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Veröffentlicht am 26.07.2026

habs geliebt

Mistakes were Made
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Lucy Score hat es geschafft, mich schon mit den ersten Seiten wieder nach Story Lake zu entführen. Ich habe mich sofort wieder wie zu Hause gefühlt und wollte das Buch danach kaum noch aus der Hand legen. ...

Lucy Score hat es geschafft, mich schon mit den ersten Seiten wieder nach Story Lake zu entführen. Ich habe mich sofort wieder wie zu Hause gefühlt und wollte das Buch danach kaum noch aus der Hand legen. Auch das Cover ist wieder super schön, wobei ich mich frage, warum nicht der Stil von "Story Of My Life" beibehalten wurde. Für mich wäre nicht ersichtlich, dass es sich um zwei Bücher einer Reihe handelt.

Unsere Hauptprotagonisten, Zoey und Gage, haben mir als Paar unglaublich gut gefallen. Zoey bringt mit ihrer chaotischen, spontanen Art ordentlich Schwung in die Geschichte, während Gage der ruhige, bodenständige Gegenpol ist. Gerade dieses Opposites-Attract-Feeling hat für mich perfekt funktioniert. Das Banter zwischen den beiden waren herrlich witzig, gleichzeitig hat sich ihre Beziehung ganz natürlich entwickelt und konnte mich auch emotional vollkommen abholen.

Besonders gefallen hat mir auch, dass die Geschichte so viel mehr bietet als nur eine Liebesgeschichte. Lucy Score verbindet humorvolle Szenen, prickelnde Momente und tiefgründige Themen miteinander, sodass ich lachen, mitfiebern und an manchen Stellen sogar ein Tränchen verdrücken musste. Durch die wechselnden Perspektiven konnte ich sowohl Zoeys als auch Gages Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen, was die beiden für mich noch greifbarer gemacht hat.

Ein weiteres Highlight war natürlich Story Lake selbst. Ich liebe dieses Kleinstadt-Setting mit seinen liebenswerten, manchmal herrlich skurrilen Bewohnern. Das Setting ist einer der Gründe, warum ich dieses Romance-Genre so gerne lese. Das holt mich einfach immer wieder total ab und wärmt mein Herz. Es war schön, bekannte Gesichter aus dem ersten Band wiederzutreffen, und genau diese Found Family-Atmosphäre sorgt für ein echtes Wohlfühlgefühl.

Der lockere, humorvolle Schreibstil hat dafür gesorgt, dass die Seiten nur so dahin geflogen sind. Trotz der Leichtigkeit fehlte es der Geschichte nie an Tiefe oder Emotionen. Für mich war die Mischung aus RomCom, Small Town Romance, Herz, Humor und einer guten Portion Spice einfach genau richtig. Der Mittelteil hatte für meinen Geschmack einige Längen, 624 Seiten für ein Romance-Buch sind eine ordentliche Hausnummer und mir normalerweise zu lang. Aber von Lucy Score bin ich das mittlerweile gewöhnt und fühlte mich trotzdem gut unterhalten!

"Mistakes Were Made" hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert. Ich habe mit Zoey und Gage gelacht, gelitten und gehofft und wollte am Ende Story Lake am liebsten gar nicht mehr verlassen. Für mich ist das Buch eine absolute Wohlfühl-Romance mit ganz viel Herz und eine klare Leseempfehlung für alle, die Small-Town-Romances genau so sehr lieben, wie ich!

Lies dieses Buch wenn du:
- Lust auf Small-Town-Vibes hast
- Found Family gerne liest
- Guten Banter magst

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Veröffentlicht am 26.07.2026

Perfekt

Book Journal
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Ich tracke meine gelesenen Bücher über Goodreads, Storygraph und Reado (dreifach hält besser :D), wollte aber schon lange auch ein physisches Book Journal und habe mich immer mal wieder danach umgesehen. ...

Ich tracke meine gelesenen Bücher über Goodreads, Storygraph und Reado (dreifach hält besser :D), wollte aber schon lange auch ein physisches Book Journal und habe mich immer mal wieder danach umgesehen. Erst wollte ich ein leeres Journal selbst aufbauen, dann entschied ich mich aber für ein "fertiges" Journal, das übersichtlich, liebevoll gestaltet und trotzdem nicht überladen ist. Das Journal von Julia Myotte hat dann endlich genau meine Ansprüche vereint - und ich bin wirklich begeistert.

Besonders gut gefällt mir, dass das Journal die perfekte Balance zwischen Struktur und Kreativität bietet. Es gibt Seiten für den Stapel ungelesener Bücher, Wunschlisten, Neuerscheinungen, Lesetracker, Bücherbingo, Challenges, Lieblingszitate und vieles mehr. Gleichzeitig bleibt genügend Freiraum, um das Journal ganz nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. Da die Seiten in Schwarz-Weiß gehalten sind, können sie nach eigenen Belieben selbst gestaltet werden ( einige meiner Seiten habt ihr vielleicht schon bei Instagram gesehen).

Mein persönliches Highlight sind die 100 Buchseiten, auf denen jedes gelesene Buch eine eigene Seite bekommt. Für mich ist das genau richtig, denn ich halte meine Eindrücke gerne mit ein paar Notizen fest, ohne seitenlange Rezensionen schreiben zu müssen. Die Idee mit liebsten Zitaten, Spice-Level und Emotionen finde ich toll. Nur bei den passenden Songs tue ich mich schwer. Auch einige der Listen sind für mich nicht relevant, wie die Anzahl der gelesenen Seiten am Tag. Trotzdem finde ich die Vielfalt toll - und nutze eben das, was mich anspricht.

Auch das Format hat mich überzeugt. Das Journal ist handlich, angenehm leicht und nicht unnötig dick. Ich hatte schon Book Journals, die so umfangreich waren, dass sie mich eher abgeschreckt als motiviert haben. Hier habe ich dagegen das Gefühl, dass das Ausfüllen Spaß macht und nicht zur Pflicht wird. Schön fände ich es, wenn es noch eine Version mit Spiralbindung gäbe. Ich mag es gerne, mein Buch komplett auf- und umzuschlagen. Auch wenn die "richtige" Buchbindung natürlich hochwertiger und stabiler ist.

Insgesamt ist dieses Book Journal genau das, wonach ich lange gesucht habe. Es hilft dabei, besondere Bücher und schöne Lesemomente festzuhalten, ohne Druck aufzubauen. Wer seine Bücherliebe dokumentieren möchte und ein durchdachtes, liebevoll gestaltetes Journal sucht, wird hier sicherlich genauso viel Freude daran haben wie ich.

Dieses Buch wird dir gefallen, wenn du:
- einen Überblick über deine gelesenen Bücher und die Eindrücke dazu festhalten möchtets
- dich gerne kreativ auslebst
- es liebst, Listen auszufüllen und Seiten übersichtlich zu gestalten

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Veröffentlicht am 16.05.2026

Ein Highlight!

Die Briefträgerin
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Auf "Die Briefträgerin" bin ich zufällig im Buchladen aufmerksam geworden. Ich hatte die US-Ausgabe vor einer Weile schon mal gesehen, sie aber dann nicht gekauft, weil ich erstmal die Bücher von meinem ...

Auf "Die Briefträgerin" bin ich zufällig im Buchladen aufmerksam geworden. Ich hatte die US-Ausgabe vor einer Weile schon mal gesehen, sie aber dann nicht gekauft, weil ich erstmal die Bücher von meinem TBR-Stapel lesen wollte. Der deutschen Ausgabe konnte ich ich jetzt aber nicht mehr widerstehen - auch, weil das Cover der deutschen Ausgabe viel, viel schöner ist.

Unsere Hauptfigur im Buch ist Anna - 1934 zieht sie gemeinsam mit ihrem Mann Carlo von Norditalien in sein Heimatdorf Lizzanello in Apulien. Für Carlo bedeutet die Rückkehr Heimat, für Anna dagegen beginnt ein Leben als Fremde. Sie ist unabhängig, direkt, trägt Hosen, stellt Fragen und passt mit ihrer selbstbewussten Art so gar nicht in die konservativen Vorstellungen des Dorfes. Dass sie schließlich sogar die erste Briefträgerin des Ortes wird, sorgt natürlich für Misstrauen, Tratsch und Widerstand.

Was mich besonders beeindruckt hat, war die Art, wie Anna ihren Weg geht. Nicht laut oder rebellisch, sondern mit einer ruhigen Entschlossenheit, die unglaublich viel Stärke ausstrahlt. Sie kämpft für Selbstbestimmung, für Gleichberechtigung und dafür, als Frau ernst genommen zu werden – in einer Zeit und Gesellschaft, in der Frauen vor allem funktionieren sollten. Gerade weil der Roman zeigt, wie eng die gesellschaftlichen Grenzen damals waren, wirkt Annas Mut umso eindrucksvoller.

Gleichzeitig lebt die Geschichte aber nicht nur von Anna allein. Nach den ersten Seiten war ich überrascht von der Vielzahl an Figuren und Handlungssträngen. Jede Figur bringt ihre eigenen Sehnsüchte, Verletzungen und Konflikte mit - all diese Geschichten verweben sich zu einem unglaublich lebendigen Bild des Dorflebens. Ebenso gelungen fand ich die Atmosphäre. Francesca Giannone beschreibt das Leben in Lizzanello so anschaulich, dass ich die Hitze Apuliens beinahe spüren konnte. Gerade dieses lebendige Miteinander macht den Roman so authentisch.

Auch die historischen Entwicklungen werden wunderbar in die Handlung eingebunden. Faschismus, Krieg, gesellschaftlicher Wandel und die Rolle der Frau fließen ganz selbstverständlich in die Geschichte ein, ohne jemals belehrend zu wirken. Viele Themen fühlen sich dabei erstaunlich aktuell an – besonders die Frage, wie viel Freiheit Frauen zugestanden wird und wie schwer es sein kann, gegen festgefahrene Erwartungen anzuleben.

Insgesamt ist "Die Briefträgerin" für mich ein warmherziger, eindringlicher und unglaublich atmosphärischer Roman über Mut, Freiheit, Zugehörigkeit und die Kraft, trotz aller Widerstände man selbst zu bleiben. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 26.04.2026

Beeindruckend

Das Land der süßen Ewigkeit
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In "Das Land der süßen Ewigkeit" erscheinen erstmals mehrere bislang unveröffentlichte Erzählungen aus Harper Lees frühen Jahren, ergänzt durch Essays, die ihr Schreiben aus einer anderen Perspektive beleuchten. ...

In "Das Land der süßen Ewigkeit" erscheinen erstmals mehrere bislang unveröffentlichte Erzählungen aus Harper Lees frühen Jahren, ergänzt durch Essays, die ihr Schreiben aus einer anderen Perspektive beleuchten. Ich kannte die Autorin bisher nur durch "Wer die Nachtigall stört". Aber weil mir dieses Werk so nage gegangen war, wollte ich unbedingt mehr von ihr lesen. Und allein die Aufmachung des Buches hat es mir angetan.

Schon nach wenigen Seiten stellte sich bei mir dieses leise Gefühl des Wiedererkennens ein, das ich auf "Wer die Nachtigall stört" zurückführe – auch wenn es zunächst ungewohnt war, hier "nur" Kurzgeschichten zu lesen. Doch schon die erste Geschichte hat mich so berührt, und ein ganz besonderes Lebensgefühl vermittelt, dass ich vollkommen drin war. Markant ist neben den Inhalten auch ihre unverwechselbare Art zu erzählen: klar, präzise und mit einem feinen Gespür für die leisen Zwischentöne menschlicher Erfahrungen.

Inhaltlich ist der Band erstaunlich vielseitig. Lee schreibt über Kindheit und Erwachsenwerden, über familiäre Spannungen, Freundschaft und Liebe – aber auch über gesellschaftliche Fragen, Moral und Identität. Besonders die Geschichten, die im ländlichen Alabama spielen, haben mich beeindruckt: Sie wirken authentisch, atmosphärisch dicht und geben einen eindringlichen Einblick in eine Zeit und Lebenswelt, die gleichermaßen fremd und vertraut erscheint. Gleichzeitig zeigen die in New York angesiedelten Texte eine andere, reflektiertere Seite ihres Schreibens. Ich lese viele Bücher, die in Amerika spielen - und dabei besonders gerne aus den 50er - 80er Jahren. Daher haben die Rückblicke mir sehr gefallen.

Manche Geschichten haben mir besser gefallen als andere, das ist aus meiner Sicht aber absolut normal und hat meiner Lesefreude keinerlei Abbruch getan. Ich war einfach froh, die Autorin auf einer anderen, aber doch vertrauten Ebene besser kennenzulernen: gesellschaftskritisch, aufmerksam und zugleich zutiefst menschlich. Ich habe mir zwischen den einzelnen Geschichten bewusst Zeit gelassen, um reflektieren zu können - und das würde ich immer wieder so machen, weil die Themen teilweise wirklich "Raum brauchen".

Insgesamt ist "Das Land der süßen Ewigkeit" für mich ein sehr eindrucksvolles Buch, das mich gedanklich noch lange begleiten wird. Vor allem die stärksten Geschichten machen die Lektüre absolut lohnenswert – sie zeigen eindrucksvoll, welches Talent schon in Lees frühen Texten steckte. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 02.04.2026

Ein absolutes Highlight!

One Last Summer
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Wie ihr seht, bin ich immer noch in Romance-Leselaune. "One Last Summer" wollte ich eigentlich im letzten Sommer lesen, habe aber nun doch auf die Deutsche Edition gewartet. Und soviel vorab: Das Warten ...

Wie ihr seht, bin ich immer noch in Romance-Leselaune. "One Last Summer" wollte ich eigentlich im letzten Sommer lesen, habe aber nun doch auf die Deutsche Edition gewartet. Und soviel vorab: Das Warten hat sich gelohnt. Schon das Cover ist wunderschön und erinnert mich vom Stil sehr an Emily Henrys Bücher. Die Sommer-Vibes werden hier schon angekündigt und genau so sieht dann auch die Handlung aus!

Unsere Hauptfigur ist Clara, die sich gerade in einem emotionalen Tief befindet. Nach mehreren Vorkommnissen, entschließt sie sich kurzerhand, nun doch mit ihren Freunden ins Sommercamp zu fahren. Nach all dieser Zeit kommen immer mehr Erinnerungen in ihr auf. Einerseits fühlt es sich an, als wäre sie erst gestern hier gewesen. Andererseits merkt Clara doch, wie viel sich in der Zwischenzeit verändert hat und wie sich auch ihre Freunde verändert haben. Das stimmt sie merklich nachdenklich, denn sie erkennt, wie sehr sie in letzter Zeit auf ihren Job konzentriert war und was sie dadurch verpasst hat. Und dann ist da noch Mack: Genau wie damals kabbeln sie sich die ganz Zeit und können weder mit- noch ohne einander.

Je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto stärker wird jedoch ihre Anziehung. Aber es zeigt sich auch, dass Clara und Mack auf einer tiefgründigen Ebene eine Verbindung zueinander spüren. Clara fühlt sich so sehr wie sie selbst, wie schon lange nicht mehr. Mack und sie verbringen viel Zeit und auch die Freundesgruppe erlebt all die typischen Sommercamp-Aktivitäten, durch die Clara aufblüht. Doch gerade als alles sich zu fügen scheint, erfährt sie von Macks Geheimnis, die ihrer aller Zukunft beeinflusst. Und dann ruft plötzlich ihre Chefin an und macht ihr ein unglaubliches Angebot - eine einmalige Chance für sie, aber auch eine Bedrohung für die Beziehung mit Mack.

Clara als Hauptfigur konnte mich von Anfang an begeistern. Ich konnte mich total in sie hineinversetzen und ihre emotionale Verfassung ist sehr authentisch geschildert. Der berufliche Druck wird gut nachvollziehbar, ebenso wie Claras Veränderungen, sobald sie im Camp ist. Macks Einfluss auf sie wird sehr deutlich und die Chemie zwischen beiden ist beeindruckend. Dabei ist die Anziehung nicht nur oberflächlich, sondern es wird schnell klar, dass die beiden eine tiefere Verbindung haben. Ich fand es toll zu sehen, wie Clara im Camp aufgeblüht ist - nicht nur in den Interaktionen mit Mack, sondern auch in Bezug auf ihre Freundschaften und die gemeinsamen Erinnerungen. Das Camp-Setting ist toll umgesetzt und hat mir richtig Lust auf Urlaub gemacht. Dieser Freundschafts- und Sommer-Aspekt ist für mich ein richtiges Highlight, das "One Last Summer" definitiv von vielen anderen Romances abhebt. Humor, tiefe Emotionen und Summer-Camp-Vibes gehen hier miteinander einher und sind von Kate Spencer toll verwoben. Der Schreibstil ist flüssig und konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite perfekt unterhalten.

Insgesamt ist "One Last Summer" für mich ein absolutes Romance-Highlight. Das Camp-Setting, die Nostalgie und die Mischung aus Freundschaften und Liebe - hier hat alles perfekt gepasst. Das Cover spiegelt die Stimmung der Geschichte perfekt wieder. Besser hätte das Buch für mich nicht sein können. Von mir gibt es eine ausdrückliche Leseempfehlung für alle Romance-Fans, die Lust auf Summer-Vibes haben. Lasst euch dieses Buch auf gar keinen Fall entgehen!

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