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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.07.2026

Spannender Nordic Noir Krimi

Vega Varg – Das Schweigen der Insel
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In dem Kriminalroman geht es um Vera Varg eine Ermittlerin im fortgeschrittenen Alter, die in der Vergangenheit einige Schicksalsschläge hinnehmen musste. Aktuell wird ihr „Ziehsohn“ tot aufgefunden und ...

In dem Kriminalroman geht es um Vera Varg eine Ermittlerin im fortgeschrittenen Alter, die in der Vergangenheit einige Schicksalsschläge hinnehmen musste. Aktuell wird ihr „Ziehsohn“ tot aufgefunden und die fieberhafte Suche nach dem Mörder beginnt. Parallel verschwindet eine Norwegerin, die zu einem Teamretreat auf der Insel ist. Als Leser wird man lange im Unklaren gelassen wie die ganzen Verbrechen zusammen hängen. Auch Rückblicke in Veras Leben und vor allem der Mord an Ihrem Ehemann wird im Verlauf immer wieder beleuchtet. Ich fand die Perspektivwechsel gelungen und überhaupt nicht verwirrend. Die Aufarbeitung der Familiengeschichte und die Persönlichkeit Vera Varg fand ich sehr ansprechend. Eine Ermittlerin, die nicht dem klassischem Klischee entspricht. An der ein oder anderen Stelle hatte der Roman kleine Schwächen. Ich fand, dass die Auflösung hinten raus einen zu kurzen Abschnitt eingenommen hat und dem Lesen sehr gehäuft vor die Füße gelegt wurde. Da hätte ich eine behutsamere Auflösung schöner gefunden. Es war innerhalb kürzester Zeit alles geballt. Was anfangs sehr behutsam alles für den Leser nachvollziehbar und in kleinen Häppchen dargelegt wird, wird hinten raus in geballter Form zusammengeschrieben. Das war für mich etwas schnell. Grundsätzlich fand ich den Krimi aber solide und würde auch einen weiteren Fall von Vera Varg lesen. 4 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 23.07.2026

Tolle Fortsetzung des ersten Bandes

Klugscheißerchen und Vehlerteufelchen
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Ich fand die Fortsetzung sehr gut. Im ersten Band lernte man ja schon die Familie kennen, die das Klugscheißerchen beherbergt und daher mussten die handelnden Personen gar nicht mehr groß vorgestellt werden. ...

Ich fand die Fortsetzung sehr gut. Im ersten Band lernte man ja schon die Familie kennen, die das Klugscheißerchen beherbergt und daher mussten die handelnden Personen gar nicht mehr groß vorgestellt werden. Man fand sofort wieder ein und mein Sohn fand das Buch genau wie Band 1 sehr amüsant. Das es neben dem Klugscheißerchen noch einen Fehlerteufel gibt, der die Kinder bewusst auf die falsche Fährt locken möchte ist sehr innovativ. Das einzige Manko finde ich ist, dass viele falsch geschriebene Wörter dabei sind, die ja auch aufgrund des Fehlerteufelchens be-wusst so gewählt wurden. Mein Sohn ist ein visueller Lernen, der sich durch Lesen die Rechtschreibung einprägt. Ich könnte mir vorstellen, dass das für den Erwerb der Rechtschreibung nicht zu 100 % bei allen Kindern so gut ist bewusst falsche Schreibweisen einzubauen. Das ist aber nur meine ganz persönliche Meinung. Alles in Allem eine tolle Fortsetzung mit schönen Illustrationen und nicht zu viel Schrift,was besondern bei Erstleser sehr schön ist.

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Veröffentlicht am 19.06.2026

Zeit ist etwas Kostbares und sollte nicht verschwendet werden.

Juli Gold - Wächterin der Zeit
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Ich habe das Buch gemeinsam mit meinem 11 Jährigen Sohn gelesen. Es geht um Juli, die in der Großstadt New York lebt und ein Zelt von Ihrer Oma bekommt, was ursprünglich Ihrer Mutter gehört hat. Mit diesem ...

Ich habe das Buch gemeinsam mit meinem 11 Jährigen Sohn gelesen. Es geht um Juli, die in der Großstadt New York lebt und ein Zelt von Ihrer Oma bekommt, was ursprünglich Ihrer Mutter gehört hat. Mit diesem Zelt kann Sie in der Zeit reisen. Uns hat das Buch im Großen und Ganzen gut gefallen. Die Charaktere waren sympathisch und insbesondere die Freundschaft zwischen Juli und Janko hat meinen Sohn sehr gut gefallen. Das Buch vermittelt, die Botschaft, dass Zeit eine kostbare Ressource ist, die man nicht verschwenden sollte. Insbesondere die Szenen in der Natur haben uns sehr gut gefallen, da wir auch sehr naturverbunden sind. Das Buch war spannend und hatte einige überraschende Wendungen mit denen man so nicht gerechnet hat. Was mir persönlich als Mutter nicht gefallen hat, war der Umgang mit Streitigkeiten und Konflikten im Buch. Ich bin in einer Familie aufgewachsen wo Konflikte immer unter den Tisch gekehrt wurden und nicht drüber gesprochen wurde, was ich nicht als förderlich empfinde. Daher finde ich es umso wichtiger Kindern zu vermitteln, dass sie selbstwirksam sein können und auch das man sich Konflikten stellen muss und kann. Das war im Buch fand ich nicht gut umgesetzt. Ich und mein Sohn haben uns auch die ganze Zeit gefragt, ob das Verschwinden der Mutter nicht eigentlich eine tiefe Wunde der Verlassenheit bei Juli verursacht haben müsste. Das sind aber die einzigen Kritikpunkte und daher der Punkt Abzug. Das Cover ist schon sehr interessant gestaltet und ich würde das Buch in der Buchhandlung in die Hand nehmen. Im Hintergrund New York und vorne die schöne Natur und inmitten Juli. Ein sehr treffenden Cover. Die Botschaft des Buches finde ich richtig gut. Die Digitalisierung bring auch viele Nachteile mit sich und man verschwendet so oft seine Zeit. 4 Sterne von uns.

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Veröffentlicht am 18.05.2026

Spannendes Buch mit zwei Handlungssträngen

Komm spielen
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In dem Buch geht es um Annie eine Kinderbuchautorin, die den Tod eines kleinen Kindes verkraften muss. Ein Leser Ihrer Kinderbuchreihe hat sich etwas zu sehr mit der Hauptfigur identifiziert und ist beim ...

In dem Buch geht es um Annie eine Kinderbuchautorin, die den Tod eines kleinen Kindes verkraften muss. Ein Leser Ihrer Kinderbuchreihe hat sich etwas zu sehr mit der Hauptfigur identifiziert und ist beim Flugversuch aus dem Hochhaus gestorben. Ich war sofort drin in der Story. Darüber hinaus gibt es einen weiteren Handlungsstrang zu einem Modelleisenbahnverkäufer. Erst im letzten Drittel des Buches wird der Zusammenhang aufgelöst. Ich konnte beiden Handlungen sehr gut folgen. Die Story an sich war spannend jedoch fand ich das Ende gewöhnungsbedürftig. Daher auch der Stern Abzug. Das Buch ist kein klassischer Thriller sondern Mysterythriller wäre zutreffender. Vom Ende war ich ein klein wenig enttäuscht jedoch fand ich das Buch trotzdem sehr spannend und kann es empfehlen. Die Protagonisten waren authentisch und ich war an der ein oder anderen Stelle überrascht . Eignet sich sehr gut für eine Verfilmung als Film oder Miniserie.

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Veröffentlicht am 05.05.2026

Rasanter Thriller, der mitreist, weil er so ganz anders ist

Das letzte Buch von Marceau Miller
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In dem Buch geht es um den Unfalltod von Marceau Miller (einem erfolgreichen Autor), der anscheinlich beim Freiklettern abgestürzt ist und eine Frau und zwei Kinder hinterlässt. Das bittere ist, dass bereits ...

In dem Buch geht es um den Unfalltod von Marceau Miller (einem erfolgreichen Autor), der anscheinlich beim Freiklettern abgestürzt ist und eine Frau und zwei Kinder hinterlässt. Das bittere ist, dass bereits er im selben Alter wie sein Sohn seinen Vater verloren hat. Nach und nach stellt sich raus, dass nichts so ist wie es scheint. Die Ehefrau von Marceau macht sich auf der Suche nach den wahren Gründen des Absturzes und es beginnt eine Jagd auf die Wahrheit. Der Leser wird von Anfang an in die einzelnen Sichtweisen der Protagonisten eingeweiht. Toll finde ich, dass auch der Tote eine Stimme bekommt. Es kommen nach und nach diverse Verstrickungen, Geheimnisse und unschöne Tatsachen ans Licht und man ist erschüttert, dass wirklich gar nichts mehr ist wie es scheint. Das einzige was mich an dem Buch wirklich gestört hat waren die ganzen französischen Namen. Ich konnte sie wirklich - insbesondere anfangs - gar nicht auseinander halten, was den Lesefluss mitunter etwas gestört hat. Die Grundidee des Buches war aber toll und ich fand es wirk-lich lesenswert. 4 Sterne von mir

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