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Kristja

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.07.2026

Emotional und tiefgründig

All die Farben zwischen uns
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Ellie hat ihren Mann Phil vor einem Jahr verloren. Seitdem ist sie in einem Loch aus Trauer und auch ihre Kunst spiegelt das wider. Sie malt die unterschiedlichen Farben von Stille, insbesondere aber in ...

Ellie hat ihren Mann Phil vor einem Jahr verloren. Seitdem ist sie in einem Loch aus Trauer und auch ihre Kunst spiegelt das wider. Sie malt die unterschiedlichen Farben von Stille, insbesondere aber in schwarz. Alle um sie herumlaufen wie auf Eierschalen und sind sehr vorsichtig mit ihr, was sie irgendwann nervt, verständlich. Als dann aber herauskommt, dass Phil vor seinem Tod ein Cottage in Wales gekauft hat, ist Ellie mehr als verdutzt. Wollte er doch nie dahin. Damals haben sie oft darüber geredet, dass sie zurück in ihre Heimat will, aber es eben unvernünftig wäre. Denn Phil war Informatiker und hat alles Mögliche immer berechnet, was Ellie manchmal in den Wahnsinn getrieben hat. Dennoch muss sie sich nun den neuen Herausforderungen stellen.

In Wales angekommen wartet der nächste Schock. Das Cottage ist mehr als heruntergekommen. Einmal streichen und es dann verkaufen ist nicht. Ungewöhnlich. Phil würde sein Geld doch niemals für so etwas ausgeben. Aber ihn fragen kann sie nicht, weswegen sie einfach loslegt. Der einzige verfügbare Handwerker in der Nähe ist Liam Moss. Der Typ in der Bar des Ortes, der total unfreundlich zu ihr ist. Er behandelt sie nicht wie zerbrechliches Glas, sondern erfrischend normal. Entsprechend sind ihre Dialoge von einem Schlagabtausch nach dem nächsten geprägt, es knisterte gewaltig. Richtig amüsante Dialoge. Liam ist dabei ziemlich knurrig und abweisend, aber sie lässt sich davon überhaupt nicht abschrecken. Gemeinsam arbeiten sie an dem Cottage und kommen sich dabei unweigerlich näher. Fand ich sehr authentisch. Dabei verschweigt sie aber ihren toten Ehemann. Erste Gefühle entstehen und sie bekommt Panik ihren Mann zu vergessen. Diesen Zwiespalt von ihr fand ich sehr glaubwürdig und authentisch. Ebenso schön aber ihre Entwicklung, denn man hat richtig gemerkt, wie sie langsam aufblühte und wieder Spaß am Leben hat. Das alles natürlich insbesondere durch Hilfe von Liam, der sie mit seiner grimmigen Art aus ihrer Komfortzone holt. Trotz des drückenden Themas war es so amüsant und schön. Gleichzeitig war es so tiefgründig, wenn sie dann doch die ersten Gespräche über das Leben hatten.

Swan Haven ist eine Kleinstadt, die dem Namen Kleinstadt alle Ehre macht. Der Kleinstadt-Tratsch ist voll im Gange. Alle kennen sich gegenseitig und sind eine richtige Gemeinschaft. Das Ganze hatte entsprechend einer richtig wohlige Atmosphäre. Die ganzen Nebenstränge fand ich ebenfalls sehr interessant. Besonders die Vergangenheit von Liam hat mich neugierig gemacht. Im Gesamten Buch sind die Emotionen von Ellie stark vertreten. Sie fühlt viel und stark. Aber bei so einem Schicksal kein Wunder. Sie macht sich viele Gedanken und versucht Phil gerecht zu werden. Besonders das Ende fand ich besonders schön und hat mir eine richtige Gänsehaut bereitet. Einfach nur so schön.

Fazit:

Emotional und tiefgründig. Ellie durchlebt durch ihren Schicksalsschlag viele Emotionen. Ihre Reise raus aus der Trauer fand ich wahnsinnig schön. Ihre Art ist ganz anders als die von Liam, was zu einigen sehr interessanten und amüsanten Dialogen geführt hat. Die beiden sind wie Eis und Feuer und ich habe es geliebt. Dabei wird es oft tiefgründig und emotional, durch die Art der beiden aber oft wieder aufgelockert. Das Buch hat mich von vorne bis hinten gepackt und ich konnte es kaum aus der Hand legen, große Leseempfehlung!

5/5 Sterne

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.06.2026

Ganz klare Leseempfehlung

Lucifer Ascending – One Sinful Secret
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Lilian ist Tochter einer Exorzistin und eines Dämons unbekannter Natur. Gerade deswegen ist sie im Orden untergebracht und unter ständiger Beobachtung. Alle paar Jahre wird entschieden, ob sie hingerichtet ...

Lilian ist Tochter einer Exorzistin und eines Dämons unbekannter Natur. Gerade deswegen ist sie im Orden untergebracht und unter ständiger Beobachtung. Alle paar Jahre wird entschieden, ob sie hingerichtet wird oder weiterleben darf. Immerhin sind Dämonen und die Macht Lucifers böse. Nun folgt die letzte Abstimmung und sie ist frei. Zumindest deutlich freier als vorher. Aber sie ist auch sauer, weil so viele gegen sie sind. Ja, die Reverend hat für sie gekämpft, trotzdem war es knapp. Ihr Freund Jupiter hat sie als einer der wenigen immer normal behandelt und ist besonders jetzt für sie da. Es geht für sie nun um alles und entsprechend nervös ist sie natürlich. Ich fand es toll, dass Jupiter da so süß war. Auch danach wollten sie endlich feiern: Ihren Geburtstag, ihre Freiheit. Kommen sich dabei sogar näher, bis sie zu einem Einsatz gerufen werden, bei dem sie wohl sterben wird, was der Klappentext bereits verrät. Dennoch war der Einsatz umso spannender und zugleich informativ, was die verschiedenen Dämonenklassen betrifft.

Als Lilian stirbt verfällt Jupiter in einen Schock und eine Art Tunnel. Er kann sie nicht gehen lassen und als Nachkomme des stärksten Nekromanten, will er sie wiederholen. Seine Verzweiflung bringt ihn dazu alles für sie zu tun, das fand ich schon krass, aber eben auch sehr emotional. Ich habe richtig mit ihm mitgelitten. Da er alles für sie tut, zögert er nicht einen Pakt mit dem Teufel Lucifer zu schließen, um sie wiederzuholen. Bis zu ihrem Tod, war es fast schon eine süße Liebesgeschichte mit den beiden. Dann wurde es ziemlich düster und makaber, als Jupiter seinen Plan umsetzt. Doch danach wird es umso besser. Lucifer besetzt für einen halben Tag Jupiters Körper und setzt seine eigenen Pläne in die Tat um. Natürlich kommt Lil schnell dahinter. Sie ist froh am Leben zu sein, aber ehrlich gesagt auch etwas leichtgläubig, was ihre Auferstehung angeht. Umso lustiger war dann ihre Interaktion mit Lucifer. Sie ist sauer auf die beiden, dass Jupiter so weit gegangen ist und macht sich Sorgen um ihn. Entsprechend viel Zeit verbringt sie mit Lucifer. Ihre ersten Dialoge sind sarkastisch und gleichzeitig modern lustig, weil Lucifer auch so grummelig ist. Doch bei so viel Zeit miteinander freundet man sich doch irgendwie an und so verschwimmen die Grenzen immer mehr. Besonders weil Lucifer für sie auch ziemlich viel tut, was recht süß war. Ihre Zusammenarbeit und auch seine Kräfte fand ich spannend und haben mich sehr ans Buch gefesselt.

Fazit:

Das ganze Buch und besonders der Beginn ist natürlich ziemlich düster. Dennoch hatte es Witz, das ich sehr geliebt habe. Der Sarkasmus, die Dialoge, die Storyline, es hat mich komplett überzeugt. Auch wenn das Buch viele Seiten hat, fliegen sie nur so dahin. Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und bieten wahnsinnig viel Potential. Ich bin sehr gespannt, wie es nun mit den drei weitergeht. Besonders weil die Entwicklung zum Ende hin richtig gut wurde. Was soll ich sagen, außer: Lest dieses Buch?!

5/5 Sterne

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.05.2026

Starker Reihenauftakt

Masked by Nightfall
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Elodie Havare lebt mit ihren Eltern und zwei Geschwistern in einem Dorf. Dort verstecken sie sich vor anderen wegen Elodie. Was es damit auf sich hat bleibt lange unklar, auch wenn man sich denken kann, ...

Elodie Havare lebt mit ihren Eltern und zwei Geschwistern in einem Dorf. Dort verstecken sie sich vor anderen wegen Elodie. Was es damit auf sich hat bleibt lange unklar, auch wenn man sich denken kann, was dahintersteckt. Elodies Mutter ist ziemlich krank und es fehlt das Geld, weswegen sich Elodie aufmacht, um an der Auslese teilzunehmen. Die Auslese ist ein Trainingslager, das dazu dient am Ende am Bruch zu dienen. Nur wenige überleben die Auslese, geschweige denn sind sie danach lange Schattensoldat. Aber das Geld stimmt und weil Elodie sich schuldig fühlt und verzweifelt ist, geht sie heimlich dahin. Sehr ehrenhafte Gründe und das obwohl sie weiß, dass sie dort höchstwahrscheinlich auf die eine oder andere Art stirbt.

Bei der Auslese will sie aufgrund ihres Geheimnisses möglichst unauffällig bleiben. Aber auch weil der Großteil Männer sind. In der ersten Phase der Auslese ist das Töten der anderen Anwärter noch erlaubt, was viele nutzen. Elodie ist entsprechend paranoid und versteckt sich in Bäumen. Was das angeht, hat sie einen guten Überlebensinstinkt. Als es dann wegen der hohen Sterberate Zweierteams gibt, nicht mehr so. Denn sie wird mit Jax verpaart, einem der scheinbar bekannt ist und der Aufmerksamkeit auf sich zieht. Ich verstehe schon, warum sie trotzdem keine Zusammenarbeit will, aber andererseits hätte er sie auch schützen können. So oder so fand ich ihre Dialoge stark und schlagfertig. Hat mir gut gefallen. Neben Jax lernt sie noch Brianna und Resa kennen. Schon von Anfang an konnte man das Band zwischen ihnen spüren. Da wird sich sicher eine tolle Freundschaft entwickeln. Natürlich ist Training bei der Auslese Tagesprogramm. Diese Szenen wurden gut und spannend ausgearbeitet und haben sich entsprechend gut in die eingefügt. Natürlich ist Elodie absolut nicht kampferprobt und hatte hier große Schwierigkeiten, weswegen sie sich möglichst aus allem raushielt, sehr realistisch. Auch die zwischenmenschlichen Auseinandersetzungen fand ich passend. Generell fand ich die Mischung von Action und ruhigen Momenten ziemlich gut gelungen. Denn natürlich gibt es Angriffe, ob aus den eigenen Reihen oder von Barbaren.

Jax und Elodie sind zwei ziemlich unterschiedliche Charaktere. Jax wirkt zunächst wie ein lockerer Typ, der nichts anbrennen lässt und ständig Sprüche macht. Aber sobald er mit Elodie in einem Team war, war er für sie da und hat sie mehr als einmal gerettet. Das passt Elodie zwar nicht, aber trotzdem erkennt sie seine Hilfe an. Elodie beharrt darauf alleine zu bleiben, aber das klappt eher weniger gut. Außerdem fand ich es super, dass sie sich dann bei ihm entschuldigt, als sie merkt, dass sie Mist gebaut hat. Richtig stark. Die Anziehung zwischen den beiden war Slow-Burn, aber es hat mir gut gefallen und wirkte ziemlich echt. Die Dynamik war einfach schön. Besonders als die Gruppe sich dann noch um Flynn und später Kendrick erweitert hat. Alles so tolle Charaktere. Aber auch manch anderer Charakter hat einen ziemlich überrascht.

Fazit:

Starker Reihenauftakt. Das Setting, die Charaktere, die Action und die zwischenmenschlichen Beziehungen fand ich wirklich gut gelungen und haben alle zusammengepasst. Es wirkte realistisch und man konnte ordentlich mitfiebern. Elodie macht eine tolle Entwicklung durch und die Beziehung zu Jax war richtig gutes Slow-Burn.

5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 28.03.2026

Wundervoller Abschluss

Novel Haven - Sound of Dreams
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Ich freue mich natürlich über den nächsten Band der Novel Haven Reihe. Andererseits ist es der letzte, was einen schon etwas traurig stimmt. Diese Reihe war einfach cosy pur und dann auch noch mit dem ...

Ich freue mich natürlich über den nächsten Band der Novel Haven Reihe. Andererseits ist es der letzte, was einen schon etwas traurig stimmt. Diese Reihe war einfach cosy pur und dann auch noch mit dem Thema Gaming im Fokus. In diesem Band geht es um Aria, die Pixel-Designerin von PixelPulse, die aber noch eine andere Leidenschaft in sich trägt. Nämlich Musik. Daher streamt sie auch öfter und kreiert auf Basis von Sprachnachrichten ihrer Zuschauer neue Lieder, die ihnen helfen sollen. Entsprechend war sie Feuer und Flamme, als es darum ging nun auch den Sprecher für Novel Haven zu vertonen. Doch kaum trifft sie auf ihren ausgewählten Sprecher Felix, ist der eher abweisend. Das liegt daran, dass er Aria aufgrund ihrer Streams kennt und auch mal eine Sprachnachricht gesendet hat, über die er nicht reden will. Das weiß Aria natürlich in dem Moment nicht, was den Start der beiden etwas erschwert.

Aber und das finde ich gut, haben sie schnell ein professionelles, aber etwas unbeholfenes, Verhalten an den Tag gelegt, sodass sie mit den Aufnahmen beginnen konnten. Beide wollen nichts falsch machen und denken, der andere hat viel Erfahrung. Ab hier wird es dann aber auch etwas amüsant. Beide wollen das Tonstudio noch für andere Zwecke nutzen, wovon der andere nichts weiß, weswegen sie dann beide viel herumdrucksen. Felix braucht das noch für seinen anderen Job und Aria will Songs für Novel Haven aufnehmen. Entsprechend gibt es einige lustige Szenen, als sie langsam erfährt, wofür Felix noch arbeitet. Gleichzeitig spürt man ihre Leidenschaft für die Musik. Ich fand ihre Nervosität bei den ersten Aufnahmen total authentisch. Mit dem Thema Streams und Hörbuchsprecher geht auch die soziale Interaktion mit Fans einher und damit auch die Erwartungen, die sie an einen stellen. Ich fand das ganze Thema erstaunlich gut eingebunden ohne das es überladen ist. Denn beide haben mit übergriffigen Fans zu tun, nur in anderer Art und Weise. Und damit umzugehen und Grenzen zu setzen, ist sicher nicht einfach. Wirklich spannend.

Die Annäherung von Felix und Aria fand ich realistisch und schön gestaltet. Es war zaghaft, aber zugleich sehr erfrischend. Denn man hat gemerkt, wie sehr die beiden miteinander aufblühen. Aria ahnt noch nichts von Felix‘ düsterer Vergangenheit. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das herauskommt. Bis dahin war es aber unglaublich süß und einfach zum Wohlfühlen. Natürlich ist genau seine Vergangenheit das Thema, was die beiden einholt. Aber die Reaktionen, Gefühle und Handlungen fand ich schon sehr nachvollziehbar. Hat mir trotzdem das Herz gebrochen. Ich habe besonders mit Felix extrem mitgelitten. Als hätte er nicht schon genug durchgemacht. Total tolle Charaktere einfach.

Fazit:

Ein wundervoller Abschluss für diese wundervolle Reihe. Aria und Felix sind zwei unglaublich sympathische Charaktere, die über die Story hinweg richtig aufgeblüht sind. Ihre Liebesgeschichte ist voller Gefühl und positiven Vibes. Ihre Dates absolut süß und auch Bonnie habe ich natürlich geliebt. Außerdem fand ich auch die Themen, die mit ihrem Job einhergingen, äußerst interessant. Der Umgang mit übergriffigen Fans und den richtigen Grenzen ist sicher nicht einfach. Entsprechend wichtig ist das Thema und gut eingebunden in die Story.

5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Schicksal?

In the Likely Event – Bis wir uns wiedersehen
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Izzy Astor hat panische Flugangst und trotzdem überwindet sie diese und steigt 2011 in ein Flugzeug. Neben ihr, auf ihrem eigentlichen Platz, Nate Phelan. Die beiden kommen schnell ins Gespräch und sprechen ...

Izzy Astor hat panische Flugangst und trotzdem überwindet sie diese und steigt 2011 in ein Flugzeug. Neben ihr, auf ihrem eigentlichen Platz, Nate Phelan. Die beiden kommen schnell ins Gespräch und sprechen auch über ihre Angst. Ich fand ihren Dialog total schön und schon da hat man gemerkt, dass die beiden eine Verbindung haben. Doch kurz nach Start kommt das Drama. Sie stürzen ab. Nate rettet sie und viele andere, muss aber direkt weiter. Denn er war eigentlich auf dem Weg zum Militär. Die ganze Szene war richtig spannend, aber auch gleichzeitig ziemlich süß.

Nach 10 Jahren treffen sie sich erneut in einem Kriegsgebiet in Afghanistan. Nate hat sein damaliges Ziel erreicht und ist in der Spezialeinheit. Nun muss er Izzy als Personenschützer begleiten. Für ihn schwierig, hängt sein Herz doch immer noch an ihr. Dennoch scheint viel vorgefallen zu sein. Die beiden sind sich nämlich im Laufe der Jahre immer wieder begegnet. Damals schien es noch in eine Richtung zu gehen, die ein Happy End verspricht, heute aber steht sie mit einem Verlobungsring eines anderen vor ihm. Entsprechend explosiv sind die Gespräche. Trotz allem will Nate nur, dass sie in Sicherheit ist und das bedeutet nicht in dem Kriegsgebiet, weswegen er alles dafür tut, um sie da wieder rauszukriegen, richtig süß. Sobald sie aufeinandertrafen, prickelte es ohne Ende und man merkte, dass ihre Gefühle nicht weg sind. Umso gespannter war ich natürlich, was vorgefallen ist, dass sie nun in der Situation sind. Izzy scheint nämlich nicht wirklich glücklich zu sein und auch Nate hängt noch sehr an ihr. Das Ganze aber in dem Kriegsgebiet, wo Izzy sich für ihre Schwester wissentlich in Gefahr bringt, bringt eine extra Portion Spannung mit. Als wäre das alles nicht schon emotional genug, hat Nate über die Zeit alles in sich reingefressen. Er hat das Thema der Einsätze vermieden und entsprechend damit zu kämpfen.

Ich fand es ebenso spannend, dass wir immer wieder Rückblicke hatten, in denen wir erfahren haben, wie es über die Jahre bei denen gelaufen ist. Denn nach dem Flugzeug Absturz haben sie sich durch Zufall noch einmal getroffen und dann daran festgehalten. Trotzdem war es nie der richtige Zeitpunkt. Sie hatten immer nur eine Woche im Jahr zusammen, weil Nate ständig auf Einsätzen war und Izzy ihre Karriere verfolgt hat. Aber beide haben für diese Woche gelebt, das fand ich richtig authentisch. Obwohl Nate immer wieder sagte, sie soll leben und nicht auf ihn warten. Ich habe mich schon gefragt, warum Nate immer weiter im Militär war, wo doch alles, was er wollte, Izzy war. Dennoch blieb er da. Es ist erstaunlich, dass in der kurzen Zeit, die sie sich immer gesehen haben, so viel passiert ist und so viele Gefühle entstanden sind. Aber ich konnte es fühlen. Denn natürlich blieben sie, nachdem sie sich gefunden haben, in Kontakt.

Fazit:

Wenn das Schicksal einen immer wieder zusammenführt, muss es doch was bedeuten? Das scheint bei Izzy und Nate definitiv der Fall zu sein. Die Verbindung der beiden spürt man vom ersten Moment an. Und doch führen ihre Wege sie immer wieder auseinander. Ich fand es richtig schön, wie sie sich kennenlernten und wie sie über die Jahre immer für diese paar Tage richtig gelebt haben. Es prickelte gewaltig, damals und heute. Nur ist sie heute mit einem anderen verlobt und im Kriegsgebiet, wo er sie beschützen muss. Ihre Dynamik ist explosiv und gleichzeitig wahnsinnig authentisch. Ich fand die Emotionen kamen richtig gut rüber, sowohl die Sehnsucht als auch die Liebe, die sie füreinander empfinden. Dazu noch die Spannung, die im Kriegsgebiet einhergeht. Ich war von der ersten Seite an gefesselt. Klare Leseempfehlung.

5/5 Sterne

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