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Veröffentlicht am 23.08.2026

Fun cozy fantasy

Cursed for Good – Eine Prinzessin. Ein Pirat. Und ein verfluchter Buchladen.
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Für Tandy sind die vielen Termine als Prinzessin eine anstrengende Aufgabe, auch wenn ihr einige Spaß machen. Ihre liebste Beschäftigung ist das Lesen und so besucht sie auch in Little Pepperidge eine ...

Für Tandy sind die vielen Termine als Prinzessin eine anstrengende Aufgabe, auch wenn ihr einige Spaß machen. Ihre liebste Beschäftigung ist das Lesen und so besucht sie auch in Little Pepperidge eine Buchhandlung, um ihren „Reiseproviant“ aufzustocken. Doch kurz vor dem Verlassen verflucht sie die aktuelle Eigentümerin, wodurch Tandy den Laden nicht mehr verlassen kann. Dort verbringt eine schwermütige Jugendliche Sasha ihre Nachmittage, die Tandy bald als Aushilfe zur Seite steht. Außerdem taucht ebenfalls ein Pirat auffällig oft auf, der überaus ironisch und nicht nützlich ist und obendrein noch Dinge klaut, für die er aber als Tausch Kleinigkeiten zurück lässt.

Ich liebe den Humor der Geschichte! Wirklich, wirklich sehr! Er ist so locker leicht und hat mich ständig zum Schmunzeln gebracht. Die Autorin schrieb, dass sie während einer schweren Zeit in ihrem Leben in dunklen Nächten Tandys Geschichte so lächerlich wie möglich geschrieben hat, aber die Geschichte finde ich nicht lächerlich lustig, sondern amüsant lustig. Einfach herzerwärmend und unterhaltsam! Auch der Schreibstil von Amy Coombe ist unbeschwert, wortgewandt und anschaulich. Ich bin einfach nur durch die Seiten geflogen und hatte so viel Spaß beim Lesen.

Da Tandy verflucht wurde, die Buchhandlung nicht mehr verlassen zu können, spielt das Buch natürlich hauptsächlich dort. Das Setting ist wunderschön gestaltet. Die Buchhandlung ist bis über mehrere Stockwerke vollgestopft mit wackeligen (manchmal, meistens sind sie mit Zaubersprüchen gesichert) Bücherstapeln und Tandys Privaträume sind mit einem Alkoven-Bett und kleinen Hinterhof absolut gemütlich. Auch die kleinen Zaubersprüche und unterschiedliche Fantasywesen (nicht nur gewöhnliche, ich musste einige googeln) als Charaktere runden die Geschichte magisch ab. Die Prinzen der anderen Reiche, die Tandys Fluch durch einen Kuss brechen sollen, sind skurril und herrlich komisch. Ich liebe es, wie die Autorin der Geschichte so viele liebevolle kleine Details gegeben hat. Und auch die Liebesgeschichte selbst verläuft gemächlich und herzerwärmend.


Fazit:
„Cursed for Good“ ist eine gemütliche und sehr unterhaltsame Geschichte! Ich liebe den cozy fantasy-Roman vor allem für seinen Humor – einfach herrlich amüsant zum Schmunzeln. Auch die unterschiedlichsten Charaktere sind besonders, sowie die Buchhandlung voller Bücherstapel und Magie. Das Buch hat mir so viele freudige Lesestunden beschert – ich liebe es!

Veröffentlicht am 25.07.2026

Herzensbuch

The Road Between Us
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Clea und Casper sind beste Freunde und unzertrennlich, seit Cleas Familie vor einigen Jahren in die Kleinstadt Two Pines Port gezogen ist. Nun haben sie ihren Abschluss gemacht und Clea wird für ihren ...

Clea und Casper sind beste Freunde und unzertrennlich, seit Cleas Familie vor einigen Jahren in die Kleinstadt Two Pines Port gezogen ist. Nun haben sie ihren Abschluss gemacht und Clea wird für ihren Traum des Meteorologiestudiums wegziehen. Deshalb verbringen die beiden einen letzten gemeinsamen Sommer auf einem Roadtrip voller „Essenswürdigkeiten“. Das ist die perfekte Gelegenheit für Clea Casper ihre Gefühl zu gestehen oder auch ihn und ihre Gefühle gehen zu lassen.

Ich habe das Buch von Anfang an geliebt. Casper und Clea sind miteinander einfach so tolle Charaktere. Ihre Freundschaft ist so tief und die beiden stehen sich nah, das hat mich direkt berührt. Das Cover passt perfekt zum Inhalt, weil er so wunderschön und berührend ist. Vielleicht trägt auch der Schreibstil der Autorin dazu bei, die wirklich immer schöne und besondere Beschreibung findet, deren Wortwahl perfekt zur Geschichte passen.

Caspers Blindheit ist ein schönes Detail der Geschichte. Wie er sich im Alltag zurechtfindet oder auch Unsicherheiten verspürt, wird sehr anschaulich dargestellt. Einzig den Blindenhund Diegeo hätte ich auch gerne in Action erlebt.

So sehr ich die Protagonisten ins Herz geschlossen habe, hat mich Casper manchmal auch genervt. Er hat Clea verletzt, irgendwann auch wissentlich und das fand ich total schade. Das Ende ist ein wunderschöner Abschluss und ich freu mich sehr, dass alles so gekommen ist.


Fazit:
„The Road between us“ ist ein sehr besonderer Roman, den ich direkt zu Beginn ins Herz geschlossen habe. Tolle Charaktere, gemütliche Settings, ein anschaulicher besonderer Schreibstil und eine bittersüße slow burn Romance bieten eigentlich so alles, was ein gutes Buch braucht, oder? Definitiv ist es eines meiner Jahreshighlights geworden.

Veröffentlicht am 05.07.2026

Ich bin begeistert und hatte viel Spaß beim Lesen

Mystery Eye
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Die 14-jährige Tammy wird in ein Ferienlager geschickt, zu dem sie sich eigentlich schon zu groß fühlt. Doch es kommt keine Langweile auf, weil Tammy eine seltsame Begegnung mit dem gleichaltrigen Isaac ...

Die 14-jährige Tammy wird in ein Ferienlager geschickt, zu dem sie sich eigentlich schon zu groß fühlt. Doch es kommt keine Langweile auf, weil Tammy eine seltsame Begegnung mit dem gleichaltrigen Isaac macht. Als sie sich in die Augen blicken, fühlen sie eine mysteriöse Energie und sehen ein blaues Flammenauge. Tammy ist neugierig und möchte dem unbedingt auf den Grund gehen, Isaac dagegen ist genervt, weil er nicht noch mehr Stimmen in seinem Kopf hören möchte. Denn die beiden gehören zu einer Gruppe, die sich über Telepathie austauschen können, und finden diese Mitglieder auch nach und nach.

Die Geschichte beginnt langsam und lässt uns erst Tammy und Isaac kennenlernen. Auch ihre Fähigkeit der Telepathie und wie das funktioniert, erfahren wir schrittweise. Die gedanklichen Gespräche sind auch vom restlichen Text gut abgegrenzt und man erkennt leicht, wer gerade „spricht“. Spätestens ab dem Zeitpunkt, wo Tammy und Isaac Deutschland verlassen und nach London reisen, wird die Geschichte so richtig spannend. Es treten mehrere neue Charaktere auf und es passiert einiges, weshalb auch Action aufkommt. Mit Bendix, Lucas und Svea wird die Gruppe erst so richtig interessant. Jede/r von ihnen kommt aus einer unterschiedlichen Lebenssituation, hat einen individuellen Umgang damit (Bendix bewundere ich hier sehr) und deshalb auch unterschiedliche Charakterschwächen und –stärken. Ich finde, dass die Jugendlichen dadurch mindestens zwei Jahre älter als ihre jungen 14 Jahre erscheinen. Die Figuren sind von der Autorin sehr anschaulich und gut gezeichnet und werden sicherlich noch eine sehr interessante Gruppendynamik zeigen.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen und man kommt schnell durch die spannende und kurze Geschichte. Ab und zu kommen auch jugendliche Wörter oder Phrasen vor, was gut zu den jungen Charakteren passt, die das Geschehen dominieren. Einige Momente sind etwas unrund, aber das Debut hat mich positiv überrascht und ich bin nun sehr gespannt, wie es mit der Gruppe im nächsten Teil weitergehen wird.


Fazit:
„Mystery Eye – Telepathie“ hat eine interessante Thematik, ist spannend, berührend und auch actionreich. Ich bin positiv überrascht, wie gut mir die Geschichte gefallen hat, und hatte sehr viel Spaß beim Lesen.

Veröffentlicht am 05.07.2026

Grandioser Fantasyroman mit dem besten sarkastischen Sidekick

Seamere College 1. Strange Familiars
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Gwendolynne studiert magische Tiermedizin am Seamere College. Genauso wie ihr reicher und arroganter Rivale Harrisford steht sie kurz vor dem Abschluss. In der Rangliste der Jahrgangsbesten führt jeder ...

Gwendolynne studiert magische Tiermedizin am Seamere College. Genauso wie ihr reicher und arroganter Rivale Harrisford steht sie kurz vor dem Abschluss. In der Rangliste der Jahrgangsbesten führt jeder der beiden Mal mit einem Punkt vorne. Doch dann erschüttern Magieexplosionen London und die beiden wollen herausfinden, was es damit auf sich hat, damit die praktische Abschlussprüfung reibungslos vonstattengehen kann.

Die Idee der Geschichte ist besonders und gefällt mir wirklich gut: Akademiesetting mit magischen Tieren. Die Arbeit mit kleinen Seelentieren oder z. B. auch großen Drachen wurde von der Autorin sehr gekonnt beschrieben, da sie selbst (normale) Tiermedizin studiert hat. Auch dass es Seelentiere, sogenannte Familiars gibt, mit denen man telepathisch kommuniziert und sie bei Zaubern helfen können, hat mir sehr gut gefallen. Der beste Charakter in diesem Buch ist der Kater Percy, ein sarkastischer und liebenswerter Familiar – best sidekick ever!

Die Protagonisten Gwendolynne, die aus ärmlichen Verhältnissen stammt und alles fürs Studium gibt, und der reiche und deshalb natürlich arrogante Harrisford, klingen ziemlich klischeehaft, aber das sind sie überhaupt nicht. Durch die wechselnde Perspektive der Kapitel blickt man hinter die Fassade der beiden und kann sie sehr gut verstehen und ins Herz schließen. Die Rivalität der beiden besteht wirklich nur aus der akademischen Konkurrenz und nicht aus Ablehnung. Zwischen Genervtsein voneinander, weil der/die andere im Studium punktet, Wortgefechten und das Zusammenarbeiten der zwei Intelligentesten des Jahrgangs ist eine richtig schöne Mischung. Auch die aufkeimenden Gefühle sind anschaulich, entwickeln sich langsam und sind erst am Ende etwas spicy. Neben der Rivalität und der Liebesgeschichte bringen die Nachforschungen zu den gefährlichen Magieentladungen eine besondere Spannung ins Geschehen. Es ist fesselnd, wie nach und nach Geheimnisse und die Funktionsweise des Magiesystems ans Licht kommen. Das Ende wird richtig mitreißend und bietet auch einige Plottwists, von denen ich zwar schon einen mit der Zeit erahnt hatte, mich aber trotzdem immer in Atem halten konnten.

Fazit:
„Strange Familiars“ ist ein toller Reihenauftakt und ich möchte behaupten ein perfektes Fantasybuch, denn es hat die gelungene Mischung aus rivalisierenden Protagonisten, Akademiesetting, viele unterschiedliche magische Tiere, spannende Nachforschungen bezüglich der Magieexplosionen und eine gemächliche und berührende Liebesgeschichte. Ich freu mich riesig auf Band 2!

Veröffentlicht am 12.03.2026

Herrlich amüsant

The Girls Ghostbusting Agency – Crazy Spooky Love
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Alle Frauen in Melodys Familie können Geister sehen. Doch sie will nicht ins familieneigene Geschäft einsteigen, weshalb sie mit ihrer besten Freundin Marina eine Ghostbusting Agency gründet. Neben der ...

Alle Frauen in Melodys Familie können Geister sehen. Doch sie will nicht ins familieneigene Geschäft einsteigen, weshalb sie mit ihrer besten Freundin Marina eine Ghostbusting Agency gründet. Neben der lebhaften Italienerin Marina, die Melody stets mit gebackenen Köstlichkeiten ihrer Oma versorgt, vervollständigt das Team der von einem Geist empfohlene Azubi Art (der eben KEINE Angst vor Geistern hat, wie es im Online-Klappentext und der vorderen Innenseite des Prints steht). Ihr erster Auftrag führt sie zu einem Herrenhaus mit drei Geister-Brüdern. Doch den Fall bearbeitet auch Leo Dark, der Melody vor einiger Zeit für seine Karriere im Fernsehen verlassen hat, und der unverschämte Reporter Fletcher.

Die Geschichte ist wirklich unterhaltsam. Es gibt durch Melodys Familie, ihrer aufbrausenden Freundin, den spukenden Geistern und dem Azubi Art einige lustige Momente. Durch Melodys Mutter und Großmutter gibt es ein paar seltsame Situationen, wo ich schmunzeln musste. Art hat, entgegen der Behauptung vom Marketing, keine Angst vor Geistern, er muss sich nur erst daran gewöhnen, dass Melody quasi mit Luft redet. Es ist lustig, wie Marina und Art mit den Geistern reden bzw. eigentlich nicht kommunizieren können. Die beiden haben beispielsweise eine Sportübertragung mit dem jüngsten Geister-Bruder geschaut, was echt amüsant ist. Der Aspekt der Agentur und die verschiedenen Charaktere hat die Autorin wirklich sehr gut entwickelt.

Die Geschichte der drei Brüder, die als Geister an ihr Elternhaus gebunden sind, ist wirklich tragisch. Ich hab mich immer sehr gefreut, wenn Melody mit ihrem Team zurück ins Herrenhaus ging. Die drei Brüder haben so unterschiedliche Charaktere, was den Spuk aufgepeppt hat. Die Recherchen über die Familie sind äußerst spannend und die Auflösung herzzerreißend.

So sehr mich das Geheimnis der drei Brüder und der Moment der Enthüllung berührt haben, so wenig gefühlvoll empfand ich die Liebesgeschichte. Leo ist ein harter Konkurrent, der Melody übertrumpfen will, und Fletcher glaubt nicht an Geister, weshalb er Melodys Familie immer wieder aufs Korn nimmt. Manchmal hat es mich schon genervt, wenn Melody schmachtend dastand, weil ihr Gegenüber ja so heiß aussieht aber gerade total frech zu ihr ist. Aber insgesamt bin ich doch recht zufrieden mit ihrer Beziehung, weil die beiden nicht zu viele Gefühle in die Sache interpretieren.


Fazit:
„The Girls Ghostbusting Agency“ ist eine total lustige, spannende und gefühlvolle Geschichte, die mir hauptsächlich wegen dem besonderen Team und den Geistern gefallen hat. Seit der Serie „Ghost Whisperer“ liebe ich solche Geisterscheinungen und habe die Lektüre total genossen. Die Liebesgeschichte hat mich nicht berührt, ist aber recht gut aufgebaut. Ich freu mich schon sehr auf den nächsten Band!