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Veröffentlicht am 21.05.2018

Es ist gut, aber im Vergleich mit Band 2 hat es mich enttäuscht

Das Reich der sieben Höfe − Sterne und Schwerter
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Da ist er - der dritte und finale Band von Das Reich der sieben Höfe. Nachdem ich mit Band 1 einen mittelmäßigen Start begonnen hatte und von Band 2 restlos begeistert hatte, war ich natürlich sehr gespannt ...

Da ist er - der dritte und finale Band von Das Reich der sieben Höfe. Nachdem ich mit Band 1 einen mittelmäßigen Start begonnen hatte und von Band 2 restlos begeistert hatte, war ich natürlich sehr gespannt auf Band 3. Tja und jetzt bin ich irgendwie leicht entttäuscht.

Zwischen Feyre uns Rhysand hat mir etwas gefehlt. Ich kann das selbst gar nicht so in Worte fassen. Aber in Band zwei fand ich die beiden viel toller. Ihre Art wie sie miteinander umgegangen sind, die Dynamik zwischen den beiden. Irgendwie fehlte das hier. Wenn die zusammen waren, gab es Sex, dann ein bisschen Geplänkel und fertig. Wo steckte der Rhys aus Band zwei?
Im Gegensatz dazu war ich von Cassian, Azriel, Mor und Amren begeistert. Ich fand, dass ihnen hier viel Raum gelassen wird, um noch noch mehr von sich preiszugeben. Azriel ist ja mein Liebling aus der Gruppe. Auch Nesta fand ich richtig toll dargestellt.

Die Handlung selbst war spannend, aber mir manchmal zu abgehackt. Es wird viel verhandelt und der Krieg gegen Hybern wird vorbereitet. Es gibt neue Einblicke in die anderen Höfe, aber irgendwie fehlte mir was. Ich habe das Gefühl, dass die Geschichte noch nicht zu Ende ist. Besonders die Entdeckung über Lucien steht für mich noch offen. Gleichzeitig klang das Ende so abschließend. Ich weiß, dass da noch ein Buch kommt, aber ich hatte das so verstanden, dass das eher eine kleine Episode ist und nicht wirklich zu diesen drei Büchern dazugehört. Mich verwirrt das vierte Buch etwas. Und die angekündigte zweite Trilogie soll ja auch eigenständig sein und nicht direkt mit diesen drei Bänden zu tun haben, auch wenn dort Charaktere von hier auftauchen. Kurz gesagt, in einer Trilogie sollte meiner Meinung nach der Haupstrang und die Nebenstränge am Ende abgeschlossen sein und das sind von letzteren in meinen Augen nicht alle.

Das Ende des Buches war auch nicht so mein Fall gewesen. Ja, mir liefen bei der einen Szene die Tränen, aber so im Nachhinein hat mich etwas gestört.

SPOILER Ich meine, selbst bei Harry Potter sind wirklich tolle Leute gestorben und ich hätte sie am liebsten alle gerettet haben wollen, aber in einem Krieg sterben nun mal auch welche. Und hier in dieser Schlacht. Tja, die Kerntruppe um Feyre und Ryhsand überleben, keiner wird so verletzt, dass es nicht völlig heilen kann. Ein bisschen zu viel Friede Freude Eierkuchen. Besonders nachdem Tamlin und Julian auftauchen und gesagt wird, dass die beiden nie wirklich auf Hyberns Seite waren. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin unbedingt ein Happy End für alle haben wollte. Das hat mich echt enttäuscht. SPOILER ENDE

Veröffentlicht am 15.05.2018

Tolle Welt, aber ausbaufähig

Vakouja - Ränkespiele
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Vakouja - Ränkespiele ist der Debütroman von Irina Grabow. Bevor die Geschichte beginnt wird auf die Homepage zu Vakouja verwiesen, in dem die eBook-Leser die Karte von Vidar sowie den Stammbaum der verschiedenen ...

Vakouja - Ränkespiele ist der Debütroman von Irina Grabow. Bevor die Geschichte beginnt wird auf die Homepage zu Vakouja verwiesen, in dem die eBook-Leser die Karte von Vidar sowie den Stammbaum der verschiedenen Königshäuser finden können. Diese sind nämlich nur im gedruckten Buch zu finden und nicht im eBook. Ich fand es toll, dass der Hinweis am Anfang des Buches zu finden war.

Die Grundidee von dem Buch hat mir richtig gut gefallen. Und auch der Weltenaufbau gefällt mir sehr gut. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass die Autorin sich viele Gedanken zur Welt und den Völkern gemacht hat. Besonders das Fladreich und die Mystikums finde ich furchtbar interessant. Über das Fladreich erfährt man zwar im ersten Band nur wenig und es tauchen auch nur ein paar Mystikums auf, aber das ist der Handlung geschuldet und ich denke, im nächsten Band wird man viel viel mehr über beides erfahren. Besonders auf die Mystikums freue ich mich. Die, die hier schon aufgetaucht sind, zeugen jedenfalls von der Fantasie der Autorin.

Der Protagonist der Geschichte ist Lian und leider bin ich mit ihm überhaupt nicht warm geworden. Ehrlich gesagt konnte ich ihn am Ende überhaupt nicht mehr leiden. Ich hatte nicht das Gefühl, dass er sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt. Er reagiert manchmal total trotzig und hat mich mit seinen Frauengeschichten total genervt. Auch wenn diese wirklich nur am Rande erwähnt werden, habe ich mir dabei manchmal nur gedacht "Echt jetzt?" und war froh, wenn die Situation abgehandelt war. Lian muss am Anfang des Buches seine Familie verlassen und ich hatte nicht, dass Gefühl, dass er sie vermisst. Allgemein sind die Gefühle von ihm nicht bei mir angekommen. Besonders als er sich verliebte. Meiner Meinung nach wurde er als Protagonist zu flach dargestellt.
Zaron als Antagonist, den man als Leser auch begleitet, gefiel mir da schon besser. Er ist grausam und die Bewohner der Burg haben Angst vor ihm. Leider wird das nur ihm Buch erzählt und selten gezeigt. Aber seine Handlungen zeigen dafür, dass er ein Mensch ist, mit dem ich es mir nicht verscherzen würde wollen bzw. ich würde nicht freiwillig in seiner Burg arbeiten wollen.

Bei der Handlung selbst fehlte mir manchmal der rote Faden. Bei einigen Handlungssträngen habe ich am Ende des Buches gefragt, warum das da überhaupt drinne war. Besonders die eine Sache wurde für mich von dem Opfer viel zu schnell verarbeitet. Das war für mich nicht glaubwürdig. Ich kann euch da jetzt aber nicht mehr sagen, weil ich sonst spoilern würde. Leider muss ich sagen, dass die Spannung lange gefehlt hat. Vom Klappentext her und auch vom Titel der Geschichte hat ich auch etwas anderes erwartet. Dass Lian mehr gegen Zaron unternimmt bzw. dessen Taten stärker hinterfragt und dagegen vorgeht. Er ist da aber doch sehr passiv. Erst das Ende gefiel mir wieder richtig gut. Ehrlich gesagt, liebe ich es, wenn Autoren das machen, was die Autorin hier gemacht hat.



Fazit

Obwohl ich Lian nicht mochte und die Handlung langatmig war und mir größtenteils die Spannung fehlte, werde ich den nächsten Band lesen. Die Mystikums und das Fladreich interessieren mich einfach zu sehr. Auch denke ich durch das Ende, dass im nächsten Band eine weitere Hauptperson eingeführt wird, welche ja vielleicht meine Sympathie für sich gewinnen kann.

Veröffentlicht am 14.05.2018

Troika oder Myriad?

Immerwelt - Der Anfang
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Wow, dieses Buch macht es mir nicht leicht, es zu bewerten. Die Idee dahinter finde ich richtig, richtig toll und im Grunde mag ich auch die Protagonisten, aber denoch gibt es so ein paar Dinge, die mir ...

Wow, dieses Buch macht es mir nicht leicht, es zu bewerten. Die Idee dahinter finde ich richtig, richtig toll und im Grunde mag ich auch die Protagonisten, aber denoch gibt es so ein paar Dinge, die mir nicht gefallen haben bzw. wo ich mir mehr Erklärungen gewünscht hätte.

Das Handeln der meisten Personen ist grausam. Punkt. Ich meine, wir lernen Ten in einer Anstalt kennen, in der die Jugendlichen durch Folter gezwungen werden, sich für eine Seite zu entscheiden. Das ist einfach nur unmenschlich und macht mir die Menschen und die Regierung, die sowas billigt, nicht sympathisch. Und die Sphären auch nicht. Allgemein wird der erste Tod offiziell als nichts Schlimmes empfunden. Ist doch das Zweitleben in den Sphären so viel wichtiger. Zumindest behaupten, dass die Vertreter von Myriad und Troika, die versuchen, die Menschen zu einem ewigbindenden Bündnis zu bewegen.

Mir persönlich gab es zu wenig Informationen zu den Sphären. Ich konnte absolut verstehen, dass sich Ten nicht entscheiden konnte. Beide Sphären habe ihre Vor- und Nachteile und entscheidet man sich erstmal für eine, so entscheidet man auch, für welche Seite man in den Krieg zieht. Denn das Licht will die Dunkelheit besiegen und umgekehrt. Wieso, weshalb, warum, erfahren wir hier nur oberflächlich, aber ich hoffe einfach mal, dass das im nächsten Band geklärt wird. Ten ist eh viel zu neugierig, um Dinge einfach so zu akzeptieren. Aber es gab allgemein zu wenig Infos. Zu den Sphären konnte ich das noch etwas nachvollziehen. Wir erleben die Geschichte von Tens Seite und dass die Vertreter nur zeigen, wie toll ihre Welt ist, ist für mich verständlich, aber die Erde selbst wurde irgendwie total vergessen. Wie ist das Leben dort? Wie bei uns, nur das es statt Religion die Sphären gibt und diese sich aktiv einmischen? Wie ist diese Einmischung geregelt? Ich konnte einige Dinge nicht nachvollziehen, weil die Infos entweder zu oberflächlich waren oder Geschehnisse einfach einfach nur angerissen und eingeworfen, aber nicht richtig erklärt wurden. Zum Beispiel die Gegenbewegung zu den Sphären.

Pluspunkte gibt es, weil es keine Dreiecksliebesgeschichte gibt. Da hatte ich ja durch den Klappentext etwas Angst vor. Aber der Zwiespalt in Ten wird hauptsächlich durch Archer und Killian und ihre Versuche, sie für Troika und Myriad zu gewinnen, hergestellt. Und durch die Handlungen anderer Personen, die auch nur an sich selbst denken und nicht daran, wie es Ten geht. Die Protagonisten sind klar gezeichnet und ich finde man kann zumindest bei Killian und Archer eine Entwicklung sehen. Ten hingegen bleibt wie sie ist. Ein Dickkopf, der nicht nur an sich selbst denkt, sondern auch an andere. Auch wenn das ihr das Leben kosten könnte. Und als Ungezeichnete ist das für sie gefährlicher, als für Leute, die sich für eine Seite entschieden haben. Machte sie aber dadurch für mich sympathisch.

Was mir etwas gefehlt hat, sind Emotionen. Die Liebesgeschichte nachvollziehen, konnte ich nicht wirklich, auch wenn es schöner dargestellt wurde als in anderen Büchern. Zumindest wird Ten hier nicht hörig, sondern behält ihren eigenen Kopf und ihre eigenen Entscheidungen. Und sie sieht die Fehler des anderen.

Trotz der mir fehlenden Informationen zu einigen Dingen, fand ich den Erzählstil angenehm und ich mochte den Humor, der immer wieder aufblitzt.

Veröffentlicht am 09.05.2018

Das Mündel der Hexe

Das Mündel der Hexe
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Zurück ins Rhyntal. Ich hatte ja schon Die Flucht der Magd von Doris Röckle gelesen, welche 32 Jahre vor den Geschehnissen hier spielt und kannte daher ihren Schreibstil. Daher hat er mich diesmal nicht ...

Zurück ins Rhyntal. Ich hatte ja schon Die Flucht der Magd von Doris Röckle gelesen, welche 32 Jahre vor den Geschehnissen hier spielt und kannte daher ihren Schreibstil. Daher hat er mich diesmal nicht überraschen können. Wir folgen zwar hauptsächlich Ita, aber springen auch in diesem Band an alle wichtigen Orte, damit wir als Leser erfahre was geschieht. Es sei denn, wir sollen wie Ita ahnungslos bleiben, damit die Spannung nicht drunter leiden. Ich finde, man muss als Leser diese Art des Erzählens mögen. Was ich aber schön fand, dass man Orte aus Die Flucht der Magd wiederbesucht, auch wenn man keine bekannten Personen wiedertrifft. Zumindest sind mir keine aufgefallen.

Ita ist eine sympathische Protagonistin, die nach ihrer Flucht aus Konstanz bei Gauklern landet und als Magd in verschiedenen Burgen arbeitet, während sie nach ihrer leiblichen Mutter sucht. Allerdings ist diese Suche hier in der Geschichte sehr stark im Hintergrund und auch die Hexenverfolgung ihrer Stiefmutter wird zwar erwähnt, aber das war es dann auch schon. Allgemein hat mir irgendwie der rote Faden gefehlt. Ich fand, dass die ganze Handlung nur durch Zufälle vorangetrieben wurde. Was ja an sich nicht schlimm ist, aber ich hatte das Gefühl hier gab es zu viele Zufälle. Und wenn Ita durch ihre Entscheidungen, die Handlung beeinflusst, dann habe ich teilweise ihre Beweggründe nicht ganz nachvollziehen können. Es war toll, dass sie so neugierig ist und wissen will, was für Geheimnisse ihre Herrschaften haben, aber sie hat auch so einiges mitgemacht, ohne vorher Erklärungen zu bekommen. Und sich für eine Person, der sie noch nicht mal richtig vertraut, in Lebensgefahr zu begeben, ohne zu wissen, wieso, dass konnte ich nicht so ganz nachvollziehen.

Ich hatte ja schon erwähnt, dass wir nicht nur Ita begleiten, sondern auch anderen Personen folgen. Hier fand ich es sehr schön, dass wir als Leser zwar wissen, was passiert ist und so gewisse Handlungsstränge verstehen können, aber gleichzeitig lässt uns Doris Röckle unwissend über die Motive der Personen bzw. eröffnet sie uns erst, wenn auch Ita diese erfährt. Das war toll und hat die Geschichte spannend gemacht. Besonders Gustavo, der Gaukleranführer, ist ein Charakter, den ich bis zuletzt nicht einordnen konnte und dessen wahre Identität mich überraschen konnte.

Das Ende des Buches konnte mich leider nicht überzeugen. Ich ahnte schon ab Mitte des Buches, wer die Mutter von Ita ist und wurde da auch bestätigt, aber der Rest vom Ende hat bei mir eher Fragezeichen hervorgerufen. Es wurde da fast alle offenen Fragen sehr schnell abgehandelt. Eine Person, von der ich dachte, dass sie als Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt ist, wurde auf eine Art und Weise gerettet, die ich sehr merkwürdig fand und auf einmal spricht Ita vom Heiraten, obwohl sie den Mann, für den sie schwärmt und der anscheinend auch sie mag, nur wenige Male gesehen hat und dann gab es zwischen denen in der ganzen Handlung auch nicht wirklich eine Unterhaltung. Das nenne ich nicht Liebe und fand daher den Heiratsantrag auch unglaubwürdig.

Was mir aber sehr gefallen hat, war wie Doris Röckle die Lanschaften, Orte, Burgen und vor allem in letzteren das Leben und Arbeiten beschrieben hat. In der einen Burg habe ich mich als Leser wohlgefühlt, in einer anderen sah ich den Dreck vor meinen Augen und mir tat jeder Leid, der da zwischen Schweinen und Mist schlafen bzw. kochen sollte. Naja, nicht alle, da gab es einige Personen, denen ich noch Schlimmeres gewünscht hätte.

Veröffentlicht am 09.05.2018

Unter schwarzen Federn

Unter schwarzen Federn
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Unter schwarzen Federn spricht mit Mobbing ein sehr ernstes Thema an. Wir erleben hier nicht die Monate und Jahre der täglichen Qualen, sondern steigen in dem Moment in die Geschichte ein, in der es das ...

Unter schwarzen Federn spricht mit Mobbing ein sehr ernstes Thema an. Wir erleben hier nicht die Monate und Jahre der täglichen Qualen, sondern steigen in dem Moment in die Geschichte ein, in der es das Opfer, Fee, nicht mehr aushält und nur noch einen Weg für sich sieht: den Tod.

Mir hat der Anfang sehr gut gefallen und auch im Laufe der Geschichte wurde sehr deutlich, wie sich das Verhalten aller Personen auf Fee ausgewirkt hat. Und ich konnte mich wunderschön über alle aufregen. Vor allem über die Mutter und den Schulleiter. Da gab es diesen einen Satz von letzterem, da bin ich echt böse geworden. Wer das Buch schon gelesen hat, weiß sicherlich, welchen ich meine und an die zukünftigen Leser, ihr erkennt das bestimmt auch direkt.

Tja, ansonsten fällt es mir ein bisschen schwer die Geschichte zu bewerten. Fees Zeit in der Therapie wurde zwar erklärt und ich fand es schön, wie die Tätigkeiten in einer solchen Klinik beschrieben wurden, aber mir hat die Tiefe bei Fee gefehlt. Ja, sie hat, wie zu erwarten war, Zusammenbrüche, aber ich habe mir viel mehr Einblicke in ihr kaputtes Inneres beim Lesen gewünscht. Es wird meinen Gefühl nach, mehr beschrieben als gezeigt. Und da ist so der Knackpunkt. Ich weiß nicht, ob das für die Zielgruppe geeignet wäre. Nicht jeder kann mit solchen Geschichten umgehen. Und die Geschichte soll ja auch Hoffnung geben, zumindest war das mein Eindruck. Und da ist es vielleicht ganz gut, wenn nicht zu tief geschaut wird. Ich hoffe, ihr versteht was sagen will.

Unabhängig davon, mochte ich Fee sehr gerne und habe mit ihr mitgelitten und allen anderen Schlechtes gewünscht. Markus hingegen .. mit dem bin ich nicht warm geworden. Irgendwie war der mir zu perfekt trotz seiner Schwächen. Ich wusste gar nicht, dass das geht. Ich hatte bei ihm auch am Ende noch das Gefühl, dass er nur aus Schuldgefühlen handelt, weil er geschwiegen hat, statt einzuschreiten. Und auch das Ende... tja, ich weiß nicht. Achtung SPOILER: Ich glaube einfach nicht, dass die Beziehung halten kann. Für mich hat Fee zu schnell vertraut und die Gefühle waren so schnell da und das in ihrer Situation. Ach keine Ahnung, bei mir ist die Liebe jedenfalls nicht durch die Buchseiten geschwappt.

Ich denke, die wichtigsten Botschaften sind aber übermittelt worden: Für die Opfer: Gib dich nicht auf! Du findest jemanden der dir zuhört und dir hilft. Für die Täter: Ihr seid A.....! Und nichts entschuldigt euer Verhalten! Für die Wegseher: Zeigt Zivilcourage! Wer wegsieht und schweigt, hilft nur dem Täter. Also helft dem Gemobbten. Sei es, indem ihr andere Personen (Schulleitung, Arbeitgeber, Polizei, etc.) darauf aufmerksam macht oder einfach selbst einschreitet und dem Gemobbten beisteht.