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Veröffentlicht am 14.04.2018

Eine schöne, aber auch traurige Geschichte

Libellenschwestern
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Inspiriert von einer wahren Geschichte

Gegenwart

Die Geschichte beginnt mit jungen Avery Stafford, die in die Fußstapfen ihres Vaters treten soll, der aktuell als Senator kandidiert.

Bei einem Pressetermin, ...

Inspiriert von einer wahren Geschichte

Gegenwart

Die Geschichte beginnt mit jungen Avery Stafford, die in die Fußstapfen ihres Vaters treten soll, der aktuell als Senator kandidiert.

Bei einem Pressetermin, in einem Altersheim, tritt eine scheinbar verwirrte alte Frau auf Avery zu und entwendet ihr unbemerkt ihr Libellenarmband, was sie von ihrer Großmutter geschenkt bekommen hat.

Doch das Altersheim rekonstruiert und meldet sich bei Avery. Als sie es abholen möchte und das Zimmer der alten Dame betritt, fällt ihr ein Foto auf und die Geschichte um Averys Herkunft beginnt.

1939

Im zweiten Erzählstrang haben wir die 12 jährige Rill Foss, dessen Mutter in den Wehen von Zwillingen liegt. Sie lebt mit ihren Eltern und vier weiteren Geschwistern auf einen Hausboot.

Als es während der Geburt zu Komplikationen kommt und der Vater die Mutter schnell in ein Krankenhaus bringen muss, sagt er zu Fill, sie möge bitte darauf achten, dass alle zusammen bleiben.

Dass genau dieser Satz diese Geschichte prägt, ahnt Fill zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Denn, als Tage später ihr Vater noch nicht zurück ist, werden die Kinder von der Polizei eingesammelt und in ein Kinderheim gebracht.

Ins Tennessee Children’s Home Society…

…Hier liegt der wahre Teil der Geschichte. Dieses Kinderheim gab es tatsächlich und wenn man recherchiert, weist dieses Kinderheim Missstände auf, die deutlich in dem Buch zu spüren sind.

Dadurch, dass man als Leser in den zwei Zeitebenen wechselt, kommt man langsam dem Geheimnis näher, wohlbemerkt langsam. Das hat die Autoren nämlich super gelöst, dass man lange nicht wusste, wer aus der Gegenwart, die Person aus der Vergangenheit war und das machte es sehr spannend. Das lag daran, dass im Kinderheim die Namen der Kinder geändert wurden.

Das ist übrigens auch das einzig Negative an diesem Buch. Ich habe mich nämlich anfänglich genau damit schwer getan, mir so viele Charaktere und Namen zu merken. Im weiteren Verlauf fiel es mir dann leichter und es gehörte spannungstechnisch auch dazu.

Wer also Familiengeschichten mag, die über mehrere Generationen gehen, dem steht mit diesem Buch eine schöne, aber auch traurige Geschichte bevor.

Veröffentlicht am 07.03.2018

was für ein Ende...

Was bleibt, sind wir
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Jeder kennt es… 

Diese Momente, wo man sich fragt, was wäre gewesen, hätte ich damals so oder so reagiert, oder, wo wäre ich heute, wenn ich einen Tag später geboren worden wäre.

Wie entscheidend sich ...

Jeder kennt es… 

Diese Momente, wo man sich fragt, was wäre gewesen, hätte ich damals so oder so reagiert, oder, wo wäre ich heute, wenn ich einen Tag später geboren worden wäre.

Wie entscheidend sich eine bestimmte Situation auf unser ganzes Leben auswirken kann, zeigt uns diese Geschichte.

Es war der 11. September 2001, als sich das Weltgeschehen drastisch veränderte, aber es war auch ein Tag, wie jeder andere. Ein Tag, an dem Menschen sterben, aber auch geboren werden, sich scheiden ließen, aber auch verliebten, - so wie Lucy und Gabe.

Sie lernten sich an diesem besagten Morgen in einem Uni-Seminar kennen und gleichzeitig verfolgten sie hautnah das Grauen in New York. Der Rauch der ausging, vom eingestürzten World Trade Center stieg über ihre Köpfe hinweg, als sie sich das erste Mal küssten.

Wir begleiten Lucy und Gabe in dieser Geschichte, wie sie gemeinsam ihre Zeit genießen, aber auch, als ihre Träume und Wünsche auseinander gingen, ebenso, wie ihre Liebe. Was bleibt, ist für den einen die Trauer und für den anderen die schönsten Erinnerungen.

Lucy leidet mehr, hat aber auch das Glück, dass jemand in ihr Leben tritt, der sie vergessen lässt. Erstmal vergessen lässt, denn immer wieder träumt sie von Gabe.

Werden die zwei es schaffen irgendwann wieder zueinander zu finden?

Ich gebe zu, dass mich diese Geschichte zwischenzeitlich wirklich nervte, weil ich mit dem Verhalten von Lucy einfach nicht klar kam, es war mit einer Hassliebe gleich zu setzen, aaaaber ich kann euch auch sagen, man sollte unbedingt dranbleiben an der Geschichte, denn sie war trotzdem nie langweilig und zweitens, hat das Ende mich sehr berührt.

Nun frage ich mich, genau wie Lucy sich immer wieder fragte, was wäre gewesen wenn…?

Veröffentlicht am 06.03.2018

Spannend... von Anfang bis Ende

The Fourth Monkey - Geboren, um zu töten
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Tue nichts Böses, sonst wird er dich bestrafen…

Endlich mal wieder ein Thriller, der es verdient sich so zu nennen und endlich mal wieder einer, der mir gut gefiel.

Wir haben es hier mit dem Four Monkey ...

Tue nichts Böses, sonst wird er dich bestrafen…

Endlich mal wieder ein Thriller, der es verdient sich so zu nennen und endlich mal wieder einer, der mir gut gefiel.

Wir haben es hier mit dem Four Monkey Killer, kurz 4MK, zu tun. Zuerst wird er einen Menschen entführen, den du liebst. Dann wird er ihr/ihm ein Ohr abschneiden und in einem kleinen Päckchen dir zukommen lassen. Danach schickt er dir die Augen und zum Schluss die Zunge. Immer das gleiche Spiel, bis man erkennt, nicht die entführte Person ist das Opfer, sondern du bist es, den er will!

Diese Geschichte beginnt schon gleich anders, als andere Thriller. Hier landet der Four Monkey Killer zu Anfang vor einem Bus und ist tot. Man fragt sich natürlich, wie jetzt,… dann haben sie ihn doch schon? Ab da beginnt der Wettlauf mit der Zeit, hatte der Tote doch wieder ein kleines Päckchen bei sich. Ein Päckchen mit einem abgetrennten Ohr!

Wie zu Anfang schon gesagt, hat der Autor es geschafft mich in seinem Bann zu ziehen. An manchen Stellen habe ich mich sogar gegruselt, denn was der 4MK in seinem Tagebuch schildert ist wirklich hart. Dadurch, dass der Autor immer eine kleine Überraschung parat hat, wird dem Leser auch nie langweilig. Was aber auch an den doch relativ kurz gehaltenen Kapiteln lag, die die Sichtwechsel zwischen den Ermittlern, den Opfern beschreiben. Und dann gibt es immer noch die besagten Tagebucheinträge, worin man langsam hinter das Grauen des Täters kommt.

Grandios Konstruiert und spannend von Anfang bis Ende, sagt die Dailey mail und dem kann ich nur zustimmen.

Veröffentlicht am 05.03.2018

Ein paar Klischees, etwas vorhersehbar und dennoch irgendwie süß

Neighbor Dearest
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Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, weil ich fand, dass die Geschichte toll klang. Ich hatte mir wieder diese Fremdschäm-Momente vorgestellt, einen sogenannten Bad Boy, raue Schale, weicher Kern und ...

Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, weil ich fand, dass die Geschichte toll klang. Ich hatte mir wieder diese Fremdschäm-Momente vorgestellt, einen sogenannten Bad Boy, raue Schale, weicher Kern und eine niedliche und liebenswerte Hauptprotagonistin, die darauf herein fällt.

Leider wurde ich gleich schon enttäuscht, nicht wegen der Geschichte, sondern weil es sich hierbei wohl um den zweiten Teil handeln sollte, was ich nicht wusste. Stepbrother Dearest ist bereits 2016 erschienen.

Nachdem mir aber einige gesagt haben, dass ich diese Story auch unabhängig vom ersten Teil lesen könne, hab ich mich an die Geschichte gewagt.

Wir lernen zu Beginn Chelsea kennen, dessen große Liebe Elec sie für eine Jugendliebe verlässt. Schweren Herzens muss sie dies akzeptieren und verlässt darauf die gemeinsame Wohnung.

In unmittelbarer Nähe zu ihrer Arbeitsstelle hat sie aber eine neue Bleibe gefunden.

Als ihre kleine Schwester sie dort besucht, bemerkt diese einen jungen Mann, der die Wände mit Graffitis besprüht. Chelsea erklärt ihr darauf hin, dass der hier wohl auch wohnen würde, wohl aber ein ziemlich komischer Kauz sei und fast unheimlich wirke.

Nicht nur das, sondern, als Tage später, dessen Hunde zum wiederholten Male ziemlich viel Krach machen, platzt Chelsea der Kragen und beschwert sich bei ihm. Als der, frisch aus der Dusche kommend, öffnete verschlug auch Chelsea es kurz die Sprache, jedoch änderte dies nichts an der Tatsche – die Hunde sind zu laut.

Der gutaussehende Nachbar meinte lapidar, sie solle sich dann bitte beim Vermieter beschweren.

Nachdem sie die Adresse herausgefunden hatte und feststellte, dass der seine Räumlichkeiten ebenfalls in diesem Gebäudekomplex hatte, ging sie es sofort an.

Doch wer öffnet ihr da die Tür, ihr ahnt es…

…ja, ein freches Grinsen!

Zwar eine Geschichte mit vielen Klischees und auch manchmal vorhersehbar, aber trotzdem gut, denn Damien, so hieß der gutaussehende Nachbar hatte ein Geheimnis, das lange nicht gelüftet wurde und was den Leser ziemlich neugierig macht.

Ich hatte überhaupt nicht das Gefühl, dass mir jetzt irgendwas fehlte, obwohl ich den ersten Teil nicht gelesen habe. Ich denke eher, dass man sich nur ein wenig spoilert, wenn man die Geschichten anders herum lesen möchte.

Ansonsten eine süße Geschichte, die ich gut und gerne weiterempfehlen möchte.

Veröffentlicht am 24.02.2018

Kurzweilig, manchmal traurig, aber oft auch lustig

Rette mich, wer kann
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Das Glück kann man nicht erzwingen –
und die Liebe nicht planen.

Diese Erfahrung musste Jette eines Tages machen, als sie ihrem täglichen Job nachging. Sie ist angestellt bei einem Radiosender, immer ...

Das Glück kann man nicht erzwingen –
und die Liebe nicht planen.

Diese Erfahrung musste Jette eines Tages machen, als sie ihrem täglichen Job nachging. Sie ist angestellt bei einem Radiosender, immer noch unbefristet und hat ihre eigene nächtliche Sendung.

Die „Nachtbeichte mit Jette“ bei Radio Elbe 102,3

Eines Nachts bekommt sie eine Frau auf die Leitung, die ihr offenbart, dass sie ein Verhältnis mit Jettes Mann hätte. Völlig geschockt rennt sie erstmal davon…
Weswegen sie jetzt nicht nur ihren Mann, sondern auch gleich ihren Job los ist.

In dieser schweren Zeit wenden sich dann auch noch die Kinder von ihr ab.

Gut das „Niklaus“ sozusagen vor der Tür steht und ihr den Tipp gibt, dass es in Hamburg eine Art WG für Verlassene gibt. Dorthin flieht sie dann auch erstmal…
Von nun an hat sie drei Monate Zeit ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.

Mir hat die Geschichte, aber auch der Schreibstil, der einfach und lustig ist, gut gefallen.
Vor allem die Bewohner aus der WG waren so liebenswert, die musste man einfach gern haben.

Ob Jette wieder zu ihrem alten „Ich“ findet, ob sie zu ihrem Mann zurück geht oder sich womöglich neu verliebt und was mit ihrem Job passiert, können alle die nachlesen, die gerne typisch, deutsche, lustige, charmante und herzerwärmende Geschichten lieben.
Und jetzt nochmal die Frage,

kann man das Glück erzwingen und die Liebe planen?
Lesen, wenn ihr es wissen wollt!