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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.03.2018

Wo ist sie hin?

Woman in Cabin 10
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Laura (Lo) Blacklock vertritt ihre Chefin auf der Jungfernfahrt des exklusiven KreuzfahrtSchiffes. Nur zehn Kabinen für Passagiere gibt es, alles ist unglaublich hochwertig.
Als eine junge Frau ...

Laura (Lo) Blacklock vertritt ihre Chefin auf der Jungfernfahrt des exklusiven KreuzfahrtSchiffes. Nur zehn Kabinen für Passagiere gibt es, alles ist unglaublich hochwertig.
Als eine junge Frau aus Kabine 10 verschwindet, sie seltsamerweise nur von Lo gesehen wurde, beginnt für Lo eine anstrengende Zeit an Bord.
Keiner glaubt ihr ...

Die Story beginnt gleich sehr spannend, Lo hat in London schon ihre Schwierigkeiten ernst genommen zu werden. An Bord des Schiffes fühlt sie sich sehr eigenartig. Als einzige hat sie die junge Frau gesehen, keiner glaubt ihr. Das wurde sehr gut beschrieben, die Spannung nahm stetig zu.
Der Autorin ist es gelungen, den Verdacht auf mehrere Personen auszuweiten, bzw. Zweifel zu streuen, ob Lo tatsächlich etwas sah.
Die Atmosphäre an Bord ist authenthisch, man kann sich gut hineinversetzen.

Was mich allerdings etwas verwirrte, waren die Anhänge an jeden Abschnitt. Da war ich sehr verwirrt, da vermeintlich die Lösung bzw. das Ende der Geschichte verraten wurde.

Alles in allem ein gut geschriebenes Buch mit sehr spannenden Elementen.

Veröffentlicht am 09.03.2018

Im Hause Schnitzler

Wenn es Frühling wird in Wien
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Marie ist Kindermädchen im Hause von dem berühmten Dichter Arthur Schnitzler. Von ihrem Dienstherrn bekommt sie zu Weihnachten Theaterkarten für sein Stück. Dies besucht sie mir ihrem Verehrer Oscar, einem ...

Marie ist Kindermädchen im Hause von dem berühmten Dichter Arthur Schnitzler. Von ihrem Dienstherrn bekommt sie zu Weihnachten Theaterkarten für sein Stück. Dies besucht sie mir ihrem Verehrer Oscar, einem Buchhändler.

Das Buch spielt im Jahr 1912 und ist mein erster historischer Roman. Daher kann ich jetzt vielleicht nicht soviel dazu sagen.
Mir hat der Schreibstil von Petra Hartlieb ganz gut gefallen, außer wenn sie so stark dialektische Worte benutze, mit denen man als Nichtösterreicher nichts anfangen konnte. Da immer wieder nachzuforschen, was genau es bedeutet, hat den Lesefuss doch stark gebremst.
Dann hätte ich mir gewünscht, etwas mehr über Schnitzler zu erfahren, aber er spielte wohl eher nur eine Nebenrolle.

Der einzige Kritikpunkt den ich habe, das Schicksal der Titanic hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen. Ansonsten ist es ein leicht zu lesendes, nett geschriebenes Buch. Als Einstieg in historische Romane ganz gut geeignet.

Ich habe es jedenfalls gerne gelesen und bedanke mich bei dem Dumont-Verlag und Wasliestdu für die Leserunde. Es war meine Erste.

Veröffentlicht am 06.03.2018

Sehr Beklemmend

Fanatisch
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Sechs Mädchen werden sechs Tage lang vermisst. Auf einmal stehen sie einfach wieder da. An der Hand verletzt, aber ansonsten scheint ihnen nichts passiert zu sein. Genau weiß man es nicht, denn ...

Sechs Mädchen werden sechs Tage lang vermisst. Auf einmal stehen sie einfach wieder da. An der Hand verletzt, aber ansonsten scheint ihnen nichts passiert zu sein. Genau weiß man es nicht, denn sie reden nicht ...

Sechs Mädchen, sechs Tage, der Titel 'fanatisch'. Ich hatte gleich das Gefühl, es ist was religiöses.
Ich fand das Buch absolut faszinierend, aber auch total beklemmend.
Von Patricia Schröder las ich bisher eher ihre Mädchenbücher für zehn bis zwölfjährige. Dies war mein erstes Jugendbuch aus ihrer Feder, aber sicher nicht mein letztes. Es hat mich total mitgerissen was den Mädchen und auch Naras Freund Jamie passiert ist. Die Angst geht um, dass so etwas tatsächlich jederzeit passieren könnte.
Der Autorin iSt meiner Meinung nach der Spagat zwischen wertfreier Kritik und Spannendem gut geglückt. Ein Thriller für Jugendliche der zum Nachdenken anregt. Denn wenn wir alle nicht sehr vorsichtig sind, kann dieser religiöse Rassismus jederzeit Wirklichkeit werden. Und davor fürchte ich mich tatsächlich ziemlich.

Trotzdem fand ich diesen Roman sehr interessant und habe ihn regelrecht inhaliert.

Veröffentlicht am 04.03.2018

Sehr heiß

Hot Cop
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Laurie glaubt nicht am die Liebe. Zuviele Enttäuschungen musste sie in ihrem Leben einstecken. Vor allem von dem absolut heißen Cop Ethanol.
Er hat sie vor zehn Jahren aus einer äußert peinlichen ...

Laurie glaubt nicht am die Liebe. Zuviele Enttäuschungen musste sie in ihrem Leben einstecken. Vor allem von dem absolut heißen Cop Ethanol.
Er hat sie vor zehn Jahren aus einer äußert peinlichen Lage befreit und seither sind sie mehr oder weniger in Kontakt geblieben.
Nun will der Cop endlich an sein Ziel, dass heißt Laurie ...


Eine unglaublich heiße Geschichte über die einzig wahre Liebe. Ein Buch, dass von der ersten Seite an prickelnde Unrerhaltung bietet und trotzdem berühren konnte. Zumindest bei mir hat es gewirkt.
Ich mag die Protagonisten Laurie und Ethan und habe mit den beiden mitgefiebert.
Natürlich ist es eine Story,.die man so oder ähnlich schon xmal gelesen hat. Aber trotzdem etwas neues.

Mich hat es jedenfalls sehr gut unterhalten.

Veröffentlicht am 04.03.2018

Vorgeschichte

His Dark Materials 0: Über den wilden Fluss
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Der 11-jährige Malcolm lebt mit seinen Eltern und seinem Dæmon Asta in Oxford und geht in dem Kloster auf der anderen Seite der Themse aus und ein. Als die Nonnen ein Baby aufnehmen, von dem keiner wissen ...

Der 11-jährige Malcolm lebt mit seinen Eltern und seinem Dæmon Asta in Oxford und geht in dem Kloster auf der anderen Seite der Themse aus und ein. Als die Nonnen ein Baby aufnehmen, von dem keiner wissen darf, ist es mit der Ruhe in dem alten Gemäuer vorbei. Auch Malcolm schließt das kleine Wesen, das in großer Gefahr zu sein scheint, sofort in sein Herz und setzt alles daran, es zu schützen. Es heißt: Lyra Belacqua.

Die Vorgeschichte zum Weltbestseller »Der Goldene Kompass«

Zuerst muss ich sagen, ich habe die "Goldene Kompass" Trilogie (noch) nicht gelesen. Daher kann ich jetzt nicht sagen, ob es besser ist, die Geschichte vorher zu lesen, oder ob es was ausmacht wenn man die Trilogie schon kennt.
Aber mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist spannend, unterhaltend und richtig gut geschrieben. Trotz seiner über fünfhundert Seiten hat es kaum Längen und man stürzt richtiggehend hinein in die aufregende Geschichte von Malcom.
Mir gefielen auch die fantastischen Elemente sehr gut und ich fühlte mich rundum gut unterhalten.
Für Fantasieleser kann ich das Buch nur empfehlen.