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Chianti

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Veröffentlicht am 11.03.2018

Fesselnder vierter Band!

Frostglut
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Gwen Frost wird angeklagt ein Schniter des Chaos zu sein und den bösen Gott Loki befreit zu haben. Nun droht ihr ein Prozess, der schlimmstenfalls mit ihrem Tod enden könnte. Gwen hat nichts getan, doch ...

Gwen Frost wird angeklagt ein Schniter des Chaos zu sein und den bösen Gott Loki befreit zu haben. Nun droht ihr ein Prozess, der schlimmstenfalls mit ihrem Tod enden könnte. Gwen hat nichts getan, doch wie kann sie den Protektorat von ihrer Unschuld überzeugen?

Meine Meinung in drei Worten: Ich liebe es!
In "Frostglut" gibt es keine lange Einleitung, sondern beginnt sofort spannend mit Gwen's Verhaftung. Als Leser weiß man natürlich gleich, dass keiner der Anklagepunkte zutrifft und so habe ich mit Gwen gebangt, ob sie den Protektorat, der von Linus Quinn, Logans Vater geleitet wird, von ihrer Unschuld überzeugen kann. Das gesamte Buch war absolut spannend geschrieben, dass ich es in einem Rutsch durchgelesen habe, weil es mir so gut gefallen hat!

Nachdem der Gott Loki im dritten Band aus seinem Gefägnis entkommen konnte, wird nun Gwen Frost dafür verantwortlich gemacht. Es tauchen neue Charaktere auf, von denen nicht alle auf der guten Seite stehen und auch bei den schon bekannten Charakteren gibt es neue Seiten zu entdecken. Die Geschichte nimmt immer mehr an Fahrt auf und wird, passend dazu immer düsterer, was mir aber gut gefällt, eben weil es zur Geschichte passt.

In diesem Band hatte ich sehr viel Mitleid für Gwens Situation, denn sie steht plötzlich im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit ihrer Mitschüler. Aber leider nicht auf positive Weise. Viele ihrer Mitschüler haben schon Familienmitglieder an die Schnitter des Chaos verloren und als Gwen nun beschuldigt wird, zu den Schnittern zu gehören, wollen sie Rache üben. Die Situation war sehr überzeugend dargestellt und mir tat Gwen wirklich leid. Aber ich habe sie auch dafür bewundert, wie sie die Situation gemeistert hat. Gwen ist im Verlauf der Handlung immer mehr gewachsen und das hat man hier deutlich gesehen.

Fazit:
Der vierte Band der "Mythos Academy" Reihe war absolut fesselnd und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen! Die Geschichte wird immer interessanter und auch spannender, sodass ich mich riesig auf den fünften Band freue!

Veröffentlicht am 11.03.2018

Wunderbarer Auftakt, der Lust auf mehr macht!

Frostkuss
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Gwen Frost entstammt einer langen Reihe von Gypsy-Frauen, die alle über eine magische Gabe verfügten. Ihre Großmutter kann in die Zukunft sehen, ihre Mutter konnte sofort erkennen, ob ein Mensch lügt und ...

Gwen Frost entstammt einer langen Reihe von Gypsy-Frauen, die alle über eine magische Gabe verfügten. Ihre Großmutter kann in die Zukunft sehen, ihre Mutter konnte sofort erkennen, ob ein Mensch lügt und Gwen kann die ganze Geschichte eines Objektes sehen, wenn sie es berührt. Damit Gwen ihre Gabe richtig beherrschen kann, beschließt ihre Großmutter nach dem Tod ihrer Tochter, dass es für Gwen Zeit ist auf die Mythos Academy zu gehen, auf der die Nachkommen sagenhafter Kämpfer wie Spartaner, Walküren oder Amazonen lernen zu kämpfen und mit ihren Gaben umzugehen..

"Frostkuss" konnte mich von der ersten Seite fesseln und hat mich bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Gwen Frost erzählt, die mir sofort sympathisch war. Gwen ist ein siebzehn Jahre altes Mädchen, dass durch ihre Gabe die Macht hat z.B. die Geschichte eines Armbandes zu erfahren, inklusive der Gefühle und Gedanken der Menschen, denen das Armband etwas bedeutet hat. Nach dem Tod ihrer Mutter, der Gwen sehr getroffen hat, wird sie von ihrer Großmutter auf die Mythos Academy geschickt, wo sie keine Freunde findet und sehr zurückgezogen lebt, sie versucht nicht aufzufallen, denn sie weiß, dass sie nicht aus der gleichen Welt kommt wie die reichen Jugendlichen, die auf dr Academy sind. Sie ist nur als "dieses Gypsymädchen, das Dinge sieht" bekannt und verdient sich mithilfe ihrer Gabe ein paar Dollar hinzu, wenn sie jemanden hilft etwas wiederzufinden.

Neben der wirklich angenehmen Protagonistin Gwen gab es natürlich auch spannende Nebencharaktere wie Daphne oder Jasmine. Die Schüler der Mythos Academy stammen allesamt von Kämpfern ab und so wird die Schule von Spartanern, Wikingern, Amazonen und Walküren bevölkert. Gwen ist die einzige Gypsy an der Schule, was dazu führt, dass sie nicht dazugehört. Doch in "Frostkuss" beginnt sie auch sich anzupassen und gewinnt ein paar wenige Freunde, auf die sie sich verlassen kann. Mit diesen neuen Freundschaften beginnt Gwen Frost aufzutauen und durchläuft eine Entwicklung.

Was mit besonders gut gefallen hat, war eine neue Sichtweise auf die Götter. Im Vordergrund standen mal nicht die Olympier wie Zeus, Aphrodite und Co., sondern Nike, die Göttin des Sieges und der Nordische Gott Loki, der den Part des Feindes in "Frostkuss" einnimmt. Man bekommt einen guten Überblick über diese Götter, trotzdem hätte ich gerne noch ein wenig mehr erfahren, eben weil diese beiden Götter sonst nicht so im Vordergrund stehen und man noch nicht so viel von ihnen gehört hat. Spannend fand ich auch die Vermischung der nordischen und griechischen Mythologie und hoffe, dass in den Folgebänden noch mehr auf diese Gottheiten eingegangen wird.

Fazit:
"Frostkuss" ist ein wunderbarer Auftakt, der Lust auf mehr macht. Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und die Geschichte so spannend geschrieben, dass die Seiten nur so vorbeifliegen, weil man unbedingt wissen will wie es weitergeht. Die Prise Mythologie peppt die Story ebenfalls auf und ich bin schon gespannt wie es mit Gwen Frost weitergeht!

Veröffentlicht am 10.03.2018

Die Reihe kann mich mit jedem Band noch mehr begeistern!

Spinnenherz
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Für die Mitglieder ihrer selbst gewählten Familie würde Gin Blanco alles tun.
Als die Vergangenheit die Deveraux-Schwestern einholt, Jo-Jo schwer verletzt und Sophia entführt wird, zögert Gin also keine ...

Für die Mitglieder ihrer selbst gewählten Familie würde Gin Blanco alles tun.
Als die Vergangenheit die Deveraux-Schwestern einholt, Jo-Jo schwer verletzt und Sophia entführt wird, zögert Gin also keine Sekunde und begibt sich auf eine riskante Rettungsmission.

"Spinnenherz" ist der neunte Band von Jennifer Esteps Elemental Assassin Reihe, der wie gewohnt aus der Ich-Perspektive von Gin Blanco erzählt wird.
Jennifer Estep besitzt einfach einen tollen Schreibstil, der sich richtig gut lesen lässt, aber auch die Handlung war wieder richtig spannend und so war das Ende leider wieder viel zu schnell erreicht!

In diesem Band erfahren wir mehr über Sophia und Jo-Jo Deveraux, denn ein Feind aus ihrer Vergangenheit taucht wieder auf und entführt Sophia. Die Schwestern sind schon von der ersten Seite der Reihe an mit dabei und immer für Gin da, wenn sie sie braucht und so fand ich es richtig spannend, dass man in diesem Band mehr über die beiden erfährt. Auch wenn die Umstände natürlich nicht die Besten waren.

Eine von Gins herausragendsten Eigenschaften ist ja ihre Loyalität gegenüber ihrer Familie und ihren Freunden und so zögert sie keine Sekunde und macht sich auf den Weg, um Sophia zu retten, auch wenn sie sich dabei selbst in größte Gefahr begibt. Aber sie ist schließlich die Spinne, und wenn jemand Sophia retten kann, dann ist es Gin Blanco!

Die Geschichte und die Charaktere entwickeln sich toll weiter und ich liebe die Elemental Assassin Reihe mit jedem Band ein Stück mehr! Jeder einzelne Band konnte mich bisher begeistern, da macht auch der neunte Band keine Ausnahme! Wer diese Reihe noch nicht kennt, sollte das schnell ändern!

Fazit:
Auch der neunte Band von Jennifer Esteps Elemental Assassin Reihe konnte mich wieder von der ersten Seite an mitreißen und so hat mich "Spinnenherz" echt begeistert!
Die Geschichte und die Charaktere entwickeln sich spannend weiter und ich liebe die Reihe mit jedem Band noch ein wenig mehr!
Deshalb gibt es verdiente fünf Kleeblätter und ich bin gespannt, wie es mit Gin im zehnten Band weitergehen wird!

Veröffentlicht am 10.03.2018

Großartiges Finale!

Vereint
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Um ihre Freunde zu schützen, entschied sich Violet sie zu verlassen und ein neues Leben zu beginnen. Das war vor zwei Jahren. Als nun ihr bester Freund Spence entführt wird, zögert Violet keine Sekunde ...

Um ihre Freunde zu schützen, entschied sich Violet sie zu verlassen und ein neues Leben zu beginnen. Das war vor zwei Jahren. Als nun ihr bester Freund Spence entführt wird, zögert Violet keine Sekunde und kehrt zurück um ihn zu retten..

"Vereint" ist der fünfte und letzte Band der Violet-Eden-Reihe von Jessica Shirvington. Nachdem ich von dem vierten Band so begeistert war, hatte ich ein wenig Angst, dass der fünfte Band nicht mithalten könnte, aber da habe ich mich zum Glück geirrt, denn auch "Vereint" konnte mich völlig fesseln und richtig begeistern.

Als mächtigste Grigori der Welt hat Violet viele Feinde und Kämpfe auf Leben und Tod bleiben nicht aus. Um ihre Freunde zu schützen, beschloss Violet vor zwei Jahren fortzugehen und ein neues Leben weit fort von ihnen zu beginnen. Auch Lincoln, ihren Seelenverwandten ließ Violet schweren Herzens hinter sich, denn ihn nochmal zu verlieren, könnte Violets eh schon zerschmetterte Seele nicht ertragen.

Violet hat sich in dem Zeitsprung deutlich verändert und ist enorm gewachsen. Sie ist sowohl körperlich, als auch seelisch stärker geworden und man merkt, dass sie kein Kind mehr ist. In ihrem Leben hat Violet schon viel gesehen, was sie nicht mehr vergessen kann und das hat sie hart gemacht. Ich mag es ja total gerne, wenn die Charaktere eine solche Entwicklung machen und auch in "Vereint" hat mir besonders die Entwicklung von Violet sehr gefallen.

Es hat mir so viel Freude bereitet, dass es auch ein Wiedersehen mit vielen anderen Charakteren gab, die sich natürlich auch weiterentwickelt haben. Salvatore und Violets beste Freundin Steph stehen zum Beispiel kurz vor ihrer Hochzeit und ich fand es herrlich zu sehen, dass Steph ein wichtiger Teil der Grigori-Welt geworden ist. Aber am meisten habe ich mich aber darauf gefreut zu sehen wie es mit Lincoln und Violet weitergeht.

Was habe ich in den letzten Bänden mit den beiden mitgefiebert, dass sie endlich zusammenkommen! Dann haben sie sich tatsächlich auf die Beziehung eingelassen und dann gab es dieses schreckliche Ende, das Violet dazu bewogen hat ihn und ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Natürlich stand es außer Frage, dass die beiden sich wieder begegnen würden, doch werden sie wieder zusammenkommen? Und können die beiden sich gegenseitig verzeihen?

Die Liebesgeschichte war für mich schon immer das Highlight in dieser Reihe und auch der fünfte Band konnte mich nicht enttäuschen. Ich mag Lincoln und Violet ja schon als einzelne Charaktere sehr gerne, aber zusammen sind die beiden einfach nur unschlagbar!

Nachdem Violet im letzten Band Lilith, die erste Verbannte besiegen konnte, bekommt sie natürlich auch in diesem Band einen starken Gegner. Schon bei den vorherigen Bänden mochte ich es, dass es zu keiner Zeit langweilig wird und auch "Vereint" bildet da keine Ausnahme. Natürlich gab es auch mal ruhigere Szenen, aber der Drang weiterzulesen verließ mich nie und so war das Buch wieder viel zu schnell zu Ende.

Fazit:
Wer die Violet-Eden-Reihe noch nicht kennt, sollte schnell etwas an dieser Tatsache ändern!
Auch der fünfte Band "Vereint" konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern. Eine spannende Handlung, großartige Charaktere und eine berührende Liebesgeschichte haben für viel Lesespaß gesorgt und ich bin sehr traurig, dass die Reihe schon abgeschlossen ist. Ich liebe diese Reihe und kann sie wirklich jedem empfehlen, der Urban Fantasy mag.

Veröffentlicht am 10.03.2018

Diese Reihe wird mit jedem Band besser!

Entbrannt
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Phoenix hat es geschafft seine Mutter Lilith aus der Hölle zu befreien, doch er hat ihre Macht unterschätzt und schon nach kurzer Zeit nimmt sie ihm die Zügel aus der Hand. Mit Hilfe der Grigori Schrift ...

Phoenix hat es geschafft seine Mutter Lilith aus der Hölle zu befreien, doch er hat ihre Macht unterschätzt und schon nach kurzer Zeit nimmt sie ihm die Zügel aus der Hand. Mit Hilfe der Grigori Schrift kann sie nun gezielt die Kinder entführen, denen es bestimmt ist Grigori zu werden und sie töten.
Das kann Violet jedoch nicht zulassen und so beginnt sie gemeinsam mit ihren Freunden eine Möglichkeit zu suchen um Lilith für immer loszuwerden..

"Entbrannt" ist der vierte Band von Jessica Shirvingtons Violet-Eden-Reihe und für mich der bisher beste Band der Reihe. Wie gewohnt bleibt es nicht langweilig, sondern geht sofort spannend los. Gemeinsam mit Lilith ist auch Evelyn, Violets Mutter aufgetaucht, was Violets Leben vollkommen auf den Kopf stellt. Sie kann Evelyn nicht verzeihen, dass sie Violet kurz nach ihrer Geburt eingetauscht hat und ihr Schicksal in die Hände von Engeln gelegt hat. Aber Violet ist auch mit der Situation überfordert nach siebzehn Jahren plötzlich eine Mutter zu haben.

Violet ist eine Protagonistin, die ich nur bewundern kann. Schon in den vorherigen Bänden hat sie mich damit beeindruckt, dass sie das Leben ihrer Freunde oft über ihr eigenes stellt. Sie ist aufopfernd und sehr loyal gegenüber den Menschen, die ihr wichtig sind. Sie nimmt bereitwillig jeden Schmerz auf sich, wenn sie weiß, dass es anderen hilft. Diese Eigenschaften werden auch im vierten Band nicht selten gefordert und ich bin überrascht, dass Violet sich nie unterkriegen lässt und immer weitermacht, egal wie schlecht es ihr geht. Violet hat auch ihre fröhlichen und glücklichen Momente, aber leider nicht so oft, wie man es ihr wünscht, denn sie ist wirklich eine ganz wunderbare Protagonistin, die mir sehr ans Herz gewachsen ist.

Die Liebesgeschichte ist für mich das Highlight schlecht hin, weil die Gefühle zwischen Lincoln und Violet fast mit den Händen greifbar sind. Während die beiden sich dafür entschieden haben ihre Seelen nicht zu verbinden, weil das Risiko zu hoch ist, hört man in diesem Band nicht nur Zustimmung, sondern auch leise Fragen, ob es nicht nützlicher wäre, wenn Violet und Lincoln ihre Seelenverwandschaft zulassen würden. Wieder habe ich mit den beiden mitgefiebert und gehofft, dass sie endlich richtig zusammenkommen und natürlich, dass alles gut ausgeht.Mit dem Verlauf der Liebesgeschichte bin ich wirklich voll und ganz zufrieden, auch wenn ich es gemein finde, was die beiden alles ertragen müssen. Trotzdem gab es viele wunderschöne Szenen mit den beiden, die ich immer wieder lesen könnte.

Auch die Geschichte an sich hat mir sehr gut gefallen! Violet und ihre Freunde suchen nach einem Weg Lilith zu töten. Doch wirklich große Fortschritte machen sie nicht, denn der Rat der Grigori verlangt von Violet und ihrer Mutter sich an der Akademie einzufinden, damit dieser sich ein Bild von ihr und ihren Fähigkeiten machen kann. Wie gesagt es wurde zu keiner Zeit langweilig und besonders die letzten einhundertfünzig haben mich so gefesselt, dass ich das Buch nicht mehr weglegen konnte. Spannung pur, aber auch sehr emotional, sodass ich die eine oder andere Träne nicht zurückhalten konnte.

Fazit:
Wenn ein Buch mich zum Weinen bringen kann, dann konnte es mich berühren und das macht für mich ein gutes Buch aus. "Entbrannt" hat alles, was ich mir als Leser nur wünschen kann: Wunderbare Charaktere und eine spannende Geschichte, die nicht nur mit viel Action überzeugen konnte, sondern mich auch emotional berührt hat. Deshalb gibt es verdiente fünf Kleeblätter!