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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.06.2018

Spannend

Tiefer denn die Hölle (Ein Martin-Bauer-Krimi 2)
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Der Polizeiseelsorger Martin Bauer wird in Duisburg zuei em sillgelegten Bergwerk gerufen. Dort wurde eine mit Stuchwunden übersäte und mit Honig übergossen Leiche aufgefunden. Vaals, sein katholischer ...

Der Polizeiseelsorger Martin Bauer wird in Duisburg zuei em sillgelegten Bergwerk gerufen. Dort wurde eine mit Stuchwunden übersäte und mit Honig übergossen Leiche aufgefunden. Vaals, sein katholischer Kollege und eigentlich Dienst habend Seelsorger, erlitt am Tatort einen Herzinfarkt und bittet Bauer im Krankenhaus, einen alten Freund zu suchen. Warum nur? 

Endlich ist der zweite Fall für Martin Bauer da! Da dieser direkt an den ersten Teil anschließt, lohnt es sich diesen zuvor zu lesen. Denn auch wenn die Fälle selbst in sich abgeschlossen sind, ist das Privatleben rund um Martin Bauer und seine Familie sehr interessant und dafür benötigt man besser doch Vorkenntnisse. Der Fall ist wieder einmal sehr spannend und gut unterhaltend. Man fiebert von Beginn bis Ende mit, was durch den tollen Schreibstil noch erleichtert wird!

Veröffentlicht am 01.06.2018

Bewegt

Für immer ist die längste Zeit
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Eines Tages springt die Hausfrau und Mutter Maddy vom Dach und stirbt. Sie hinterlässt ihren Ehemann und die 16jährige Tochter, mit der ihr Mann nun völlig überfordert ist. Beide versinken im Chaos und ...

Eines Tages springt die Hausfrau und Mutter Maddy vom Dach und stirbt. Sie hinterlässt ihren Ehemann und die 16jährige Tochter, mit der ihr Mann nun völlig überfordert ist. Beide versinken im Chaos und merken nun, wie sehr Maddy fehlt und welch große Lücke sie hinterlassen hat. Doch Maddy beobachtet alles und versucht an allen Ecken zu helfen. 

Auch wenn dieses Buch ein doch sehr trauriges Thema behandelt ist es zwischendurch immer wieder mit einer Prise Humor gespickt. Dadurch las ich das Buch sehr gerne, denn es ist kein Buch, welches immens auf die Tränendrüse drückt. Es liest sich sehr gut und es macht Freude. Aber es macht auch nachdenklich darüber, wie selbstverständlich man im Leben alles als gegeben nimmt.

Veröffentlicht am 25.05.2018

Lese-Vergnügen

Das Grab unter Zedern (Ein-Leon-Ritter-Krimi 4)
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Als vor einigen Jahren die kleine Amelie verschwand hatte man schnell den Vater als Mörder verurteilt, obwohl die Leiche nie gefunden wurde. Doch jetzt wurde das Urteil aus Mangel an Beweisen aufgehoben. ...

Als vor einigen Jahren die kleine Amelie verschwand hatte man schnell den Vater als Mörder verurteilt, obwohl die Leiche nie gefunden wurde. Doch jetzt wurde das Urteil aus Mangel an Beweisen aufgehoben. Die Bewohner von Le Lavandou sind besorgt, denn ein Kindermörder in ihrer kleinen Stadt ist nicht willkommen. Als dann ein Toter gefunden wird ist für die Leute schnell klar, wer dafür verantwortlich ist. Nur Dr. Leon Ritter weigert sich, diese Vorverurteilung zu bestätigen. Seine Nachforschungen führen ihn auf die kleine Insel Porquerolles. Dort vermutet er den wahren Täter, der in all den Jahren davongekommen ist und weitere Verbrechen begangen hat. 

Ich bin ein Riesenfan der Krimis um Dr. Leon Ritter. Jedes Buch ist das pure Lese-Vergnügen. Man hat bei keiner Seite das Gefühl, daß die Geschichte einen Hänger hat. Sie ist von Anfang bis Ende spannend und auch humorvoll. Die in jedem Buch wiederkehrenden Personen sind so liebevoll beschrieben, daß man sie genau vor Augen hat. Man kann dem Autor nur ein großes "Dankeschön" aussprechen für ein paar Stunden Entspannung mit einem tollen Buch.

Veröffentlicht am 13.05.2018

Hervorragend

Die Frauen vom Löwenhof - Agnetas Erbe (Die Löwenhof-Saga 1)
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Schweden 1913: Agneta lebt in Stockholm. Sie studiert dort Kunst und liebt einen angesehenen Anwalt. Dieses freie Leben hat sie sich hart erkämpft, denn sie stammt aus einer adligen, sehr reichen Familie. ...

Schweden 1913: Agneta lebt in Stockholm. Sie studiert dort Kunst und liebt einen angesehenen Anwalt. Dieses freie Leben hat sie sich hart erkämpft, denn sie stammt aus einer adligen, sehr reichen Familie. Als sie plötzlich ein Telegramm von ihrer Mutter bekommt ahnt sie, daß etwas schreckliches passiert sein muß. Sofort fährt sie nach Hause, obwohl sie mit ihrer Familie im Streit auseinandergegangen ist. Dort muß sie erleben, daß ihr Vater tot ist, ihr Bruder im sterben liegt und ihre Mutter sie eiskalt behandelt. Agneta ist jetzt die letzte in ihrer Familie und somit stehen ihr das Erbe und der Titel einer Gräfin zu. Sie muß sich nun entscheiden, ob sie ihr freies Leben weiterführen will oder ob sie bereit ist, die Zwängen eines Lebens als adlige Gutsherrin zu ertragen. 

Ich habe die Bücher von Corina Bomann schon immer gerne gelesen. Sie waren alle leicht zu lesen und sehr unterhaltsam. Doch dieses Buch ist wirklich herausragend. Ich möchte behaupten, daß Corina Bomann sich hiermit endgültig einen Platz in der Oberliga der Schriftstellerinnen erobert hat. Ich freue mich jetzt schon auf die nächsten zwei Teile dieser Geschichte, denn wir wissen ja, daß auf die Menschen turbulente Zeiten zukommen werden. Man darf also gespannt sein, wie es weitergeht.

Veröffentlicht am 31.03.2018

Echt spannend

Schlüssel 17
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Im Berliner Dom wird die Dompfarrerin und ehemaöige Bischöfin Brigitte Riss ermordet aufgefunden. Ein Schlüssel mit der Nr. 17 wird an ihrem Hals hängend gefunden. Das LKA rund um Tom Babylon wird mit ...

Im Berliner Dom wird die Dompfarrerin und ehemaöige Bischöfin Brigitte Riss ermordet aufgefunden. Ein Schlüssel mit der Nr. 17 wird an ihrem Hals hängend gefunden. Das LKA rund um Tom Babylon wird mit den Ermittlungen betraut. Doch Tom geht nicht mit der nötigen Distanz an diesen Fall heran. In seiner Jugendzeitschrift spielte ein identischer Schlüssel eine Rolle. Und durch seinen Leichtsinn verschwand seine kleine Schwester Viola mit diesem Schlüssel. Seine Suche nach ihr wird durch diesen Fall noch verstärkt.... 

Bei diesem Buch hält man den Atem an! Es ist von der ersten bis zur letzten Seite vollgepackt mit Spannung. Die Handlung überschlägt sich fast. Durch die zwei Handlungsstränge wird der Spannungsbogen stets hochgehalten, denn man kann von beiden Zeitebenen nicht schnell genug erfahren, wie es weitergeht. Lediglich die eingebildeten Gespräche zwischen Tom und Viola haben mich ein wenig gestört. Da hätte gut drauf verzichtet werden können.