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Malaika

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2018

Eine interessante Idee, die Umsetzung ist jedoch nicht ausreichend...

Im Land des Wassermondes
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Hardo von Dornheim wird von seinem Vater als Strafe für ein Verbrechen nach Brasilien geschickt. Dort lernt er das Indianermädchen Ayre kennen. Ayre gehört nicht wirklich zu ihrem Stamm, sie glauben sie ...

Hardo von Dornheim wird von seinem Vater als Strafe für ein Verbrechen nach Brasilien geschickt. Dort lernt er das Indianermädchen Ayre kennen. Ayre gehört nicht wirklich zu ihrem Stamm, sie glauben sie sei ein Boto (ein Flussdelfin) und haben Angst vor ihr. Als Hardo auftaucht weiss sie nicht mehr was sie denken soll.

Das Cover des Buches ist wunderschön und sehr originell, doch es schliesst nicht hundertprozentig an das Buch an. Ayre ist eine starke Kriegerin und nicht ein Mädchen das romantisch im See badet. Trotzdem ist es wunderschön.

Anfangs dachte ich das Buch würde rein Geschichtlich sein, doch dann vermischte es sich immer mehr mit den Sagen der O'namite. Die Idee fand ich gut doch sie war manchmal ein bisschen verwirrend umgesetzt.

Die erste Hälfte des Buches hat mir sehr gut gefallen, doch dann hat es sch bis zum Ende nur noch gezogen und das Ende selber war für mich sehr ruckartig und unlogisch.

Das Buch ist ideal für alle die ein Buch mit Magie, Macht und Liebe mögen, jedoch kein Problem damit haben das es sich zum Teil sehr zieht..

Veröffentlicht am 18.03.2018

Konnte mich nicht überzeugen.

Die Welten-Trilogie, Band 1: Gefangen zwischen den Welten
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Leider war ich ziemlich enttäuscht von diesem Buch. Ich hatte sehr hohe Erwartungen von 'Gefangen zwischen den Welten'. Vielleicht weil ich das Cover wunderschön finde, oder weil sich der Inhalt wirklich ...

Leider war ich ziemlich enttäuscht von diesem Buch. Ich hatte sehr hohe Erwartungen von 'Gefangen zwischen den Welten'. Vielleicht weil ich das Cover wunderschön finde, oder weil sich der Inhalt wirklich spannend anhörte.

Ve muss in den Ferien zu ihrem Vater nach Widling fahren. Doch als sie dort ankommt ist dieser Spurlos verschwunden. Nach einem Fluß von Ereignissen wird Ve, mit eine Konstruktion ihres Vaters, in eine Parallelwelt geschleudert.
Dort lernt sie Nicky kennen - ihre Doppelgängerin, auch dessen Vater ist verschwunden.

Das Buch hat unglaublich viel Potenzial, nur leider wurde dies überhaupt nicht ausgeschöpft. Die Geschichte war vom Anfang bis zum Ende voraussehbar und ich konnte Ves große Liebe nicht nachvollziehen. Sie kam aus dem nichts hinaus und hatte überhaupt keinen Grund…

Der Schreibstil war flüssig, doch er hatte keine Tiefe und war sehr einfach gehalten. Auch die Protagonisten waren für mich nicht sehr sympathisch, ihre Aktionen waren oft unüberlegt und sie fühlten sich nicht real an.
Die Umgebung allerdings konnte ich mir sehr plastisch vorstellen.

Die Idee der Geschichte fand ich interessant, doch leider gab es zu viel unausgeschöpftes Potenzial.

Veröffentlicht am 14.03.2018

Entäuscht

Infernale (Band 2) - Rhapsodie in Schwarz
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Nachdem ich das erste Buch geliebt habe, konnte ich es kaum erwarten bis das der zweite herauskommen würde. Leider wurde ich mehr als enttäuscht.

Das Buch hat keine Tiefe, ich hatte das Gefühl das die ...


Nachdem ich das erste Buch geliebt habe, konnte ich es kaum erwarten bis das der zweite herauskommen würde. Leider wurde ich mehr als enttäuscht.

Das Buch hat keine Tiefe, ich hatte das Gefühl das die Autorin nur den zweiten Band geschrieben hat weil er geplant war. Oder das sie viel zu viel von ihrem Verlag gehetzt wurde. Das Buch hat sich irrsinnig gezogen - ich glaube man könnte in der Mitte fast alles hinaus schneiden und von der Geschichte selbst ging nichts verloren. Es könnte sogar besser werden.

Die Protagonisten die ich im ersten Band geliebt habe fühlten sich nicht wie die selben Charaktere an. Davy's Aktionen konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen und sie wurde mir im Laufe des Buches immer unsympathischer.

Ich war unglaublich enttäuscht. An alle die das erste Buch gelesen habe: liest dieses Buch nicht als Fortsetzung des ersten Bandes. Wenn ihr wollt lest es als unabhängigen Band, mit anderen Charakteren die zufällig dieselben Namen haben. Oder am besten lest es garnicht, auch wenn das erste Buch in einem gemeinen Kliffhänger endet.

Veröffentlicht am 14.11.2017

Rohkost für Einsteiger

Raw Superfoods
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Auf den ersten Blick hat mir das Buch sehr gut gefallen, weil es regional gehalten wurde. Ich fand es aber schwer zu verwenden, da ich es im Herbst empfangen habe und man für viele Rezepte Zutaten braucht, ...

Auf den ersten Blick hat mir das Buch sehr gut gefallen, weil es regional gehalten wurde. Ich fand es aber schwer zu verwenden, da ich es im Herbst empfangen habe und man für viele Rezepte Zutaten braucht, die es nur im Frühling und Sommer gibt: Bärlauch, Feigen, frische Beeren, usw.

Auch fand ich es schwierig, mir die Rezepte zeitmäßig gut einzuteilen. Nehmen wir das Frühstückskapitel - jedes einzelne Rezept braucht Vorbereitungszeit: Weichzeit, Trockenzeit, Kühlzeit. Man kann sich nicht schnell ein Frühstück machen, ohne es am Abend oder eine Stunde davor vorbereitet zu haben. Diese Rezepte schauen alle sehr gut aus und sind auch nicht sehr arbeitsintensiv, nur die Wartezeit bis die jeweiligen Rezepte fertig sind, ist oft ein bisschen unpraktisch, wenn man sich spontan was zu essen machen möchte. Eine Kombination von "schnellen" Rezepten und welchen mit Wartezeit wäre ideal.

Die meisten Rezepte, die ich ausprobiert habe, hatten nicht dieses gewisse Etwas, welches sie einzigartig machen würde. Das finde ich schade, da das Buch durchaus Potenzial hat. Es müsste nur mehr gewürzt werden und etwas andere Rezepte enthalten. Es kann natürlich auch sein, dass ich anderes gewohnt bin und deswegen minimale Würzung nicht so wie andere schätzen kann.

Wie ich das Buch in der Hand hielt, dachte ich: “Wow, diese Rezepte schauen wirklich wie etwas Neues aus”. Als ich mir aber die Zutaten näher anschaute, sah ich, dass die meisten Rezepte sehr “normal” waren: wie zum Beispiel der Chia-pudding, - diesen brauchte ich überhaupt nicht auszuprobieren, da er so simpel war, dass ich genau weiss, wie er schmecken würde.

Ich glaube, dass das Buch ideal für Rohkosteinsteiger ist. Für Rohkost-/Rawfoodkenner ist dieses Kochbuch meiner Meinung nach nicht das richtige…

Veröffentlicht am 13.11.2017

Ein Roman mit wenig Tiefe

Und dann geschah etwas ganz Wunderbares
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Ich habe mich für die Leserunde beworben, da ich noch nicht viel über moderne Pilgerreisen gelesen habe und das Thema mich interessiert. Leider ging das Buch vornehmlich über Annas “Wunder" und nur sekundär ...

Ich habe mich für die Leserunde beworben, da ich noch nicht viel über moderne Pilgerreisen gelesen habe und das Thema mich interessiert. Leider ging das Buch vornehmlich über Annas “Wunder" und nur sekundär über die Reise. Daneben ging es so dominant um Annas Selbstfindung, welche mich persönlich nicht besonders interessiert hat.

Das Buch war so schnell gelesen, dass ich kaum merkte, dass es fast schon vorbei war. Es konnte mich leider nicht fesseln: zum einem, weil der Schreibstil wirklich simpel gehalten wurde und irgendwie keine Tiefe gehabt hat - das kann aber auch an der Übersetzung liegen - und zum anderen, weil der Spannungsbogen der Geschichte nicht sehr gut aufgebaut ist.

Das Ende war auch irgendwie komisch, da auf einmal Monate oder sogar Jahre auf einer Seite gequetscht wurden, da kommen Fragen auf: “Wie kam es dazu?”, “Wieso hat sie das gemacht?”, “Warum so und nicht anders?”, usw.

Ein nicht sehr tief gehender Roman, der jedoch ideal ist, um ein bisschen aus dem Alltag abzutauchen und ein paar unterhaltsame Stunden zu erleben.