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Veröffentlicht am 10.10.2017

Toller Auftakt - mehr Fantasy als ich vorher dachte

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
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Als ich das Buch bei Lovelybooks gewonnen habe, habe ich mich wirklich riesig gefreut. Ich war zuerst etwas von der Seitenanzahl abgeschreckt, aber die Geschichte war so spannend und fesselnd, dass ich ...

Als ich das Buch bei Lovelybooks gewonnen habe, habe ich mich wirklich riesig gefreut. Ich war zuerst etwas von der Seitenanzahl abgeschreckt, aber die Geschichte war so spannend und fesselnd, dass ich das Buch in fünf Tagen durch gelesen hatte.
Die Geschichte an sich erinnert zuerst etwas an "Die Schöne und das Biest". Sie wird entführt, verabscheut ihn, doch dann entwickeln sich Gefühle. Zum Teil war es auch so, doch ich hoffte immer, dass noch etwas anderes passiert. Und das geschah. Die Geschichte hatte so viel Tiefe und Hintergründe. Fast jede Figur hatte eine eigene Geschichte und man erfuhr auch etwas über die Vergangenheit des Reiches. Das fand ich wirklich sehr schön und das machte die Geschichte umso interessanter. Auch der Schreibstil hatte es in sich. Er war packend, fesselnd und hat mich nicht mehr losgelassen. Ich wurde in einen Bann gezogen und musste einfach weiterlesen. Ab und zu wurde es auch etwas brutal, doch dadurch verstand man auch die wahren Wesen der Personen in der Geschichte.
Feyre mochte ich auch direkt. Sie musste für ihre Familie sorgen und beschwerte sich fast nie darüber, sondern sah es als ihre Pflicht an. Sie war nicht so klischeehaft offen und freute sich über jeden, der neu in ihr Leben trat. Sie war misstrauisch und blickte auch mal hinter die Fassade, was mir sehr gut gefiel. Im Laufe des Buches taute sie auch auf und man merkte, dass sie auch tiefere Gefühle entwickeln konnte. Auch alle anderen Personen hatten sehr viel Tiefe und ich fand jeden interessant.
Jetzt zum Cover. Ich weiß gar nicht wirklich, was ich sagen soll. Es ist einfach wunderschön - in Natur noch schöner als auf dem Bild! Die Farbauswahl ist einfach toll und dieses rosa grau hat etwas sehr mysteriöses, was gut zum Buch passt. Auch das Mädchen mit Pfeil und Bogen, was Feyre darstellt ist sehr gut getroffen. Der Schutzumschlag ist durchsichtig mit den vielen Ästen mit Dornen und Rosen. Dieser Umschlag verleiht dem Buch einen 3D-Effekt, was ich wirklich sehr cool fand. Ob mit oder ohne Schutzumschlag - das Buch ist einfach wunderschön!

Ich kann dieses Buch wirklich jedem in jeder Altersklasse empfehlen. Es hat einen Touch von "Das Schöne und das Biest" doch trotzdem erzählt es seine ganz eigene Geschichte. Außerdem ein echter Hingucker im Bücherregal!

Veröffentlicht am 24.08.2020

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite

Celestial City - Akademie der Engel
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Ich habe mich riesig gefreut, als ich das Manuskript zu dieser Geschichte in der Hand gehalten habe, da ich immer Bücher liebe, die Jugendbücher und Fantasy mischen. Auch durch die Leseprobe konnte ich ...

Ich habe mich riesig gefreut, als ich das Manuskript zu dieser Geschichte in der Hand gehalten habe, da ich immer Bücher liebe, die Jugendbücher und Fantasy mischen. Auch durch die Leseprobe konnte ich schon erahnen, dass dieses Buch genau meinen Geschmack treffen könnte und genau so kam es auch.
Die Protagonistin Brielle war mir direkt zum Anfang sympathisch, da sie Mut und Selbstvertrauen ausstrahlte. Sie ist unheimlich loyal gegenüber ihrer Familie und ihren Freunden, wodurch sie mich extrem beeindruckt hat. Zusammen mit ihren Freunden bringt sie viel Humor in die Geschichte und lässt den Leser an der ein oder anderen Stelle auch einmal laut auflachen.
Außerdem hatte ich das Manuskript in kürzester Zeit durchgelesen, da mich die Geschichte so gefesselt hatte und ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Immer wieder wurde die Handlung durch unerwartete Ereignisse aufgelockert und die Spannung wurde dauerhaft gehalten. So wurde es an keiner einzigen Stelle langweilig.
Das gesamte Reich der Engel und Dämonen war ebenfalls sehr interessant ausgearbeitet und dargestellt. Man lernte immer wieder etwas über die Funktionsweisen, der Traditionen oder der Geschichte der Unsterblichen hinzu und konnte so auch die Geschehnisse besser nachvollziehen.
Insgesamt hat mich die Geschichte ungemein unterhalten und gefesselt. Lange nicht mehr rief ein Manuskript bzw. ein Buch ein solches Interesse bei mir hervor. Deswegen kann ich gar nicht mehr auf den Folgeband warten und bin einfach gespannt, wie es weitergehen wird.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 21.05.2018

Fesselnd und sehr spannend - auch ohne Vorwissen

Die letzte erste Nacht
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Ich kannte leider die beiden Vorgänger dieses Buch nicht. Trotzdem bin ich sehr gut in die Geschichte reingekommen und konnte die Personen und deren Beziehungen untereinander sowie ihre Hintergründe sehr ...

Ich kannte leider die beiden Vorgänger dieses Buch nicht. Trotzdem bin ich sehr gut in die Geschichte reingekommen und konnte die Personen und deren Beziehungen untereinander sowie ihre Hintergründe sehr schnell erkennen und verstehen. Allerdings habe ich auch vor, die beiden vorherigen Bücher zu lesen, um mehr über die Vorgeschichten zu erfahren und ich denke, dass ich mich so noch mehr in die Charaktere verlieben werde.
Auch in diesem Band fand ich die Charaktere sehr gut ausgearbeitet. Tate wirkt sehr stark, wie eine richtige Powerfrau. Sie macht sich nichts daraus, was andere über sie denken könnten und zieht ihr Ding durch, so wie es ihr gefällt. Trotzdem hat sie einen weichen Kern und kümmert sich zum Beispiel sehr fürsorglich um ihre Freunde und setzt sich auch für diese ein. Auch wenn sie ihre Gefühle nicht offen zeigt, ist sie doch sensibel und macht sich einige Gedanken.
Trevor legt sehr viel Wert auf Familie und steht dieser auch sehr nahe, was mir wirklich gut gefallen hat. Auch er ist sensibel, doch manchmal etwas zu geheimnisvoll. Er versucht die Wahrheit zu verheimlichen, wenn er denkt, dass es für alle Beteiligten am Besten wäre. Allerdings nimmt er dabei keine Rücksicht darauf, ob es die Personen vielleicht doch wissen wollen und eigentlich frei entscheiden können, ob sie die Wahrheit hören wollen oder nicht. Dabei wäre es oft besser, die Wahrheit zu offenbaren und mit den Konsequenzen zu leben.
Den Schreibstil fand ich sehr flüssig und ich bin schnell durch das Manuskript gekommen. Die Geschichte und die Personen haben mich nicht mehr losgelassen. Ich war gefesselt und habe regelrecht mitgefiebert.
Auf jeden Fall ein sehr gelungenes Buch!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Figuren
  • Gefühl
  • Dramaturgie
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 08.01.2018

Wer gewinnt und wer verliert?

Das Spielhaus
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Das Spielhaus besteht aus drei Geschichten, die der Gegenwart immer mehr „entgegenrücken“.
Dies hat sich auch in dem Schreibstil widergespiegelt, da er zuerst wirklich altertümlich war und auch etwas schwer ...

Das Spielhaus besteht aus drei Geschichten, die der Gegenwart immer mehr „entgegenrücken“.
Dies hat sich auch in dem Schreibstil widergespiegelt, da er zuerst wirklich altertümlich war und auch etwas schwer zu verstehen manchmal. Allgemein war der Schreibstil aber in allen Geschichten sehr angenehm zu lesen. Die Umgebung der jeweiligen Personen war mir ab und zu etwas zu detailliert beschrieben, so dass es ein paar Längen gab, aber das tat dem Lesefluss keinen Abbruch.
Die Hauptpersonen in den jeweiligen Büchern, Thene, Remy und Silver, fand ich äußerst sympathisch und authentisch. Außerdem habe ich wirklich ihre Kreativität im Spiel und auch ihre äußerst genaue und ausführliche Planung sehr bewundert. Alle drei Personen waren äußerst bemerkenswert und mir hat es sehr viel Spaß gemacht, ihre Geschichten mitzuerleben.
In den ersten beiden Geschichten ließt man aus einer sehr außergewöhnlichen Perspektive. Alles wird so beschrieben, als ob man direkt dabei ist, daneben steht und alles mit ansieht. Man fühlt sich wie Teil der Geschichte und so wirkt alles noch viel aufregender. In der dritten Geschichte tritt dann der Ich-Erzähler auf, worauf die Geschichte persönlicher wird und man auch einen Einblick in die Gefühle und genaueren Gedanken des Protagonisten bekommt.
Als ich das Manuskript zum ersten Mal in der Hand gehalten habe, war ich wirklich fasziniert von dem Cover. Durch die dunklen Farben und dem Lichtstrahl, der durch die offene Tür dringt, wirkt es sehr geheimnisvoll und ich wollte unbedingt herausfinden, was sich hinter dieser silbernen Tür befindet.
Zuletzt möchte ich noch sagen, dass ich das ganze System des Spielhauses sehr interessant finde. Alles war äußerst detailliert beschrieben und es würde wirklich verheerende Auswirkungen haben, wenn so ein Spielhaus wirklich existieren würde.

Allgemein war es wirklich ein sehr gelungenes Buch, was mich sehr gefesselt hat. Es ist spannend und macht einen absolut sprachlos, wenn am Ende jeder Geschichte alles aufgelöst wird.

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  • Thema
  • Geschichte
Veröffentlicht am 28.11.2017

Sehr fesselndes Buch, leider mit Fehler im Manuskript

Als dein Blick mich traf
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Ich habe dieses Buch als Manuskript von lesejury zugesendet bekommen, um es vor dem offiziellen Erscheinungsdatum lesen zu können. Nochmal vielen Dank!
Dieses Buch ist mir vor allem aufgefallen, da es ...

Ich habe dieses Buch als Manuskript von lesejury zugesendet bekommen, um es vor dem offiziellen Erscheinungsdatum lesen zu können. Nochmal vielen Dank!
Dieses Buch ist mir vor allem aufgefallen, da es so bewegend wie Jojo Moyes und so erotisch wie Geneva Lee sein sollte. Ganz ehrlich: Es ist eine sehr gute Mischung aus Beiden. Natürlich ist es nicht so einzigartige Geschichte, wie die von Jojo Moyes, aber es ist eben ein ganz eigener Roman.
Es war mein erstes Buch von dieser Autorin und doch kann ich sagen, dass mich der Schreibstil sofort mitgerissen hat und ich wirklich sehr schnell lesen konnte. Obwohl es durch das Format eines Manuskripts doch etwas umständlich war zuerst, habe ich mich schnell daran gewöhnt und konnte so auch flüssig weiter lesen. Das Einzige, was mich bei meinem Lesefluss behindert hat, war ein Fehler im Manuskript. So ging es nach der Seite 280 wieder mit der Seite 181 weiter. Dies ging so bis zur Seite 196, worauf dann wieder die Seite 297 folgte. Dies hat mich wirklich gestört, da ich so leider nicht mitbekommen habe, was in diesem Teil des Buches passiert ist und mir so leider auch ein paar Informationen fehlen.
Die Protagonisten fand ich auch sehr sympathisch, immerhin im Laufe des Buches. Am Anfang fand ich die Beiden etwas nervig und auch zwischendurch hat mich ihr Hin und Her etwas gestört, aber im Großen und Ganzen waren sie doch ganz authentisch und wuchsen mir auch immer mehr ans Herz. Auch das Cover gefällt mir wirklich sehr gut. So hat es etwas Geheimnisvolles mit dem schwarz, weißen Hintergrund und der verschnörkelten Schrift.

Insgesamt ist es wirklich ein gelungenes Buch, was ich wirklich empfehlen kann. Da es erst morgen erscheint, hoffe ich, dass euch meine Rezension durch etwas zum Kauf anschiebt, da es sich wirklich lohnt!

  • Einzelne Kategorien
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