Platzhalter für Profilbild

MelaK

Lesejury Star
offline

MelaK ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit MelaK über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.04.2018

Ein Buch, das glücklich macht

Zuhause ist ein Gefühl
0


(0)

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, weil das Buch so wunderbar ist. Vielseitig, pfiffig, ideenreich, voller liebevoller Geschichten, kreativ, fröhlich, einfach wahre Lebensfreude versprühend. ...


(0)

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, weil das Buch so wunderbar ist. Vielseitig, pfiffig, ideenreich, voller liebevoller Geschichten, kreativ, fröhlich, einfach wahre Lebensfreude versprühend. Bei diesem Buch komme ich aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus.
Allein die edle Aufmachung des Covers und die wunderschönen zarten Fotos lassen einen das Buch schon gerne in die Hand nehmen. Und dann erst die liebevollen Ideen. Die Autorin liebt es, alten Dingen von Flohmärkten oder Vergessenem aus dem Keller mit Farbe und Düften eine zweite Chance zu geben. Gerne haucht sie Dingen mit neuen Aufgaben neues Leben ein und lässt ihnen einen besonderen Platz in ihrem Leben angedeihen. Nichts ist für die Ewigkeit, alles darf sich wandeln und verändern. Perfekt aufgeräumte und durchgestylte Wohnräume sind ihr ein Graus. Und gerade darin kann ich mich wieder erkennen. Also schnappen sie sich dieses Buch und lassen sie sich zu eigenen Ideen und Kreationen inspirieren. Holen sie sich Farben, Düfte und Lebensfreude ins Haus und pfeifen sie auf Konventionen.
Ein Zuhause zum Wohlfühlen braucht ein gesundes Maß an „Unperfektion“. Kein Mensch wird von ihrem Fußboden essen wollen.
Und sollten sie eine wirklich tolle Freundin haben, dann schenken sie ihr dieses Buch und erfüllen ihr einen kleinen Wunsch. Und wenn sie sie freudestrahlend fragt, woher sie das gewusst haben, dann machen sie ihr die größte Freude, wenn sie ihr sagen, „ du hast das mal erwähnt“.

Ein Buch, das glücklich macht. Danke Martina Goernemann

Veröffentlicht am 20.04.2018

Tolle indische Rezepte in den verschiedensten Geschmacksvariationen

Indische Küche
0

Die gebürtige Inderin Sadhna Dhawan stellt in ihrem Kochbuch eine unglaublich große und abwechslungsreiche Vielfalt von Gerichten aus ganz Indien vor. Dabei kommt der Vegetarier genauso auf seine Kosten ...

Die gebürtige Inderin Sadhna Dhawan stellt in ihrem Kochbuch eine unglaublich große und abwechslungsreiche Vielfalt von Gerichten aus ganz Indien vor. Dabei kommt der Vegetarier genauso auf seine Kosten wie der Fleisch- und Fischliebhaber. Jedes Rezept wird mit einer Zutatenliste, einer kompakten, gut nachvollziehbaren Zubereitungsbeschreibung, der benötigten Dauer sowie der Kalorienzahl vorgestellt. Dazu gibt es hilfreiche Tipps vom Küchenteam bezüglich Menüzusammenstellung, Variationen u.v.m.. Am Ende des Buches werden die typisch indischen Zutaten vorgestellt.
Ganz besonders gefallen mir auch die kleinen Anekdoten, Fabeln und Geschichten zu den verschiedenen indischen Festen, zu denen das jeweilige Gericht serviert wird.
Getestet habe ich bereits:
Die Fleischröllchen an Spieß. Da ich sie zu Party auch für Kinder zubereitet habe, habe ich Bällchen draus gemacht und die Chilischoten weggelassen. Sind sehr gut angekommen.
Dazu gab es Mangochutney. Auch das war problemlos zuzubereiten. Gefreut hat ich mich, dass man dafür unreife Mangos benötigt. Die bekommt man hier ohnehin kaum anders , es sei denn, man holt sich die teuren, aber auch super leckeren Flugmangos.
Ausgesprochen begeistert war ich vom Huhn im Topf mit selbst hergestellten Paneer (Herstellung wird beschrieben und ist sehr einfach).
Was ich besonders an den Rezepten von Sadhna Dhawan mag, ist die Einfachheit der Gerichte, die mit wenigen indischen Zutaten auskommen und trotzdem so raffiniert unverwechselbar indisch schmecken.
Dieses Kochbuch ist ein toller Einstieg für Liebhaber der indischen Küche, die Gerichte wunderschön fotografiert von Martin Krapohl.

Veröffentlicht am 10.04.2018

Grüne Oase auf kleinstem Raum - einfach und günstig

Der vertikale Balkon- & Terrassengarten. Mit einem Extrakapitel: Vertikaler Zimmergarten
0

Unterteilt in fünf Kapitel, angefangen bei der richtigen Planung, den Möglichkeiten, Porträts der geeigneten Pflanzen, über die richtige Pflanzung und Pflege bis hin zum Extrathema "Der vertikale Zimmergarten" ...

Unterteilt in fünf Kapitel, angefangen bei der richtigen Planung, den Möglichkeiten, Porträts der geeigneten Pflanzen, über die richtige Pflanzung und Pflege bis hin zum Extrathema "Der vertikale Zimmergarten" führt uns Ursula Kopp durch das faszinierende Feld des vertikalen Gärtnerns. Bei der Tendenz hin zu immer kleineren Gärten, Terrassen und Balkonen - wer kann sich heute in stadtnahen Gebieten noch einen großen Garten leisten - bietet dieses Büchlein gerade für den Kleinstgarten- und Balkonbesitzer jede Menge realisierbarer Ideen.
Besonders gefallen haben mir die Varianten, die mit günstigen Materialien auskommen, wie der Paletten-Kräutergarten oder die Variante mit den gestapelten Obstkisten. Ich habe mir bei Thomas Philipps für unter 6 Euro solche Kisten besorgt und sie nach Anleitung verschraubt. Sie stehen nun in unserm Reihenhausgärtchen vor der Trennwand zum Nachbargrundstück und sind gerade mit Frühjahrsblühern bestückt. Das schöne daran ist, dass man dieses Stapelregal saisonal super schnell verändern kann. Im Winter macht es sich sicher auch mit Lichterkette und Koniferenzweigen gut. Eine tolle und kostengünstige Möglichkeit, wie ich finde.
Anschauliche Fotos und gute selbst erklärenden Skizzen ergänzen die Beschreibungen gelungen.
Sehr informativ fand ich auch die Pflanzenporträts. Sie sind kompakt, beinhalten aber alle nötigen Informationen. Schön auch die zusätzlich eingestreuten und besonders hervorgehobenen Tipps.
Ein idealer Begleiter für die grüne Oase im Garten, wie klein sie auch sein mag.

Veröffentlicht am 08.04.2018

Maja Lunde ist eine begnadete Erzählerin

Die Geschichte des Wassers
0

Wir schreiben das Jahr 2017. Signe, eine starke, kämpferische Umweltaktivistin, kehrt als alte Frau in ihre Heimat Ringfjorden zurück. Vieles hat sich verändert, die Natur wurde gebändigt, Flüsse in Rohre ...

Wir schreiben das Jahr 2017. Signe, eine starke, kämpferische Umweltaktivistin, kehrt als alte Frau in ihre Heimat Ringfjorden zurück. Vieles hat sich verändert, die Natur wurde gebändigt, Flüsse in Rohre verlegt und die Region touristisch erschlossen. Wirtschaftliche Interessen haben über den Umweltschutz gesiegt. Als Signe erfährt, dass Eis für die Getränke der Superreichen in Blöcken aus ihrem geliebten Gletscher heraus geschnitten und in alle Welt verschifft werden, reift in ihr ein Plan. Dafür begibt sie sich auf einen gefährlichen Segeltörn, der sie fast das Leben kostet.....
Vierundzwanzig Jahre später hat sich das Leben auf der Erde grundlegend verändert. Süßwasser ist in großen Teilen der Welt so gut wie nicht mehr vorhanden. Und wo kein Wasser ist, da gibt es auch keine Lebensmittel, keine Energie, kaum noch Wirtschaftsgüter. Die Menschen kämpfen um das nackte Überleben, viele sind auf der Flucht. So auch David und seine Tochter Lou, deren Geschichte Maja Lunde im zweiten Erzählstrang erzählt....
Dieser Roman hat mich mit seiner grandiosen Sprache und der atmosphärisch dichten, beklemmenden und verstörenden Geschichte gefangen genommen. Der Durst, die Angst, aber auch Liebe und Hoffnung und der Überlebenswille waren förmlich spürbar.
Die Geschichte des Wasser ging mir sogar noch näher als der erste Band "Die Geschichte der Bienen"gegangen, weil doch ohne Wasser unser Leben so gar nicht vorstellbar ist. Der, wenn auch fiktive, Roman kommt der Realität, wie sie schon sehr bald aussehen könnte, meiner Meinung nach sehr nah und das ist beängstigend. Wenn man sieht, wie verschwenderisch mit unseren Süßwasserreserven umgegangen wird und wie Großkonzerne wie Nestlé Wasserrechte in der ganzen Welt erwerben, weil Wasser in ihren Augen kein öffentliches Gut und der Zugang zu Wasser kein Menschenrecht ist, dann wird einem Angst und bange.
Maja Lunde ist eine begnadete Erzählerin und sie hat sich Themen verschrieben, die uns alle angehen.
Ich möchte jedem, der sich auch nur einen Funken darum schert, wie es mit unserer Erde und den Menschen, die darauf leben, weitergehen soll, dieses Buch ans Herz legen.

Veröffentlicht am 08.04.2018

Maja Lunde ist eine begnadete Erzählerin

Die Geschichte des Wassers
0

Wir schreiben das Jahr 2017. Signe, eine starke, kämpferische Umweltaktivistin, kehrt als alte Frau in ihre Heimat Ringfjorden zurück. Vieles hat sich verändert, die Natur wurde gebändigt, Flüsse in Rohre ...

Wir schreiben das Jahr 2017. Signe, eine starke, kämpferische Umweltaktivistin, kehrt als alte Frau in ihre Heimat Ringfjorden zurück. Vieles hat sich verändert, die Natur wurde gebändigt, Flüsse in Rohre verlegt und die Region touristisch erschlossen. Wirtschaftliche Interessen haben über den Umweltschutz gesiegt. Als Signe erfährt, dass Eis für die Getränke der Superreichen in Blöcken aus ihrem geliebten Gletscher heraus geschnitten und in alle Welt verschifft werden, reift in ihr ein Plan. Dafür begibt sie sich auf einen gefährlichen Segeltörn, der sie fast das Leben kostet.....
Vierundzwanzig Jahre später hat sich das Leben auf der Erde grundlegend verändert. Süßwasser ist in großen Teilen der Welt so gut wie nicht mehr vorhanden. Und wo kein Wasser ist, da gibt es auch keine Lebensmittel, keine Energie, kaum noch Wirtschaftsgüter. Die Menschen kämpfen um das nackte Überleben, viele sind auf der Flucht. So auch David und seine Tochter Lou, deren Geschichte Maja Lunde im zweiten Erzählstrang erzählt....
Dieser Roman hat mich mit seiner grandiosen Sprache und der atmosphärisch dichten, beklemmenden und verstörenden Geschichte gefangen genommen. Der Durst, die Angst, aber auch Liebe und Hoffnung und der Überlebenswille waren förmlich spürbar.
Die Geschichte des Wasser ging mir sogar noch näher als der erste Band "Die Geschichte der Bienen"gegangen, weil doch ohne Wasser unser Leben so gar nicht vorstellbar ist. Der, wenn auch fiktive, Roman kommt der Realität, wie sie schon sehr bald aussehen könnte, meiner Meinung nach sehr nah und das ist beängstigend. Wenn man sieht, wie verschwenderisch mit unseren Süßwasserreserven umgegangen wird und wie Großkonzerne wie Nestlé Wasserrechte in der ganzen Welt erwerben, weil Wasser in ihren Augen kein öffentliches Gut und der Zugang zu Wasser kein Menschenrecht ist, dann wird einem Angst und bange.
Maja Lunde ist eine begnadete Erzählerin und sie hat sich Themen verschrieben, die uns alle angehen.
Ich möchte jedem, der sich auch nur einen Funken darum schert, wie es mit unserer Erde und den Menschen, die darauf leben, weitergehen soll, dieses Buch ans Herz legen.