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Veröffentlicht am 08.09.2026

Second-Chance-Romance mit kleinen Schwächen

Happy Place
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Worum geht’s?
Eine Beziehung wie die von Traumpaar Harriet und Wyn wünscht sich jeder – auch die beiden selbst, denn so gut wie sie auch zusammenpassen, liegt ihre heimlich Trennung schon ein halbes Jahr ...

Worum geht’s?
Eine Beziehung wie die von Traumpaar Harriet und Wyn wünscht sich jeder – auch die beiden selbst, denn so gut wie sie auch zusammenpassen, liegt ihre heimlich Trennung schon ein halbes Jahr zurück. Um den Schein zu wahren, reisen sie trotzdem gemeinsam zum jährlichen Urlaub ihrer Freundesgruppe an – auch, wenn das alle Gefühle noch einmal durcheinander wirbeln kann.


Meine Meinung
Second Chance ist bei richtiger Ausführung definitiv genau mein Fall, deswegen musste dieses Buch früher oder später einfach auf meiner Leseliste landen. Den Hype um das Buch und auch um die Autorin kann ich nach dem Lesen definitiv nachvollziehen, auch wenn es ein paar kleine Punkte gab, die mir doch ein Dorn im Auge waren.

Gut gefallen hat mir zunächst einmal das Setting in Maine, welches sich in den letzten Jahren schon recht deutlich als eines meiner Lieblingssettings herauskristallisiert hat. Beim Lesen hatte ich relativ schnell ein richtiges Urlaubsfeeling und konnte mich daher auch sehr gut in die Geschichte hineinfühlen. Auch die Clique von Harriet und Wyn mochte ich sehr gerne, da sie trotz der Menge an Figuren vergleichsweise authentisch beschrieben wurden und ich nicht das Gefühl hatte, dass man sie auch alle aus dem Buch hätte streichen können.

Die Sprünge zwischen den beiden Erzählsträngen haben mich dann manchmal aus dem Konzept gebracht, wichtig für die Entwicklung der Geschichte waren sie aber trotzdem. Die Liebesgeschichte der beiden Protagonisten kam mir auf den ersten Blick zwar nicht ganz nachvollziehbar vor, mit der Zeit wollte ich die beiden aber einfach nur wirklich gerne ihr Happy End erleben sehen und habe die Höhen und Tiefen ihrer Beziehung daher auch interessiert verfolgt.

Obwohl der Erzählstil für mich sehr angenehm zu lesen war, gab es außerdem hin und wieder doch ein paar Längen, die meiner Meinung nach nicht unbedingt hätten sein müssen. Auch beim Thema Kommunikation muss ich rückblickend leider wirklich ein wenig mit den Augen rollen, da ich insbesondere angesichts des Alters der Figuren doch ein wenig mehr erwartet hätte.

Schlussendlich bin ich zwar nicht enttäuscht von meinem Leseerlebnis, ein wenig Luft nach oben wäre bei dieser Geschichte aber sicherlich trotzdem noch gewesen. Ich persönlich finde das gar nicht schlimm, denn ich hatte definitiv eine angenehme Zeit beim Lesen und bin schon wirklich gespannt auf die weiteren Bücher der Autorin, die ebenfalls noch auf meiner Leseliste stehen.


Fazit
Für mich war dieses Buch auf jeden Fall eine gelungene Lektüre für den Spätsommer, die mich grundsätzlich gut unterhalten und trotz kleinerer Schwächen nicht gelangweilt hat. Die Autorin werde ich daher zurecht im Auge behalten, insbesondere da ich den Hype um sie und ihre Bücher bisher nicht überzogen finde.

Dafür gibt es vier Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 08.09.2026

„Besonders“ trifft es auf den Punk

60 Minuten – Die Uhr tickt
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Worum geht’s?
Henry Bins leidet unter einer mysteriösen Schlafkrankheit, die ihm täglich nur eine wache Stunde erlaubt. Als er der Ursache seiner Erkrankung langsam auf die Spur kommt, wirbelt das nicht ...

Worum geht’s?
Henry Bins leidet unter einer mysteriösen Schlafkrankheit, die ihm täglich nur eine wache Stunde erlaubt. Als er der Ursache seiner Erkrankung langsam auf die Spur kommt, wirbelt das nicht nur eine Menge Staub auf, sondern alarmiert auch mächtige Männer – und die wollen Henry unter keinen Umständen noch näher an sicher herankommen lassen.


Meine Meinung
Die Idee dieser Geschichte war auf jeden Fall besonders, weshalb ich auch ehrlicherweise nicht ganz sicher war, ob mir das Buch schlussendlich zusagen würde. Nach dem Lesen bin ich jetzt zwar definitiv nicht enttäuscht, auf die Erzählweise und das Buch an sich muss man sich aber auf jeden Fall einlassen wollen um Spaß daran zu haben.

Die Ausgangslage und vor allem das Leben von Henry fand ich direkt spannend, da das Szenario so ungewöhnlich und in gewisser Weise auch ein wenig beängstigend war. Nur eine Stunde pro Tag wach zu sein klingt für mich nach einem absoluten Albtraum, von daher war ich sehr gespannt darauf, wie das in der Praxis aussehen soll und wer schlussendlich hinter dem Leben, das Protagonist Henry lebt, steckt.

Der Erzählstil war in meinen Augen etwas gewöhnungsbedürftig, was vor allem an der Konstellation der menschlichen und nicht-menschlichen Charaktere lag und sicherlich nicht jedermanns Fall beim Lesen ist. Ganz grundsätzlich wurde ich aber gut unterhalten, was mir trotz der ein oder anderen nicht ganz so überzeugenden Stelle aber nicht die Motivation nimmt, auch die anderen Bücher des Autors lesen zu wollen.


Fazit
Wenn man sich auf dieses Buch einlassen kann, wird man auf jeden Fall mit einer durchaus spannenden Geschichte und dem ein oder anderen schrägen Element belohnt. „Besonders“ finde ich als Beschreibung für dieses Buch daher sehr passend, ob das allerdings jeden Geschmack trifft, wage ich zu bezweifeln.

Von mir gibt es dafür vier Bücherstapel.

Veröffentlicht am 06.09.2026

Zirkusmagie vor historischer Kulisse

Wir waren Artisten
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Worum geht’s?
Die junge Bertha hat alles im Sinn, nur nicht das Heiraten. Als sie sich dann in den Zirkusartisten Baptiste verliebt, ist ihre Familie jedoch alles andere als begeistert – und sie steht ...

Worum geht’s?
Die junge Bertha hat alles im Sinn, nur nicht das Heiraten. Als sie sich dann in den Zirkusartisten Baptiste verliebt, ist ihre Familie jedoch alles andere als begeistert – und sie steht innerhalb kürzester Zeit vor einer Entscheidung, die ihr Leben für immer verändern wird.


Meine Meinung
Familiengeschichten und ich sind bisher immer eine etwas hoffnungslose Mischung gewesen, auch wenn ich wirklich bemüht bin, das langsam zu ändern. Das Thema Zirkus kam mir dabei sehr vielversprechend vor, da ich mir diese Kulisse definitiv magisch vorstelle und somit gewillt war, meine Abneigung dem Genre gegenüber hinten an zu stellen.

Tatsächlich hat mich dieses Buch insgesamt sehr positiv überrascht, auch wenn ich nach dem Lesen sicherlich noch immer kein absoluter Fan des Genres bin. Nichtsdestotrotz mochte ich Schreibstil und Setting sehr gerne, was es mir trotz der ein oder anderen Länge im Handlungsbogen relativ leicht gemacht hat, die Geschichte zu beenden.

Die wechselnden Perspektiven haben der Handlung eine gewisse Dynamik verliehen, was ich persönlich gut gelungen fand. Protagonistin Bertha war mir grundsätzlich sympathisch und als Figur mit eigenen Wünschen und Träumen authentisch dargestellt, auch wenn ich persönlich weder zu ihr, noch zu einem der anderen Charaktere eine wirklich tiefe Bindung aufbauen konnte. Nichtsdestotrotz habe ich sie aber gerne begleitet und wollte definitiv herausfinden, ob sie ihr Happy End bekommen würde.

Auch das Setting im Zirkus hat mir beim Lesen wirklich Spaß gemacht, wobei mich außerdem sehr positiv überrascht hat, wie wenig verklärt das Showgeschäft dargestellt wurde. Die familiären Bezüge der Autorin waren ein sehr netter Einschub an dieser Stelle, weshalb ich die Licht- und Schattenseiten des Zirkuslebens wirklich interessiert verfolgt habe und mir daher überraschenderweise wirklich vorstellen kann, auch die restlichen Bände der geplanten Reihe zu lesen.


Fazit
Mit Familiengeschichte tue ich mich zwar vermutlich auch nach diesem Buch noch immer etwas schwer, als Positivbeispiel mit nur kleinen Schwächen konnte mich diese Geschichte aber definitiv überzeugen. Das Zirkussetting macht dabei wirklich Freude beim Lesen, weshalb ich jetzt tatsächlich neugierig auf einen weiteren Band der Geschichte wäre.

Dafür gibt es vier Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 06.09.2026

Mythologie, Macht und Rätsel

Loki − Her Twisted Heart
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Worum geht’s?
Harlow hasst nur eine Sache mehr als das Leben bei den göttlichen Kriegerinnen von Artemis: Die Götter selbst. Als ihr Lager jedoch von mystischen Kreaturen angegriffen und ihre beste Freundin ...

Worum geht’s?
Harlow hasst nur eine Sache mehr als das Leben bei den göttlichen Kriegerinnen von Artemis: Die Götter selbst. Als ihr Lager jedoch von mystischen Kreaturen angegriffen und ihre beste Freundin schwer verletzt wird, bleibt ihr keine andere Wahl, als Loki, den Gott des Chaos aufzusuchen und um Hilfe zu bitten – ohne zu ahnen, was das für ihr Leben und ihr Herz bedeutet.


Meine Meinung
Als riesiger Mythologie-Fan musste dieses Buch definitiv auf meiner Leseliste landen, insbesondere da ich Teil eins und zwei direkt hintereinander weg lesen wollte und das zum Glück auch tun konnte. Mit dem Ende bin ich persönlich zwar nicht ganz glücklich, Spaß beim Lesen hatte ich aber insgesamt trotzdem.

Schreibstil und Einstieg in die Geschichte haben mir sehr gut gefallen, da die Welt und das Leben bei den Agrai zwar recht langsam vorgestellt wurden, ich mich aber trotzdem nicht gelangweilt habe. Irritiert hat mich zu Beginn (und ehrlicherweise auch am Schluss noch immer) eigentlich nur die Tatsache, dass Protagonistin Harlow so einen modernen Namen hatte, während sämtliche andere Figuren immerhin als halbwegs antike Charaktere durchgegangen sind.

Abgesehen davon fand ich Harlow als Figur aber ziemlich sympathisch, natürlich hat sie auch einige Klischees einer auserwählten Protagonistin erfüllt, dabei war sie aber nicht ganz abgehoben und hat zumindest größtenteils noch rationale Entscheidungen getroffen. Ihre Reise mit Loki hat mir beim Lesen wirklich Spaß gemacht, da ich das Konzept von Abyssos und den Mix unterschiedlicher Mythologien in der Praxis total interessant fand und mehr über diese Welt erfahren wollte. Die Logik des Settings hat dabei zwar weniger eine Rolle gespielt als die Reise an sich, meine Begeisterung und vor allem meine Vorfreude auf Band zwei waren jedoch trotzdem geweckt.

Auch die Entwicklung des Deals zwischen Loki und Harlow war für mich zumindest glaubwürdig und rein von der Entwicklung ihrer Gefühle her eigentlich auch recht authentisch dargestellt. Der Wandel von Hass zu Liebe ging mir zwar in Relation zur Länge der Ereignisse (eigentlich waren das nur wenige Tage) zwar etwas zu schnell, auf die Länge des Buches gesehen war der Handlungsbogen aber angemessen gestreckt um diese Entwicklung auch tragen zu können.

Auf Band zwei bin ich daher direkt gespannt, da mir das Ende zwar nicht so richtig überraschend vorkam, meine Neugierde aber natürlich trotzdem geweckt hat. Die Figuren wiederzutreffen wird definitiv spannend, weshalb ich direkt weiterlesen und mehr über die Götter und ihre Motive erfahren will.


Fazit
Für mich hat sich diese Geschichte auf jeden Fall gelohnt, weshalb ich schon sehr gespannt auf Band zwei bin. Die Welt der Götter und insbesondere die Hintergründe des zentralen Konflikts in diesem Buch hatten in meinen Augen definitiv noch ein bisschen mehr Potenzial, gelangweilt habe ich mich beim Lesen aber auch so auf gar keinen Fall.

Dafür gibt es vier Bücherstapel von mir.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.08.2026

Mit Achtsamkeit ans Ziel

Achtsam morden
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Worum geht’s?
Strafverteidiger Björn wird von seiner Frau gezwungen, seine Eignung als Familienvater durch den Besuch eines Achtsamkeits-Coaching unter Beweis zu stellen. Durch sein neu erlerntes Wissen ...

Worum geht’s?
Strafverteidiger Björn wird von seiner Frau gezwungen, seine Eignung als Familienvater durch den Besuch eines Achtsamkeits-Coaching unter Beweis zu stellen. Durch sein neu erlerntes Wissen kann er dem Stress auf der Arbeit ganz neu begegnen – und entledigt sich seiner Probleme seit dem auf eher kreative Weise.


Meine Meinung
Titel und Idee sprechen mich tatsächlich schon seit einigen Jahren an, weshalb ich mir selbst nicht so richtig erklären kann, warum ich so lange um dieses Buch herumgeschlichen bin. Die wirklich ungewöhnliche Herangehensweise an einen Krimi hat mich beim Lesen nämlich wirklich gut unterhalten können, auch wenn das Konzept dieser Reihe definitiv ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist.

Mein Lesefluss war tatsächlich bis zum Schluss sehr hoch, ich bin schnell durch die Geschichte gekommen und hätte auch eigentlich direkt mit Band zwei weitermachen können. Wirkliche Hochspannung kommt dabei zwar nicht auf, bei Krimikomödien würde ich das allerdings auch eher weniger erwarten.

Protagonist Björn war bei mir einer der seltenen Fälle, in denen ich eine Figur überhaupt nicht leiden konnte, das Buch aber deswegen trotzdem nicht abgebrochen habe. Seinem Charakter haben meiner Meinung nach tatsächliche Wertevorstellungen gefehlt, auch wenn ich mir sicher bin, dass die Geschichte auch nur so wirklich funktioniert. Seine Sicht auf die Welt, Kriminalität und seine Mitmenschen funktioniert gut als Projektionsfläche für die verschiedenen Achtsamkeitslektionen, die den Kapiteln vorangestellt sind, zu einem wirklichen Sympathieträger macht ihn das in meinen Augen aber weder zu Beginn, noch zum Ende der Geschichte.


Fazit
Dass Achtsamkeit zum Ziel führen kann, ist auf jeden Fall eine sehr wichtige und hier sehr unterhaltsam verpackte Botschaft. Dass dabei vielleicht manchmal die Tiefe der Geschichte ein bisschen leidet, ist für mich allerdings recht gut zu verschmerzen, da man eben auch mal mit einem Augenzwinkern auf den ein oder anderen Aspekt des Buches schauen muss und trotzdem sehr gut unterhalten werden kann.

Dafür gibt es vier Bücherstapel von mir.