Platzhalter für Profilbild

paulinexmathilde

Lesejury Star
offline

paulinexmathilde ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit paulinexmathilde über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.04.2022

netter Sommerroman für zwischendurch

Ein Sommer nur für mich
0

Zuallererst möchte ich mich hier bei der Lesejury bedanken. Ich freue mich immer noch, Teil des wirklich tollen Austauschs, mit den anderen Teilnehmern gewesen sein zu dürfen.

Infos zum Buch

Verlag: ...

Zuallererst möchte ich mich hier bei der Lesejury bedanken. Ich freue mich immer noch, Teil des wirklich tollen Austauschs, mit den anderen Teilnehmern gewesen sein zu dürfen.

Infos zum Buch

Verlag: Lübbe
Autor/in: Kelly Harms
Seitenzahl: 432
Genre: Romana&Erzählungen
Preis (Taschenbuch): 11 Euro
ISBN-Nummer: 978-3-404-18514-6

Klappentext

Eine Auszeit vom Alltag, das ist es, was Amy Byler, alleinerziehende Mutter, sich am sehnlichsten wünscht. Als plötzlich der reuige Ex-Mann vor der Tür steht und ihr anbietet, sich den Sommer über um die Kinder zu kümmern, nimmt sie gerne an und zieht nach New York. Endlich hat sie Gelegenheit, all das zu tun, was sie immer hat aufschieben müssen ... sogar auf eine Liebelei mit dem charmanten Bibliothekar Daniel lässt sie sich ein. Doch als der Herbst kommt, muss sie sich fragen: Kann man das, was man hat, lieben und trotzdem mehr wollen?

Meine Meinung

Das Buch hat mir recht gut gefallen. Das Cover sieht sommerlich aus und zeigt die Skyline New Yorks im Hintergrund, während der Fokus auf einer Frau liegt.
Amy und New York. New York und Amy. Und irgendwo dazwischen das Leben.
Besonders gefallen hat mir hier in diesem Buch der Schreibstil. Mit Abstand. Es liest sich locker, humorvoll und schnell. Es ist eben so ein typischer Roman, den man zum Abschalten liest. Für zwischendurch. Das merkt man besonder dann, wenn man die Charaktere näher kennenlernt und es irgendwie doch nicht tut. In meinen Augen hat hier irgendwie der Tiefgang gefehlt. Klar, es kommen ein paar wichtige Themen zur Sprache, die sicher die ein oder andere Mama auch beschäftigen, aber irgendwie konnte ich mich nicht in die Geschichte fallen lassen. Es war locker, nicht über dramatisch spannend, hat sich aber schnell lesen lassen, was großteils am Schreibstil gelegen hat.
Gestört haben mich, wenn ich ehrlich bin sowohl Amy als auch ihre Freundinnen. Nicht die ganze Zeit, aber immer mal wieder. Ich konnte viele Reaktionen nicht nachvollziehen. Vielleicht, weil ich anderes gehandelt hätte, aber vielleicht auch deshalb, weil vieles aus dem nichts gekommen zu sein scheint, mit dem ich nicht gerechnet habe. Ein plötzlicher Stimmungsumschwung und plötzliche Meinungswechsel, wenn es wichtige Entscheidungen gebraucht hat, waren irgendwie nicht so ganz mein Fall. Trotzdem muss ich sagen, dass mir Amy und ihre Freundinnen doch irgendwo sympathisch rübergekommen sind. Um es kurz zu fassen und niemanden zu verwirren: Ich stehe dem Buch mit etwas gespaltener Meinung gegenüber. Da gibt es ein paar Kritikpunkte, die ich nicht nennen möchte, weil sie spoilern würden, aber ich finde das Buch gleichzeitig auch nicht schlecht. Ja, mir haben der Tiefgang und die Spannung gefehlt, die ich sonst gewohnt bin, aber für andere ist das vielleicht genau richtig. Es war au jeden Fall ein tolles Buch, wenn man mal abschalten und entspannen will. Sicher auch ein tolles Buch für Mütter, da es eben von einer Zweifach-Mama handelt, die das ein oder andere Problem zu bewältigen hat.
Aber um es neutral zu betrachten, damit auch ihr euch ein eigenes, nicht Meinungsverseuchtes, Bild machen könnt: inhaltlich.
Der Spannungsbogen ist genau das, was man von einem lockeren Sommerbuch erwartet. Er ist konstant, aber recht gering. Das heißt, da ist schon Spannung, aber halt nur soviel, dass man wissen will, wie es weiter geht, das Buch aber auch ohne Probleme weglegen kann, um eine Runde im Pool zu schwimmen, statt die Nase zwischen den Seiten zu vergraben.
Die Geschichte an sich regt zum Nachdenken an und ist recht unterhaltsam geschrieben. Zwischendurch halten uns Briefe von Amys Tochter Cori auf dem Laufenden über das, was sie und ihr Bruder bei ihrem Vater so erleben, was ich als sehr abwechslungsreich empfunden habe.
Die Figuren waren zwar authentisch, aber irgendwie hat das ein bisschen gefehlt, damit man das Gefühl haben könnte, sie zu kennen.
Das Thema des Buches ist wichtig. Mamas dürfen sich auch einmal eine Pause nehmen, ohne sich schlecht zu fühlen. Aber natürlich gilt das nicht nur für Mamas, sondern auch für Papas und alle anderen, die eine Pause brauchen. Die Umsetzung war gut, aber nicht herausragend. Der Schreibstil war locker und humorvoll, wodurch sich das Buch schnell und flüssig lesen ließ. Alles in allem ein durchschnittlicher Roman, für den Sommer.

Fazit

Ein netter Roman für den Sommer aber nichts Besonderes. Die Message am Ende finde ich wichtig, allerdings verrate ich die nicht, weil ich nicht spoilern möchte. Ich würde das Buch Mamas empfehlen. (Danke an der Stelle jedem Papa und jeder Mama, ihr macht einen tollen Job und ich weiß, dass euch das viel zu selten gesagt wird).

3,5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Thema
Veröffentlicht am 29.06.2026

Geschmackssache, meins wars nicht zu 100%

West of Wicked. Folge deinem Verlangen
0

Das Buch hat sich leicht und flüssig lesen lassen, auch der Fakt, dass es aus mehreren Perspektiven geschrieben ist hat zumindest mein Leseerlebnis nicht behindert. Ich bin nicht durcheinander gekommen ...

Das Buch hat sich leicht und flüssig lesen lassen, auch der Fakt, dass es aus mehreren Perspektiven geschrieben ist hat zumindest mein Leseerlebnis nicht behindert. Ich bin nicht durcheinander gekommen und fand es tatsächlich gut dass die Perspektive immer mal wieder gewechselt ist, weil das Abwechslung und auch Spannung erzeugt hat.
Nur ein paar Entscheidungen (besonders bezüglich der Spice Szene zum Ende hin) hab ich dann doch sehr in Frage gestellt. In meinem Augen war besonders die irgendwie nicht wirklich nötig und hat mich in gewisser Hinsicht an der Kompetenz der Protagonistin zweifeln lassen. Ich hab an sich nichts gegen Spice Szenen, versteht mich nicht falsch. Allerdings finde ich es jedes Mal schade, wenn die Spice Szene nur um des Spice Willen geschrieben wurde und nicht, weil sie etwas zur Geschichte beiträgt. In diesem Buch gibt es zwei davon, bei der ersten fand ich es okay, bei der zweiten hab ich mir um ehrlich zu sein (auch des Rahmens wegen, in dem die stattfindet) einfach nur what the fuck gedacht. Aber genug davon.

An der Stelle sollte ich sicher kurz anmerken, dass ich das Buch auf englisch gelesen habe und demnach nicht viel zur deutschen Übersetzung sagen kann, aber ich kann auf jeden Fall sagen, dass das Englisch in meinen Augen recht leicht zu verstehen war und die Geschichte generell nicht wirklich kompliziert war.

Auf recht wenigen Seiten für ein Fantasybuch ist hier einiges, aber nicht super krass viel passiert, sodass man gut mitkommt und nicht wirklich von den Informationen erschlagen wird, die auf einen einprasseln. Ein paar Twists am Ende haben mich zum Teil nicht allzu sehr überrascht, weil ich schon eher die Vermutung gehegt habe, andere haben einige Fragen aufgeworfen deren Antwort ich dann doch ganz gerne noch hätte. Ob ich mich letzendlich dazu entscheide den zweiten Teil zu lesen bleibt abzuwarten, wo meine Gesamtmeinung zu dem Buch jetzt nicht allzu überschwänglich ausfällt. Es ist ganz gut, aber was wirklich besonderes ist es in meinen Augen nicht unbedingt. Ich würde es fast als nettes Buch für zwischendurch betiteln, falls ihr etwas sucht, was nicht allzu anspruchsvoll, aber trozdem noch Fantasy ist, dann ist das hier vielleicht was für euch.


Fazit:

Für Fans von der Zauberer von Oz könnte das hier was sein, wenn ihr eine erwachsene Version der Geschichte lesen wollt, die vielleicht nicht ganz orginalgetreu ist. Für mich war es nicht wirklich was. Zwar war die Geschichte an sich gut, aber es gab ein paar Sachen, die mich beim lesen gestört haben. Ob ich zu Band 2 greifen werde, steht wohl in den Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.12.2025

Verschmelzung von Pflanzen und Büchern, was gibt es besseres?

Botanic Hearts
0

Betrachten wir doch erstmal das Äußere des Buches. Ich muss sagen, dass mir die Farbgebung und auch die Illustrationen wirklich gut gefallen. Nachdem ich das Buch auch gelesen habe, muss ich sagen, dass ...

Betrachten wir doch erstmal das Äußere des Buches. Ich muss sagen, dass mir die Farbgebung und auch die Illustrationen wirklich gut gefallen. Nachdem ich das Buch auch gelesen habe, muss ich sagen, dass es wirklich gut zum Inhalt passt. Das Zusammentreffen von Pflanzen und Büchern und die leichte Verschmelzung beider im Laufe des Buches hat mir als jemand, der beides liebt, wirklich gefallen.
Ich mochte die Geschichte prinzipiell wirklich gern und muss sagen, dass mir beide Charaktere sehr authentisch vorgekommen sind. Was mir auch sehr gefallen hat, ist, wie die beiden miteinander kommuniziert haben. Immer wenn ich dachte: ‚Jetzt kommt eine Miscommunication‘ oder ein Streit, der wirklich vermeidbar gewesen wäre, hätten sie gescheit miteinander gesprochen, haben sie genau das getan, wie Erwachsene darüber gesprochen. Trotzdem hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle erwachsenere Reaktionen von erwachsenen Menschen gewünscht. Es gab also auf jeden Fall Momente, in denen mich gestört hat, wie einer der beiden reagiert hat, allerdings konnte ich es jedes Mal schon etwas nachvollziehen. Das sind allerdings so Situationen, in denen ich selbst anders reagieren würde, was natürlich einen sehr ungünstigen Einfluss auf meine Sicht hat, was die Charaktere betrifft. Nichtsdestotrotz hat mich die Geschichte eine ganze Weile, auch mental, begleitet, denn ich musste immer wieder daran denken. Nicht unbedingt, weil es superspannend gewesen wäre, sondern weil es teilweise so wholesome war und ich mich in der Geschichte so wohlgefühlt habe. Auch den Umgang was Tansys Tochter betrifft, von beiden Seiten aus, mochte ich sehr. Die Sorge von Tansy, was Briar betrifft und was sie alles für ihre Tochter tun würde, sich aber auch Fehler eingesteht, war wirklich schön zu sehen. Aber auch zu beobachten, wie Jack langsam eine Bindung zu dem Mädchen aufbaut, war herzerwärmend. Alles in allem muss ich sagen, dass es sich hier um eine wirklich süße Geschichte für zwischendurch handelt, die einem hilft abzuschalten und sich zu Charakteren zu flüchten, die man langsam aber sicher ins Herz schließen kann.

Fazit:
Eine süße Geschichte für Pflanzen und Buchliebhaber, die eine Liebesgeschichte suchen, bei der einem das Herz ein wenig aufgeht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.09.2025

herbstlich ja, aber nicht nicht die welt

Spookily Yours
0

Nicht nur Cover, sondern auch der Klappentext haben mich sofort neugierig auf das Buch gemacht. Für mich klang Spookily Yours wie eine süße Herbstromance die eben noch Hexen und Dämonen im Gepäck hat. ...

Nicht nur Cover, sondern auch der Klappentext haben mich sofort neugierig auf das Buch gemacht. Für mich klang Spookily Yours wie eine süße Herbstromance die eben noch Hexen und Dämonen im Gepäck hat. Und im Prinzip ist es auch nichts anderes, nur hatte ich mir für so wenig Seiten dann doch deutlich weniger bis gar kein Spice und mehr Gefühle erhofft. Dementsprechend wurde ich echt enttäuscht, dabei bin ich mir nicht einmal hohen Erwartungen hier rein gegangen.
Lesen lässt sich das Buch leicht, man kommt schnell voran und ich mochte die Charaktere eigentlich recht gern. Doch dann ging mir alles viel zu schnell und plötzlich wurden aus Fremden mal wieder Leute, die sich nach nicht einmal einer Woche gedacht haben es muss Liebe sein, ohne sich wirklich zu kennen. Nicht zu vergessen den Spice, der nicht zu kurz kam, wenn man das mal so sagen kann, denn irgendwann hatte ich das Gefühl, das war alles, was die beiden noch verbunden hat. Irgendwie schade, aber na gut, kann man nichts machen. Ich würde sagen, dass es als Buch für zwischendurch ohne jegliche Ansprüche eigentlich ganz nett sein kann, im Großen und Ganzen aber, zumindest mich, ziemlich enttäuscht hat. Und das nicht nur, weil der Protagonist Damien irgendwie ziemlich posessiv war, was mir persönlich überhaupt nicht gefällt. Auch die Nebencharaktere mochte ich anfangs noch, bis dann ein entscheidender Punkt kam, an dem ich das Gefühl hatte, man hätte mehr Kontext und zwischendurch Gespräche gebraucht, damit Handlungen nicht völlig out of Character wirken. Denn so kam mir das Ende zu gezwungen und gehetzt vor, was schade ist, die Geschichte an sich hätte nämlich durchaus Potential gehabt.
Das alles Mal ausgeblendet war es trotzdem ganz süß.

Fazit:
Alles in allem wieder eine dieser klassischen Romance Bücher, die einer Jahreszeit spezifisch zugeordnet werden und von denen man echt nicht viel erwarten kann. Allerdings kurz und nett für zwischendurch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.09.2024

Hat mich nicht so überzeugt

Finstere Wasser
0

Der Anfang kam mir noch vielversprechend vor, aber mit der Zeit habich es dann doch nicht mehr so gefühlt. Vieles war mir zu dramatisch und überspitzt, in meinen Augen auch zum Teil sehr unnötig. Außerdem ...

Der Anfang kam mir noch vielversprechend vor, aber mit der Zeit habich es dann doch nicht mehr so gefühlt. Vieles war mir zu dramatisch und überspitzt, in meinen Augen auch zum Teil sehr unnötig. Außerdem hat sich Kenzy mehr wie wie sechzehn als ihrem Alter entsprechend verhalten. Irgendwie schade, ich hatte Hoffnungen in dieses Buch, wei mir die Idee dahinter total gefallen hat. Ich hatte allerdings nicht den Lesespaß, den ich mit erhofft habe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere