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Veröffentlicht am 16.08.2026

Warum nur weiß man immer erst hinterher, dass man jemanden zum letzten Mal gesehen hat

Und mittendrin der Birnbaum
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Ute Manks Protagonistin Dora kehrt im Roman „Und mittendrin der Birnbaum“ erst als alte Frau wieder nach Hausen zurück. Sie verließ das Dorf nach Ende des zweiten Weltkriegs. Als Dora nun wieder durch ...

Ute Manks Protagonistin Dora kehrt im Roman „Und mittendrin der Birnbaum“ erst als alte Frau wieder nach Hausen zurück. Sie verließ das Dorf nach Ende des zweiten Weltkriegs. Als Dora nun wieder durch die gleichzeitig fremden wie vertrauten Straßen spaziert, vorbei an ihrem Elternhaus, steht sie plötzlich vor dem Haus ihrer ehemals besten Freundin Fanny. Dort wurden vier Stolpersteine verlegt. Dora ist fassungslos: warum fehlt der Stein von Fanny? Was ist mit ihr passiert?

Gemeinsam mit der jungen Pina begibt Dora sich auf Spurensuche. Ohne Pina zu sagen, dass sie so eng mit Fanny befreundet war, decken sie nach und nach das Schicksal von Fanny auf. Und auch Dora muss sich ihrer eigenen Vergangenheit stellen …

„Vielleicht war es aber auch einfach so, dass, wenn man erst einmal einen Zipfel der Decke, die über der Vergangenheit lag, anhob, immer mehr zum Vorschein kam. Ob man wollte oder nicht.“

Besonders anfangs tat ich mir sehr schwer mit dem Schreibstil, es kam irgendwie kein Lesefluss auf. Doch nach und nach wurde ich gefesselt, vor allem die Rückblenden in die NS-Vergangenheit im Dorf fand ich sehr berührend.

„Die ganze Jokops-Familie war noch da. Die Amerikareise war abgeblasen worden. Warum, hatte Dora nicht verstanden. Obwohl Fanny es ihr erklärt hatte. Von einem speziellen Konto hatte sie gesprochen, auf das auch Bachkriemers das Geld fürs Haus hätten einzahlen müssen. Dann sei dieses Konto gesperrt worden. Der Vater müsse sich jede Abhebung genehmigen lassen.
Dora hatte keine Ahnung von Konten. […]
Fanny hingegen war sehr erwachsen geworden und kannte sich in Erwachsenendingen aus. Miete müssten sie nun auch zahlen, klagte sie. Das Haus gehöre ihnen ja nicht mehr. Arm seien sie auf einmal. An Amerika sei nicht mehr zu denken. Aber es sei ja sowieso längst zu spät.
Dora hörte sich das alles an, spürte die Not, Fanny, ach, die ganze Familie tat ihr unendlich leid. Sie sagte es jedes Mal: ‚Fanny, das tut mir alles so leid.‘ Was sie nicht sagte, nicht sagen konnte, weil es so egoistisch war: Sie war froh, dass Fanny in Hausen bleiben würde. Amerika. Für immer. Sie hätten sich doch nie wiedergesehen.
So konnte sie sich zu Fanny schleichen. Obwohl sie Angst hatte.
Ihre Freundschaft war zu etwas Gefährlichem erklärt worden. Wie wenn man ein Etikett irgendwo draufklebte. Giftig! Und niemand mehr sollte die Berechtigung dieser Warnung überprüfen wollen.
Dora weigerte sich, ihr Folge zu leisten. Dennoch kamen ihr die Besuche bei Fanny und ihrer Familie vor, als betrete sie eine bedrückende Unterwelt. Aus der sie selbst problemlos auftauchen konnte in eine Welt, die sich für sie selbst immer besser anließ.“

Pina hat mir als Protagonistin gut gefallen. Insgesamt blieben die Figuren allesamt etwas blass. Auch fand ich die Masse an Namen von Personen plus „Hausnamen“ im Dorf etwas herausfordernd; hier wäre eine Übersicht hilfreich gewesen.
Dennoch ist „Und mittendrin der Birnbaum“ ein bewegender Roman über Freundschaft, Schuld und Verdrängung sowie Kollektives Schweigen und Wegschauen.

Vielen Dank an den dtv Verlag und Vorablesen.de für das Rezensionsexemplar! 📚💚

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Veröffentlicht am 15.08.2026

Vegane Ernährung: Hilfreiche Informationen & leckere Rezepte

Omi, ich bin jetzt vegan!
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Mein Kind und ich wollen uns aus verschiedenen Gründen mit veganer Ernährung beschäftigen. Der Einstieg ist nicht einfach, und die Auswahl der vielen veganen Kochbücher hat uns überfordert. Da stach uns ...

Mein Kind und ich wollen uns aus verschiedenen Gründen mit veganer Ernährung beschäftigen. Der Einstieg ist nicht einfach, und die Auswahl der vielen veganen Kochbücher hat uns überfordert. Da stach uns das Buch „Omi, ich bin jetzt vegan!“ von Angelique Vochezer und ihrer Oma Ingeborg Teßmann ins Auge. Ich dachte, es wäre einfacher bzw. familientauglicher, ein Kochbuch mit „deutscher Hausmannskost“ zu testen, in der Hoffnung, dass hier für jede*n in der Familie etwas dabei ist.

Der Aufbau und vor allem die Einleitung mit der persönlichen Geschichte der Autorin hat mir sehr gut gefallen; ebenso die Beiträge ihrer Oma, als sie von früher erzählt.
Auch die Einführung in die vegane Lebensweise und die zahlreichen Informationen über wichtige Nährstoffe sowie die echt praktische „Austauschliste“ (das heißt, wie man Milch, Ei oder Butter recht einfach pflanzlich ersetzen kann) finde ich hilfreich.
Der Rezeptteil bietet eine Vielfalt an verschiedenen Gerichte, von „Klassikern“ der deutschen Küche (Schnitzel, Knödel, Braten, etc.), Suppen, Aufläufe, aber auch Süßspeisen und Backwaren. Da ist hoffentlich für jeden Geschmack etwas dabei.

Ich hoffe, dass meine Familie und ich durch das Kochbuch (und sicherlich noch weitere Lektüren, Informationen und einfach durch Ausprobieren) die Vielfalt der veganen Küche kennenlernen können und unsere Ernährung nach und nach umstellen können.

Für jemanden, der sich schon gut mit veganer Ernährung und Rezepten auskennt, mag das Buch vielleicht nicht viel Neues bieten; wir fanden es als einstieg jedoch sehr gut und hilfreich – wir werden hier definitiv viele der Rezepte mal ausprobieren.

Vielen Dank an den Ullstein Buchverlag und an NetGalley für dieses Rezensionsexemplar! 📚💚

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Veröffentlicht am 03.08.2026

Für einen selbstbestimmten, angstfreien Umgang mit der Menopause

Freie Tage
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„Freie Tage - Die feministische Kraft der Menopause“ von Silke Weber“ ist ein sehr informatives Sachbuch über die Wechseljahre.

Die Journalistin und Autorin klärt auf über die Entstehung des Begriffs ...

„Freie Tage - Die feministische Kraft der Menopause“ von Silke Weber“ ist ein sehr informatives Sachbuch über die Wechseljahre.

Die Journalistin und Autorin klärt auf über die Entstehung des Begriffs „Menopause“ und zeigt auf, weshalb seit dem 19. Jahrhundert die hormonelle Veränderung fälschlicherweise häufig als Zeichen von körperlichem Verfall oder Krankheit gilt.

„Der Kapitalismus hat die Menopause für seine Ziele entdeckt.“ (Seite 9):
Silke Weber deckt die milliardenschwere Industrie hinter den Wechseljahren auf: Mittlerweile werden Unsummen mit den Ängsten, Unsicherheiten und körperlichen Veränderungen in der Lebensmitte verdient; von Nahrungsergänzungsmitteln, Medikamenten und Hormonen über unwirksame Tests im Internet, spezielle Kleidung und andere unsinnige Produkte – überall, wo mit den Ängsten und Unsicherheiten von Frauen gespielt werden kann, wird das zu Geld gemacht.

„Wenn die Menstruation politisch ist, ist es die Menopause auch“
Nach Ansicht der Autorin zeigt die Diskriminierung alternder Frauen auf, wie tief Frauenhass in unserer Gesellschaft verwurzelt ist – und diese gesellschaftlichen Vorurteile müssen dringend aufgebrochen werden!

Anstatt sich auf die Verluste und negativen Seiten der Wechseljahre zu fokussieren, sieht die Autorin den neuen Lebensabschnitt als Chance: Mehr Zeit für eigene Wünsche und Weiterentwicklungen, mehr Gelassenheit und Freiheit: Frauen in der Menopause sind keine „Mängelwesen“!

Nicht alles war neu für mich, da ich mich schon oft mit dem Thema Wechseljahre beschäftigt habe. Dennoch finde ich neue Impulse und Stimmen immer hilfreich. Auch dieses Buch bot daher etliches Wissen und Denkanstöße.

Insgesamt ist „Freie Tage“ ein kluges, informatives Sachbuch sowie ein Aufruf, selbstbestimmt und ohne Ängste mit den Wechseljahren umzugehen. Ich vergebe hierfür 4 von 5 Sternen.

Vielen Dank an den Rowohlt Polaris Verlag & Lovelybooks.de für das Rezensionsexemplar! 📚💚

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Veröffentlicht am 23.07.2026

Verschiedene Wege, um die Trauer umzuleiten

Eigentlich wollte ich das nicht schreiben
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Als Nolas Schwester Darina plötzlich im Schlaf stirbt, ist das ein Schock für ihre ganze Familie. Jeder geht auf andere Weise mit dem Verlust und der Trauer um. Nola versucht den Tod ihrer geliebten Schwester ...

Als Nolas Schwester Darina plötzlich im Schlaf stirbt, ist das ein Schock für ihre ganze Familie. Jeder geht auf andere Weise mit dem Verlust und der Trauer um. Nola versucht den Tod ihrer geliebten Schwester zu bewältigen, indem sie ein Buch darüber schreibt.

„Darina sagte immer, man müsse »seinen tierischen Instinkten vertrauen«. Tiere würden die Welt auf eine Weise spüren, die wir längst vergessen haben. Damals habe ich nicht wirklich verstanden, was sie damit meinte. Seit ihrem Tod habe ich oft darüber nachgedacht. Dass ich die Zeichen übersehen habe. Woher ich es hätte wissen können.
Deshalb schreibe ich das hier. Keine Denkschrift oder gar eine Grabrede, sondern nur der Versuch, zu ihr zu sprechen, in einer Sprache, der sie wohl vertraut hätte. Eine Geschichte, erzählt in Tierzeichen. Ein Orakel von allem, was ich nicht auszusprechen wusste, als sie noch hier war. Ich bin zurückgegangen zu den Geschöpfen, mit denen wir aufgewachsen sind. Was sie wussten, und wie nah Darina manchmal an diesem Wissen zu sein schien.
Manche Tiere ahnen Stürme voraus. Andere kehren zu den Grabstätten ihrer toten Artgenossen zurück. Manche weinen, wenn ihnen ihre Jungen weggenommen werden. Sie handeln, ohne dafür Gründe zu brauchen, wohingegen wir unsere Gefühle kleinreden. Als Menschen tun wir alles, um genügend Abstand zu dieser Art von Wissen zu wahren. Wir haben es geschafft, dass Losgelöstheit fortschrittlich wirkt. Wir sagen uns, dass Schmerz etwas ist, das wir bewältigen müssen, nicht würdigen. Doch Trauer ist der Beweis, dass etwas Bedeutung hatte. Dass es wahr war. Sie ist der Preis dafür, mit jemandem gelebt zu haben, den man nie verlieren wollte. Diese Welt gründet darauf, unsere Instinkte zu übergehen. Dieses Buch ist ein Versuch, anders hinzuhören, zu dem zurückzukehren, was ich übersehen habe. Es ist ein Versuch, meine Schwester an den Orten zu suchen, wo der Instinkt lebendig ist.“

Unerwartet wird das Buch ein großer Erfolg, was für zahlreiche Konflikte innerhalb ihrer Familie sorgt. Zwischen Wut und Sprachlosigkeit vergrößert sich die Distanz. Als zum ersten Jahrestag von Darinas Tod deren Asche auf einer abgelegenen Insel verstreut werden soll, möchte Nola daher nicht kommen. Allerdings bekommt sie ein Angebot, ihr Buch zu verfilmen, gleichzeitig mit einer anonymen Beschwerde bei ihrem Verlag. Um ihren Ruf zu retten und die fehlenden Einwilligungserklärungen für die Veröffentlichung von ihrer Familie zu bekommen, muss sie sich ihrer Familie stellen. Bei der gemeinsamen Reise geht es vor allem um die große Frage, wem schlussendlich Erinnerungen gehören und wer das Recht hat, diese öffentlich zu machen.

Trotz einiger weniger Längen fand ich den Schreibstil sehr flüssig und einfühlsam. Die Charaktere fand ich sehr gut dargestellt, auch über die verstorbene Darina erfährt man im Rückblick einiges.
Besonders gelungen fand ich den Aspekt, dass jeder unterschiedlich mit Verlust und Trauer umgeht.

„‘Manchmal muss man sich selbst etwas vormachen. Bei meinen Patienten beobachte ich das ständig. Sie kennen die Diagnose. Trotzdem schmieden sie Pläne. Buchen Urlaube. Kaufen Weihnachtsgeschenke. Manchmal müssen wir das tun, um zu überleben.’
‘Das ist was anderes.’
‘Meinst du? Es ist genau das, was wir alle gemacht haben. Mum hat das Haus neu dekoriert. Cillian ging auf eine dreimonatige Sauftour. Connor ist Vater geworden. Du hast ein Buch geschrieben. Wir haben alle Wege gefunden, um die Trauer umzuleiten, irgendwohin, wo man besser mit ihr zurechtkommt. Sich etwas vorzumachen, hat Mum geholfen, es durchzustehen.’“

„Eigentlich wollte ich das nicht schreiben“ ist ein emotionaler Roman über Trauerbewältigung, Familiengefüge und Geschwisterliebe sowie die Frage, wer wessen Geschichte erzählen darf.

Vielen Dank an den pola Verlag & an NetGalley.de für das digitale Rezensionsexemplar! 📚💚

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Veröffentlicht am 16.07.2026

Dem Schmerz mit (Selbst)Täuschungen entfliehen

Alles Liebe
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Ronja vom Rönne erzählt in „Alles Liebe“ in fünf lose miteinander verbundenen Kurzgeschichten fünf Lebensgeschichten von Menschen, die sich ihre Realität schönlügen, um dem eigenen Schmerz zu entfliehen.

Laura ...

Ronja vom Rönne erzählt in „Alles Liebe“ in fünf lose miteinander verbundenen Kurzgeschichten fünf Lebensgeschichten von Menschen, die sich ihre Realität schönlügen, um dem eigenen Schmerz zu entfliehen.

Laura versteht schon als Kind durch ihre krebskranke Freundin Miriam, wie man durch vorgetäuschte Schicksalsschläge und Tragödien zu Aufmerksamkeit und Mitleid kommt.

„ ‘Ich habe Krebs, niemand ist sauer auf ein Kind mit Krebs’, sagte Miriam mit einer Selbstverständlichkeit, die überzeugte.
Ich merkte mir diesen Satz sorgfältig, verstaute ihn wie eine wertvolle Münze in meinem Gedächtnis. ‘Ich habe Krebs, niemand ist sauer auf ein Kind mit Krebs.’ Das war mehr als nur eine Feststellung – das war ein Freifahrtschein, eine magische Formel. Das konnte ich verwenden, nicht für mich natürlich, aber ich konnte es für sie verwenden, und dadurch würde auch ich geschützt sein. Die beste Freundin eines Krebskindes zu sein, das war fast so gut, wie selbst Krebs zu haben. Ich würde unter ihrem Schutz stehen. Ich würde sie beschützen. Und mit dieser Art von Abhängigkeit konnte ich leben.“

Barbara füllt ihr Haus und Leben mit endlosen Bestellungen aus Versandhauskatalogen und Fotos eines Models, nachdem ihr Ehemann sie verlassen hat und ihre Tochter an Krebs starb.

Heike leidet unter der permanenten Einmischung ihrer Schwiegermutter, in deren Haus sie mit ihrem Mann lebt. Weil ihr Traum vom eigenen Garten unerreichbar bleibt, sucht sie Ablenkung im virtuellen Austausch mit einem Garten-Blogger.

Der erfolglose Künstler Fedor verliebt sich in Christina, die mit ihren Kunst-Miniaturen großen Erfolg hat. Er verachtet ihre Kunst, aber ihre Einnahmen verschaffen ihm ein sorgenfreies Leben. Als Christina schwanger wird, stellt sie fest, dass ihre Liebe zu Fedor verschwunden ist.

Im letzten Kapitel schließt sich der Kreis der verschiedenen Erzählstränge: Die inzwischen erwachsene Laura ist Journalistin. Ihre schon als Kind erlernten manipulativen Fähigkeiten setzt sie für Ihre Karriere ein. Als ihr Kollege Mattis seine Wut darüber nicht mehr bändigen kann, bringt ein Vorfall die beiden vor Gericht.

„Am Anfang hatte Lauras Talent dazu ihn beeindruckt: der verletzte Blick, den sie immer einsetzte, wenn es darauf ankam. Auf Redaktionskonferenzen, wenn ihr Ressortleiter fragte, warum der Artikel noch nicht fertig sei. Oder warum sie ein Interview nicht zur Autorisierung freigegeben habe. Und einmal vor der Kamera, in einem Fernsehinterview mit einem Lokalsender, als man sie auf die Vorwürfe einer Hinterbliebenen ansprach, die behauptete, Laura habe Zitate verdreht. Ihr Blick sagte: Ich bin das Opfer. Ich war schon immer das Opfer. Und wer das nicht versteht, ist Teil des Problems. Und dann die selbstbewusste, stolze Laura. Die wieder geliefert hatte. Die trotz aller Widerstände fest im Leben stand.
Aber diesmal würde sie nicht mit der Opfernummer durchkommen. Denn diesmal hatte er Beweise.“

Ronja von Rönne ist eine feine Beobachterin; ihr Schreibstil, ihre Charaktere und der Aufbau des Romans haben mir sehr gut gefallen.
Ich vergebe für diesen Roman über Liebe, Traumata, Einsamkeit und Selbsttäuschung 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung!

Vielen Dank an den dtv Verlag und an NetGalley für das Rezensionsexemplar! 📚💚

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