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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.11.2017

eine humorvolle Liebesgeschichte

The Romantics, oder wie Gael das mit der Liebe lernte
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Gael ist ein Romantiker*. Das heißt, er war ein Romantiker - bis seine Eltern sich scheiden ließen und seine Freundin ihn mit seinem besten Freund betrog (direkt nachdem er ihr zum ersten Mal "Ich liebe ...

Gael ist ein Romantiker*. Das heißt, er war ein Romantiker - bis seine Eltern sich scheiden ließen und seine Freundin ihn mit seinem besten Freund betrog (direkt nachdem er ihr zum ersten Mal "Ich liebe dich" gesagt hat). Jetzt fällt es ihm zugegebenermaßen schwer, an so etwas wie ein Happy End zu glauben. Oder die einzig wahre Liebe. Dabei ist diese doch direkt vor ihm ...
Dieses Buch ist von der Liebe geschrieben, sie begleitet Gael durch seine schlimmste Zeit und gibt ihm und dem Menschen in seiner Umgebung hin und wieder einen Schubs in die richtige Richtung.
Die Liebe ist etwas gestresst aber trotzdem schreibt sie sehr warmherzig und flüssig über ihre Aufgabe und gibt auch den einen oder anderen Fehler zu.
Obwohl das Buch anscheinend für junge Erwachsene geschrieben ist, denen ich es sehr empfehlen möchte, hat es mir gut gefallen. Die humorvollen Anmerkungen der Liebe brachte mich zum lächeln und Gael mit seinem Liebeskummer hatte mein ganzes Mitgefühl. Auch die anderen Personen in dem Buch waren sehr liebevoll und ausführlich charakterisiert die eine war etwas weniger sympathisch aber die muss in einem Roman ja auch geben.
Der Schluss war lustig vielleicht ein bisschen übertrieben aber wer weiß was die Liebe in ihrem ungeheuer langen Leben alles noch erlebt hat, außer die ganz großen Beispiele wie Kleopatra und Cäsar oder
Liz Taylor und Richard Burton

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Figuren
  • Gefühl
  • Lesespaß
Veröffentlicht am 11.09.2017

eine wunderschöne Liebesgeschichte

Morgen ist es Liebe
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ine eisige Nacht kurz vor Weihnachten:
Die junge Ärztin Alexandra verunglückt auf dem Heimweg von einer Feier mit dem Auto. Sie wird bewusstlos und wäre dem Tode geweiht, würde ein Unbekannter sie nicht ...

ine eisige Nacht kurz vor Weihnachten:
Die junge Ärztin Alexandra verunglückt auf dem Heimweg von einer Feier mit dem Auto. Sie wird bewusstlos und wäre dem Tode geweiht, würde ein Unbekannter sie nicht aus dem Wagen ziehen. Doch als Polizei und Sanitäter am Unglücksort eintreffen, ist der Retter nicht mehr da.
Martin Hallberg ist an jenem Abend in den winterlichen Weinberg gekommen, um sein Leben zu beenden. Diese bitterkalte Nacht kurz vor Weihnachten sollte seine letzte sein – doch da ereignete sich genau vor seinen Augen der Unfall. Die Erinnerung an die zarte, verletzte junge Frau, die er aus dem Autowrack gezogen hat, lässt ihn nun einfach nicht mehr los – und die Sorge um den Abschiedsbrief in seiner Manteltasche, der niemals in fremde Hände gelangen darf. Aber der Mantel ist zusammen mit der jungen Frau im Rettungswagen verschwunden …
Im Grunde sagt dieser Klappentext alles über das Buch, aber er gibt nicht die Wärme und Gefühle wieder die dieses Buch erzeugt. Ich könnte noch stundenlang weiterlesen denn die Autorin schreibt so intensiv und humorvoll, ein Beispiel: der Hund darf ausnahmsweise mit ins Bett wir lesen dann in seinen Gedanken das er das gar nicht so gut findet weil es zu warm und zu weich ist. Auch die Menschen sind sehr gelungen nicht nur die Hauptpersonen ziehen einem in ihrem Bann auch die Mutter von Alexandra oder der Bruder von Alexander sind starke Personen im Buch. Jeder der seinen Auftritt hat ist etwas Besonderes. Das Buch rundherum gelungen und das es zur Weihnachtszeit spielt ist der rosa Zuckerguß auf dem Törtchen.

Veröffentlicht am 11.07.2026

Eine Kindheitserinnerung wird zur Gegenwart

Adalina und die Liebe zu den Büchern
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Adelina war lange weg aus ihrer Heimatregion, jetzt ist sie zurück um in Ruhe ein neues Buch zu schreiben. Alte Kindheitserinnerungen flammen auf als sie das Büchermobil ohne den Maestro findet. Was ist ...

Adelina war lange weg aus ihrer Heimatregion, jetzt ist sie zurück um in Ruhe ein neues Buch zu schreiben. Alte Kindheitserinnerungen flammen auf als sie das Büchermobil ohne den Maestro findet. Was ist geschehen? Auf der Suche nach dem Maestro der so vielen Kindern damals mit Büchern Freude schenkte, findet sie neue Freunde und eine neue Aufgabe.

Es ist eine ungewöhnliche Geschichte. Denn der Teil um Adelina ist eine gelungene Fiktion. Den Maestro La Cava und sein Büchermobil gibt es wirklich. Der Herr ist mittlerweile über 80 aber er versucht immer noch Kindern das Lesen und die Bücher nahe zu bringen. In einer Region die zu den ärmeren In Italien zählt und Bücher sind nun einmal teuer. Auch für Gemeinden die Schwierigkeiten haben Bibliotheken aufrecht zu erhalten, da ist sein Bibliomotocarro eine glückliche Ergänzung. Durch ihn hat Adelina die Liebe zu den Büchern gefunden, durch die Bücher den Mut ihren eigenen Lebensweg zu gehen. Nun ist sie wieder da und kann dem Maestro und seiner selbst gewählten Aufgabe Unterstützung geben.

Adelina ist eine zupackende Person, sie wirkt manchmal in ihrem Elan über griffig, aber sie meint es gut, daher nimmt es ihr niemand krumm, nur sie muss ab und zu etwas gebremst werden.

Die Teilung des Buchs wird sehr gut dargestellt. Die wahre Geschichte des Maestros ist in Tagebuchform geschrieben und Adelinas Teil als normaler Roman. So ist es leicht zu folgen vor allem wie der Maestro es schafft die Kinder zu mobilisieren, etwas das in der heutigen Zeit von Handy und Social Media nicht ganz einfach ist. Denn Bücher sind nun mal nicht schnell, schnell und kurz.

Bücher haben die Gabe langfristig zu fesseln und ein gutes Buch lässt einen nie mehr los.

Genau das vermittelt dieser Roman aber nur wenn man das vergessen haben sollte, sonst ist er eine spannende gute Unterhaltung.

Veröffentlicht am 06.07.2026

Nicht nur Blumen

Die Reise der Blütensammlerin
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Emma ist seit einem Jahr Witwe und hat ihr Leben umgekrempelt. Aus der Wissenschaftlerin ist eine Gärtnerin geworden. Verzweifelt versucht sie ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Sie verschwindet ...


Emma ist seit einem Jahr Witwe und hat ihr Leben umgekrempelt. Aus der Wissenschaftlerin ist eine Gärtnerin geworden. Verzweifelt versucht sie ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Sie verschwindet schon fast hinter den Blumen des Gartencenters. Als ihr Interesse an der Titanic geweckt wird, kommt etwas Aufschwung in ihr Leben. Denn wer war für die Blumen auf dem Schiff verantwortlich von dem eine Überlebende mal gesagt hat, es duftete wie an der Riviera.
Sie vertieft sich immer mehr in den Recherchen, lernt neue Menschen kennen und entdeckt auch einen Zusammenhang mit ihren eigenen Vorfahren.
Der Roman erzählt mit Emma aus der Gegenwart und mit Violet aus der Zeit bis 1912. Beide Frauen lieben Blüten und haben ein Geschick für den Umgang mit Blumen. Weniger mit Menschen. Sie sind beide zurückhaltend, es sei denn die anderen machen den Anfang und geben sich Mühe die Frauen aus ihrem Schneckenhaus her. aus zu holen.
Feinfühlig hat die Autorin die Trauer und Wut von Emma beschrieben und wie sie aus diesem Gefängnis sich heraus kämpft. Genau so sorgsam ist sie mit Violets Geschichte umgegangen.
Das ist etwas was mir an dieser Autorin sehr gut gefällt . Man begleitet die Protagonisten, hat Anteil an ihrem Leben, kommt sich aber nicht wie Voyeur vor, sondern es ist aufrichtige Anteilnahme.
Am Ende steht ein Gartenfest, als Sinnbild für Freundschaft, Neuanfang und Mut.

Veröffentlicht am 18.06.2026

Frauenpower mit Drachen

Shadowed Wings
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Ora will den Mörder ihres Ziehvaters finden und zur Rechenschaft ziehen. Eigentlich ist sie eine Heilerin nur ist sie an der Akademie und lernt Magie und Drachen fliegen. Nur ihre Zimmergenossin und Freundin ...

Ora will den Mörder ihres Ziehvaters finden und zur Rechenschaft ziehen. Eigentlich ist sie eine Heilerin nur ist sie an der Akademie und lernt Magie und Drachen fliegen. Nur ihre Zimmergenossin und Freundin Wren kennt die ganze Wahrheit. Auch ihr Freund ist dort ein Jahrgang über sie aber er ist mit ihren Ambitionen nicht einverstanden. Vor allem deshalb weil auch an der Schule ein Mörder umgeht und Studenten und Lehrkräfte tötet.
Die Freundschaft zwischen der Drachendame und Ora ist sehr intensiv und wirkt an manchen Stellen wie Mutter und Tochter. Auf alle Fälle sind die Gespräche mit Humor gefüllt. Die Beziehung erinnert etwas an Fourth Wings ist aber im Ganzen erheblich weniger brutal und nicht so erotisch aufgeladen.
Hier geht es mit allen zahmer zu.
Am Ende gibt es ein halbes Ende. Wir wissen um was es geht. Und das nicht immer der erste Eindruck der Richtige ist. Dann kommt ein Cliffhanger wir müssen unsere Helden auf weitere Abenteuer begleiten laut der letzten Aussage bis in den Tod.
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung im November.