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VerenaStahl

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.07.2026

Sehr lehrreich für die eigene Körperakzeptanz

Unshame
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Das Buch behandelt ein gesellschaftlich super wichtiges Thema: nämlich Schönheitsideale. Diese werden von allen möglichen Seiten beleuchtet. Dabei geht es unter anderem über das Altern, Rassismus, Schwangerschaft ...

Das Buch behandelt ein gesellschaftlich super wichtiges Thema: nämlich Schönheitsideale. Diese werden von allen möglichen Seiten beleuchtet. Dabei geht es unter anderem über das Altern, Rassismus, Schwangerschaft und vieles mehr. Immer wieder stehen dabei die sozialen Medien im Mittelpunkt, die natürlich maßgeblich zu einem gewissen Körperbild beitragen.

Die Autorin schreibt viel von ihren eigenen Erfahrungen, wie sie seit ihrer Kindheit von außen bezüglich ihres Körpers beeinflusst wurde, aber auch wie sie selbst als Fitnessinfluencerin aktiv zur Erhaltung gewisser Schönheitsstandards beigetragen hat. Dabei wird sie sehr persönlich, nahbar und verletzlich.

Am Ende jedes Kapitels regt sie mit Fragen zum Selbstreflektieren und Handlungsempfehlungen zur Überwindung von internalisierten Gedanken an. Sie ruft außerdem zu Solidarität und Akzeptanz gerade unter Frauen auf.

Am spannendsten fand ich die Frage, wer davon profitiert, Frauen durch Selbstzweifel beschäftigt zu halten und wie wir lernen, unseren Körper, so wie er ist, akzeptieren zu können.

Teilweise hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht, da mich die angerissenen Themen wirklich sehr interessiert haben. Dafür gibt es aber immer wieder Literatur- und Profilempfehlungen, die ich mir auf jeden Fall näher ansehen werde.

Insgesamt fand ich es einen guten Mix aus sachlichen Fakten und persönlichen Erzählungen. Dieses Buch wäre eigentlich für jeden wichtig, um Bewertungen ab- und Akzeptanz gegenüber sich selbst und anderen aufzubauen.

Veröffentlicht am 11.06.2026

Tolles Buch für Fermentier-Anfänger

Fermentieren – Twist your Taste!
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Das Buch ist wirklich super für alle geeignet, die mit dem Fermentieren beginnen wollen und bisher noch nichts darüber wissen. Ich als blutige Anfängerin habe mich von Anfang an abgeholt gefühlt, weil ...

Das Buch ist wirklich super für alle geeignet, die mit dem Fermentieren beginnen wollen und bisher noch nichts darüber wissen. Ich als blutige Anfängerin habe mich von Anfang an abgeholt gefühlt, weil man hierfür wirklich keinerlei Vorkenntnisse braucht.

Das Buch ist grob unterteilt in Grundlagen, Basisfermente und Rezepte, in denen die Basisfermente zu ganzen Gerichten weiterverarbeitet werden. Die meisten Basisfermente sind vegan, von den anderen Rezepten ist ca. die Hälfte vegan bzw. veganisierbar und ansonsten bis auf zwei Fischrezepte vegetarisch.

Die Grundlagen sind sehr umfangreich und behandeln alles, was man wissen muss: vom Equipment, das man benötigt, bis hin zu den Vorteilen für unseren Körper und chemischen Vorgängen bei der Fermentation. Es werden jegliche Fragen beantwortet, die sich stellen könnten.

Besonders interessant fand ich die fermentierten Getränke und den Foto-Guide über die Anzeichen gelungener und misslungener Fermentation. So kann man sicher sein, ob man alles richtig gemacht hat. Auch das Sauerteig 1 x 1 war für mich sehr hilfreich.

Generell sind die Seiten sehr ansprechend gestaltet: übersichtlich, viele Fotos, gut unterteilt, Tabellen, wo sie Sinn ergeben.

Einziges Manko: Das Buch wird durch sein weißes Cover und das Material schnell schmutzig, was bei Verwendung in der Küche nicht ganz so optimal ist.

Veröffentlicht am 07.04.2026

Ein klasse Buch mit Mehrwert auf mehreren Ebenen

Tom Tauber – Ratte der Lüfte
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Das Buch ist wirklich sehr gut gelungen und begeistert unsere ganze Familie. Es ist recht groß, das Cover ist matt und leicht angeraut und die Seiten hochwertig. Der Hintergrund ist immer recht simpel ...

Das Buch ist wirklich sehr gut gelungen und begeistert unsere ganze Familie. Es ist recht groß, das Cover ist matt und leicht angeraut und die Seiten hochwertig. Der Hintergrund ist immer recht simpel gehalten, dafür stehen die niedlichen Tierchen im Vordergrund.

Es geht um Identität, Familie und Zugehörigkeit und vermittelt schon den Kleinsten, dass Liebe nichts mit biologischer Abstammung zu tun hat, sondern man diese von den unterschiedlichsten Konstellationen erfahren kann. Außerdem zeigt es, dass Mut sich auszahlen kann und den Horizont erweitert.

Nach der eigentlichen Geschichte gibt es noch eine Doppelseite mit dem „Tauben Tagesspiegel“, auf der die Situation von Stadttauben kindgerecht erklärt wird, z. B. warum es so viele gibt und warum die meisten Menschen unberechtigte Abneigungen gegen sie haben.

Generell finde ich das Konzept des Verlages mit ihren nachhaltig produzierten Büchern und den Erlösen, die zum Teil an tiergestützte soziale Angebote gespendet werden, toll. So werden auch mit Tom Tauber unter anderem Taubenschutz-Projekte unterstützt.

Alles in allem ein klasse Buch, das Kindern zwei unterschätze Tierarten näherbringt und vielleicht auch bei Erwachsenen mit einigen Vorurteilen über Ratten und Tauben aufräumen kann.

Veröffentlicht am 18.05.2025

Gute Mischung aus Sachbuch und Reisebericht

Urlaub vom Patriarchat
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Das Buch ist eine gelungene Mischung aus einem Reisebericht der Autorin nach Juchitán, Mexiko, in eines der letzten Matriarchate der Welt und allgemeinen Informationen und Zahlen zu den Themen Matriarchat, ...

Das Buch ist eine gelungene Mischung aus einem Reisebericht der Autorin nach Juchitán, Mexiko, in eines der letzten Matriarchate der Welt und allgemeinen Informationen und Zahlen zu den Themen Matriarchat, Feminismus, Mutterschaft und vielem mehr.

Außerdem erzählt sie immer wieder von ihren eigenen Erfahrungen in ihrer Kindheit und Jugend als Mädchen bzw. Frau in unserer Gesellschaft, in denen sich bestimmt Viele wieder erkennen können.

Die Autorin schafft es wirklich gut, ihre Eindrücke von Juchitán bildlich zu beschreiben. So hatte ich das Gefühl, mit ihr mitzureisen und sowohl die Stadt als auch einzelne Bewohner mit ihren Traditionen und Problemen kennenzulernen.

Da ich mich schon mit dem Thema Feminismus auseinandergesetzt haben, wusste ich schon einige Sachen, aber ich konnte auch viel Neues lernen, gerade in Bezug auf Mexiko und den Begriff des „Matriarchats“. Auch die beschriebenen gesellschaftlichen Entwicklungen über Jahrhunderte fand ich spannend zu lesen. Es ist nicht immer leichte Kost, aber der Autorin gelingt es, einfühlsam damit umzugehen.

Ich kann das Buch wirklich nur jedem empfehlen, weil es durch die persönliche Note einfach etwas Besonderes ist.

Veröffentlicht am 14.04.2025

Tolles Setting in Alaska mit Spannung und Liebe

Kodiak Echoes – Hide me
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Die Geschichte ist hauptsächlich aus der Perspektive von Brynn im Zeugenschutzprogramm geschrieben, in manchen Kapiteln erfahren wir aber auch die Sicht von ihrem grumpy und etwas mysteriösen neuen Nachbarn ...

Die Geschichte ist hauptsächlich aus der Perspektive von Brynn im Zeugenschutzprogramm geschrieben, in manchen Kapiteln erfahren wir aber auch die Sicht von ihrem grumpy und etwas mysteriösen neuen Nachbarn Archer.

Der Leser zieht direkt am Anfang mit Brynn in ihrer neuen Identität in ein kleines Inseldörfchen nach Alaska. Sie muss ihr altes Leben aufgrund eines schrecklichen Ereignisses hinter sich lassen. Man konnte direkt mit ihr mitfühlen und lernt mit ihr zusammen ihr neues Leben kennen.

Die Autorin schafft es super atmosphärisch, die Landschaft zu beschreiben, sodass man sich direkt nach Alaska versetzt fühlt. Auch das Kleinstadtsetting ist ihr sehr gut gelungen.

Die Beziehung zwischen Brynn und Archer war erfrischend unkompliziert, auch wenn sich die Annäherung natürlich etwas zieht.

Man kann schon erahnen, in welche Richtung die Auflösung hinsteuert, allerdings konnte ich das Buch trotzdem nicht mehr aus der Hand legen. Manchmal hat sich die Geschichte etwas gezogen, aber es lohnt sich, dranzubleiben.

Ich fand es toll, dass auch kurz auf die Ureinwohner Alaskas und ihre Unterdrückung unter russischer bzw. us-amerikanischer Herrschaft Erwähnung fanden. Gerne mehr davon! Auch dass auf das Problem von illegaler Wilderei von Bären eingegangen wurde, hat mir gut gefallen.

Das Buch endet nicht direkt mit einem Cliffhanger, allerdings sind noch ein paar Fragen offen. Der Großteil wird aber aufgelöst. Man bekommt schon Lust auf den zweiten Band, aber die Neugier lässt sich zum Glück noch aushalten.

Von mir gibt es definitiv eine Leseempfehlung für alle, die Romantic Suspense mögen!