Endlich wieder neues von Miss Merkel. Nachdem ich die beiden Bände davor schon sehr gerne gehört habe, habe ich mich nun auch wieder auf die neuste Geschichte von Miss Merkel gefreut. David Safier hat ...
Endlich wieder neues von Miss Merkel. Nachdem ich die beiden Bände davor schon sehr gerne gehört habe, habe ich mich nun auch wieder auf die neuste Geschichte von Miss Merkel gefreut. David Safier hat hier eine wirklich wunderbare Figur erschaffen, die mich immer wieder zum Lachen bringen kann. Aber auch ihre "Begleiter" Achim, Mike und Marie sowie Mops Pupsi (ehemals Putin) sind mir sehr ans Herz gewachsen.
Auch diesmal konnte mich der Autor überzeugen. Die Geschichte wird ganz wunderbar von Nana Spier gelesen und macht einfach nur großen Spaß beim Zuhören. Ich freue mich schon sehr auf weitere Bänder dieser wunderbaren Reihe.
In "Feels like Christmas" haben sich fünf Autorinnen zusammen getan und zu ihren Buchreihen jeweils eine weihnachtliche Kurzgeschichte verfasst. Obwohl mir alle gut gefallen haben, war mir nicht immer ...
In "Feels like Christmas" haben sich fünf Autorinnen zusammen getan und zu ihren Buchreihen jeweils eine weihnachtliche Kurzgeschichte verfasst. Obwohl mir alle gut gefallen haben, war mir nicht immer ganz klar, wer genau wer ist, da ich die Reihen dazu (noch) nicht gelesen habe, was es das ein oder andere mal etwas undurchschaubar gemacht hat. Man muss die Bücher nicht gelesen haben, aber ich denke, dass es doch verständlicher ist. Besonders schön fand ich die Geschichte von Kyra Groh und werde auch ganz bald nun endlich ihre Alles-Reihe starten. Hier haben mir die Protagonisten am besten gefallen. Aber auch das Setting in Venedig von Marina Neumeister hat mir gut gefallen. Alles in allem wirklich schön für die Weihnachtszeit und vielleicht lese ich es einfach noch mal, wenn ich auch die Bücher gelesen habe und die Protagonisten alle kenne.
Die Isländerin Lilja liebt das Meer. Seit ihrer Kindheit haben es ihr besonders die Wale angetan. Neben ihrer Arbeit als Walspotterin für Whale-Watching-Touren für Touristen, arbeitet sie ehrenamtlich ...
Die Isländerin Lilja liebt das Meer. Seit ihrer Kindheit haben es ihr besonders die Wale angetan. Neben ihrer Arbeit als Walspotterin für Whale-Watching-Touren für Touristen, arbeitet sie ehrenamtlich für eine Umweltorganistation, die das Abschlachten von Walen verhindern möchte. Für eine Beziehung hat sie daher auch keine Zeit, bis ihr eines Tages in einer Bar ein junger Mann begegnet, den sie fortan nicht mehr aus ihren Gedanken bekommt. Doch Jules ist jemand, auf den Lilja sich nie hätte einlassen dürfen.
MIr hat die Geschichte sehr gut gefallen. Das Setting, dass die Autorin Kira Mohn hier geschaffen hat, ist wirklich wunderschön und man hatte beim Lesen das Gefühl das Meer riechen zu können. Lilja als Protagonistin hat mir auch gut gefallen. Sie ist eine junge und sympathische Frau, die sich der Rettung der Meereslebewesen verschrieben hat. Man merkt ihr aber auch noch ihr junges Alter an vielen Stellen an. In manchen Situationen wirkte sie auch noch etwas naiv. Jules konnte ich leider nicht immer ganz greifen, auch wenn ich ihn sehr mochte, fehlten mir hier doch mehr Hintergrund, um sein Handeln wirklich nachvollziehen zu können. Zum Schluss hin kam auch noch ein Thema auf, dass für mich wirklich nicht gebraucht worden wäre und für mich zu viel Drama versucht hat reinzubringen.
Ansonsten aber ein wirklich schöner Abschluss der Island-Reihe.
Tage im warmen Licht erzählt die Geschichte von Maria, die nach dem Verlust ihrer Wohnung und ihres Jobs gemeinsam mit ihrer Tochter Linnea in das Haus ihrer verstorbenen Großmutter zurückkehrt. Eigentlich ...
Tage im warmen Licht erzählt die Geschichte von Maria, die nach dem Verlust ihrer Wohnung und ihres Jobs gemeinsam mit ihrer Tochter Linnea in das Haus ihrer verstorbenen Großmutter zurückkehrt. Eigentlich soll es nur eine Übergangslösung sein, doch nach und nach muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen und findet dabei Halt in einer starken Dorfgemeinschaft.
Der Schreibstil von Kristina Pfister hat mir gut gefallen. Die Geschichte liest sich angenehm und die ländliche Atmosphäre mit den Gärten, Kräutern und der Dorfgemeinschaft sorgt für eine schöne Wohlfühlstimmung. Gleichzeitig greift die Autorin ernste Themen auf und vermittelt eine wichtige Botschaft über Zusammenhalt, Mut und die Stärke von Frauen.
Leider konnte mich die Geschichte trotzdem nicht ganz erreichen. Vor allem mit Maria bin ich bis zum Schluss nicht richtig warm geworden. Sie blieb für mich etwas blass und ich konnte ihre Gefühle oft nicht richtig nachempfinden. Teilweise wirkte ihre Tochter Linnea sogar reifer als sie. Außerdem entwickelte sich die Handlung recht vorhersehbar und hätte für meinen Geschmack an einigen Stellen etwas mehr Tiefe vertragen. Gerade bei den ernsten Themen hätte ich mir gewünscht, emotional noch stärker abgeholt zu werden.
Insgesamt ist Tage im warmen Licht ein ruhiger Roman mit einer schönen Atmosphäre und wichtigen Themen. Mir hat allerdings der letzte Funke gefehlt, weshalb es am Ende 3 von 5 Sternen geworden sind.
Im Seniorenstift Haus Silberblick soll endlich etwas Leben in den Alltag einkehren. Der ehemalige Feuilletonchef Friedhelm Klemp plant eine Aufführung von Shakespeares Hamlet und trommelt dafür eine Gruppe ...
Im Seniorenstift Haus Silberblick soll endlich etwas Leben in den Alltag einkehren. Der ehemalige Feuilletonchef Friedhelm Klemp plant eine Aufführung von Shakespeares Hamlet und trommelt dafür eine Gruppe Mitstreiter zusammen. Doch schon bei der ersten Probe nimmt das Projekt eine unerwartete Wendung: Der Mops einer Bewohnerin wird tot aufgefunden. Als sich herausstellt, dass das Tier erschossen wurde, beginnt Katia Horenfeld gemeinsam mit ihren Mitbewohnern zu ermitteln. Lange dauert es nicht, bis ein weiterer Todesfall die Senioren auf eine weit größere Spur führt.
Die Idee hinter dem Buch hat mich sofort angesprochen. Ein Seniorenheim als Schauplatz, eine Theatergruppe, die nebenbei einen Kriminalfall löst, und dazu viele schrullige Bewohner – das versprach einen unterhaltsamen Cosy Crime mit einer guten Portion Humor.
Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, sodass ich schnell in die Geschichte gefunden habe. Besonders die unterschiedlichen Bewohner des Seniorenstifts sorgen immer wieder für unterhaltsame Momente. Mit ihren Eigenheiten und Spitznamen bringen sie viel Charme in die Handlung und einige Szenen waren wirklich amüsant.
Allerdings braucht die Geschichte etwas Zeit, bis sie richtig in Fahrt kommt. Die Spannung entwickelt sich eher gemächlich und rückt zeitweise hinter den Theaterproben und den zahlreichen Anspielungen auf Hamlet in den Hintergrund. Wer mit Shakespeare vertraut ist, wird daran vermutlich seine Freude haben. Mir waren diese Bezüge stellenweise jedoch etwas zu präsent und sie lenkten mich immer wieder von der eigentlichen Krimihandlung ab.
Auch die große Anzahl an Figuren machte es mir nicht immer leicht. Einige Charaktere bleiben dadurch etwas oberflächlich und ich hätte mir an manchen Stellen eine bessere Übersicht oder etwas mehr Tiefe gewünscht. Hinzu kommt, dass manche Wendungen etwas konstruiert wirken und mich die Auflösung letztlich nicht vollkommen überraschen konnte.
Dennoch bietet Crime im Heim eine originelle Idee, sympathische Senioren und viele charmante Szenen. Wer gemütliche Krimis mit skurrilen Figuren, einem humorvollen Ton und einer Prise Theater mag, dürfte hier gut unterhalten werden. Ich persönlich hätte mir etwas mehr Spannung und einen stärkeren Fokus auf den eigentlichen Kriminalfall gewünscht.