten Charakteren und spannender Handlung, der Lust auf mehr macht.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Hinter der perfekten Fassade

Goldcrest Manor - Silken Waters
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Ihr ganzes Leben lang hat Brooke sich nach den Wünschen ihres Vaters gerichtet. Doch jetzt beschließt sie, endlich ihre eigenen Träume zu verfolgen. Als ihr Vater sie daraufhin vor die Tür setzt, zieht ...

Ihr ganzes Leben lang hat Brooke sich nach den Wünschen ihres Vaters gerichtet. Doch jetzt beschließt sie, endlich ihre eigenen Träume zu verfolgen. Als ihr Vater sie daraufhin vor die Tür setzt, zieht sie mitsamt ihren Polo-Ponys bei ihrer besten Freundin Maeve auf Goldcrest Manor ein. Dort setzt sie alles daran, ihre Fähigkeiten im Polo zu verbessern, um gemeinsam mit ihrem Team erfolgreich zu sein und es gleichzeitig ihrem Vater zu beweisen. Das bedeutet allerdings, dass sie eng mit Desmond zusammenarbeiten muss. Er ist nicht nur Teil ihres Teams, sondern auch der Junge, der ihr in der Schule das Leben schwer gemacht hat. Brooke ist jedoch bereit, ihm eine zweite Chance zu geben, und merkt schnell, dass er in Wahrheit ganz anders ist als sie geahnt hatte.

Nachdem ich bereits ein großer Fan des ersten Teils war, war mir sofort klar, dass ich auch Brookes und Desmonds Geschichte lesen muss. Mit ihrem angenehmen Schreibstil konnte die Autorin mich von Anfang an abholen. Das Setting war wieder ein absoluter Traum, und ich verstehe gut, warum es Brooke auf Goldcrest Manor so gut gefällt. Mit Brooke ist der Autorin außerdem ein faszinierender, vielschichtiger Charakter gelungen, in den man sich gut hineinversetzen kann. Nach außen wirkt ihr Leben perfekt, doch man merkt schnell, dass auch sie mit ihren ganz eigenen Problemen zu kämpfen hat. Es war schön zu sehen, wie sie Schritt für Schritt herausgefunden hat, was sie wirklich vom Leben möchte, und wie bereit sie war, den bequemen Weg zu verlassen, um ihre Träume zu verfolgen. Desmond hingegen war mir anfangs noch etwas unsympathisch. Schnell zeigte sich jedoch, dass in ihm ein toller Kerl steckt. Vor allem gegenüber Brooke offenbart er eine verständnisvolle und umsichtige Seite, die genau das ist, was sie in diesem Moment braucht. Etwas schwer fiel es mir allerdings nachzuvollziehen, warum er so lange die Arbeit seines Vaters weitergeführt hat, obwohl sie ihn so gar nicht erfüllt. Auch er scheint im Verlauf der Geschichte bereit zu sein, seinen eigenen Weg zu gehen. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass sich derselbe Konflikt mitunter zu oft wiederholt, nur um am Ende sehr schnell aufgelöst zu werden.

Eine charmante Fortsetzung mit einem traumhaften Setting und zwei sympathischen Charakteren, die beide lernen müssen, ihren eigenen Weg zu gehen, auch wenn das sich wiederholende Hin und Her der beiden gegen Ende etwas abrupt aufgelöst wird.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Hinter der Maske

Hunters: Monster King | Aufwendig gestaltete Ausgabe mit Farbschnitt
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Nach außen ist Ariena die perfekte, unauffällige Stieftochter des Dekans. Doch wer hinter ihre Fassade blickt, erkennt schnell, dass sie damit vor allem ihre eigene Vergangenheit zu bewältigen versucht. ...

Nach außen ist Ariena die perfekte, unauffällige Stieftochter des Dekans. Doch wer hinter ihre Fassade blickt, erkennt schnell, dass sie damit vor allem ihre eigene Vergangenheit zu bewältigen versucht. Um nach den jüngsten Ereignissen näher bei ihrer Familie zu sein, absolviert sie nun ein Praktikum am Payton College, sehr zum Missfallen von Silver. Ihm wäre es am liebsten, wenn Ariena so schnell wie möglich wieder an ihrer eigenen Universität wäre. Doch er hat ihre Hartnäckigkeit unterschätzt und ihr Interesse daran, hinter seine Maske zu blicken.

Nachdem ich bereits die ersten beiden Teile gelesen hatte, war ich sehr gespannt auf Silvers Geschichte. Auch dieses Mal konnte mich die Autorin mit ihrem angenehmen Schreibstil direkt abholen. Auf den ersten Blick scheint er das genaue Gegenteil seines Bruders zu sein, doch je besser man ihn kennenlernt, desto deutlicher wird, dass er tief in seinem Inneren weit fürsorglicher ist, als man zunächst vermuten würde. Er betont zwar stets, Ariena so schnell wie möglich loswerden zu wollen, aber für jemanden, dem sie angeblich so gleichgültig ist, denkt er verdammt oft an sie. Ariena hingegen geht mit ihrer Vergangenheit ganz anders um. Sie versucht schlicht, ein möglichst normales Leben zu führen, und ist dabei von Silvers geheimnisvoller Art völlig fasziniert. Trotz ihrer gegensätzlichen Persönlichkeiten passen die beiden in meinen Augen wunderbar zusammen. Sie ergänzen sich und können beide zumindest erahnen, was der andere bisher durchgemacht hat. Dazu kommt eine spannende Handlung mit einer ordentlichen Portion Suspense, die beim Lesen keine Langeweile aufkommen lässt. Einzig der Handlungsstrang rund um Silver und sein ungeborenes Kind hätte es für mich persönlich nicht gebraucht.

Eine spannende Geschichte, die sich gut in die Reihe einfügt und die von mir 4 Sterne bekommt.

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