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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.10.2023

Durchwachsenes Leseerlebnis mit Lichtblicken

ARTHUR – Mord und andere katalanische Spezialitäten
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Ich hatte gemischte Gefühle bei diesem Roman. Der langsame Einstieg, in dem ein Autor mit einer Schreibblockade im Mittelpunkt steht, versprach zunächst Realismus, doch ich hatte gehofft, mehr über die ...

Ich hatte gemischte Gefühle bei diesem Roman. Der langsame Einstieg, in dem ein Autor mit einer Schreibblockade im Mittelpunkt steht, versprach zunächst Realismus, doch ich hatte gehofft, mehr über die Bewältigung dieser Blockade zu erfahren, was leider nicht der Fall war.
Die Geschichte gewann jedoch an Fahrt nach einem Mord und konnte meine Aufmerksamkeit wieder einfangen. Der Spannungsbogen steigerte sich gegen Ende. Spannung braucht es für mich nicht immer, aber die Schwebe, die gehalten wurde, entsprach einfach nicht meinem Geschmack.

Leider konnte ich keinen echten Bezug zu den Charakteren herstellen, bis auf den Anwalt am Ende, der durch seine Energie und sein Können herausragte.

Alles in allem denke ich, dass dieser Roman einfach nicht meinem Geschmack entsprach, obwohl es einige positive Momente gab.

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Veröffentlicht am 08.07.2026

Wenn der Funke nicht überspringt

Sunshine Man
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Eigentlich habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut, und die ersten Kapitel konnten mich auch direkt fesseln. Die Ausgangsidee ist unglaublich stark: Ein Mörder wird aus dem Gefängnis entlassen und sie ...

Eigentlich habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut, und die ersten Kapitel konnten mich auch direkt fesseln. Die Ausgangsidee ist unglaublich stark: Ein Mörder wird aus dem Gefängnis entlassen und sie trägt den verzweifelten Wunsch in sich, die Welt wieder ein Stück geradezurücken mit ihrem Vorhaben. Diese düstere und zugleich faszinierende Prämisse hat mich sofort gepackt.

Allerdings haben mich die eingestreuten Briefe aus dem Gefängnis immer wieder aus dem Lesefluss gerissen. Während ich versucht habe, mich in die Gedankenwelt hineinzuversetzen, wirkten sie auf mich eher verwirrend als bereichernd.

Besonders der Mittelteil zog sich für mein Empfinden sehr in die Länge. Die Spannung, die anfangs so präsent war, ließ zunehmend nach, und auch der Schreibstil konnte mich auf Dauer nicht mehr überzeugen. Seit diesem Jahr habe ich mir vorgenommen, mich nicht mehr durch Bücher zu „kämpfen“, und so habe ich das Lesen schließlich abgebrochen.

Trotzdem kann ich nachvollziehen, warum andere Leserinnen und Leser das Buch sehr mochten. Die Idee dahinter ist stark, und Geschmäcker sind nun einmal verschieden. Manchmal passt es einfach nicht – und das ist auch völlig in Ordnung.

Veröffentlicht am 01.12.2023

Verheißungsvoller Prolog, enttäuschende Entwicklung

Die Montgomerys Band 1
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Der Prolog versprach einen vielversprechenden Einstieg in eine fesselnde Geschichte. Mit Spannung und Interesse verfolgte ich die ersten Seiten, doch bedauerlicherweise verlor sich dieser vielversprechende ...

Der Prolog versprach einen vielversprechenden Einstieg in eine fesselnde Geschichte. Mit Spannung und Interesse verfolgte ich die ersten Seiten, doch bedauerlicherweise verlor sich dieser vielversprechende Schreibstil im Verlauf der ersten Kapitel.

Dieser Bruch trug dazu bei, dass die Lesefreude nachließ und die Verbindung zur Geschichte schwächer wurde.

Ein weiterer Kritikpunkt liegt in der Handlung, die von dem vielversprechenden Klappentext abwich und mich als Leser zunehmend verwirrte. Die Abweichungen führten dazu, dass ich irgendwann den roten Faden verlor und nicht mehr genau wusste, worum es eigentlich in der Geschichte geht. Diese mangelnde Klarheit beeinträchtigte meine Gesamterfahrung mit dem Buch erheblich.

Auch die Charaktere konnten mich nicht vollends überzeugen. Die Figuren blieben oberflächlich und es fehlte an Tiefe sowie an einer glaubhaften Entwicklung.


Bedauerlicherweise führt die enttäuschende Erfahrung mit dem ersten Teil dazu, dass ich wenig Interesse verspüre, den zweiten Teil zu lesen.

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Veröffentlicht am 15.10.2023

Ganz leicht schauerlich, aber nicht mein Humorbereich.

Die Perspektive des Zwielichts
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Ich war super gespannt auf die Kurzgeschichten, die jeweils noch einen unterschiedlichen Ausgang haben.

Zuerst kommen die ,,Horror“-Geschichten. Ich unterstreiche ,,Horror“, da ich davon wenig gelesen ...

Ich war super gespannt auf die Kurzgeschichten, die jeweils noch einen unterschiedlichen Ausgang haben.

Zuerst kommen die ,,Horror“-Geschichten. Ich unterstreiche ,,Horror“, da ich davon wenig gelesen habe. Meist gibt es ein langes vorgeplänkel, damit man sich gut in die Umgebung der oder die Protagonist/-en einfindet. Das fand ich oftmals gut gelungen und an manchen Stellen auch detailliert, was die Kurzgeschichte realer wirken ließ. Nach einigen Kapiteln merkte ich, dass der Autor ein Hang zur schnellen dramatischen Wendung. Da hätte ich mir Abwechslung gewünscht und es wirkte dadurch nicht mehr so real. Dass der Autor es gern ,,blutig“ hat, ist mir nicht so aufgefallen. Auch wie im Klappentext steht, dass die Geschichten ,,düster“ seinen, ließ zu Wünschen übrig, obwohl die Ideen an sich so viel Potenzial haben. Die zwei letzten Geschichten fand ich am Besten, aber die Ausgänge mit dem Humor fand ich 0 humorvoll. Da spielt vielleicht auch der persönliche Geschmack mit. Dennoch fanden sich in der Leserunde viele, die dem auch so empfunden haben, obwohl das Buch Gänsehaut und Lachfalten sogar garantiert.

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