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Veröffentlicht am 11.03.2025

Entschuldigung - Mehr als nur ein Wort

Entschuldigung!
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Theo und Sibil spielen Fußball – erst draußen, doch als es zu regnen beginnt, verlagern sie das Spiel ins Treppenhaus. Dort passiert, was passieren muss: Der Ball prallt gegen Türen, hinterlässt Spuren ...

Theo und Sibil spielen Fußball – erst draußen, doch als es zu regnen beginnt, verlagern sie das Spiel ins Treppenhaus. Dort passiert, was passieren muss: Der Ball prallt gegen Türen, hinterlässt Spuren an den Wänden und trifft sogar die Einkaufstüte eines Nachbarn. Jedes Mal rufen die beiden schnell ein „Entschuldigung“, doch wirklich ernst meinen sie es nicht – denn sie spielen einfach weiter.

Erst als sie ihr Spiel schließlich beenden und das Chaos um sich herum bewusst wahrnehmen, verstehen sie, was sie angerichtet haben. Diesmal entschuldigen sie sich wirklich – und helfen dabei, die Unordnung zu beseitigen.

Das Buch vermittelt eine wichtige Botschaft: Eine Entschuldigung ist nur dann etwas wert, wenn sie ehrlich gemeint ist und mit verantwortungsbewusstem Handeln einhergeht. Schön ist auch, dass gezeigt wird, dass nicht nur Kinder Fehler machen – auch Erwachsene müssen manchmal über ihren Schatten springen und sich entschuldigen.

Die Texte sind kurz und prägnant, die Illustrationen liebevoll gestaltet. Insgesamt ein gelungenes Kinderbuch, das auf verständliche Weise zeigt, worauf es bei einer echten Entschuldigung ankommt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.10.2019

Schönes Kochbuch

Filmreif kochen
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Das Buch „Filmreif Kochen“ gefällt mir optisch wirklich gut. Die rote Schrift ist ein Blickfang und der Regiestuhl auf dem Cover macht definitiv neugierig. Doch wie passt kochen und der Regiestuhl nun ...

Das Buch „Filmreif Kochen“ gefällt mir optisch wirklich gut. Die rote Schrift ist ein Blickfang und der Regiestuhl auf dem Cover macht definitiv neugierig. Doch wie passt kochen und der Regiestuhl nun zusammen?

Das Kochbuch ist in vier Abschnitte aufgeteilt und jeder dieser Abschnitte hat einen Bezug zu Filmen oder Serien. So heißt der erste Abschnitt „Filmreife Originale“, welcher wiederrum in die Kapitel „Orange Is The New Snack“, „Jurassic Pork“ und „Baking Bread“ unterteilt ist. In jedem Kapitel sind dann dazu passende Rezepte.

So und was hat die Serie „Orange Is The New Black“ nun mit den Rezepten aus dem Kapitel „Orange Is The New Snack“ zu tun? Ganz einfach, es sind alles Rezepte, bei denen etwas orangefarbenes gekocht wird. Und das war tatsächlich auch schon alles, was die Rezepte mit den Serien zu tun haben. Die Titel der Filme und Serien wurden leicht abgewandelt, sodass es irgendwie nach Essen klingt.

So viel zur Aufmachung. Wie sind nun die Rezepte?

Durchwachsen. Manche Rezepte sind wirklich gut. Die Mengenangaben sind stimmig, das Rezept ist leicht nachzukochen und das Resultat sehr lecker. Bei manchen Rezepten finde ich die Mengenangaben aber auch nicht so stimmig – das ist aber natürlich auch Geschmackssache.
Im Großen und Ganzen sind da wirklich tolle Rezepte bei, die ich unbedingt noch ausprobieren möchte, allerdings muss man einige Rezepte wahrscheinlich auch noch so variieren, damit sie den persönlichen Geschmack treffen. Aber das halte ich für ganz normal bei Kochbüchern, es kann nun mal nicht immer alles jedem schmecken.

Fazit:

Mir gefällt die Idee, Rezepte und Serien in einem Kochbuch zu verbinden. Allerdings finde ich den Zusammenhang doch recht schwach, da der einzige Anhaltspunkt der Titel der jeweiligen Serie oder des Films ist.
Die Gestaltung mit den farbenfrohen und appetitanregenden Bildern finde ich jedoch sehr gelungen.

In dem Buch gibt es viele Rezepte, die ich mir zum Nachkochen markiert habe, weil sie wirklich lecker klingen. Allerdings muss man bei manchen Rezepten die Mengenangaben variieren, damit das Essen am Ende auch tatsächlich den persönlichen Geschmack trifft.

Insgesamt 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Rezeptideen
Veröffentlicht am 08.08.2018

Kommt nicht ganz an Band 1 ran

Perfect – Willst du die perfekte Welt?
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Hier geht’s zur Rezension auf meinem Blog: https://sabzbuecherblog.blogspot.com/2018/08/rezension-perfect-willst-du-die.html

Inhalt:

›Perfect – Willst du die perfekte Welt?‹ ist der zweite Teil der furiosen ...

Hier geht’s zur Rezension auf meinem Blog: https://sabzbuecherblog.blogspot.com/2018/08/rezension-perfect-willst-du-die.html

Inhalt:

›Perfect – Willst du die perfekte Welt?‹ ist der zweite Teil der furiosen Dystopie von Bestsellerautorin Cecelia Ahern. Mitreißend und leidenschaftlich erzählt sie, wie die 17-jährige Celestine um die Freiheit kämpft, Fehler machen zu dürfen und aus ihnen zu lernen.

Celestine wurde als „fehlerhaft“ gebrandmarkt, sie gehört nun zu den Menschen zweiter Klasse. Doch statt sich den strikten Regeln des Systems zu unterwerfen, flieht sie. Denn Celestine ist auch ein Symbol der Hoffnung für alle anderen Fehlerhaften.
Gelingt es ihr, den grausamen Richter Crevan zu überführen? Das wäre die Chance auf einen Neuanfang für die Fehlerhaften. Aber gibt es auch für ihre große Liebe eine neue Chance?
Für Celestine geht es um alles – um Gerechtigkeit für sich selbst und alle anderen und um eine lebenswerte Zukunft.

Meine Meinung:

Schreibstil

Wie im ersten Teil hat mich der Schreibstil sofort mitgerissen. Da die Kapitel angenehm kurz sind und sich so locker und leicht lesen lassen, fiel es mir schwer mit dem Lesen aufzuhören.

Hauptfigur

Celestine North ist uns bereits aus dem ersten Band Flawed – Wie perfekt willst du sein? bekannt. Sie ist schon längst nicht mehr die perfekte Schülerin, mit dem perfekten Freund und dem perfekten Leben. Inzwischen ist sie fehlerhaft und sie beginnt sich an ihr neues Leben zu gewöhnen. Langsam aber sicher lernt sie nicht nur ihre neue Welt besser kennen, sondern auch sich selbst.
Celestine wirkt durch ihre nach außen gezeigte Stärke, aber ihren inneren Konflikten und Unsicherheiten sehr authentisch auf mich.

Geschichte

Die Story konnte mich insgesamt überzeugen. Es geht direkt sehr spannend los und verliert auch im Laufe des Buches kaum an Spannung. Auch das Ende hat mir gut gefallen, wenn es auch nicht sehr überraschend war.

Fazit:

Insgesamt konnte mich das Buch nicht so begeistern wie Band 1, trotzdem handelt es sich hierbei um ein tolles Jugendbuch, das ich nur weiterempfehlen kann. Die Protagonistin ist authentisch und liebenswert und auch die Geschichte reißt einen mit. 4 von 5 Sterne von mir!

Veröffentlicht am 12.07.2018

Klare Kaufempfehlung

Das Lied der Krähen
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Inhalt:

Ketterdam – pulsierende Hafenstadt, Handelsmetropole, Tummelplatz zwielichtiger Gestalten: Hier hat sich Kaz Brekker zur gerissenen und skrupellosen rechten Hand eines Bandenchefs hochgearbeitet. ...

Inhalt:

Ketterdam – pulsierende Hafenstadt, Handelsmetropole, Tummelplatz zwielichtiger Gestalten: Hier hat sich Kaz Brekker zur gerissenen und skrupellosen rechten Hand eines Bandenchefs hochgearbeitet. Als er eines Tages ein Jobangebot erhält, das ihm unermesslichen Reichtum bescheren würde, weiß Kaz zwei Dinge: Erstens wird dieses Geld den Tod seines Bruders rächen. Zweitens kann er den Job unmöglich allein erledigen …
Mit fünf Gefährten, die höchst unterschiedliche Motive antreiben, macht Kaz sich auf in den Norden, um einen gefährlichen Magier aus dem bestgesicherten Gefängnis der Welt zu befreien. Die sechs Krähen sind professionell, clever, und Kaz fühlt sich jeder Herausforderung gewachsen – außer in Gegenwart der schönen Inej …

Meine Meinung:

Schreibstil

Der Schreibstil gefällt mir gut und ich wurde stellenweise richtig mitgerissen. Zudem konnte ich mich gut in die einzelnen und sehr verschiedenen Charaktere hineinversetzen, wozu vor allem der ständige Perspektivenwechsel beigetragen hat.

Hauptfigur

In dem Buch gibt es insgesamt sechs Hauptfiguren, die alle komplett unterschiedlich sind. Doch jeder von ihnen hat seine eigene tragische Vergangenheit, die wir in Rückblicken erfahren, und natürlich auch seine eigenen Stärken und Schwächen. Und obwohl sie so unterschiedlich sind, waren mir alle Figuren sehr sympathisch und ich mag sie alle, was bei der hohen Anzahl gar nicht mal so gewöhnlich ist. Mehr möchte ich auf die einzelnen Figuren gar nicht eingehen, da ich ihnen ohnehin nicht gerecht werden kann, ohne den Umfang dieser Rezension zu sprengen.

Setting

Das Buch spielt hauptsächlich in Ketterdam und auf einer Insel im Norden, wo sich das sog. Eistribunal befindet. Während Ketterdam immer als trostlos, dreckig und voller Kriminalität beschrieben wird, ist das Eistribunal so ziemlich das Gegenteil. Dort ist alles sehr strukturiert, es werden Soldaten ausgebildet und nahezu das komplette Eistribunal besteht aus weißem Marmor.

Geschichte

Diese Geschichte beginnt ziemlich direkt mit einem Bandenkonflikt. Man wird also erstmal in das kalte Wasser geschmissen, ohne genau zu wissen, wie es in Ketterdam eigentlich so läuft. Sowas mag ich bei Büchern aber immer sehr gerne, da man sich so einfach auf das Buch einlassen muss. Auch wenn man am Anfang nicht gleich alles versteht, z.B. was Grisha denn nun genau sind, kommt das doch alles mit der Zeit. Nachdem man anschließend langsam in das ganze Geschehen eingeführt wurde, geht es dann auch direkt spannend weiter. Der Spannungsbogen gefiel mir sehr gut und er hat sich auch bis zum Schluss gehalten.

Fazit:

Beim Lesen des Buches kommt bestimmt keine Langweile auf. Obwohl mich das Buch selten überraschen konnte, habe ich doch mit allen Protagonisten bis zum Schluss mitgefiebert. Es kommt auch wirklich selten vor, dass es so viele Protagonisten in einem Buch gibt und ich sie alle gern habe. Insgesamt ein wirklich gutes Buch, das ich nur empfehlen kann. Es erhält von mir 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 19.03.2018

Spannend und unterhaltsam!

Das dunkle Archiv
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Da es sich bei diesem Buch um den vierten Band dieser Reihe handelt, war mir der Schreibstil schon bekannt. Er ist nach wie vor sehr bildlich und gefällt mir gut. Ich konnte mich gut in die Szenen hineindenken. ...

Da es sich bei diesem Buch um den vierten Band dieser Reihe handelt, war mir der Schreibstil schon bekannt. Er ist nach wie vor sehr bildlich und gefällt mir gut. Ich konnte mich gut in die Szenen hineindenken. Auch das Cover passt zu den bisherigen Bänden und spricht mich an. Allerdings finde ich den Titel schlecht gewählt. Eine sinngemäße Übersetzung des englischen Originaltitels „The lost plot“ hätte besser zu der Geschichte gepasst.

Irene ist nach wie vor die Beherrschtheit in Person, zumindest nach außen hin. Innerlich sieht es da so manches mal auch ganz anders aus. Sprach sie im letzten Buch häufig von ihrer Paranoia, bin ich sehr froh, dass sich das wieder gelegt hat. Auch in diesem Buch mochte ich sie wieder sehr gerne und ihre Handlungen waren für mich nachvollziehbar. Am besten gefällt mir aber immer noch ihr Humor.

Das Setting hat mir in diesem Buch besonders gut gefallen. Es unterscheidet sich wieder sehr von denen, die wir bisher kennen. Dieses Mal befinden wir uns im New York der 20er Jahre, das bedeutet Flüsterkneipen, Gangsterbosse und Tommy Guns. Auch wenn das nicht sehr fantastisch klingt, kommt der Fantasy-Anteil mit den Elfen, Drachen und natürlich der Sprache definitiv nicht zu kurz.

Auch die Geschichte hat mich sehr angesprochen. Wie jedes Buch dieser Reihe startet sie mit einer für Irene gefährlichen Situation, aus der sie sich gerade mal so mit Hilfe der Sprache herauswinden kann. Wo ich bei den Vorgängern manchmal das Gefühl hatte, dass sich das Buch etwas zieht, gelingt es der Autorin hier jedoch, die Spannung zu halten.

Die gesamte Reihe finde ich bisher sehr gelungen. Es ist kein billiger Abklatsch von etwas, das ich bereits gelesen habe, sondern eine für mich neuartige Idee, die wirklich hervorragend umgesetzt wurde.

Vor der Lektüre des Buches würde ich jedoch empfehlen, die Vorgänger zu lesen. Man kann der Handlung alles in allem zwar auch folgen, ohne die Vorgänger gelesen zu haben, aber dann muss man sich darauf einstellen, dass man Anspielungen, Namen und Zusammenhänge nicht einordnen kann.

Fazit:

Das für mich bisher aufregendste Setting. Der Schreibstil und die Protagonisten gefallen mir nach wie vor außerordentlich gut. Auch die Geschichte war sehr spannend und unterhaltsam. Das Buch erhält von mir 4 von 5 Sterne.

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