Das Cover gefällt mir auch in natura sehr gut, gerade weil es sehr ausdrucksstark und auffällig ist.
Die Geschichte (wenn man sie denn so nennen kann) behandelt das Leben von Rose McGowan. Bekannt wurde ...
Das Cover gefällt mir auch in natura sehr gut, gerade weil es sehr ausdrucksstark und auffällig ist.
Die Geschichte (wenn man sie denn so nennen kann) behandelt das Leben von Rose McGowan. Bekannt wurde sie für viele durch die Serie CHARMED, doch ihr Leben hat nicht viel von einem Hollywoodfilm. Sie wuchs u.a. in einer Sekte auf und erlebte in ihrer Karriere als Schauspielerin vielerlei Arten des Missbrauchs und genau davon handelt das Buch.
Mir fiel und fällt es immer noch schwer eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben, weil ich immer noch nicht weiß, ob es mir überhaupt gefällt. Die Geschichte an sich ist faszinierend und äußerst erschreckend, sodass man sich immer wieder fragt, wie es überhaupt so weit kommen konnte bzw. wie diese Menschen es geschafft haben, ihr Spiel so lange weiter zu treiben. Es gefällt mir, wie Rose eben diese Misstände (dieses Wort ist viel zu harmlos) aufzeigt und anklagt, dass Vergewaltigungen immer wieder gedeckt und sogar akzeptiert wurden. Andererseits stört mich ihr moralischer Zeigefinger, der einem aufzeigt, wie man zu denken haben soll und sie scheint nicht zu glauben, dass der Leser zu dieser Erkenntnis eigenständig gelangt. Zudem verstehe ich das ganze Buch über nicht, warum Rose der Schauspielerei nicht den Rücken gekehrt hat, wenn sie es doch so sehr hasst. Man kann aber sagen, dass es ein lesenswertes Buch ist, das aufzeigt, was alles in Hollywood falsch läuft und dass die Emanzipation der Frau noch immer nicht abgeschlossen ist.
Das Cover passt wunderbar zum ersten Teil und trifft die Thematik ohne besonders auffällig zu sein.
Thalia verbringt ihre Zeit nach der Arbeit am liebsten auf dem Sofa mit Schnulzen und Eis, nachdem sie ...
Das Cover passt wunderbar zum ersten Teil und trifft die Thematik ohne besonders auffällig zu sein.
Thalia verbringt ihre Zeit nach der Arbeit am liebsten auf dem Sofa mit Schnulzen und Eis, nachdem sie ihren Ex-Verlobten Chase verlassen hat. Aber sie kann ja nicht auf ewig in ihrer Wohnung hocken, das finden zumindest ihre Freundinnen Whitney und Lennon und schleppen sie zu einem Boxevent. Dort lernt sie den unglaublich attraktiven Boxer Lucas Cummings kennen und verabredet sich mit ihm zu einem One Night Stand. Dazu kommt es allerdings nicht, weil Thalia dem Alkohol ein wenig zu sehr zuspricht. Dennoch trifft sie den Bad Boy in den folgenden Tagen immer wieder und kann seinem Charme nicht widerstehen. Aber es ist nicht mehr als eine einmalige Sache oder?
Ich hab schon den ersten Teil verschlungen und auch dieser Teil der Reihe hat mir sehr gut gefallen. Thalia ist ein sympathischer Mensch, die mit ihrem Ex echt eine totale Niete gezogen hat und es auf jeden Fall verdient hat, endlich glücklich zu sein. Lucas gefiel mir von Anfang an extrem gut. Er wirkt zunächst wie ein Bad Boy, es war mir allerdings relativ klar, dass sich die Sache ein wenig anders gestaltet. Auch das Ende hat mich jetzt nicht wirklich überrascht, dennoch habe ich das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen und freue mich riesig auf den letzten Teil.
Die Gestaltung des Buches ist wirklich gelungen, weil sowohl die Farbkombination aus Orange-braun und Blau als auch die Gestaltung perfekt zum Inhalt passt. Mit jedem Hinschauen sieht man mehr kleine Details, ...
Die Gestaltung des Buches ist wirklich gelungen, weil sowohl die Farbkombination aus Orange-braun und Blau als auch die Gestaltung perfekt zum Inhalt passt. Mit jedem Hinschauen sieht man mehr kleine Details, die Hinweise auf die Geschichte geben, ohne dabei zu viel zu verraten.
Die Geschichte fand ich ebenfalls vielversprechend: Prinzessin Tanadelle hat als Zweigeborene eine Fülle an Aufgaben, die sie im gesamten Königreich erledigen muss. Von Denkmälern eröffnen, zu Schulen einweihen bis zu Babys küssen ist alles dabei. Doch Tandy ist das alles wirklich leid, schließlich bleibt bei den dauernden Reisen kaum Zeit für irgendetwas anderes, deswegen nutzt sie eine kurze Pause, um sich in einem kleinen Buchladen umzusehen. Doch ausgerechnet dort wird sie verflucht, dass sie das Geschäft nicht wieder verlassen kann, bis sie sich ihren Herzenswunsch erfüllt. Doch diese erzwungene Auszeit kommt der Prinzessin gar nicht ungelegen, endlich kann sie sich den ganzen Tag mit Büchern beschäftigen. Unterstützt von ihrer Aushilfe Sasha und den Menschen in dem kleinen Dorf, beginnt Tandy den Buchladen wieder auf Vordermann zu bringen und erkennt, wie schön die kleinen Dinge des Lebens sind. Doch ihre Eltern wollen sich nicht damit abfinden, dass ihre jüngste Tochter von einem Fluch befallen mitten im Nirgendwo festsitzt und schicken sieben Prinzen, die sie mit einem Kuss erlösen sollen. Tandy ist sich allerdings ziemlich schnell sicher, dass keiner der Prinzen ihr Herzenswunsch ist, zumal ein attraktiver, kleptomanischer Pirat mit Angst vor Wasser ihr Herz höher schlagen lässt und sie den Buchladen vielleicht gar nicht unbedingt verlassen will.
Ich habe mich richtig darauf gefreut, dieses Buch zu lesen, weil ich mal wieder Lust auf eine cozy Fantasy-Geschichte hatte, die mich gut unterhält. Das hat die Geschichte auch geschafft, komplett überzeugen konnte sie mich aber dennoch nicht. Das liegt auch ein bisschen an dem Schreibstil, der mich zwar unterhält, aber ich auch so meine Zeit gebraucht habe, um mich an ihn zu gewöhnen. Dadurch kam ich anfangs einfach schwer in die Geschichte und konnte sie nicht so schnell durchlesen, wie ich zu Beginn gedacht hätte.
Mit den Charakteren habe ich mich auch ein bisschen schwer getan. Ich mochte Tandy eigentlich recht gerne und fand es bewundernswert, dass sie den Fluch einfach so angenommen hat und das Beste aus der Sache gemacht hat. Ich fand es super, dass sie direkt begonnen hat, den Laden aufzuräumen, sich für die Community des Dorfes und die Menschen einsetzt. Dort ist sie extrem praktisch veranlagt und findet Lösungen, die sie in ihrem Rahmen erfüllen kann. Allerdings ist sie in anderen Aspekten erstaunlich naiv und lässt vieles passiv über sich ergehen, ohne sich groß dagegen zu wehren. Das hat mich zumindest ab einem gewissen Zeitpunkt ein bisschen genervt, weil ich mir gewünscht hätte, dass sie sich weigert, die Prinzen zu küssen, sie weiß ja schließlich genau, dass niemand von denen sie von dem Fluch erlösen kann. Ich kann sogar verstehen, dass es ihr schwerfällt, sich gegen ihre Eltern und die Traditionen, die die ganze Zeit herrschen, durchzusetzen, aber mir dauert ihre Entwicklung einfach zu lange. Bei dem Piraten Bash fand ich das noch ein bisschen deutlicher. Ich hatte wirklich so meine Schwierigkeiten, ihn zu greifen. Es ist ziemlich klar, dass er etwas zu verbergen versucht und nie ganz ehrlich zu Tandy ist, aber die große Auflösung zum Schluss war es nicht wirklich wert, dass er einen Großteil des Buches nicht ehrlich ist. Ich hatte dadurch das Gefühl, ihn nie so richtig kennenzulernen. Er blieb einfach ebenso blass wie die ganzen Prinzen, die nach und nach in dem Buchladen eintreffen. Zu Beginn hatte ich noch das Gefühl, sie halbwegs auseinanderhalten zu können, aber nach und nach fiel mir das immer schwerer. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn es weniger Prinzen gewesen wären und man sie dafür ein bisschen besser hätte kennenlernen können. So hätte man vielleicht auch mehr von den verschiedenen Königreichen erfahren können, ohne dass man selbst den Buchladen verlassen musste. Genau das ist für mich ebenfalls ein kleinerer Kritikpunkt: Der Bereich der Welt, den man erkunden kann, ist relativ klein, weil Tandy eben in dem Buchladen gefangen ist und genau dadurch kann man nicht einmal das kleine Dorf so richtig erfassen, in dem sich dieser befindet. Das fand ich doch ziemlich schade, denn vor allem das Zusammenleben der verschiedenen fantastischen Wesen in Frieden und Harmonie hätte ich extrem spannend gefunden. Man erfährt darüber aber nur am Rande und kann sich kaum ein eigenes Bild davon machen. Ich hatte deswegen auch so ein bisschen meine Schwierigkeiten mit der gesamten Geschichte. Diese hat mich nicht immer komplett fesseln können, weil natürlich klar ist, dass es irgendeine Lösung für den Fluch geben muss, aber da die Prinzessin selbst gar nicht so sehr auf die Auflösung hofft, hatte ich auch nie den Sog, die Geschichte unbedingt durchlesen zu wollen.
Alles in allem mochte ich die Geschichte durchaus gerne und sie hat mich gut unterhalten, aber es wurde auch ein wenig Potenzial verschwendet, weil die Charaktere recht blass blieben und die Welt gerne noch ein wenig mehr ausgestaltet hätte sein können, selbst bei einem cozy Fantasy-Roman.
Die Gestaltung des Buches ist wirklich schön. Sowohl das Cover in den eher dunklen, gedeckten Farben, die die Atmosphäre des Waldes gut einfangen als auch der wirklich hübsche Farbschnitt, der sich wirklich ...
Die Gestaltung des Buches ist wirklich schön. Sowohl das Cover in den eher dunklen, gedeckten Farben, die die Atmosphäre des Waldes gut einfangen als auch der wirklich hübsche Farbschnitt, der sich wirklich wunderschön im Regal machen würde.
Die Story hat mich ebenfalls direkt gereizt: Ein Jahr ist es her, dass Addie Blackwood ihrer Schwester im Streit die schlimmsten Dinge an den Kopf geworfen hat und diese kurze Zeit später tot am Fuße einer Klippe aufgefunden wurde. Die Polizei hat ihren Tod als Unfall deklariert, aber Addie ist sich sicher, dass Fiona gestoßen wurde und für die Tat niemand anderes als Thatcher Montgomery, der reiche Nachbarssohn in Frage kommt. Unermüdlich hat sie das ganze Jahr über versucht, die Polizei von seiner Schuld zu überzeugen, jedoch ohne Erfolg, jetzt sind die Montgomerys allerdings zurück, um ihren Sommer wie immer als Nachbarn von Addie zu verbringen. Sie sieht endlich ihre Chance, zu beweisen, dass Thatcher ihre Schwester getötet hat, doch bevor sie mit ihm sprechen kann, wird er an genau der gleichen Stelle tot aufgefunden wie Fiona und Addie ist die Hauptverdächtige. Zusammen mit Thatchers Cousin Seth, mit dem sie eine komplizierte Beziehung verbindet, versucht sie, ihre Unschuld zu beweisen und den wahren Täter zu überführen, doch dieser ist näher, als erwartet.
Ich lese wirklich gerne Jugendthriller und habe mich deswegen auch auf diesen gefreut, so ganz überzeugen konnte er mich allerdings nicht. Das liegt allerdings nicht am Schreibstil. Dieser ist unglaublich fesselnd und mitreißend. Durch die leichte Art, die Geschichte zu erzählen, habe ich das Buch innerhalb kürzester Zeit durchgelesen und bin nur so durch die Seiten geflogen.
Ein größeres Problem hatte ich hingegen mit den Charakteren. Ich konnte Addies Schmerz verstehen, zumal sie mit Gewissensbissen zu kämpfen hat, weil sie sich in den letzten Stunden im Leben ihrer Schwester mit dieser gestritten hat. Allerdings fand ich es schwierig, mit ihren Ausbrüchen klarzukommen. Sie handelt wirklich oft extrem irrational, redet aber mit niemandem offen über ihre Gefühle, was mich ab einem gewissen Punkt wahnsinnig gemacht hat. Ich kann sogar verstehen, dass sie niemandem traut und konstant Angst hat, sich dem Mörder ihrer Schwester gegenüber zu sehen. Allerdings handelt sie mir oft zu rigoros, sie muss ja niemandem alles erzählen, aber schon der kleinste Punkt reicht aus, damit sie an den Menschen in ihrem Umfeld zweifelt und ich fand es krass, wie schnell sie andere ausschließt, nur um selbst auf keinen Fall wieder verletzt zu werden. Dadurch fand ich sie manchmal schon fast unberechenbar und hatte wirklich Probleme, sie richtig kennenzulernen. Ich mochte sie durchaus, aber hatte das Gefühl, dass sie den Leser ähnlich wie die Personen um sie herum auf Abstand hält. Man lernt so auch die anderen Charaktere nur durch ihre Augen kennen und vertraut ihnen ebenso wenig, wie Addie es tut. Dabei hatte ich oft das Gefühl, deren Charakter deutlich besser einschätzen zu können als ihren und konnte mir manchmal nur vor den Kopf schlagen, wenn sie wieder die Motive von jemandem in Frage stellt, dem sie ganz offensichtlich sehr wichtig ist.
Die Story fand ich im Großen und Ganzen wirklich vielversprechend, weil ich wirklich unbedingt wissen wollte, was genau mit Fiona und Thatcher passiert ist. Allerdings fand ich, dass Addie sich sehr schnell auf Verdächtige festgelegt hatte, ohne wirklich ermittelt zu haben. Ich wäre gerne mehr dabei gewesen, wie sie unabhängig von der Montgomery-Familie mit Personen darüber spricht, was passiert sein könnte, stattdessen schließt sie direkt aus, dass sich hier ein möglicher Täter verbirgt und selbst als deutlich wird, dass es wohl nicht Thatcher war, überdenkt sie ihre Verdächtigungen nicht wirklich. Das war mir manchmal dann doch ein bisschen zu engstirnig und kurz gedacht, zumal Fiona ja auch ein Leben außerhalb ihrer Familie und der direkten Nachbarschaft hatte.
Alles in allem ist das Buch unglaublich kurzweilig und mitreißend, sodass ich es in kürzester Zeit durchgelesen habe und es mich dabei auch gut unterhalten hat. Allerdings bin ich mit den Charakteren, vor allem mit Addie, nicht so richtig warm geworden und fand auch die Art der Ermittlungen nicht immer so richtig nachvollziehbar.
Die Gestaltung des Buches ist wirklich gelungen. Ich mag das Cover mit dem abgebildeten Raben inmitten der Blumen, weil man erst im Laufe des Buches dessen Bedeutung versteht und die gesamte Gestaltung ...
Die Gestaltung des Buches ist wirklich gelungen. Ich mag das Cover mit dem abgebildeten Raben inmitten der Blumen, weil man erst im Laufe des Buches dessen Bedeutung versteht und die gesamte Gestaltung die Stimmung des Buches wirklich gut einfängt. Mein Highlight ist aber tolle Farbschnitt, der sich wirklich hervorragend im Regal machen wird und das Buch zu etwas Besonderem macht.
Die Geschichte fand ich ebenfalls vielversprechend: Lilians Leben steht seit ihrer Geburt unter dem Eindruck, dass sie die Tochter eines Dämons ist und ihr deswegen nicht getraut werden kann. Sie wächst in dem Orden zur Dämonenbekämpfung auf und muss jeden Tag ihre Menschlichkeit beweisen, während sie in ihren magischen Fähigkeiten unterwiesen wird. Kurz vor ihrem 25. Geburtstag wird sich gegen ihre Hinrichtung entschieden und sie darf als Dämonenjägerin arbeiten. Direkt bei ihrem ersten Einsatz werden sie und ihr bester Freund Jupiter von einem Dämon in die Enge getrieben und Lilian stirbt. Außer sich vor Trauer und der Möglichkeit beraubt, dass seine Freundschaft zu ihr mehr wird, lässt sich Jupiter auf einen Deal mit dem Teufel ein, um sie wiederzubeleben. Doch dafür muss er sich zukünftig den Körper mit Lucifer teilen und er ahnt nicht, welche Pläne dieser in der Welt der Sterblichen verfolgt.
Ich fand die Idee des Buches vom Teufel, der sich den Körper mit einem Sterblichen teilt und dadurch in der Welt der Lebenden wandelt, wirklich spannend, zumal Jupiter und Lucifer auch parallel existieren und sich beide für Lilian interessieren. Dennoch konnte mich das Buch lange nicht so richtig fesseln, das liegt vielleicht auch zum Teil an dem Schreibstil. Dieser ist zwar wirklich gut, aber ich habe einiges an Zeit gebraucht, um mich an ihn gewöhnen zu können.
Das liegt auch daran, dass es drei verschiedene Sichtweisen von Lilian, Jupiter und Lucifer gibt. Ich fand es durchaus gut, weil man dadurch die Charaktere besser verstehen konnte, aber ich habe wirklich lange gebraucht, um diese Unterscheidung zwischen Lucifer und Jupiter zu verstehen, weil zwar deutlich ist, dass sie sich als Personen unterscheiden, aber dadurch dass sie sich einen Körper teilen und auch in Gedanken kommunizieren können, war es aus Lilians Sicht manchmal schwer zu erkennen, welche Persönlichkeitsaspekte gerade im Vordergrund stehen. Vielleicht lag es auch ein bisschen daran, dass ich Probleme hatte, Jupiters Gefühle zu fassen, obwohl er in einem Teil der Story der einzige Protagonist ist, der handeln kann. Mein Problem mit den Charakteren war wahrscheinlich vor allem, dass es schon sehr etablierte Beziehungen zwischen den Charakteren gibt, bei denen ich manchmal so meine Schwierigkeiten hatte, sie zu durchblicken. Jupiter und Lilian sind zunächst einmal beste Freunde und haben schon einiges miteinander erlebt, auch wenn sie ihren romantischen Gefühlen noch nicht nachgegeben haben. Dadurch, dass sie aber schon einiges zusammen durchgemacht haben, habe ich ein bisschen gebraucht, um einen Zugang zu ihrer Beziehung zu finden. Ich hatte immer das Gefühl, ein bisschen außen vor zu sein, gerade weil sie schon so vertraut miteinander waren, ich sie aber noch nicht wirklich kannte. Das ändert sich erst ein bisschen, als Lucifer Teil dieser Gleichung wird und sie plötzlich nicht mehr alles übereinander wissen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl, endlich beide ein bisschen mehr kennenlernen zu können und auch in die Geschichte eintauchen zu können.
Obwohl ich die Idee und auch das Setting in Edinburgh wirklich gelungen fand, konnte mich die Story lange nicht so richtig fesseln. Ich habe die Story trotzdem gerne gelesen, mir fehlte aber ein bisschen der Sog, unbedingt weiterlesen zu wollen, sodass ich länger für das Buch gebraucht habe, als normalerweise bei Fantasy-Büchern.
Alles in allem mochte ich die grundsätzliche Idee und den Schreibstil des Buches, aber es konnte mich nicht komplett überzeugen. Erst zum Ende hin konnte es mich so richtig fesseln, sodass ich aus Interesse vermutlich auch den zweiten Teil lesen wollen würde, auch weil ich nach anfänglichen Schwierigkeiten die Charaktere durchaus mochte.