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Veröffentlicht am 21.07.2026

Eine Begegnung und ein Date in zehn Jahren

Rendezvous in zehn Jahren
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Valerie macht mit ihrer Schwester Anne Urlaub in Amsterdam. Da der Zug von Anne Verspätung hat, setzt sie sich in ein kleines Café und lernt dabei den attraktiven Niederländer Ted kennen. Nach einem anregenden ...

Valerie macht mit ihrer Schwester Anne Urlaub in Amsterdam. Da der Zug von Anne Verspätung hat, setzt sie sich in ein kleines Café und lernt dabei den attraktiven Niederländer Ted kennen. Nach einem anregenden Gespräch vereinbaren sie, sich in zehn Jahren am gleichen Ort und zur gleichen Uhrzeit wieder zu treffen und Bilanz zu ziehen, wie die letzten Jahre so waren. Nach kurzer Zeit spürt Ted aber, dass er niemals so lange auf Valerie warten kann und macht sich auf die Suche. Doch er findet sie nicht und das Leben nimmt seinen Lauf. Er ahnt aber nicht, dass auch Valerie nach ihm sucht... Können sie es schaffen, sich früher wieder zu sehen und ihren Gefühlen auf den Grund zu gehen?

Judith Pinnow erzählt auf einfühlsame Weise von einer Liebe, die über die Jahre immer stärker wird und neben dem Alltag weiter existiert. Valerie und Ted sind zwei Menschen, die zwar versuchen, gegen ihre Gefühle anzukämpfen, sie aber nie vollständig besiegen können. So wird ihre Geschichte von einer Menge Zufälle begleitet und sorgt für eine unterhaltsame Handlung. Da die Autorin geschickt und teilweise im schnellen Tempo zwischen den beiden Protagonisten und teilweise auch anderen Charakteren, erhalten die Leser viele Einblicke in die Gefühle und Gedanken der Personen.

Ich mochte diesen kurzweiligen Roman unheimlich gerne und fand es spannend, zwischen den verschiedenen Orten und Personen hin und her zu wechseln. So war die Handlung immer interessant und leider auch viel zu schnell am Ende angelangt.

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Veröffentlicht am 20.07.2026

Darum musst du dich waschen!

Waschen ist wichtig – so geht es richtig!
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"Warum muss ich mich waschen?" ist eine Frage, die jedes Kind einmal stellt und sich weigert, die Hände, den Körper oder die Haare zu waschen. Doch auch wenn man den Dreck nicht sehen kann, sind überall ...

"Warum muss ich mich waschen?" ist eine Frage, die jedes Kind einmal stellt und sich weigert, die Hände, den Körper oder die Haare zu waschen. Doch auch wenn man den Dreck nicht sehen kann, sind überall Keime, die nicht immer nur Gutes im Sinn haben und auch krank machen können. Auch Tiere halten sich sauber - manche lecken ihr Fell, andere baden im Schlamm und wieder andere lassen sich von kleinen Fischen sauber halten. Aber das Waschen kann auch Spaß machen, denn wenn man Seife mit Wasser vermischt entstehen Seifenblasen und wer kann die denn nicht leiden?

Die Autorin Rose Hall hat gemeinsam mit Illustratorin Róisin Hahessy ein sehr einfühlsames Buch über das Waschen erschaffen. Gemeinsam erklären sie die Notwendigkeit dieser Tätigkeit und begründen sinnvoll und nachvollziehbar in Wort und Bild. Da das Buch über 30 Klappen enthält, verstecken sich auf den nur zwölf Seiten weit mehr Informationen, als es auf den ersten Blick scheinen mag.

Dieses Buch hat mich vom ersten Augenblick an überzeugt, denn ich kenne die Diskussionen über das Duschen oder Haare waschen zur Genüge und mag die kindgerechten Antworten, die das Buch liefert. Da das Preis-Leistungs-Verhältnis super ist, eignet es sich auch perfekt als Geschenk. Und natürlich auch zur Beilegung der unendlichen Diskussionen, indem man es mit den Kindern ausführlich liest und dennoch keine Unsummen investieren muss. Daher empfehle ich das Buch uneingeschränkt weiter und hoffe, mit dieser Buchempfehlung auch anderen Eltern eine Hilfestellung geben zu können.

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Veröffentlicht am 19.07.2026

Runa und das Meer

Die Krabbenfischerin – Das Erbe der Küste
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Runa hat direkt nach dem Abitur ihre Heimat, Donaskoog, verlassen. Denn die Verantwortung für ihre beiden jüngeren Geschwister musste sie bereits ab ihrem 13. Lebensjahr tragen, nachdem die Mutter bei ...

Runa hat direkt nach dem Abitur ihre Heimat, Donaskoog, verlassen. Denn die Verantwortung für ihre beiden jüngeren Geschwister musste sie bereits ab ihrem 13. Lebensjahr tragen, nachdem die Mutter bei einem Unfall ums Leben kam und sie fühlte sich nur noch eingeengt dort. In Hamburg konnte sie endlich die Freiheit erleben, die sie immer vermisst hat. Dennoch hat sie sich schließlich für ein Hausboot auf einem Seitenarm der Elbe entschieden, denn ihre Liebe zum Meer oder wenigstens dem Wasser ist ungebrochen. Auch ihre Liebe zum Fisch bekam sie bereits bei ihrer Geburt mit in die Wiege gelegt, denn seit Generationen betreibt ihre Familie eine Krabbenfischerei. So arbeitet sie jetzt als Betriebsleiterin in einem großen Fischhandel und ist sich nicht zu schade auch in der Produktion und dem Wareneingang mitzuhelfen, wenn Not am Mann ist. Als aber ihr Vater anruft und vom Unfall ihres Bruders Peer berichtet, lässt sie alles stehen und liegen und eilt in ihre alte Heimat. So kann sie ihre Familie vor Ort unterstützen, dennoch kommt es immer wieder zu Konflikten, die Runa daran zweifeln lassen, wie es mit der Fischerei ihrer Familie weitergehen soll. Und kann sie so helfen, wie es für ihre Familie nötig und gut ist?

Danela Pietrek erzählt in diesem Roman über Runa, die Liebe zum Meer, aber auch der Familie, die innere Zerrissenheit, die Unfähigkeit über Gefühle zu sprechen und längst vergangene, aber dennoch nie wirklich beigelegte Konflikte. So entsteht rund um die Familie von Runa eine packende Handlung, die bewegt und mitreißt. Die raue Nordsee, das schöne Marschland mit seinen Deichen und Salzwiesen und das fiktive, aber deshalb nicht weniger schöne Donaskoog bilden die perfekte, malerische Kulisse für diesen Roman.

Da die Handlung einzig aus Runas Perspektive erzählt wird, ist mir die verantwortungsbewusste junge Frau schnell ans Herz gewachsen. Ich mag die Stimmung, die während des gesamten Romans herrscht und die teilweise sehr bewegenden und nachdenklich stimmenden Momente unterstreicht, aber dennoch nie ins allzu Negative zieht. Daher habe ich das Lesen sehr genossen und werde sicherlich noch lange an diesen Roman denken.

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Veröffentlicht am 16.07.2026

... denn Superhelden können Erste Hilfe!

Erste Hilfe - Entdecke deine Superkraft
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Eine ganz klare Grundvoraussetzung für Superhelden ist, sich in Erster Hilfe auszukennen. Denn die Rettung eines Menschen, der gesundheitliche Probleme hat, ist wichtig und eine riesengroße Superkraft. ...

Eine ganz klare Grundvoraussetzung für Superhelden ist, sich in Erster Hilfe auszukennen. Denn die Rettung eines Menschen, der gesundheitliche Probleme hat, ist wichtig und eine riesengroße Superkraft.

Die Autorin und Ärztin Dr. Punam Krishan hat gemeinsam mit Illustratorin Hannah Li dieses Kindersachbuch rund um Erste Hilfe herausgebracht. Gemeinsam erklären sie anhand von comicartigen Illustrationen, was im Notfall zu tun ist. Sie beginnen beim Absetzen des Notrufs, was im Erste-Hilfe-Koffer zu finden ist und gehen dann über zu einzelnen Notfallsituationen, wie Blutungen, Verbrennungen, Allergien, dem Schlaganfall und schließlich auch der Reanimation. Ihre vielen, farbenfrohen und ansprechenden Illustrationen verdeutlichen die kurzen Erklärtexte perfekt und bauen Ängste ab, etwas falsch zu machen, wenn man hilft.

Auch mir ist es eine Herzensangelegenheit, dass bereits Kinder in Notsituationen wissen, was zu tun ist und nicht hilflos zusehen zu müssen. So ist dieses Buch absolut hilfreich, beim Erklären von einzelnen Szenarien und dem Handlungsbedarf. Da ich selbst als Krankenschwester in einer Notaufnahme arbeite, weiß ich um die Aufgewühltheit und Hilflosigkeit von Menschen, die plötzlich einen Notfall erleiden oder als Ersthelfer hinzukommen. Dem kann perfekt mit diesem Buch vorgebeugt werden, denn das Wissen, das in Ruhe erworben wird, kann im Notfall abgerufen werden und im allerbesten Fall ein Leben retten!

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Veröffentlicht am 10.07.2026

Der Kampf um Freiheit

In der Liebe wollen wir frei sein
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Hamburg, 1971: Juliane ist Journalistin mit Leib und Seele. Die Liebe zum geschriebenen Wort hat bei ihr schon in der Kindheit begonnen und seither nicht nachgelassen. Aber heute kann sie etwas mit ihren ...

Hamburg, 1971: Juliane ist Journalistin mit Leib und Seele. Die Liebe zum geschriebenen Wort hat bei ihr schon in der Kindheit begonnen und seither nicht nachgelassen. Aber heute kann sie etwas mit ihren Artikeln bewirken, denn ihre Anstellung bei der Frauenzeitschrift Brigitte sorgt für ein großes Leserinnenpublikum. So widmet sie sich vorallem den gesellschaftlichen Themen wie dem Recht auf die freie Entscheidung der Frau, aber auch die Rente für alle und natürlich der Gleichberechtigung von Mann und Frau. Da kann sie bei den Aufständen in Frankreich und den Frauen, die gegen den Paragraphen 218 protestieren, der Frauen einen Schwangerschaftsabbruch verbietet, nicht die Füße stillhalten und verfasst so manchen Artikel zu diesem Thema und sorgt für eine Vereinigung der Frauen auf dem Hamburger Domplatz. Als sie sich aber in den attraktiven, aufgeschlossenen und modern denkenden Andreas verliebt, wird auch ihr Weltbild und ihre innere Einstellung auf die Probe gestellt, denn bisher ging ihr der Journalismus über alles.

Susanne Lieder ist es gelungen, einen packenden Roman über die mutigen Frauen der 1970er Jahre zu schreiben. Obwohl Juliane eine rein fiktive Persönlichkeit ist, steht sie doch für so viele Frauen dieser Zeit. Denn sie erhebt ihre Stimme und nutzt ihre Reichweite, um andere Frauen zum Umdenken zu bewegen. Dennoch steckt sie in einem Zwiespalt zwischen der Liebe zu einem Mann und dem Kampf um das Recht der freien Entscheidung für Frauen und die Gleichberechtigung von Frau und Mann.

Ich bin nur so durch diesen Roman geflogen, denn Susanne Lieder hat einen mitreißenden und berührenden Erzählstil und ich wollte einfach nur immer weiter lesen. Da die Protagonistin so real und nahbar wirkt, konnte ich mich schnell mit ihr identifizieren, was mich noch mehr gefesselt hat. Daher kann ich den Roman nur weiterempfehlen, vorallem an diejenigen, die sich für packend erzählte Zeitgeschichte begeistern.

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