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Veröffentlicht am 23.04.2018

Leider unsympathische und oberflächliche Charaktere

Between the Lines: Wilde Gefühle
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INHALT
Nach vielen unbedeutenden Rollen ist jetzt eine Hauptrolle in Sicht: Das wird Emmas großer Durchbruch! Und an ihrer Seite ist dabei niemand anderes als Hollywoods heißester Bad Boy Reid Alexander! ...

INHALT
Nach vielen unbedeutenden Rollen ist jetzt eine Hauptrolle in Sicht: Das wird Emmas großer Durchbruch! Und an ihrer Seite ist dabei niemand anderes als Hollywoods heißester Bad Boy Reid Alexander! Auch Emma kann seinem Charme nicht widerstehen… Doch dann ist da auch noch Graham, der ganz anders ist als Reid, auf seine eigene Art anziehend. Wie wird Emma sich entscheiden?
Reid ist gut aussehend, erfolgreich und beliebt. Als er Emma trifft, will er sie erobern. Aber nicht nur Graham ist ihm im Weg, sondern auch Brooke, die auch in diesem Film mitspielt und niemand geringeres ist als seine Ex-Freundin!

MEINUNG
Protagonisten
Emma ist Schauspielerin, aber alles andere als berühmt. Aber sie will eigentlich auch normal sein, also Zeit mit ihrer besten Freundin verbringen, aufs College gehen und eine normale Familie. Dafür hat sie aber ihre nervige Stiefmutter und ihren Vater, die wollen, dass sie berühmt wird. Schon während der Dreharbeiten wird ihr der sich anbahnende Ruhm manchmal etwas zu viel. Auch wenn das ihre erste große Rolle ist muss sie doch so an der Schwelle zur Welt der Reichen und Schönen zumindest ahnen, wie es sich mit Ruhm lebt. Man wird auch mal belästigt oder beleidigt. Das Liebesdreieck hat mich etwas gestört. Sie fühlt sich zu Graham hingezogen, aber zwischen ihr und Reid „stimmt die Chemie“, wie immer wieder erwähnt wird. Sie findet ihn heiß und verbringt auch gern Zeit mit ihm, denkt dann aber an Graham…
Reid ist echt schlimm, fast unerträglich. Er ist schon seit einer Weile in der Branche und benimmt sich wie ein verzogenes Kind. Er glaubt, dass er alles kriegt, was er haben will und meistens ist das auch so. Und jetzt will er Emma. Aber er schläft auch gerne mit Frauen und die jungfräuliche Emma macht es ihm in dieser Hinsicht echt schwer. Abgesehen von Ruhm und Emma ist ihm alles irgendwie egal. Seine Mutter ist ihm wichtig, aber der Umgang mit ihr ist schwierig, da sie Alkoholikerin ist und auf eine heile Familie hofft, was aber mit Reids Vater auch nicht klappt.
Graham ist quasi das Gegenstück zu Reid. Er ist mitfühlend, nicht so arrogant, intelligent und insgesamt einfach viel netter und besser. Er ist eher so wie Emma, bescheiden und eher normal als ein Filmstar.
Gestört hat mich ein wenig, wie jung die Charaktere sind. Emma ist siebzehn, Reid achtzehn und Graham glaub ich zwanzig. Nicht, dass ihr Verhalten nicht zu ihrem Alter gepasst hätte. Aber „Hollywoods heißester Bad Boy“ muss meiner Meinung nach kein 18-Jähriger sein.

Handlung
Im Mittelpunkt stehen die Nachteile der Filmwelt, das Liebesdreieck und die Problemchen der Stars. Lieber Erfolg mit Blockbustern oder weniger Bedeutung in Hollywood, dafür aber bedeutsamere Filme? Dann sind da überall diese Fans und Medien, die Reid genießt, mit denen Emma aber nicht klarkommt. Was den Ruhm angeht, haben die beiden völlig verschiedene Meinungen, das zeigt auch wie unterschiedlich ihre Charaktere sind.
Reid und Emma haben Probleme mit ihren Eltern, aber das ist eher ihre Hintergrundgeschichte, die immer wieder erwähnt wird, aber für die Handlung nicht von Bedeutung ist.
Und das Liebesdreieck war etwas nervig. Es war ziemlich klar, wohin es führte. Es war etwas oberflächlich gestaltet. Und obwohl Emma sich nicht entscheiden konnte, traf nicht unbedingt sie die Entscheidungen sondern ließ sich von den beiden Jungs leiten.

Schreibstil
Die Perspektive wechselt zwischen Emma und Reid ab. Würde man nur Emmas Perspektive sehen, könnte man Reid eventuell sogar mögen, indem man andere Motive oder Emotionen in seine Handlungen hineininterpretiert. Aber durch seine Sicht auf die Dinge ist das leider nicht möglich. Er ist tatsächlich arrogant und verzogen, es sei denn, er will sich benehmen, dann macht er das auch tatsächlich.

FAZIT
Die Hauptcharaktere Reid und Emma haben sich oft sehr oberflächlich verhalten und konnten mich auch mit den kleinen Ausnahmen nicht überzeugen. Die Handlung und die Liebesgeschichte waren nicht gerade originell, aber „Between the Lines – Wilde Gefühle“ ließ sich insgesamt leicht lesen und war auch nicht völlig langweilig.

Veröffentlicht am 08.02.2018

Schlechtester Teil mit wenig Inhalt

Magisterium
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Enthält Spoiler zu den Vorgängern!

Protagonisten
Callum ist nach sechs Monaten Gefängnis Aufenthalt immer noch der gleiche. Er hat sich nicht im geringsten verändert, wie ich es erwartet hätte. Er gibt ...

Enthält Spoiler zu den Vorgängern!

Protagonisten
Callum ist nach sechs Monaten Gefängnis Aufenthalt immer noch der gleiche. Er hat sich nicht im geringsten verändert, wie ich es erwartet hätte. Er gibt sich immer noch an allem die Schuld und hat ein sehr geringes Selbstwertgefühl und meint, er würde seine Strafe schon verdienen. Aber er ist auch verzweifelt, denn sein bester Freund ist nicht mehr. Dann sind da noch diese bösen Leute, die ihn auf ihrer Seite haben wollen, während die "Guten" vom Magisterium ihn vermutlich hinrichten würden. Ja, er hat es schon nicht leicht und er ist auch eines der wenigen Dinge, die ich an diesem Buch noch mochte.

Alex Strike will zwar böse sein und wäre viel lieber der neue Feind des Todes, aber ich sah ihn immer nur als beleidigte Zicke, weil er so komisch gehässig ist und immer eifersüchtig wird, wenn Call bevorzugt wird - was dieser ja eigentlich gar nicht will!
Ich weiß nicht, was ich von Jasper halten soll. Er ist schon nervig und seine lustigen Passagen passen nicht immer in die Situation, aber er ist irgendwie doch ein niedlicher Idiot.

Handlung und Schreibstil
Es ist eigentlich noch gar nicht so lange her, dass ich den dritten Teil der Magisterium-Reihe gelesen habe, aber ich hatte doch schon so vieles vergessen, das eigentlich so wichtig war. Ich war manchmal sehr überrascht, hatte aber keine großen Schwierigkeiten, in die Geschichte zu kommen.

Call wird aus dem Gefängnis entführt und landet irgendwie mit seinen Freunden in Gefangenschaft, wo er sich zum Feind des Todes entwickeln soll. Wie genau das passieren soll, weiß keiner, aber man hofft, dass es sich irgendwie ergibt, wenn er Dinge tut, die Constantine Madden schon tat.

Das Buch war sehr kurz. Von Band zu Band wurden es weniger Seite und dieses hat jetzt nur noch drei Viertel Umfang wie das erste Buch. Eigentlich ist das ja nicht schlimm, aber diese Seiten wurden einfach nicht optimal genutzt. Sowohl Holly Black als auch Cassandra Clare sind erfahrene Autoren, von denen ich schon gute und auch dicke Bücher gelesen habe und ich finde es schade, dass sie hier so viel Potenzial verschwenden, weil sie es mit den wenigen Seiten vielleicht interessanter für jüngere Leser machen wollen. Ich hatte das Gefühl, kaum voranzukommen, da man sich nicht wirklich fortbewegt hat. Die ganze "du bist der Feind des Todes"-Geschichte wird immer weniger interessant, weil sich da nichts bewegt. Es gab kaum Fortschritte und man trat in diesem Buch einfach auf der Stelle.
Stattdessen wurden die Seiten mit sinnlosen Liebesgedöns, manchmal unpassendem Humor und unlogischen Entwicklungen gefüllt, die auch bisherigem Wissen widersprachen.

Ich hoffe, der letzte Band rettet die Reihe noch, denn der Anfang gefiel mir echt gut, aber das hier war definitiv der schlechteste Band der Reihe.

Fazit
Leider hat mir "Magisterium - Die silberne Maske" nicht wirklich gefallen. Es ist nicht allzu viel passiert, manches schien bisherigem Wissen zu wiedersprechen und die Charaktere entwickeln sich nicht wirklich weiter. Ich hoffe, der letzte Band wird besser!

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  • Idee
  • Spannung
Veröffentlicht am 25.01.2018

Ein supersicheres SmartHome und eine feige Protagonistin

Cloud
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Paul ist der erste, an den Emma sich seit dem Tod ihres Bruders wenden kann und mit dem sie über ihre Gefühle redet. Sie fühlt sich nicht richtig wohl in der neuen Umgebung ihres SmartHomes und kann weder ...

Paul ist der erste, an den Emma sich seit dem Tod ihres Bruders wenden kann und mit dem sie über ihre Gefühle redet. Sie fühlt sich nicht richtig wohl in der neuen Umgebung ihres SmartHomes und kann weder mit ihren Eltern noch mit ihren Freunden über ihren Verlust reden. Aber Paul ist für sie da, wenn auch nur Online. Er hört ihr zu und wird zu einem Freund, dem Emma alles erzählen kann. Doch wenn sie ihn treffen will, blockt er plötzlich ab ...

Protagonisten
Emma leidet sehr unter ihrem Verlust und distanziert sich in ihrem Schmerz von jedem in ihrem Umfeld, von ihren Eltern und von ihren Freunden. Dann lernt sie im Internet Paul kennen, der ihren Schmerz zu verstehen scheint und sie fühlt sich endlich wieder etwas besser, wenn sie mit ihm redet.
Sie macht in diesem Buch manchmal Fehler, oder fühlt sich einfach schlecht und dann behält sie das einfach für sich, statt etwas dagegen zu unternehmen. Ich habe zwar nichts dagegen, wenn jemand etwas schüchtern ist, aber sie war oft einfach feige. Ja, sie hat ihren kleinen Bruder verloren, aber das ist keine Entschuldigung für ihre Feigheit.

Matt ist so etwas wie Emmas bester Freund, auch wenn sie das in ihrer Trauerphase gar nicht will? Er macht sich ständig Sorgen um sie, ist immer da, wenn sie ihn braucht und versucht ständig, ihr zu helfen, selbst wenn sie das nicht will. Ich glaube, das sollte sympathisch wirken und ich denke zwar, es ist gut, wenn er eine trauernde Person nicht einfach weiter trauern lässt, sondern wirklich was dagegen unternehmen will, aber dass er sich immer überall einmischt und der Held sein will, hat mich irgendwann schon genervt.

Handlung und Schreibstil
Das SmartHome, in dem Emma mit ihrer Familie lebt, spielt eine sehr große Rolle. Immer wieder werden neue Details erklärt und Features enthüllt, die auch in der Handlung einen festen Platz haben. Es steht eigentlich sogar so sehr im Mittelpunkt, dass man sagen könnte, in diesem Buch geht es um ein SmartHome. Emma und ihre Eltern wohnen noch nicht lange dort, daher hat Emma sich auch noch nicht an alles gewöhnt, sondern findet viele Dinge befremdlich oder sogar unnötig bis lästig. Man merkt schon, dass die Botschaft sein soll, dass auch all dieser "Luxus", wie Emmas Vater es nennt, nicht perfekt ist und das sehe ich ein. Die ganzen Eigenschaften sind halt alle in ein negatives Licht getaucht, aber ich finde sie nicht so schlimm, wie sie dargestellt werden.

Ich habe irgendwie etwas wie eine Moral von der Geschichte erwartet, wurde aber enttäuscht. An einigen Stellen wurde es gefährlich, aber es gab keine richtigen Aktionen deswegen ... Auch das Ende war eher schwach und hat auch wieder das SmartHome schlecht gemacht, wie ich das sehe. Das Ende hat mir alo nicht gefallen, und auch den Hauptteil fand ich recht langweilig, vor allem in Anbetracht des Ausgangs der ganzen Geschichte.
Den Schreibstil fand ich jetzt auch nicht überragend.

Fazit
Ich war ziemlich enttäuscht von "Cloud", weil letztendlich das SmartHome im Mittelpunkt stand und mir das Ende auch so gar nicht gefallen hat.

Veröffentlicht am 27.12.2018

Seltsam und etwas verwirrend

Borderland
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Nein, das Buch war nichts für mich.
Die Handlung fand ich ziemlich verwirrend. Zum einen zog sich kein roter Faden durch die Handlung, was an sich kein Problem ist. Wendungen können schon mal schön sein, ...

Nein, das Buch war nichts für mich.
Die Handlung fand ich ziemlich verwirrend. Zum einen zog sich kein roter Faden durch die Handlung, was an sich kein Problem ist. Wendungen können schon mal schön sein, aber waren sie nicht überraschend sondern eher verwirrend und meistens dachte ich mir eher "Na und?", weil ich nie so ganz in die Geschichte gefunden habe und so auch nie eine Beziehung zu den Charakteren aufbauen konnte. Darum konnte mich hier nichts wirklich mitreißen.

Dann ist da die übernatürliche Komponente, die der Protagonist Vincent erst total komisch findet und dann ganz plötzlich akzeptiert und nicht mehr wirklich hinterfragt. Ein seltsames Mädchen und komische Träume und Visionen, die für mich kaum Sinn ergeben haben. Und zuletzt die seltsame Liebesgeschichte, die mich ebenfalls gar nicht fesseln konnte, und der seltsame Club namens Borderland, der eigentlich wieder kaum eine Rolle spielt.

Ich finde, diese Dinge haben einfach nicht harmoniert und dadurch fand ich das Buch einfach nur seltsam.

FAZIT
Bei "Borderland" habe ich bis zum Schluss nicht so ganz in die seltsame Geschichte finden können und darum konnte es mir auch kaum gefallen.

Veröffentlicht am 31.10.2018

Vorhersehbare Geschichte mit ein bisschen Handlung zwischen viel Sex

Pure Desire - Nur du
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Liz und ihre Schwestern leben am Lake Tahoe und als älteste Schwester fühlt Liz sich für ihre Geschwister verantwortlich. Sie kümmert sich auch um das Diner, das sie von ihren Eltern geerbt hat und versucht, ...

Liz und ihre Schwestern leben am Lake Tahoe und als älteste Schwester fühlt Liz sich für ihre Geschwister verantwortlich. Sie kümmert sich auch um das Diner, das sie von ihren Eltern geerbt hat und versucht, über die Runden zu kommen. Eine Immobilienfirma will ihr Haus abkaufen und sorgt so für weiteren Stress. Eine große Last liegt auf ihren Schultern.
Dann lernt sie Cole kennen und kann sich nicht mehr an ihre strengen Regeln halten und lässt sich auf eine heiße Affäre ein ...

Protagonisten
Liz trägt viel Verantwortung, aber als sie Cole trifft, wird sie spontan, weil sie ihm kaum widerstehen kann. Denn Cole ist ja so heiß und faszinierend. Das weiß Liz auch, ohne viel mit ihm zu reden, denn gucken, küssen und Sex reicht ja, um jemanden kennenzulernen. Er läuft in der Gegend rum und trifft immer wieder zufällig auf Liz und dann schmachten sie sich an und fallen auch mal übereinander her. Cole lässt meistens eher Liz erzählen und gibt nur selten etwas über sich preis.

Auch die vier jüngeren Schwestern von Liz spielen alle eine Rolle, vor allem die kleine Amber. Sie ist besonders zickig und beansprucht Liz' Liebe für sich - das heißt, sie will keinen Mann an ihrer Seite sehen und rastet wie eine wahre Zicke aus. Wäre sie am Anfang der Pubertät, also um die zwölf, fände ich das in Ordnung, aber Amber ist schon sechzehn, und da fand ich das schon sehr übertrieben.

Handlung und Schreibstil
Die Handlung war leider unglaublich vorhersehbar. Schon im ersten Fünftel konnte man sich ziemlich genau denken, wie sich das Buch entwickeln und wie es enden wird. Es gab nicht mal wirklich kleine Überraschungen, die es noch irgendwie interessant gemacht hätten.

Zwischen wenig Handlung war viel Sex, meist kurz spontan und oft völlig aus dem Nichts. Bei so einer schwachen Geschichte konnten die den Leser auch nicht mehr fesseln! Bei einer Leserunde waren die meisten Mitleser, so auch ich, glücklich, als es dann nach vorhersehbaren dramatischen Entwicklungen eine Pause gab.

Grottig schlecht fand ich es nicht, denn das sind eher Bücher, bei denen ich mich durchquälen muss. Zwar fand ich hier nichts wirklich gut, aber der Schreibstil ist absolut in Ordnung und man kommt gut durch.

Fazit
"Pure Desire - Nur Du" hatte eine sehr vorhersehbare Geschichte, was an sich kein Problem ist, aber auch sonst konnten weder Story noch Charaktere überzeugen.