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Veröffentlicht am 15.09.2016

Sind wir nicht alle Helden?

Das Morgen ist immer schon jetzt
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Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: cbj (27. Juni 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570172667
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
Originaltitel: The Rest of Us Just Live Here
Preis: 16,99€
auch ...

Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: cbj (27. Juni 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570172667
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
Originaltitel: The Rest of Us Just Live Here
Preis: 16,99€
auch als E-Book erhältlich



Sind wir nicht alle Helden?

Meine Meinung:

Patrick Ness hat es mir nicht leicht gemacht, in diesen Jugendroman hineinzufinden. Ich hatte anfangs das Gefühl, ins eiskalte Wasser geschubst zu werden, ohne irgendwelche Erklärungen zu bekommen, und ich bin mir auch jetzt, nachdem ich das Buch zu Ende gelesen habe, nicht wirklich sicher, ob ich den Roman richtig verstehe. Dem Lesevergnügen tut dies allerdings keinen Abbruch. Man kann das Buch auf jeden Fall genießen, wenn man sich einfach mal fallen lässt und kein Problem damit hat, 5 gerade sein zu lassen.

In diesem Buch werden zwei Handlungen erzählt. Zum einen haben wir die Geschichte von Mikey, der als Ich-Erzähler fungiert. Der 17-Jährige steht kurz vor dem Highschool-Abschluss. Seine Tage verbringt er mit seinen Schwestern Mel und Meredith und seinen Freunden Jared und Henna. Auf die Eltern ist er eher nicht gut zu sprechen – die Familie ist schon ziemlich verkorkst. Aber das sieht wahrscheinlich die Mehrheit der Jugendlichen für sich ebenso. Seit ewigen Zeiten ist Mikey in Henna verliebt, doch traut er sich nicht, ihr dies zu sagen. Und Henna weiß auch gar nicht wirklich, was sie selbst eigentlich will. Jared ist ein wunderbarer Freund, wie man sich keinen besseren wünschen kann. Und auch Mel steht ihrem Bruder stets zur Seite, obwohl sie mit eigenen Problemen zu kämpfen hat.

Wären wir also bei den Problemen. Davon gibt es in diesem Jugendbuch reichlich. Mikey leidet unter einer Zwangsstörung, die ihm ziemlich zu schaffen macht. Auch Mel hat ein psychisches Problem. Jared hat eine besondere Gabe, aber auch er ist damit nicht ganz glücklich. Und Hennas Eltern haben Pläne mit ihrer Tochter, die dieser überhaupt nicht zusagen.

Daneben ereignen sich in der kleinen Stadt mysteriöse Dinge. Immer wieder tauchen blaue Lichter auf, Kinder kommen zu Tode. Die Clique um Mikey sieht mehr, als die Erwachsenen wahrnehmen, nämlich Vampire, Zombies oder Seelenesser, die die Menschen bedrohen. Dabei handelt es sich bei „Das Morgen ist immer schon jetzt“ eigentlich nicht um einen Fantasyroman. Stehen diese aggressiven Wesen also für etwas anderes? Zum Beispiel für die ganz alltäglichen Schrecken, die ein Jugendlicher auf seinem Weg zum Erwachsenen erlebt?

Der zweite Erzählstrang ist nun tatsächlich die Zusammenfassung eines Fantasyromans mit einem Prinzen und einer jahrtausendealten Liebe und Helden, die die Welt retten müssen. Am Anfang eines jeden Kapitels wird ein Stück dieser Fantasy erzählt. Und irgendwie ist diese Fantasygeschichte auch immer wieder mit Mikeys Geschichte verzahnt. Mikey, der gerne ein Held sein möchte, der Angst hat, dass er nicht gebraucht wird, der Angst hat, dass er seine Freunde mehr braucht als sie ihn.

Nicht nur Mikey, auch die anderen Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Auch die weniger sympathischen Figuren konnte ich gut nachvollziehen. Sie wirken alle sehr authentisch und bis zu einem gewissen Grad absolut alltäglich. Genau solche Menschen kenne ich selbst auch. Mikey und seine Freunde entwickeln sich im Laufe des Romans, wachsen an den Herausforderungen des Alltags. Dies wird sehr schön dargestellt und macht Jugendlichen, die vor ähnlichen „normalen“ Problemen stehen, Mut, sich ihrem Leben und ihrer Zukunft zu stellen.

Mal davon abgesehen, dass ich teilweise von der Handlung verwirrt war und die Fantasygeschehnisse nicht einordnen konnte, fand ich dieses Buch großartig. Der Schreibstil des Autors ist einfach klasse. Er schafft damit eine wunderbar dichte Atmosphäre. Zwar ist der Hintergrund eher düster, doch trotzdem gelingt es Patrick Ness, mit seinem Roman Hoffnung zu verbreiten. Zwischen den Zeilen gibt es so vieles zu entdecken. Und für mich bleibt ein wundervolles Fazit:

Nicht jeder muss die Welt retten. Den meisten bleibt nichts anderes übrig, als ihr Leben zu leben, so gut sie eben können, Dinge zu tun, die ihnen wichtig sind, tolle Freunde zu haben, ein besseres Leben anzustreben und die Menschen um sie herum aufrichtig zu lieben. (S. 218)

Wir müssen nicht die Welt retten, um Helden zu sein. Wir alle sind die Helden unseres eigenen Lebens, und das ist spannend und überraschend genug!

Nicht so gelungen finde ich die Altersempfehlung des Verlags von 12 Jahren. Sicher sind Kinder und Jugendliche verschieden reif, aber die 12-Jährigen, die ich kenne, wären mit diesem Buch hoffnungslos überfordert. Ich würde es eher ab 14 Jahren empfehlen.

★★★★☆

Vielen Dank an den cbj Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Nicht ganz so witzig wie der 1. Band, aber okay

Die ganze nackte Wahrheit
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Broschiert: 288 Seiten
Verlag: FISCHER Scherz; Auflage: 1 (26. März 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3651000247
Originaltitel: Pants are everything…when you’re definitly NOT a nudist
Preis: 14,99 €

ACHTUNG: ...

Broschiert: 288 Seiten
Verlag: FISCHER Scherz; Auflage: 1 (26. März 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3651000247
Originaltitel: Pants are everything…when you’re definitly NOT a nudist
Preis: 14,99 €

ACHTUNG: SPOILER ZU BAND 1

Nicht ganz so witzig wie der 1. Band, aber okay

Inhalt:

Für Michael Swarbrick geht immer alles schief. Nach seinem Ritt mit dem Esel und seinem (Nackt-)Bad im Meer mit seinem Schwarm Lucy King wird Michael verhaftet und der Schule verwiesen. Im Internet wird er als Nudist berühmt, dabei liegt ihm nichts ferner. Er ist weder ein Nudist, noch will er berühmt sein. Und zu allem Übel kommt auch sein Bruder Steven wieder nach Hause …


Meine Meinung:
Es ist wohl besser, wenn man den 1. Band zuvor gelesen hat, denn einige grundlegende Dinge werden hier nicht noch einmal groß erläutert, sind aber für den Verlauf der Handlung wichtig.

Mark Lowery knüpft hier nahtlos an den 1. Band, „Das peinlichste Jahr meines Lebens“, an. Im gleichen Stil wie im Vorgängerband erzählt Michael uns seine Geschichte. Diesmal wechseln sich seine Gedanken zu den peinlichen Erlebnissen mit seinem Praktikumsbericht ab. Denn Michael muss ein Praktikum absolvieren, um sich zu rehabilitieren – ausgerechnet bei seinem „Lieblings“-Psychologen Chas. Der 49-jährige Möchtegern-Jugendliche sorgt wieder für witzige Szenen.

Auch wenn Michael und einige andere Personen sich ein bisschen weiterentwickeln und die Ereignisse andere sind als im 1. Band, bietet dieses Buch doch nicht viel Neues. Man kann die Charaktere nun schon ziemlich gut einschätzen, sodass die Handlung in weiten Teilen etwas vorhersehbar ist. Der Knalleffekt fehlte mir hier ein bisschen. Nichtsdestotrotz denke ich, dass Leser, die sich beim Lesen des Vorgängers amüsiert haben, durch die frische und humorvolle Schreibweise von Mark Lowery auch hier auf ihre Kosten kommen werden.

Die Reihe:
1. Das peinlichste Jahr meines Lebens
2. Die ganze nackte Wahrheit

★★★★☆

Veröffentlicht am 15.09.2016

Spannender Jugendroman mit aktuellem Bezug

PROFILE - Die Prognose
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Broschiert: 384 Seiten
Verlag: FISCHER FJB; Auflage: 1 (20. August 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3841421500
Originaltitel: The Predicteds
Preis: 14,99 €

Spannender Jugendroman mit aktuellem Bezug

Inhalt:
Daphne ...

Broschiert: 384 Seiten
Verlag: FISCHER FJB; Auflage: 1 (20. August 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3841421500
Originaltitel: The Predicteds
Preis: 14,99 €

Spannender Jugendroman mit aktuellem Bezug

Inhalt:

Daphne Wright ist mal wieder mit ihrer Mutter Melissa umgezogen. Ihre neue Schule ist die Quiet High, wo sich gleich in der ersten Woche ein Amoklauf ereignet. In der Folge werden Stimmen laut, die eine Veröffentlichung der Profile-Ergebnisse fordern. Profile ist ein Programm, das aufgrund bestimmter Parameter das kriminelle Potenzial eines Jugendlichen berechnen kann.

Die 16-jährige Daphne verliebt sich in ihren Klassenkameraden Jesse, doch der hat seine Geheimnisse. Soll Jesse auf ihren Kopf oder auf ihren Bauch hören?


Meine Meinung:
„Profile. Die Prognose“ ist der Debütroman von Christine Seifert, und er ist ihr im Großen und Ganzen sehr gut gelungen. Ich konnte mich leicht in die Szenerie hineinversetzen. Dank Daphnes Erzählung in der Ich-Form im Präsens ist man als Leser ganz nah an der Protagonistin und an der Handlung dran. Auch sprachlich fand ich das Buch sehr gut gemacht. Man kann es locker lesen, es ist atmosphärisch und spannend. Auch die Gefühle und Zweifel der Protagonistin empfand ich als authentisch.

Daphne ist eine sehr sympathische Figur. Anders als die meisten Highschool-Mädchen interessiert sie sich nicht besonders für Shoppen, Make-up, Jungs und Sex. Ganz offen ist sie auch Außenseitern gegenüber, was ihr immer wieder böse Blicke und Anfeindungen der Clique der Reichen und Schönen einbringt. Auch wenn Daphne manchmal an sich zweifelt, lässt sie sich dadurch doch nicht verbiegen.

Als schließlich die Ergebnisse von Profile veröffentlicht werden, geht an der Quiet High Hexenjagd los. Die Schüler, die „eine Prognose“ bekommen haben, also die zukünftigen Verbrecher, werden ausgeschlossen und gemobbt.

Hier stellt sich natürlich die Frage, wie zuverlässig ein solches Programm arbeiten kann, wie sehr man sich auf das Ergebnis verlassen kann und ob der Mensch sich nicht doch noch ändern kann, wenn die Rahmenbedingungen passen. All dies thematisiert Christine Seifert. Allerdings hätte ich mir in diesem Teil noch mehr Tiefe gewünscht. Dafür, dass Profile und die Prognose titelgebend sind, kommen sie erst recht spät in der Geschichte zum Tragen.

★★★★☆

Veröffentlicht am 15.09.2016

Leichte Lektüre mit mystisch-magischen Momenten

Das Licht in deiner Stimme
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Taschenbuch: 576 Seiten
Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 2 (21. September 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3596032976
Preis: 9,99 €

Leichte Lektüre mit mystisch-magischen Momenten

Inhalt:
Tiryn ...

Taschenbuch: 576 Seiten
Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 2 (21. September 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3596032976
Preis: 9,99 €

Leichte Lektüre mit mystisch-magischen Momenten

Inhalt:

Tiryn Porter, die 24-jährige Enkelin von Nicholas Ronning, lebt an der Küste Floridas. Doch die Erzählungen ihres Großvaters haben bewirkt, dass sie sich unbändig nach der Ostsee sehnt. Sie möchte unbedingt dieses fremde Land kennenlernen. Doch ein wenig Angst hat sie schon. Wie wird man sie dort empfangen, wo ihr Großvater einst seine Freundin Henny Badonin sitzengelassen hat?


Meine Meinung:
Ich hatte mich mit dem 1. Band, „Das Meer in deinem Namen“ etwas schwer getan. Es ist einfach nicht die Lektüre, die ich gerne mag und sonst so lese. Eigentlich wollte ich den 2. Band auch gar nicht lesen, aber da ich ihn nun gewonnen habe, habe ich es einfach noch einmal mit Patricia Koelle versucht.

Und ich war ziemlich überrascht, wie gut mir das Buch gefiel. Die Autorin nimmt uns mit nach Florida, wo wir Tiryn und ihre Familie und Freunde kennenlernen, eine erfrischende junge Frau mit einem bunten Leben. Es gibt ein paar Schwierigkeiten, aber Tiryn lässt sich nicht unterkriegen. Sie lebt weitgehend im Einklang mit der Natur und war mir von vorne bis hinten einfach nur sympathisch. Zu ihren indianischen Wurzeln passt es auch, dass sie leicht übersinnliche Fähigkeiten hat.

Nicholas Ronning, der im 1. Band plötzlich aus Hennys Leben verschwunden war, bekommt hier Gelegenheit, seiner Enkeltochter die damaligen Ereignisse und seine Gründe zu schildern. War er mir bisher ziemlich gleichgültig bis suspekt, konnte er mich in diesem Band wirklich von sich überzeugen. Es mag vielleicht nicht richtig gewesen sein, was er getan hat, vielleicht aber auch doch. Auf jeden Fall war es für mich nachvollziehbar.

In dem Moment, wo Tiryn dann in Ahrenshoop eintrifft, ging es für mich mit dem Buch bergab. Das war etwa nach der Hälfte. Wir treffen alte Bekannte wieder, Carly, Jakob, Anna-Lisa, Myra, Flömer und andere mehr. Carly hätte ich von Zeit zu Zeit wieder auf den Mond schießen können. Mit ihrem Verhalten kam ich im 1. Band schon nicht klar, so auch hier. Und auch für Tiryn lief in Ahrenshoop alles viel zu einfach und zu vorhersehbar ab. Hier waren mir auch wieder die detaillierten Beschreibungen zu viel, die mystischen Elemente zu unglaubwürdig. Die Geschichte hat mich am Ende eigentlich nur noch gelangweilt.

Die Bewertung fällt nun vielleicht ein wenig positiver aus, als ich sie empfinde (wie auch schon beim 1. Band), einfach aus dem Grund, weil ich solche Bücher eigentlich nicht mag und sie deshalb gar keine Chance haben, mich zufriedenzustellen. Das kann ich aber ja schlecht der Autorin ankreiden, die mehr oder weniger alles richtig gemacht hat.?

Die Ostsee-Trilogie:
1. Das Meer in deinem Namen
2. Das Licht in deiner Stimme
3. Der Horizont in deinen Augen

★★★★☆

Veröffentlicht am 15.09.2016

Eine gelungene Mischung aus spannenden Kämpfen, mysteriösen Rätseln und romantischen Gefühlen

RUN!
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Broschiert: 384 Seiten
Verlag: FISCHER FJB; Auflage: 1 (19. Februar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3841421883
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Originaltitel: PUSH – The Game: Book 2
Preis: ...

Broschiert: 384 Seiten
Verlag: FISCHER FJB; Auflage: 1 (19. Februar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3841421883
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Originaltitel: PUSH – The Game: Book 2
Preis: 14,99 €
auch als E-Book erhältlich

Eine gelungene Mischung aus spannenden Kämpfen, mysteriösen Rätseln und romantischen Gefühlen

Inhalt:

Nach dem letzten Kampf war Jacksons Kon rot. Gar nicht gut, denn rot bedeutet tot. Miki und Luka respawnen ohne Jackson in dem Café. Doch warum kann Carly sich immer noch an Jackson erinnern? Wenn er tot ist, müsste bei den Menschen die Erinnerung an ihn gelöscht sein. Miki macht sich auf die Suche.


Meine Meinung:
Beim ersten Band, „Jump!“ hatte ich bemängelt, dass die Handlung nur sehr langsam in Fahrt kam und es mir daher an Spannung fehlte. Dies ist beim zweiten Band zum Glück nicht so. Zwar geht es auch etwas gemächlich los, indem langsam an die Handlung des ersten Bandes angeknüpft wird und Erinnerungen geweckt werden. Doch ist man trotzdem viel schneller bei der Sache, und dann geht es auch schon gleich richtig los.

Miki muss sich als Teamleiterin bewähren – eine schwere Bürde. Und ein äußerst schwerer Kampf, denn die Drow scheinen mehr und stärker zu sein als jemals zuvor. Mit knapper Not wird Miki von einem Mädchen gerettet, das eigentlich tot sein sollte. Ist sie nur ein Gehäuse? Die Regeln des Spiels werden immer undurchsichtiger, das Komitee mysteriöser. Miki weiß wirklich nicht mehr, woran sie noch glauben kann und wem sie vertrauen kann. Dies ist alles sehr spannend dargestellt.

Zum Glück gibt es einige Stützpfeiler in Mikis Leben: die Liebe zu Jackson und zu ihrem Vater, die Freundschaft zu Carly und Luka und natürlich ihre kämpferischen Fähigkeiten, die sie ihrem Großvater zu verdanken hat.

Es fällt mir sehr schwer, viel über dieses Buch zu sagen, ohne zu sehr zu spoilern. Es hat mich auf jeden Fall mehr gefesselt als der erste Band, und ich bin nun total neugierig auf den dritten. Ich kann es kaum abwarten, die ganzen Zusammenhänge herauszufinden.

Der eingängige, lockere Schreibstil macht das Lesen zu einem Vergnügen. Und man lernt die Protagonisten auch immer besser kennen. Miki ist mir total sympathisch, und ihre ganzen Zweifel kann ich sehr gut nachvollziehen. Dieses Buch bietet eine gelungene Mischung aus spannenden Kämpfen, mysteriösen Rätseln und romantischen Gefühlen.

Die Reihe „Das Spiel“:
1. JUMP
2. RUN!
3. KILL

★★★★☆