Profilbild von Athene1989

Athene1989

Lesejury Star
offline

Athene1989 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Athene1989 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.07.2026

Tiefe lässt fehlen

When Dealing With Dragons. Drachengold
0

„When Dealing With Dragons – Drachengold“ von Dana Swift ist ein Jugendbuch und in sich abgeschlossen, auch wenn ich denke, dass noch Potential für ein weiteres Buch da wäre.
Farren rettet den arroganten ...

„When Dealing With Dragons – Drachengold“ von Dana Swift ist ein Jugendbuch und in sich abgeschlossen, auch wenn ich denke, dass noch Potential für ein weiteres Buch da wäre.
Farren rettet den arroganten James bei einem Drachenrennen das Leben. Auf dem Gnadenhof ihrer Eltern kuriert sich sein Drache aus und kurz darauf kommt auch James zu ihnen. Seine Anwesenheit macht es der Familie schwer, denn sie hüten Geheimnisse, die weitreichende Folgen haben könnten, wenn sie je rauskommen. Doch als James diese erfährt, überrascht er Farren damit, sie für sich zu behalten und ihr gar zu helfen. Das zeigt Farren, dass James ganz anders ist, als sie erwartet hat.
Ich lese gerne zwischendurch Jugendbücher, auch wenn ich aus dem Alter längst raus bin. Allerdings unterhalten sie mich meist gut. Bei diesem Buch bin ich etwas zwiegespalten. Ich mag das Thema mit den Drachen und die Welt und die verschiedenen Wesen sind super gestaltet, allerdings war die Story doch sehr langweilig. Zum Ende hin dachte die Autorin wohl, dass sie noch Action reinbringen müsste und das kam mir zu gestellt und übertrieben rüber, sodass ich das Ende überhaupt nicht mochte. Manchmal ist weniger doch mehr. Außerdem blieben die beiden Protagonisten recht blass. Ihre Gedanken haben sich die meiste Zeit einfach wiederholt. Bei James war es einfach, dass er Farren ja schon so lange liebt und bei ihr war es erst, dass er doch so blöd sei, aber so gutaussehend und später wollte sie sich immer wieder überzeugen, dass sie ihn gar nicht mag. Das war dann auch ziemlich eintönig. Dagegen haben mir die Nebencharaktere wie Cara, Jeffrey und Shelly besser gefallen. Ich mochte deren Geschichten, die mit eingeflochten wurden. Wobei ich das Ende um Jeffrey merkwürdig fand. Ich konnte sein Handeln verstehen, aber es wurde danach nie wieder irgendwie erwähnt, was für mich nicht gepasst hat. Auch gab es den einen oder anderen Fehler, wie dass aus dem Mann plötzlich Jeffey wurde.
Vielleicht ist das Buch für Jugendliche besser geeignet, immerhin sind sie ja auch die Zielgruppe. Für mich sind es drei Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.07.2026

Hintergründe haben gefehlt

Gameshow – Der Preis der Gier
0

„Gameshow – Der Preis der Gier“ von Franzi Kopka ist eine Dystopie und vieles kommt einem aus anderen bekannt vor, aber das hat mich nicht gestört.
Die siebzehnjährige Cassandra, kurz Cass, lebt 2126 in ...

„Gameshow – Der Preis der Gier“ von Franzi Kopka ist eine Dystopie und vieles kommt einem aus anderen bekannt vor, aber das hat mich nicht gestört.
Die siebzehnjährige Cassandra, kurz Cass, lebt 2126 in New London. Sie wird von ihrem eigenen Vater hereingelegt und muss als Gamerin in die niedrigste Klasse der Gesellschaft. Dort kommt man nur raus, in dem man stirbt oder in die Gameshow kommt und diese gewinnt. Sie findet Verbündete und bekommt unerwartet Hilfe von dem Sprinter Jax. Zwischen ihnen entwickelt sich langsam etwas, doch beruht alles auf einer Lüge.
An sich fand ich es gut, dass die Geschichte direkt los geht, ohne dass es viel Drumherum gibt. Allerdings hatte ich auch gehofft, dass mehr von den Gesellschaften und dem Grund für diese erklärt werden. Warum werden die Menschen in Platin oder Bronze aufgeteilt? Was hat zu den Gamern geführt? Doch dies wurde auch im Laufe der Geschichte nie beantwortet, was ich schade fand. Deshalb hat für mich ein großer Teil gefehlt. Dazu kommt, dass immer geschrieben wurde, dass die Gamer ihr Gedächtnis verlieren, aber dabei war das gar nicht so. Alle emotionalen Geschichten mit Familie und Freunde, die wurden gelöscht, aber wer wann Spielleiter war oder gewonnen hat und all sowas alltägliches, war noch vorhanden. Somit wurde nicht das gesamte Gedächtnis gelöscht, weil sonst hätten sie sich an gar nichts mehr erinnern dürfen. Das hätte etwas besser beschrieben werden sollen. Auch war mir von Anfang an klar, wohin diese Geschichte läuft und somit gab es keine wirklichen Überraschungen, aber das war in Ordnung. Die Prüfungen wurden gut beschrieben, sodass alles, was dort passiert ist, für mich verständlich war. Die Charaktere waren sehr verschieden gestalten, sei es Enzo, den ich mit seiner Art echt gerne mochte, oder Val, das Biest. Cass hat ihre Wandlung von einer Platin zu einer Gamerin gut und schnell hinbekommen. Ich finde sogar etwas zu schnell, aber vielleicht liegt es daran, dass sie durch ihren Vater eh nie verwöhnt war oder sowas. Was ich merkwürdig fand, ist das sie zweien echt schnell vertraut hat und dann aber anderen misstraut, nur weil ihr das gesagt wurde. Obwohl das mit einzelnen Leuten auch besser wurde, aber dennoch hat sie wichtige Informationen für sich behalten. Das fand ich dann etwas merkwürdig an ihrem Charakter. Auch hat mich gestört, dass Val so ein riesen Thema war und dann plötzlich gar nicht mehr. Cass war immer eifersüchtig, was zwischen Val und Jax lief, aber kaum, dass es zwischen Jax und Cass ernster wurde, war Val gar kein Thema mehr, dabei wurde nie geklärt, ob diese Jax Freundin war oder nicht. Das hat auch gar nicht gepasst.
Ich mochte einige Dinge, wie bestimmte Charaktere oder dass ich mich recht gut unterhalten gefühlt habe. Aber es gab auch so vieles, was nicht gestimmt hat, daher vergebe ich drei Sterne, aber ich bin durchaus neugierig auf den zweiten Teil.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.06.2026

Guter Schreibstil, aber lässt Tiefe fehlen

Hof der Dornen, Band 1: The Rose Bargain
0

„The Rose Bargain“ ist der erste Band der „Hof der Dornen“-Reihe von Sasha Peyton Smith.
1848 herrscht in London eine Fae-Königin, die jungen Frauen zu ihrer ersten Saison Wünsche erfüllt, ihnen dafür ...

„The Rose Bargain“ ist der erste Band der „Hof der Dornen“-Reihe von Sasha Peyton Smith.
1848 herrscht in London eine Fae-Königin, die jungen Frauen zu ihrer ersten Saison Wünsche erfüllt, ihnen dafür aber auch etwas nimmt. Als die in Ungnade gefallene Ivy ihr Debüt machen und ihren Wunsch äußern will, wird verkündet, dass Kronprinz Bram eine Braut sucht. Überraschend wird Ivy zu einer der sechs Favoritinnen und zieht auf das Schloss. Doch wird der Wettkampf schnell blutig und Ivy muss sich auch unbedingt von Brams Bruder Emmett fernhalten.
Die Idee fand ich wirklich gut und auch der Schreibstil war toll, sodass ich schnell durch das Buch kam. Mir war zwar von Anfang an klar, wer wie involviert ist und wie das Buch in etwa ausgehen wird, aber das fand ich nicht weiter schlimm, da es mir oft so geht. Ivy mochte ich an sich gerne, aber ich habe sie oft nicht verstanden, gerade im Bezug auf ihre Schwester. Sie ist da einmal sehr schnell ausgetickt und das fand ich sehr merkwürdig. Außerdem verurteilen sie und die anderen Mädchen Olive sehr, weil sich diese in Bram verliebt hat, immerhin würde sie ihn ja kaum kennen. Allerdings ist Ivy da genauso, nur im Bezug auf Emmett. Die beiden haben sich nur wenige Male gesehen und da auch kaum miteinander geredet und wenn ging es größtenteils um Bram und dennoch ist sie so auf ihn fixiert und wegen Faith eifersüchtig, dass sie Olive in nichts nachsteht. Ich fand sie in dem Bezug sogar schlimmer. Aber dadurch kam für mich auch keine Anziehung rüber. Sicherlich fand ich das erste Treffen zwischen Ivy und Emmett sehr gelungen und musste auch schmunzeln, aber danach hat mich deren Gefühle überhaupt nicht angesprochen oder gar berührt. Es hat irgendwie null gepasst, da kam nichts rüber. Auch Emmetts Zerrissenheit passte irgendwie nicht. Einerseits sagt er, er liebe seinen Bruder und will, dass er glücklich wird, andererseits hat er kein Problem damit, ihn zu belügen und eine Frau unterzuschieben. Das war so gegensätzlich, was sicherlich gepasst hätte, wäre das besser beschrieben worden. Irgendwie hat auch bei fast allen Beweggründen, Charakterzügen und allem anderen die Tiefe gefehlt. Es war recht oberflächlich alles. Was mir allerdings gefallen hat, ist dass die einzelnen Mädchen auch jeweils ein eigenes Kapitel bekommen haben, in denen ihre Vergangenheit erzählt wurde. Das hat mir sehr gut gefallen, da sie so nahbarer wurden. Die Story hatte ihre guten Momente, gerade mit den Aufgaben der Königin und den Freundschaften der Mädchen, aber es gab auch vieles, was nicht gestimmt hat. Daher vergebe ich drei Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.05.2026

Schwächerer Finalteil

Kiss of the Broken – Seine Liebe ist ihre Verdammnis
0

„Kiss of the Broken – Seine Liebe ist ihre Verdammnis“ von Julia Pauss ist der Folgeband von „Heart of the Damned – Ihr Versprechen ist sein Untergang“ und auch der finale Teil. Er kann nicht alleine gelesen ...

„Kiss of the Broken – Seine Liebe ist ihre Verdammnis“ von Julia Pauss ist der Folgeband von „Heart of the Damned – Ihr Versprechen ist sein Untergang“ und auch der finale Teil. Er kann nicht alleine gelesen werden, da Kiss of the Broken direkt an Band eins anschließt, der mit einem Cliffhanger geendet hatte. Daher ist man direkt wieder in der Geschichte drin. Ich brauchte einen Moment, wieder reinzukommen, da ich erstmal Probleme mit den Namen von den Fürsten hatte, aber dann war ich direkt wieder in die Geschichte vertieft. Es hat aber gedauert, bis mich die Geschichte wieder mitreißen konnte. Erst zum Ende hin wurde es für mich spannender. Das hatte Teil eins schnell geschafft und auch gehalten, aber dieser leider nicht. Ich kann nicht einmal genau meinen Finger drauf legen, wieso es dieses Mal so war. Die Geschichte lief zügig voran, die Charaktere haben sich nicht groß verändert, auch wenn Ren erst akzeptieren musste, wer Scarlett eigentlich ist. Doch sobald dies geschehen war, war auch er wieder der Ren, den man kennengelernt hatte. Auch die neuen Personen waren interessant, gerade Evadne. Sie fand ich recht undurchsichtig, aber vielschichtig und ich war wirklich gespannt, wohin ihre Reise geht. Aurelian war als Böser auch gut rausgearbeitet. Scarlett tat mir wirklich leid, von so einem gefangen worden zu sein, auch wenn sie irgendwie weitestgehend machen konnte, was sie wollte, was ich irgendwie nicht verstanden habe. Aber obwohl die Charaktere spannend waren, wollte diese bei der Story irgendwie nicht aufkommen. Sicherlich ist einiges passiert und es war okay, aber das war es eben auch. Daher vergebe ich drei Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.04.2026

Schwächer als der Auftakt

Sisters of the Sword - Die Magie unserer Herzen
0

„Sisters of the Sword – Die Magie unserer Herzen“ von Tricia Levenseller ist der zweite und finale Band der Reihe. Ich habe den ersten Teil vor vier Jahren gelesen, aber ich war wieder sofort in der Geschichte ...

„Sisters of the Sword – Die Magie unserer Herzen“ von Tricia Levenseller ist der zweite und finale Band der Reihe. Ich habe den ersten Teil vor vier Jahren gelesen, aber ich war wieder sofort in der Geschichte drin, da es direkt an den Vorgänger anschließt und es die Autorin geschafft hat, dass die Erinnerungen wieder hochkamen. Da ich Band eins wirklich geliebt habe, weil Ziva als Protagonistin mal so herrlich normal war, mit Selbstzweifeln und allem, war ich wirklich gespannt, wo die Reise noch hingeht. Ich muss aber sagen, dass sie mich dieses Mal wirklich stark genervt hat. Ich mochte ihre Art so gerne, aber in diesem Teil fand ich sie nur anstrengend. An allem hat sie gezweifelt, sei es an sich, an das was sie alle tun oder an ihrer Beziehung mit Kellyn. Sicherlich gehört das zu ihr, aber dieses Mal war es arg viel und egal in welcher Situation sie war. Manchmal hat sie dennoch ihren Mut zusammengenommen und war wieder die Ziva, die ich ins Herz geschlossen hatte. Aber diese Momente waren leider zu wenig. Selbst als Kellyn ihr gezeigt hat, wie sehr er sie liebt, hat sie kurz darauf gedacht, dass ihre Beziehung eh keine Chance hat. Das ging schon fast ins depressive rein und hat es für mich wirklich schwer gemacht, das Buch zu lesen.
Die Geschichte selbst war wieder toll und die Truppe ist von einem Abenteuer ins nächste gerutscht, hat neue Leute kennengelernt, die ich ebenfalls mochte. Und alle haben eine gewisse Entwicklung erfahren. Ziva eben nur teilweise, weil sie immer wieder in ihr altes Ich zurückgefallen ist. Leider. Das Ende fand ich für jeden sehr passend und hat sich gut in den Verlauf der Bücher eingefügt. Daher gebe ich dem Buch nur drei Sterne, da ich die Geschichte sehr mochte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere