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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.07.2026

Ein Roman, der lange nachhallt!

Yesteryear
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Yesteryear hat mich vor allem mit seiner außergewöhnlichen Idee überzeugt. Das Thema rund um Tradwives wird aktuell viel diskutiert und die Autorin greift es auf eine spannende und gleichzeitig unterhaltsame ...

Yesteryear hat mich vor allem mit seiner außergewöhnlichen Idee überzeugt. Das Thema rund um Tradwives wird aktuell viel diskutiert und die Autorin greift es auf eine spannende und gleichzeitig unterhaltsame Weise auf. Schon nach den ersten Kapiteln war ich neugierig, wie sich die Geschichte entwickeln würde, und wollte unbedingt wissen, worauf alles hinausläuft.

Besonders interessant fand ich die Protagonistin Natalie. Sie ist definitiv keine Figur, die man sofort ins Herz schließt, aber genau das macht sie so spannend. Ihre Gedanken, Entscheidungen und Widersprüche haben die Geschichte für mich getragen. Auch wenn ich ihre Ansichten oft nicht geteilt habe, konnte ich ihre Beweggründe nachvollziehen und fand es faszinierend, ihre Entwicklung zu verfolgen.

Der Schreibstil ließ sich angenehm und flüssig lesen. Durch die verschiedenen Zeitebenen und Rückblicke bleibt die Handlung abwechslungsreich und setzt nach und nach immer neue Puzzleteile zusammen. Vor allem die gesellschaftskritischen Themen wurden geschickt in die Geschichte eingebunden, ohne belehrend zu wirken. Das Buch regt immer wieder zum Nachdenken an und bietet viel Stoff, über den man auch nach dem Lesen noch diskutieren kann.

Im Mittelteil gab es für meinen Geschmack zwar ein paar Passagen, die sich etwas gezogen haben, und auch das Ende hätte an manchen Stellen etwas mehr Raum vertragen können. Trotzdem hat mich die Geschichte bis zum Schluss gefesselt, weil ich unbedingt wissen wollte, wie alles zusammenhängt. Mit der Auflösung habe ich so nicht gerechnet, was das Buch für mich noch einmal besonders gemacht hat.

Insgesamt ist Yesteryear ein ungewöhnlicher Roman, der aktuelle gesellschaftliche Themen mit einer originellen Geschichte verbindet. Wer Bücher mag, die zum Nachdenken anregen und gleichzeitig spannend erzählt sind, sollte diesem Roman definitiv eine Chance geben.

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Veröffentlicht am 17.07.2026

Schottische Atmosphäre zum Wohlfühlen!

Die Meerglas-Schwestern
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Die Meerglas-Schwestern hat mir insgesamt richtig gut gefallen und war ein gelungener Auftakt der Reihe. Besonders die beiden Zeitebenen haben dafür gesorgt, dass ich immer weiterlesen wollte. Nach und ...

Die Meerglas-Schwestern hat mir insgesamt richtig gut gefallen und war ein gelungener Auftakt der Reihe. Besonders die beiden Zeitebenen haben dafür gesorgt, dass ich immer weiterlesen wollte. Nach und nach setzen sich die einzelnen Puzzleteile zusammen und Stück für Stück kommt man den Familiengeheimnissen näher, ohne dass dabei zu viel vorweggenommen wird.

Sowohl Roz in der Gegenwart als auch Iris in der Vergangenheit waren spannende Protagonistinnen, deren Geschichten mich auf unterschiedliche Weise berührt haben. Gerade ihre persönliche Entwicklung und die Suche nach ihrer eigenen Vergangenheit machen den Reiz der Geschichte aus. Auch die verschiedenen Schauplätze sind atmosphärisch beschrieben und haben der Handlung viel Tiefe verliehen.

Der Schreibstil ließ sich angenehm lesen und die Perspektivwechsel haben die Spannung gut aufrechterhalten. An einigen Stellen hätte die Handlung für meinen Geschmack allerdings etwas straffer erzählt sein dürfen. Vor allem im Mittelteil gab es ein paar Passagen, die sich etwas gezogen haben. Das wurde zum Ende hin aber wieder mehr als ausgeglichen, weil die Geschichte deutlich an Fahrt aufgenommen hat und ich das Buch kaum noch aus der Hand legen wollte.

Besonders gefallen hat mir, wie die Familiengeschichte nach und nach entfaltet wird. Jede neue Information wirft weitere Fragen auf und macht neugierig auf die Fortsetzung. Genau deshalb freue ich mich schon darauf, auch die Geschichten der anderen Schwestern kennenzulernen.

Insgesamt ist Die Meerglas-Schwestern ein atmosphärischer Reihenauftakt mit starken Figuren, spannenden Familiengeheimnissen und einer gelungenen Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart. Wer emotionale Familiensagas mit historischen Elementen und einer geheimnisvollen Familiengeschichte mag, wird hier sicher auf seine Kosten kommen.

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Veröffentlicht am 17.07.2026

Eine emotionale College Romance!

Don't let me fall # 01
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Don't Let Me Fall hat mir insgesamt richtig gut gefallen und mich schnell in die Geschichte hineingezogen. Durch den flüssigen Schreibstil und die kurzen Kapitel bin ich nur so durch die Seiten geflogen ...

Don't Let Me Fall hat mir insgesamt richtig gut gefallen und mich schnell in die Geschichte hineingezogen. Durch den flüssigen Schreibstil und die kurzen Kapitel bin ich nur so durch die Seiten geflogen und wollte immer wissen, wie es mit Colt und Ash weitergeht.

Besonders die Dynamik zwischen den beiden hat mir gefallen. Die Anziehung ist von Anfang an spürbar und entwickelt sich trotz der schwierigen Ausgangssituation angenehm langsam. Gerade dieser langsame Beziehungsaufbau hat die Gefühle für mich glaubwürdig wirken lassen und dafür gesorgt, dass ich die gemeinsamen Momente gerne verfolgt habe.

Auch Colt und Ash waren mir als Charaktere schnell sympathisch. Beide bringen ihre eigenen Päckchen mit, wodurch ihre Handlungen nachvollziehbar wirken. Vor allem Colt hat mich mit seiner Entwicklung positiv überrascht. Hinter seiner Bad-Boy-Fassade steckt deutlich mehr, als man anfangs vermutet, und genau das macht ihn zu einem interessanten Protagonisten.

Etwas schade fand ich allerdings, dass das Eishockey nur eine eher kleine Rolle spielt. Da das Buch als Sports Romance angekündigt wird, hätte ich mir deutlich mehr Einblicke in den Sport gewünscht. Außerdem gab es zwischendurch ein paar Passagen, die sich etwas gezogen haben und für mich etwas kürzer hätten ausfallen dürfen.

Trotzdem hat mich die Geschichte insgesamt gut unterhalten. Die Mischung aus College-Setting, Slow Burn und Forbidden Love funktioniert sehr gut und macht Lust darauf, auch die weiteren Bände der Reihe zu lesen. Für mich ein gelungener Auftakt mit sympathischen Figuren und einer schönen Liebesgeschichte.

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Magische Schule, starke Botschaft, tolle Charaktere!

Das Internat für magische Talente. Unruhestifter willkommen! (Band 1)
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Das Internat für magische Talente hat mir wirklich gut gefallen und mich positiv überrascht. Die Geschichte bringt alles mit, was ein spannendes Fantasy-Abenteuer für jüngere Leser braucht: Magie, Freundschaft, ...

Das Internat für magische Talente hat mir wirklich gut gefallen und mich positiv überrascht. Die Geschichte bringt alles mit, was ein spannendes Fantasy-Abenteuer für jüngere Leser braucht: Magie, Freundschaft, Geheimnisse und eine Hauptfigur, mit der man schnell mitfiebert. Besonders schön fand ich die Botschaft, dass Anderssein nichts Schlechtes ist und dass jeder seinen Platz finden kann – auch dann, wenn man vorher immer das Gefühl hatte, nirgendwo richtig dazuzugehören.

Vin war für mich eine sehr interessante Protagonistin. Gerade weil sie so unsicher ist und schon so oft abgelehnt wurde, wirkte sie sehr greifbar. Man merkt schnell, dass hinter ihrer vorsichtigen und zurückhaltenden Art eigentlich ein Mädchen steckt, das einfach nur verstanden werden möchte. Ihre Entwicklung im Verlauf der Geschichte hat mir deshalb besonders gefallen. Es war schön zu sehen, wie sie langsam Vertrauen fasst, Freundschaften zulässt und beginnt, an sich selbst zu glauben.

Auch das Setting des Internats mochte ich sehr. Die Idee einer magischen Schule ist zwar nicht neu, wurde hier aber auf eine sehr liebevolle Weise umgesetzt. Besonders die verschiedenen Talente und die Gemeinschaft der Schülerinnen und Schüler machen die Geschichte besonders. Gerade die Dynamik innerhalb der Gruppe hat mir gut gefallen, weil sie zeigt, wie wichtig Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung sind.

Der Schreibstil war angenehm locker und leicht zu lesen, sodass ich schnell in die Geschichte hineingefunden habe. Gleichzeitig schafft es das Buch, wichtige Themen wie Selbstzweifel, Ausgrenzung und Freundschaft kindgerecht in die Handlung einzubauen, ohne an Spannung zu verlieren.

Ein kleiner Kritikpunkt war für mich allerdings die Länge. Mit rund 400 Seiten ist das Buch für die Zielgruppe stellenweise etwas ausführlich geraten. Manche Abschnitte hätten für meinen Geschmack etwas kürzer sein können, damit die Handlung insgesamt noch dynamischer wirkt. Die Geschichte selbst war aber so schön aufgebaut, dass mich das beim Lesen nicht stark gestört hat.

Insgesamt ist Das Internat für magische Talente ein gelungener Auftakt mit viel Herz, sympathischen Figuren und einer tollen Botschaft. Wer magische Internatsgeschichten liebt und Geschichten über Freundschaft und Selbstvertrauen gerne liest, wird an diesem Buch bestimmt Freude haben.

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Veröffentlicht am 17.04.2026

Intrigen, Stil und Macht: Ein Modekrieg!

Les Bouttiers – Wir sind jetzt
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„Les Bouttiers – Wir sind jetzt“ von Antonia Wesseling hat mich von der ersten Seite an gepackt und mich tief in die glamouröse, aber auch skrupellose Welt der Modeindustrie gezogen. Die Geschichte dreht ...

„Les Bouttiers – Wir sind jetzt“ von Antonia Wesseling hat mich von der ersten Seite an gepackt und mich tief in die glamouröse, aber auch skrupellose Welt der Modeindustrie gezogen. Die Geschichte dreht sich um die junge, ehrgeizige Protagonistin, die mitten in einen erbitterten Konflikt zwischen zwei renommierten Modehäusern hineingezogen wird. Die Welt der Mode ist hier alles andere als glitzernd und perfekt – sie ist ein Labyrinth aus Lügen, Intrigen und Verstrickungen, in dem niemand wirklich zu vertrauen ist.

Was die Autorin hervorragend umsetzt, ist die ständige Spannung, die in dieser Welt herrscht. Hinter jeder glänzenden Fassade lauert ein weiteres Geheimnis, und es ist faszinierend zu beobachten, wie sich die Protagonistin durch all diese falschen Masken hindurch manövrieren muss. Die Konflikte zwischen den beiden Modehäusern sind spannend und bieten jede Menge überraschende Wendungen, die einen förmlich an das Buch fesseln.

Der Schreibstil von Antonia Wesseling ist wirklich flüssig und leicht zugänglich – man hat keinerlei Probleme, schnell in die Geschichte einzutauchen. Keine langen, schwerfälligen Einführungen, sondern sofort ein packender Einstieg, der einen mitreißt. Die Erzählweise ist lebendig und lässt einen nicht mehr los. Es gibt genug Tiefe, um die komplexen Charaktere und die Geschehnisse zu verstehen, aber gleichzeitig ist es nicht so anspruchsvoll, dass es den Lesefluss stört.

Die Charaktere selbst sind allesamt gut entwickelt und interessant, vor allem die Protagonistin, die sich durch ihre Mischung aus Mut und Zweifel schnell ins Herz liest. Man kann ihre inneren Kämpfe nachvollziehen, während sie zwischen den Machenschaften der Modewelt und ihren eigenen moralischen Überzeugungen hin- und hergerissen wird.

„Les Bouttiers – Wir sind jetzt“ ist eine spannende, fesselnde Lektüre, die den Leser in die faszinierende, aber gefährliche Welt der Mode entführt. Wer Intrigen, Konflikte und eine gut erzählte Geschichte mag, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen. Es gibt nur wenige Momente, die etwas mehr Tiefe in den Beziehungen der Charaktere hätten vertragen können, aber insgesamt ein tolles Buch, das es schafft, die Welt der Mode mit all ihren Schattenseiten auf eindrucksvolle Weise zu porträtieren.

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