Leider schwächer als der Auftakt!
Les Bouttiers – Wir sind allesNachdem ich schon bei Band 1 das Gefühl hatte, dass die Autorin aus der Idee mehr hätte herausholen können, hat sich dieser Eindruck leider im Abschluss der Dilogie noch verstärkt, weshalb ich Les Bouttiers ...
Nachdem ich schon bei Band 1 das Gefühl hatte, dass die Autorin aus der Idee mehr hätte herausholen können, hat sich dieser Eindruck leider im Abschluss der Dilogie noch verstärkt, weshalb ich Les Bouttiers - Wir sind alles einen halben Stern weniger gegeben habe als dem Auftakt.
Gut gefallen hat mir der spannende Teil der Geschichte rund um die Intrigen in den beiden Familien, hier habe ich mitgefiebert, fand die Recherche der Charaktere packend und habe auch die Auflösung nicht kommen sehen!
Allerdings hat mir leider auf der Gefühlsebene doch einiges gefehlt. Elodie steckt ja in einem Love Triangle, ich habe aber ehrlich gesagt weder bei Adam noch bei Gabriel tiefergehende Gefühle gespürt. Für mich wurde hier mehr beschrieben als tatsächlich Emotionen transportiert. Ich persönlich hätte auch eine andere Entscheidung getroffen als Elodie, aber das nur kurz am Rande, denn ich bin mir sicher, hier gibt es auch viele, die anders denken und mit ihrer Wahl zufrieden sind. Was dann aber für die nicht gewählte Figur noch aufgebaut wurde, kam für mich völlig aus dem Nichts. Ich hätte mir gewünscht, dass das schon früher angedeutet worden wäre und ich auch hier noch mehr tatsächlich gespürt hätte, denn so hatte ich das Gefühl, dass der Figur einfach nur ebenfalls noch ein Happy End gegeben werden sollte.
Fazit: Für mich leider eine Dilogie mit verschenktem Potenzial! Ich würde zwar nicht davon abraten, kann aber auch keine Leseempfehlung dafür aussprechen.