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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.07.2026

Berührend

Wie das Schweigen vor der Flut
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Wir kehren zurück zur Familie East, nur dieses Mal aus der Sicht von Karla, Greysons älteste Tochter. Sie ist gerade 14 Jahre alt und damit natürlich voll im pubertierenden Alter. Als wäre das alleine ...

Wir kehren zurück zur Familie East, nur dieses Mal aus der Sicht von Karla, Greysons älteste Tochter. Sie ist gerade 14 Jahre alt und damit natürlich voll im pubertierenden Alter. Als wäre das alleine nicht schon schwer genug, hat sie nach dem Tod ihrer Mutter nicht nur seelische Narben, sondern auch physische. Im Gesicht hat sie mehrere Narben und sie kann auch nicht mehr richtig laufen. Das ist für ihre Mitschüler ein gefundenes Fressen. Wir wissen ja alle, wie grausam Kinder sein können. Entsprechend fühlt sich Karla alleine, hässlich, leer und einfach wertlos, weswegen sie auch öfter die Schule schwänzt und lieber am Grab ihrer Mutter sitzt. Dort trifft sie das erste Mal auf Ash, bei dem sie die gleiche Traurigkeit spürt. Kein Wunder, auch er hat jemanden verloren. Seinen jüngeren Bruder Rian. Beide Familien leiden extrem, die ganze Dynamik verändert sich. Während vorher alle glücklich waren und die Liebe nur so sprühte, dominiert jetzt die Traurigkeit und der Verlust. Die Familien entfremden sich nach und nach, jeder versucht irgendwie damit umzugehen. Das Ganze ist sehr authentisch und sehr emotional. Ich habe richtig mitgelitten.

Für alle nicht einfach, für die Teenager mit der Pubertät und den Mitschülern noch schlimmer. Karla will doch einfach nur normal sein. Als Ash und Karla aber dann aufeinandertreffen, fühlen sie sich direkt verbunden, auch wenn Karla ihn zuerst von sich stößt. Nur nachvollziehbar. Umso schöner, dass Ash dranbleibt und weiter den Kontakt zu ihr sucht, für sie da ist. Sie freunden sich an und es entsteht eine wahnsinnig schöne, tiefgründige und süße Freundschaft. Natürlich reden sie viel über ihre Verluste, aber auch über den Tod und alles andere. Die ersten Gefühle entstehen dabei auch. Man merkt richtig, wie beide aufblühen. Das war so schön. Anders als zu Hause. Dort läuft es bei beiden Familien nicht ganz so rund. Aber zumindest bei Karla und ihrem Vater ändert sich was. Das gegenseitige Verständnis wird besser und ganz langsam nähern sie sich an. Ich fand es besonders aus Karlas Sicht interessant, wie viel sie eigentlich sagen wollte, es aber doch nicht konnte. Generell die ganzen Gefühle in ihr, die sie nicht in Worte fassen konnte. Das war schon herzzerreißend.

Doch es kommt, wie es kommen muss bei den Cherry Büchern. Es passiert etwas Tragisches und sie verlieren sich aus den Augen. Bis sie sich wiedertreffen. Der zweite Teil der Story ist eher kürzer gehalten. Ich fand das aber gut, dass es da dann noch eher wenig Drama gab und sie sich schnell angenähert haben. Man erfährt, was sie in den Jahren geprägt hat und wie es ihnen ergangen ist. Besonders Karlas Entwicklung ist natürlich ziemlich krass.


Fazit:

Mal wieder ein sehr emotionales Buch von dieser tollen Autorin. Ich musste mir hier und da einige Tränchen verdrücken, weil die Story mich richtig mitgerissen hat und ich so mit den Charakteren mitgelitten habe. Karla und Ash mussten einiges durchmachen und auch ihre Familien brechen auseinander. Der ganze Trauerprozess und dann auch noch das Selbstvertrauen wieder aufbauen, was Karla verloren hat, ist einiges an Ballast. Ich fand es total schön und kann das Buch nur wärmstens empfehlen.

5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 13.07.2026

Packend

Thornbird
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Gabrielle Thorn ist Tochter eines Serienmörders, der auch seine eigene Frau umbrachte. Das alles geschah als sie gerade einmal 7 Jahre alt war, weswegen sie dann zu ihrem Gran kam und dort mit neuem Namen ...

Gabrielle Thorn ist Tochter eines Serienmörders, der auch seine eigene Frau umbrachte. Das alles geschah als sie gerade einmal 7 Jahre alt war, weswegen sie dann zu ihrem Gran kam und dort mit neuem Namen 10 Jahre lebte, bis auch diese verstarb. Nun nimmt ihre Tante sie auf, was aber bedeutet, dass sie in ihre Heimatstadt von damals zurückkehren muss. Um nicht mit ihrem Vater verbunden zu werden, wechselt sie erneut ihre Identität. Trotzdem kann sie ihrem Vater nicht entkommen. Seine Strafe steht an: eine Hinrichtung. In der Schule wird viel getuschelt und sogar im Unterricht wird das Thema diskutiert. Überall wird sie damit konfrontiert, was sie oft zwiegespalten zurücklässt.

Ihre Cousine Jasmine nimmt sie direkt fröhlich auf und erzählt von der Story ihres „Psycho-Onkels“, unwissend, dass es Ryans Vater ist. Generell ist Jasmine aber ein Charakter, dem ich nicht ganz so viel abgewinnen konnte. Sie und ihre Familie mussten wegen Ryans Vater auch einiges durchmachen in dem Ort. Und auch heute denken die Leute noch, dass sie etwas mit den Morden zu tun haben. Die Dynamik in der Schule ist recht klischeehaft, wie auch Ryan das richtig feststellt. Trotzdem kommt sie dem beliebten und heißen Quarterback Everett näher. Die Dialoge der beiden sind amüsant. Aber kurz danach stößt Ryan dann wieder alle von sich. Eine Beziehung auf Lügen funktioniert nun mal nicht. Dazu kommt dann noch ein anderer Typ und schon haben wir das Liebesdreieck komplett. Das hätte die Story nicht gebraucht. Aber ich fand es gut, dass das eher so ein Nebenschauplatz war.

Als wäre das Gefühlschaos nicht genug, wollen die Angehörigen der Opfer nun endlich Antworten. Die Summe der Belohnung wurde nochmal drastisch erhöht, weswegen die Stadt halb durchdreht und das Anwesen der Thorns durchkämmt, alte und neue Hinweise werden ausgegraben. Das ganze Thema rund um die fehlenden Leichen war schon recht spannend gestaltet. Auch die Personen, die nach diesen suchen, haben einige Fragen aufgeworfen. Generell fand ich es spannend, was in Ryan so vorging. Die Leute sehen in dem Mörder natürlich nur das Monster, das er war. Aber für Ryan war er ein Vater und auch einer, mit dem sie viele gute Erinnerungen verbindet. Entsprechend schwierig war die Situation für sie. Dazu kommen tatsächlich neue Hinweise ans Licht, die Ryan in die Vergangenheit zurückversetzen. Das war wirklich spannend gemacht. Ebenso wie das Drama am Ende, das natürlich schon etwas vorhersehbar war, aber trotzdem interessant. Wobei am Ende nochmal was viel krasseres ans Licht kam. Heftig!

Fazit:

Ein wirklich packender Thriller, der mich nicht losgelassen hat. Ryan als Tochter eines Serienmörders gibt eine ganz neue Perspektive, die ich sehr spannend fand. Ebenso ihre Zerrissenheit in Bezug auf ihren Vater. Das Thema ist ziemlich groß in der Stadt und Ryan kann nicht davor flüchten, weswegen sie sich dem stellen muss. Dabei kommen einige neue Dinge ans Licht, die wirklich fesselnd waren. Das Liebesdreieck hätte es nicht gebraucht, war aber glücklicherweise eher ein Hintergrund-Thema. Mit am überraschendsten war dann das Ende, das einige Wendungen bereithielt, die ich nicht habe kommen sehen.

5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 09.07.2026

Emotional und tiefgründig

All die Farben zwischen uns
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Ellie hat ihren Mann Phil vor einem Jahr verloren. Seitdem ist sie in einem Loch aus Trauer und auch ihre Kunst spiegelt das wider. Sie malt die unterschiedlichen Farben von Stille, insbesondere aber in ...

Ellie hat ihren Mann Phil vor einem Jahr verloren. Seitdem ist sie in einem Loch aus Trauer und auch ihre Kunst spiegelt das wider. Sie malt die unterschiedlichen Farben von Stille, insbesondere aber in schwarz. Alle um sie herumlaufen wie auf Eierschalen und sind sehr vorsichtig mit ihr, was sie irgendwann nervt, verständlich. Als dann aber herauskommt, dass Phil vor seinem Tod ein Cottage in Wales gekauft hat, ist Ellie mehr als verdutzt. Wollte er doch nie dahin. Damals haben sie oft darüber geredet, dass sie zurück in ihre Heimat will, aber es eben unvernünftig wäre. Denn Phil war Informatiker und hat alles Mögliche immer berechnet, was Ellie manchmal in den Wahnsinn getrieben hat. Dennoch muss sie sich nun den neuen Herausforderungen stellen.

In Wales angekommen wartet der nächste Schock. Das Cottage ist mehr als heruntergekommen. Einmal streichen und es dann verkaufen ist nicht. Ungewöhnlich. Phil würde sein Geld doch niemals für so etwas ausgeben. Aber ihn fragen kann sie nicht, weswegen sie einfach loslegt. Der einzige verfügbare Handwerker in der Nähe ist Liam Moss. Der Typ in der Bar des Ortes, der total unfreundlich zu ihr ist. Er behandelt sie nicht wie zerbrechliches Glas, sondern erfrischend normal. Entsprechend sind ihre Dialoge von einem Schlagabtausch nach dem nächsten geprägt, es knisterte gewaltig. Richtig amüsante Dialoge. Liam ist dabei ziemlich knurrig und abweisend, aber sie lässt sich davon überhaupt nicht abschrecken. Gemeinsam arbeiten sie an dem Cottage und kommen sich dabei unweigerlich näher. Fand ich sehr authentisch. Dabei verschweigt sie aber ihren toten Ehemann. Erste Gefühle entstehen und sie bekommt Panik ihren Mann zu vergessen. Diesen Zwiespalt von ihr fand ich sehr glaubwürdig und authentisch. Ebenso schön aber ihre Entwicklung, denn man hat richtig gemerkt, wie sie langsam aufblühte und wieder Spaß am Leben hat. Das alles natürlich insbesondere durch Hilfe von Liam, der sie mit seiner grimmigen Art aus ihrer Komfortzone holt. Trotz des drückenden Themas war es so amüsant und schön. Gleichzeitig war es so tiefgründig, wenn sie dann doch die ersten Gespräche über das Leben hatten.

Swan Haven ist eine Kleinstadt, die dem Namen Kleinstadt alle Ehre macht. Der Kleinstadt-Tratsch ist voll im Gange. Alle kennen sich gegenseitig und sind eine richtige Gemeinschaft. Das Ganze hatte entsprechend einer richtig wohlige Atmosphäre. Die ganzen Nebenstränge fand ich ebenfalls sehr interessant. Besonders die Vergangenheit von Liam hat mich neugierig gemacht. Im Gesamten Buch sind die Emotionen von Ellie stark vertreten. Sie fühlt viel und stark. Aber bei so einem Schicksal kein Wunder. Sie macht sich viele Gedanken und versucht Phil gerecht zu werden. Besonders das Ende fand ich besonders schön und hat mir eine richtige Gänsehaut bereitet. Einfach nur so schön.

Fazit:

Emotional und tiefgründig. Ellie durchlebt durch ihren Schicksalsschlag viele Emotionen. Ihre Reise raus aus der Trauer fand ich wahnsinnig schön. Ihre Art ist ganz anders als die von Liam, was zu einigen sehr interessanten und amüsanten Dialogen geführt hat. Die beiden sind wie Eis und Feuer und ich habe es geliebt. Dabei wird es oft tiefgründig und emotional, durch die Art der beiden aber oft wieder aufgelockert. Das Buch hat mich von vorne bis hinten gepackt und ich konnte es kaum aus der Hand legen, große Leseempfehlung!

5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 13.06.2026

Ganz klare Leseempfehlung

Lucifer Ascending – One Sinful Secret
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Lilian ist Tochter einer Exorzistin und eines Dämons unbekannter Natur. Gerade deswegen ist sie im Orden untergebracht und unter ständiger Beobachtung. Alle paar Jahre wird entschieden, ob sie hingerichtet ...

Lilian ist Tochter einer Exorzistin und eines Dämons unbekannter Natur. Gerade deswegen ist sie im Orden untergebracht und unter ständiger Beobachtung. Alle paar Jahre wird entschieden, ob sie hingerichtet wird oder weiterleben darf. Immerhin sind Dämonen und die Macht Lucifers böse. Nun folgt die letzte Abstimmung und sie ist frei. Zumindest deutlich freier als vorher. Aber sie ist auch sauer, weil so viele gegen sie sind. Ja, die Reverend hat für sie gekämpft, trotzdem war es knapp. Ihr Freund Jupiter hat sie als einer der wenigen immer normal behandelt und ist besonders jetzt für sie da. Es geht für sie nun um alles und entsprechend nervös ist sie natürlich. Ich fand es toll, dass Jupiter da so süß war. Auch danach wollten sie endlich feiern: Ihren Geburtstag, ihre Freiheit. Kommen sich dabei sogar näher, bis sie zu einem Einsatz gerufen werden, bei dem sie wohl sterben wird, was der Klappentext bereits verrät. Dennoch war der Einsatz umso spannender und zugleich informativ, was die verschiedenen Dämonenklassen betrifft.

Als Lilian stirbt verfällt Jupiter in einen Schock und eine Art Tunnel. Er kann sie nicht gehen lassen und als Nachkomme des stärksten Nekromanten, will er sie wiederholen. Seine Verzweiflung bringt ihn dazu alles für sie zu tun, das fand ich schon krass, aber eben auch sehr emotional. Ich habe richtig mit ihm mitgelitten. Da er alles für sie tut, zögert er nicht einen Pakt mit dem Teufel Lucifer zu schließen, um sie wiederzuholen. Bis zu ihrem Tod, war es fast schon eine süße Liebesgeschichte mit den beiden. Dann wurde es ziemlich düster und makaber, als Jupiter seinen Plan umsetzt. Doch danach wird es umso besser. Lucifer besetzt für einen halben Tag Jupiters Körper und setzt seine eigenen Pläne in die Tat um. Natürlich kommt Lil schnell dahinter. Sie ist froh am Leben zu sein, aber ehrlich gesagt auch etwas leichtgläubig, was ihre Auferstehung angeht. Umso lustiger war dann ihre Interaktion mit Lucifer. Sie ist sauer auf die beiden, dass Jupiter so weit gegangen ist und macht sich Sorgen um ihn. Entsprechend viel Zeit verbringt sie mit Lucifer. Ihre ersten Dialoge sind sarkastisch und gleichzeitig modern lustig, weil Lucifer auch so grummelig ist. Doch bei so viel Zeit miteinander freundet man sich doch irgendwie an und so verschwimmen die Grenzen immer mehr. Besonders weil Lucifer für sie auch ziemlich viel tut, was recht süß war. Ihre Zusammenarbeit und auch seine Kräfte fand ich spannend und haben mich sehr ans Buch gefesselt.

Fazit:

Das ganze Buch und besonders der Beginn ist natürlich ziemlich düster. Dennoch hatte es Witz, das ich sehr geliebt habe. Der Sarkasmus, die Dialoge, die Storyline, es hat mich komplett überzeugt. Auch wenn das Buch viele Seiten hat, fliegen sie nur so dahin. Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und bieten wahnsinnig viel Potential. Ich bin sehr gespannt, wie es nun mit den drei weitergeht. Besonders weil die Entwicklung zum Ende hin richtig gut wurde. Was soll ich sagen, außer: Lest dieses Buch?!

5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 19.05.2026

Starker Reihenauftakt

Masked by Nightfall
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Elodie Havare lebt mit ihren Eltern und zwei Geschwistern in einem Dorf. Dort verstecken sie sich vor anderen wegen Elodie. Was es damit auf sich hat bleibt lange unklar, auch wenn man sich denken kann, ...

Elodie Havare lebt mit ihren Eltern und zwei Geschwistern in einem Dorf. Dort verstecken sie sich vor anderen wegen Elodie. Was es damit auf sich hat bleibt lange unklar, auch wenn man sich denken kann, was dahintersteckt. Elodies Mutter ist ziemlich krank und es fehlt das Geld, weswegen sich Elodie aufmacht, um an der Auslese teilzunehmen. Die Auslese ist ein Trainingslager, das dazu dient am Ende am Bruch zu dienen. Nur wenige überleben die Auslese, geschweige denn sind sie danach lange Schattensoldat. Aber das Geld stimmt und weil Elodie sich schuldig fühlt und verzweifelt ist, geht sie heimlich dahin. Sehr ehrenhafte Gründe und das obwohl sie weiß, dass sie dort höchstwahrscheinlich auf die eine oder andere Art stirbt.

Bei der Auslese will sie aufgrund ihres Geheimnisses möglichst unauffällig bleiben. Aber auch weil der Großteil Männer sind. In der ersten Phase der Auslese ist das Töten der anderen Anwärter noch erlaubt, was viele nutzen. Elodie ist entsprechend paranoid und versteckt sich in Bäumen. Was das angeht, hat sie einen guten Überlebensinstinkt. Als es dann wegen der hohen Sterberate Zweierteams gibt, nicht mehr so. Denn sie wird mit Jax verpaart, einem der scheinbar bekannt ist und der Aufmerksamkeit auf sich zieht. Ich verstehe schon, warum sie trotzdem keine Zusammenarbeit will, aber andererseits hätte er sie auch schützen können. So oder so fand ich ihre Dialoge stark und schlagfertig. Hat mir gut gefallen. Neben Jax lernt sie noch Brianna und Resa kennen. Schon von Anfang an konnte man das Band zwischen ihnen spüren. Da wird sich sicher eine tolle Freundschaft entwickeln. Natürlich ist Training bei der Auslese Tagesprogramm. Diese Szenen wurden gut und spannend ausgearbeitet und haben sich entsprechend gut in die eingefügt. Natürlich ist Elodie absolut nicht kampferprobt und hatte hier große Schwierigkeiten, weswegen sie sich möglichst aus allem raushielt, sehr realistisch. Auch die zwischenmenschlichen Auseinandersetzungen fand ich passend. Generell fand ich die Mischung von Action und ruhigen Momenten ziemlich gut gelungen. Denn natürlich gibt es Angriffe, ob aus den eigenen Reihen oder von Barbaren.

Jax und Elodie sind zwei ziemlich unterschiedliche Charaktere. Jax wirkt zunächst wie ein lockerer Typ, der nichts anbrennen lässt und ständig Sprüche macht. Aber sobald er mit Elodie in einem Team war, war er für sie da und hat sie mehr als einmal gerettet. Das passt Elodie zwar nicht, aber trotzdem erkennt sie seine Hilfe an. Elodie beharrt darauf alleine zu bleiben, aber das klappt eher weniger gut. Außerdem fand ich es super, dass sie sich dann bei ihm entschuldigt, als sie merkt, dass sie Mist gebaut hat. Richtig stark. Die Anziehung zwischen den beiden war Slow-Burn, aber es hat mir gut gefallen und wirkte ziemlich echt. Die Dynamik war einfach schön. Besonders als die Gruppe sich dann noch um Flynn und später Kendrick erweitert hat. Alles so tolle Charaktere. Aber auch manch anderer Charakter hat einen ziemlich überrascht.

Fazit:

Starker Reihenauftakt. Das Setting, die Charaktere, die Action und die zwischenmenschlichen Beziehungen fand ich wirklich gut gelungen und haben alle zusammengepasst. Es wirkte realistisch und man konnte ordentlich mitfiebern. Elodie macht eine tolle Entwicklung durch und die Beziehung zu Jax war richtig gutes Slow-Burn.

5/5 Sterne

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