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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.07.2026

Berührend schön

A Photo Finish
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Ich fand Band eins etwas stärker, aber dennoch habe ich auch diesen Band wieder geliebt. Zwar musste ich erst etwas mit den Charakteren warm werden, aber danach habe ich es absolut geliebt.

Elsie Silver ...

Ich fand Band eins etwas stärker, aber dennoch habe ich auch diesen Band wieder geliebt. Zwar musste ich erst etwas mit den Charakteren warm werden, aber danach habe ich es absolut geliebt.

Elsie Silver hat es erneut geschafft mich mit ihrem Schreibstil tief zu berühren. Ich habe hier ein paar Mal geweint, teilweise auch einfach weil es so schön war. Zudem ist der Schreibstil sehr flüssig und angenehm zu lesen, sodass die Seiten nur so fliegen.

Erzählt wird dieser Band aus den Sichten von Violet und Cole. Beide haben wir bereits in Band eins der Reihe kennengelernt. In dieser Geschichte gibt es immer mal wieder Rückblenden, denn Violet und Cole haben eine lange Zeit online gechattet. Doch Violet wurde von Cole verletzt und hat ihn danach geghostet, sodass ihr Chat zum Erliegen kam. Das Erstaunen ist groß als Cole aus beruflichen Gründen zeitweise zu der Ranch seiner Familie zieht und Violet dort wieder begegnet. Sie arbeitet dort als Jockey und tritt an Pferderennen an. Violet zeigt ihm aber nur die kalte Schulter, bis sie sich bei einem Rennen verletzt und die beiden gezwungen sind miteinander Zeit zu verbringen. Denn Violet kann keine Treppen steigen und somit nicht in ihre Wohnung kommen. Also muss sie ins Ranchhaus, wo Cole ebenfalls zurzeit wohnt. Schon bald merkt Cole, dass Violet es immer noch schafft, seine kalte Fassade zum Schmelzen zu bringen und sein Herz schneller schlagen zu lassen. Doch kann der ehemalige Ex-Soldat seinen inneren Dämonen entkommen? Und kann Violet ihm verzeihen?

Cole habe ich wirklich lieben gelernt. Ich mag die grummeligen harte-Schale-weicher-Kern-Männer und Cole Harding ist genau das. Er war Soldat und im Kriegseinsatz, wodurch er mit einigem zu kämpfen hat. Wenn er überfordert ist, zieht er sich direkt zurück und reißt seine Mauern hoch. Dabei lässt er niemanden mehr an sich heran und stößt alle von sich. Zudem hat er starke Selbstzweifel und denkt immer, dass er nicht gut genug ist. Natürlich hätte es einige Probleme nicht gegeben, wenn er mehr kommuniziert hätte, aber genau das ist ja sein Problem. Ich fand seinen ganzen Charakter mit seinen vielen Problemen so authentisch und gut dargestellt. Auch fand ich es toll, dass Elsie Silver hier mentale Probleme bei Männern bespricht. Das habe ich bisher selten gelesen. Dabei fand ich gut, dass er zwar die psychischen Probleme hat, aber dagegen etwas tut. Er geht zu einer wirklich amüsanten Psychologin und versucht sein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Auch Violet hilft ihm auf ihre ganz persönliche Weise.

Violet mochte ich bereits in Band eins sehr gerne und das hat sich hier noch mehr verstärkt. Sie zeigt große Empathie und ruhige Geduld gegenüber Cole. Er hat ihr zwar das Herz gebrochen, aber dennoch versucht sie ihn zu verstehen und zu unterstützen. Sie möchte ihm helfen, ohne etwas dafür zu verlangen, was ich sehr bewundernswert finde. Dabei verzeiht sie ihm aber nicht blind, sondern setzt klare Grenzen. Sie möchte von ihm respektiert werden und Ehrlichkeit erfahren, was ich sehr gut fand. Violet erkennt ihren Wert und lässt sich nicht mies behandeln. Zudem ist sie so humorvoll, lebensfroh und leidenschaftlich. Sie zeigt Cole, dass das Leben auch nach harten Schicksalsschlägen wieder lebenswert sein kann. Zudem habe ich Violet dafür gefeiert, dass sie sich in der männerdominierten Welt der Jockeys behauptet. Sie lässt sich nie unterkriegen und arbeitet hart für ihre Karriere.

Doch nicht nur Violet tut Cole gut, sondern auch andersherum. Er beschützt Violet und ist ihr gegenüber sehr fürsorglich. So hilft er ihr z. B. bei ihrer Genesung nach dem Reitunfall und bekocht sie. Zudem entwickelt er sich in dem Buch stark weiter und arbeitet an sich, um ein guter Mann für Violet sein zu können. Er überwindet seine Ängste, damit es mit ihnen funktionieren kann und gibt wirklich alles was er geben kann.

Zusammen sind sie das perfekte Beispiel für Sonnenschein-Frau und Grummel-Mann. Cole wird Violets ruhiger und sicherer Hafen und Violet bringt wieder die Fröhlichkeit ins Coles Leben. Sie ergänzen sich so toll, unterstützen sich gegenseitig bei der Heilung und haben so eine schöne Dynamik zusammen. Ich liebe sie als Paar sehr. Sie fühlen sich nicht nur körperlich angezogen, sondern kennen sich gegenseitig besser als irgendwer sonst. Was auch am sehr langen Chatten liegt, wo sie sich über alles unterhalten haben. Ich muss nur zugeben, dass diese Chats am Anfang manchmal unangenehm zu lesen waren. Da musste ich mich schon ein wenig fremdschämen, aber das bessert sich mit der Zeit und dann habe ich diese Chats gerne gelesen.

Auch alte Bekannte, wie Coles Bruder Vaughn und Billie, aus dem ersten Teil treffen wir wieder und ich habe die Szenen mit ihnen geliebt. Billie hat mich wirklich oft zum Lachen gebracht. Auch Mira taucht wieder auf und ich freue mich schon auf ihre Geschichte in Band drei. Sie gibt immer so kluge Ratschläge und ich liebe die drei Mädels zusammen sehr. Toll fand ich es auch, dass Pferde wieder ein Thema waren und wir auch wieder Szenen mit DD hatten. Auch wenn es im ersten Band mehr Szenen mit den Pferden gab. Ich finde nur schade, dass sie oft einzeln stehen. Das ist nicht gerade tierfreundlich. Persönlich halte ich aber auch generell nichts vom Pferderennsport. Hier kümmern sich alle aber wirklich rührend um die Pferde, wenn man die tierschutzfraglichen Punkte mal auslässt.

Es gab ein paar überraschende Wendungen, aber die meiste Zeit fand ich es nur wunderschön diese beiden Charaktere auf ihrem gemeinsamen Weg zu begleiten. Ich wurde immer mal wieder tief berührt und das Ende ist so herrlich kitschig süß, was ich aber geliebt habe. Da habe ich tatsächlich ein paar Tränchen verloren. Diese Reihe gibt mir bisher so ein tolles und schönes Gefühl, dass mir oft warm ums Herz wird. Über die Charaktere werde ich definitiv noch länger nachdenken. Bisher kann ich die Reihe nur empfehlen und freue mich schon sehr auf Band drei.

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Veröffentlicht am 30.05.2026

Perfekter erster Band

Off to the Races
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Nachdem „Fever Dream“ mich von der Autorin begeistert hat, musste ich ihre Debütreihe beginnen und ich wurde nicht enttäuscht. Ich habe das Buch geliebt.

Elsie Silver hat einen sehr berührenden und schönen ...

Nachdem „Fever Dream“ mich von der Autorin begeistert hat, musste ich ihre Debütreihe beginnen und ich wurde nicht enttäuscht. Ich habe das Buch geliebt.

Elsie Silver hat einen sehr berührenden und schönen Schreibstil, bei dem man nur so durch die Seiten fliegt.

Erzählt wird die Geschichte aus den Sichten von Billy und Vaughn. Nachdem Vaughns Großvater verstorben ist, zieht Vaughn zu seinem Rennstall und übernimmt diesen. Er hat mit einigen Problemen aufgrund eines Skandals zu kämpfen und das Letzte was er braucht, ist sich zu verlieben. Doch dann stellt er Billy Black, auf Raten seines Freundes und Mitarbeiters, als die neue Pferdetrainerin ein. Billie ist leidenschaftlich, klug, talentiert und absolut verführerisch. Schon bei ihrer ersten Begegnung geraten sie einander, und doch können sie nicht aufhören einander zu denken. Aber Billie ist seine Angestellte und die Einzige, die ihm dabei helfen kann, den Ruf der Gold Rush Ranch und deren Finanzen zu retten. Doch das erste Mal in seinem Leben will er eine Frau mehr, als das nächste Rennen zu gewinnen…

Billy habe ich direkt geliebt. Sie ist so schlagfertig, taff und absolut amüsant. Ich habe wirklich oft wegen ihrer Sprüche gelacht. Von wirklich niemanden lässt sie sich einschüchtern. Sie hat ihrem bisherigen Leben den Rücken gekehrt und möchte auf der Gold Rush Ranch neu anfangen und sich dabei in der männerdominierten Pferderenn-Branche endgültig beweisen. Für ihre Pferde würde sie alles tun und sie bringt hier teilweise so krasse Taten, die ich absolut gefeiert habe. Ich wäre gerne so mutig wie Billy.

Vaughn ist ein reicher Geschäftsmann, der nur versucht die Ranch seines Großvaters zu retten. Besonders versucht er den Skandal zu bewältigen und am Besten zu beweisen, dass es nicht stimmt. Sein Großvater hätte das unmöglich getan, oder doch? Er steht unter enormen Druck und ist ziemlich grummelig drauf. Für Frauen oder für die Liebe interessiert er sich nicht. Zumindest bis Billy kommt. Dabei macht er einige Fehler und muss erst lernen, was wirklich wichtig ist. Teilweise wirkte er für mich wie verloren.

Billy und Vaughn mochte ich sehr gerne zusammen. Sie hatten eine tolle Dynamik. Es war zu lustig, wenn die beiden aneinandergeraten sind. Mit der Zeit lernen sie sich aber besser kennen und erste zarte Gefühle entstehen. Es beginnt langsam, aber sehr passend. Später wird es auch spicy und den fand ich gut beschrieben. Vaughn macht dann aber ein paar Fehler und mein Herz ist mit Billy gebrochen. Doch er lernt dazu und dann wird es absolut bezaubernd. Das Ende? Ich habe Rotz und Wasser geheult. Mich hat das so fertig gemacht. Es war so berührend und schön. Zwar war es etwas kitschig, aber das war mir egal. Ich habe es geliebt!

Geliebt habe ich hier auch, dass die Pferde und die Arbeit im Fokus standen. Zwar halte ich persönlich nichts vom Pferderennsport, aber hier werden die Pferde toll behandelt. Billy würde alles für DD tun und beschützt ihn so gut, wie sie kann.

DD oder besser gesagt Double Diablo ist der heimliche Star dieses Buches und das talentierteste Rennpferd des Stalls. Am Anfang vertraut er den Menschen nicht und ist ziemlich explosiv und gefährlich. Niemand traut sich an ihn heran bis Billy sein Vertrauen gewinnt und er sein wahres Wesen zeigen kann. DD hatte seinen ganz eigenen Charakter und ich mochte die Szenen mit ihm sehr gerne.

Aber auch weitere Charaktere, wie Violet und Hank, mochte ich in der Geschichte sehr gerne. Manche mochte ich aber direkt gar nicht und habe ihr Verhalten sehr verabscheut.

Ich fand es durchweg spannend und wollte immer weiterlesen. Oft hatte ich Tränen in den Augen und am Ende habe ich nur noch geschluchzt, da es mich so berührt hat. Aber ich habe auch viel gelacht und geschmunzelt. Ich habe mich aufgeregt, war wirklich wütend, enttäuscht und auch fasziniert. In der Geschichte habe ich so viel gefühlt und sie hat mich teilweise sehr berührt.

Mir hat dieser erste Band unglaublich gut gefallen und ich freue mich schon sehr auf die Folgebände. Für Band eins gibt es eine klare Empfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 30.05.2026

Ein toller Auftakt der Reihe

Magic Drowned in Blood
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Die Geschichte hat mir besser gefallen, als gedacht. Ich dachte es wäre ein etwas trashiges Buch für zwischendurch. Aber das stimmt nicht. Ich hatte wirklich Spaß mit der Geschichte.

Der Schreibstil ...

Die Geschichte hat mir besser gefallen, als gedacht. Ich dachte es wäre ein etwas trashiges Buch für zwischendurch. Aber das stimmt nicht. Ich hatte wirklich Spaß mit der Geschichte.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und leicht zu lesen. Ich war sofort in der Geschichte drinnen und die Seiten sind nur so geflogen. Das Worldbuilding fand ich sehr gut gemacht. Der Hauptort ist das Nightcastle College im waldreichen Kanada, was ich mir sehr schön vorgestellt habe. Ich mag die verschiedenen Wesen von Menschen, Vampiren, Halb-Vampiren und Magier und wie die Autorin diese interpretiert hat.

Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven. Im Vordergrund steht die Halbvampirin Lark, die aufgrund ihrer Andersartigkeit als nicht vollständiger Vampir, einen ziemlich niedrigen Rang auf dem College hat und die Zeit dort nur schnellstmöglich beenden möchte.

Aber wie bekommen auch die Sichten von den Prinzen Loras und Tarabas. Denn das magische Königshaus des Nordens fordert, aufgrund eines alten Abkommens, alle drei Jahre ein Tribut von dem College, um das Bündnis beider Parteien zu erneuern. In einem gefährlichen Wettstreit werden zwei Siegerinnen ausgewählt, die zu den Schattengeliebten der Prinzen werden, die anschließend zu den Prinzen auf den Hof ziehen. Lark hat absolut kein Interesse daran, aber plötzlich wird ihr Name zur Auswahl vorgelesen, obwohl sie sich nicht angemeldet hat. Einmal vorgelesen gibt es kein entkommen und sie muss die tödlichen Prüfungen bestehen. Dabei gerät sie zwischen mehreren Männern, Intrigen, verbotenen Versuchungen und dunklen Geheimnissen. Plötzlich steht nicht nur ihr Leben auf dem Spiel, sondern auch ihr Herz.

Ich habe Lark direkt geliebt. Sie wird des Öfteren schikaniert, da sie kein vollwertiger Vampir ist und als minderwertig angesehen wird. Doch sie wehrt sich und bringt die besten Sprüche. Natürlich hat sie auch manchmal Angst, da die Vollvampire stärker als sie sind und sie teilweise von mehreren Männern gleichzeitig bedroht wird. Doch sie gibt niemals auf und bleibt stark. Das habe ich sehr an ihr bewundert. Zudem ist sie so lustig. Ich musste teilweise wirklich lachen oder schmunzeln.

Sie bandelt mit mehreren Männern an. So vernascht sie ziemlich schnell einen Vampir-Wächter der Prinzen. Aber auch die beiden Prinzen Loras und Tarabas kommen mit ins Spiel. Hier ist definitiv der „Why Choose?-Trope vorhanden und auch im Vordergrund.

Payne ist der Wächter der Prinzen und nach der Auswahl der Kandidaten für die Prüfungen tabu für Lark. Er hat einen starken Beschützerinstinkt gegenüber Lark und hilft ihr oft. Zudem fühlt er sich eindeutig zu Lark hingezogen und auch sie mag ihn sehr. Dabei ist er aber auch verschlossen und geheimnisvoll. Man merkt, dass hinter seiner Mauer noch einiges liegt. Er ist ein sehr interessanter Charakter und ich mochte ihn direkt sehr gerne.

Prinz Loras ist der charmante und nahbare der beiden Prinzen. Er vergnügt sich mit vielen Frauen und ist für Spaß immer zu haben. Lark ist schnell von seinem Charme eingenommen und das erste Knistern der Beiden kommt ebenfalls rasch. Zwar scheint er sehr lieb zu sein, aber man fragt sich doch, ob da nicht noch mehr hintersteckt. Bei ihm bin ich noch sehr zwiegespalten, ob ich ihn mag oder nicht.

Prinz Tarabas ist der unnahbare und kühle der beiden Prinzen. Bis zum Schluss bleibt er sehr mysteriös. Er ist eindeutig mächtig, absolut verschlossen, dominant und grausam. Tarabas trägt immer eine Maske und niemand scheint ihn wirklich zu kennen. Er hasst Lark und behandelt sie verachtend. Dennoch herrscht zwischen den Beiden eine extreme Anziehungskraft, was beide sehr verteufeln und nicht wünschen. Und doch knistert es gewaltig zwischen den Beiden. Ich finde Tarabas super interessant und habe seine Kapitel sehr geliebt. Da bin ich wirklich gespannt, was mich noch erwarten wird.

Es gab noch weitere Charaktere. Sehr viele habe ich gehasst und verabscheut. Das Mobbing ist hier teilweise wirklich verstörend. Ein paar wenige mochte ich aber ganz gerne.

Ich fand es durchgehend spannend und habe immer sehr gerne weitergelesen. Es wurde zwischenzeitlich auch sehr spicy. Ich mag Lark und die Jungs. Es gab ein paar unerwartete Wendungen und Enthüllungen, aber die große Enthüllung am Ende hatte ich schon erraten. Aber das ist nicht weiter schlimm. Ich hatte dennoch Spaß daran.

Alles in allem eine wirklich gute Geschichte, die mir viel Freude bereitet hat. Ich freue mich schon auf den zweiten Band und kann den ersten Band empfehlen. Man muss nur mehrere Männer und Spice mögen oder wenigstens akzeptieren. Zudem gibt es hier einige Trigger, die man vielleicht beachten sollte. Sie werden aber auch hinten im Buch angegeben.

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Veröffentlicht am 19.05.2026

Berührende Liebesgeschichte mit Humor

Fever Dream
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Das ist mein erstes Buch von Elsie Silver und ich sage es mal so… Jetzt muss ich alle ihre Bücher lesen! Ich glaube das sagt schon alles. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut. Dieser war angenehm zu lesen ...

Das ist mein erstes Buch von Elsie Silver und ich sage es mal so… Jetzt muss ich alle ihre Bücher lesen! Ich glaube das sagt schon alles. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut. Dieser war angenehm zu lesen mit einer Prise Humor, sodass ich schnell durch die Seiten geflogen bin und auch immer weiterlesen wollte.

Erzählt wird aus der Sicht von Julia und Emmett. Emmett ist ein Bullenreiter und die Ranch seiner Familie benötigt Geld, sodass er bei Romance Ranch, einer Datingshow, mitmacht. Er glaubt nicht an die Liebe und sucht diese auch nicht. Doch für seine Familie tut er alles. Julia ist die Location Managerin am Set und zudem die Schwester von Emmetts größten Rivalen. Gemeinsam verbringen sie dementsprechend eine Menge Zeit und zarte Gefühle entstehen. Das Problem: Emmett muss sich in eine Kandidatin verlieben, sonst droht der Vertragsbruch und er bekommt kein dringend benötigtes Geld mehr. Zudem könnte Julias Karriere schon beendet sein, bevor sie überhaupt richtig anfängt. Wird es ein Happy End geben?

Emmett habe ich direkt geliebt. Am Anfang ist er ein ziemlicher Macho und glaubt nicht an die Liebe. Er wechselt ständig seine Bettgespielinnen und hat nur den Sieg des WBRF-Finales im Sinn. Zumindest denkt man das am Anfang. Schnell bemerken wir aber, dass er seine Familie über alles liebt und alles für sie tun würde. So auch die Schmach an einer Datingshow mitzumachen. Er ist der typische harte Schale weicher Kern Mann. Mit der Zeit bekommen wir immer mehr Schichten von ihm zu sehen und bemerken gemeinsam mit Julia, dass er ein bodenständiger, hilfsbereiter und durch und durch guter Mann ist. Er ist absolut liebenswert und hat mich oft mit seinen Sprüchen zum Schmunzeln gebracht.

Auch seine Familie habe ich geliebt. Seine Großeltern und seine Geschwister waren teilweise so lustig, dass ich wirklich laut lachen musste. Dabei halten alle so bezaubernd zusammen und hatten eine ganz eigene familiäre Atmosphäre, die unglaublich schön zu lesen war. Ich hoffe sehr, dass die Folgebände von Emmetts Geschwister handeln wird und würde mich sehr freuen auf Stal Brandt zurückzukehren.

Mit Julia musste ich erst mal warm werden, aber danach habe ich sie auch ins Herz geschlossen. Sie ist sehr auf ihre Karriere fokussiert und wirkt anfangs sehr kühl. Doch wir verstehen mit der Zeit wieso sie so ist wie sie ist und dass das alles nur eine Schutzmauer von ihr ist. Emmett schafft es ihre Mauern einzureißen und gemeinsam erblicken wir in Julias tolle Persönlichkeit. Sie ist freundlich, taff, ehrgeizig und hat das Herz am rechten Fleck.

Ich habe Julia und Emmett besonders wegen ihrer Diskussionen geliebt. Es gab teilweise wirklich lustige Auseinandersetzungen und Dialoge. Sie sind beide ein wenig stur und lassen sich so schnell nichts sagen, was mich oft zum Schmunzeln gebracht hat. Zusammen tun sich Julia und Emmett wirklich gut. Beide sehen hinter die Mauern und Schalen des jeweils anderen. Gemeinsam werden sie stärker, finden zurück zu sich selbst und heilen zusammen, ohne das die andere Person die Lösung für alle Probleme ist. Was ich sehr wichtig und authentisch finde. Eher ist es so, dass sie sich gegenseitig dabei unterstützen. Diese Kombination aus Unterstützung, Liebe und den hitzigen Diskussionen war wirklich bezaubernd zu lesen. Die Liebe entsteht langsam und zart, was ich sehr glaubwürdig fand. Erst später im Buch kam es zu den ersten Spicy Szenen, was ich sehr passend fand.

Es gab ein paar Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen. Überraschende Charaktere, aber auch Charaktere, die ich direkt gehasst oder geliebt habe. Unerwartete Probleme und tolle Lösungen. Das Buch hatte durchgehend eine Sogwirkung auf mich und ein Gefühl nach zu Hause vermittelt. Ich habe es von vorne bis hinten geliebt und kann die Geschichte von Herzen empfehlen.

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Veröffentlicht am 16.05.2026

Noch nie etwas vergleichbares gelesen

Moth Dark
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Selten fällt es mir so schwer eine Rezension zu einem Buch zu schreiben, wie hier. Das liegt auf keinen Fall an dem Buch. Ich habe nur noch nie so eine Geschichte gelesen. Nichtmal annähernd und ich habe ...

Selten fällt es mir so schwer eine Rezension zu einem Buch zu schreiben, wie hier. Das liegt auf keinen Fall an dem Buch. Ich habe nur noch nie so eine Geschichte gelesen. Nichtmal annähernd und ich habe über tausend Bücher in meinem Leben gelesen. Aber das hat die Geschichte auch so spannend für mich gemacht, denn ich wusste absolut nicht was mich erwarten würde. Ich habe sehr viele Theorien gesponnen, die teilweise richtig waren, aber teilweise auch komplett falsch waren. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Der Schreibstil war sehr angenehm und die Grundidee des Buches ist genial.

Erzählt wird aus Sascias Sicht, eine Achtzehnjährige aus New York. Vor ein paar Jahren öffneten sich auf einmal Portale auf der gesamten Welt, die zur Dark-Welt führen. Kein Mensch ist da je durchgeschnitten, dafür kamen einige Kreaturen auf die Erde. Auch Dark-Pflanzen und Dark-Tiere, die nun die Erde bevölkern und von den Menschen erforscht werden. So auch von Sascia, die am Umbra-Programm teilnimmt und eine große Affinität zu den Dark-Motten hat. Sie liebt alles was mit dem Dark zu tun hat und wünscht diesen nur das Beste. Eines Tages entdeckt sie Nugau, dem Thronerben der Dark-Welt, und erfährt, dass ihre Arbeit im Programm dazu verwendet werden soll, sein Volk anzugreifen. Dadurch gerät sie zwischen die Fronten und erkennt, dass sie die Schlüsselfigur zwischen Raum und Zeit in diesem Krieg ist. Ihre geliebten Motten haben die Schicksale von ihr und Nugau miteinander verwoben und gemeinsam kämpfen sie gegen den Krieg und füreinander.

Denn im Dark gibt es mehrere Zeitstränge, sodass z.B. die selbe Person bei Eintritt auf unsere Erde immer unterschiedlich alt sein kann. Diese Dark-Welt läuft nicht zeitlich linear neben unserer ab, sodass wir hier teilweise das Thema Zeitreisen haben, was auf sehr geniale Art behandelt wird. Zudem ist jedes Wesen im Dark Genderfluid. So ist z.B. Nugau mal männlich, mal weiblich oder nicht-binär. Dabei spielt das hier absolut keine Rolle und niemand stört es. Es ist hier einfach nur natürlich. Das fand ich sehr schön zu lesen und dieses Denken wünsche ich mir auch überall für unsere Welt.

Sascia ist mutig, selbstlos und möchte alles richtig machen. Leider geht das manchmal ziemlich schief und sie hat noch einiges zu lernen. Da sie aber erst 18 Jahre alt ist, fand ich dies sehr passend.

Man merkt, dass die Geschichte für Jugendliche ab 14 Jahre ist. Denn die Liebe zu Nugau bleibt ziemlich oberflächlich, ohne die Tiefe und Emotionen, die ich mir als 25 Jährige wünsche. Aber da dies auch gar nicht das Ziel der Autorin war, kann ich dies schlecht bemängeln. Man sollte sich nur bewusst sein, dass der Fokus nicht auf der Liebesgeschichte liegt. Tatsächlich geht es eher um die Kernaussagen- und Messages, die die Autorin uns näher bringen möchte. Nichtsdestotrotz gab es wirklich schöne Momente zwischen den Beiden und beide mochte ich auf ihre Art sehr gerne. Auch weitere Charaktere, wie Sascias Cousin, Mitglieder aus dem Umbra und Nugaus Freunde habe ich schnell ins Herz geschlossen. Ein paar Charaktere mochte ich aber gar nicht oder haben mich aufgeregt und andere wiederum konnte ich gar nicht richtig einschätzen.

Besonders das Ende des Buches hat mich tief berührt, sodass ich sogar kleine Tränchen in den Augenwinkeln hatte. Es war absolut genial wie die Autorin hier alles logisch miteinander verbunden hat und was für wichtige Messages sie uns Lesern übermittelt. Unter anderem z.B. das kleine Taten große Auswirkungen haben können, man sich immer zwischen Gewalt oder Freundlichkeit entscheiden kann und Gier so viel kaputt machen kann. Ich bin definitiv der Meinung, dass dieses Buch in Schulen gelesen werden sollte. Diese eindrucksvolle Geschichte hier sagt wirklich etwas aus. Ich werde noch länger darüber nachdenken. Ein wirklich tolles Buch, aus dem wir alle etwas lernen können. Von mir gibt es eine klare Empfehlung.

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