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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.10.2019

so leben Vampire

Bis ans Ende der Ewigkeit
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Für meinen Geschmack liegt hier ein wirklich schöner Vampir- /Liebesroman vor. Mir hat die Beschreibung der Vorbereitung der Umwandlung einer Warmblüterin in eine Vampirin absolut gut gefallen. Die Vampire ...

Für meinen Geschmack liegt hier ein wirklich schöner Vampir- /Liebesroman vor. Mir hat die Beschreibung der Vorbereitung der Umwandlung einer Warmblüterin in eine Vampirin absolut gut gefallen. Die Vampire sind hier nicht die blutrünstigen Bösewichte, die alle Menschen terrorisieren. Sie werden als Gruppe von Lebewesen dargestellt, die ihre arteigenen Probleme haben und mit diesen leben müssen. Ja: "Leben müssen" ist der richtige Ausdruck. Allerdings ist dieses Leben bekanntlich unendlich lang. Um es ganz einfach zu sagen, der Roman gefällt mir sehr gut. Er hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Übrigens ist, für meinen Geschmack jedenfalls, das Cover absolut geschmackvoll.

Veröffentlicht am 16.10.2019

gefällt mir gut

Der Gesang der Flusskrebse
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Es ist erschreckend, dass es im Land der unbegrenzten Möglichkeiten solche Missstände gibt, wie im Roman beschrieben. Familien, die am Existenzminimum leben. Was haben diese Menschen doch noch Glück, Wenigstens ...

Es ist erschreckend, dass es im Land der unbegrenzten Möglichkeiten solche Missstände gibt, wie im Roman beschrieben. Familien, die am Existenzminimum leben. Was haben diese Menschen doch noch Glück, Wenigstens hilft die Natur diesen Menschen beim Überleben. Der eigene kleine Hausgarten wird bestellt und so ein Teil der Nahrungsmittel selbst erzeugt. Das Klima ist mild. Trotz Armut oder vielleicht gerade deshalb, sind viele Kinder scheinbar die Regel bei den Armen. Der Mann trinkt, bekommt eine scheinbar klitzekleine „Soldatenrente“. Er hat ja seinem Land unter Einsatz seines Lebens vertreten(?!). Er wurde sogar verwundet und ist sozusagen ein Held. Keinen schert es! Er schlägt seine Frau. Sie hält es nicht mehr aus und verlässt ihn und die Kinder. Wenig später verlassen auch die älteren Kinder die elende Hütte. Nur die Kleinste muss bei dem Vater ausharren. Mit sechs Jahren muss sie sich selbst und zum Teil auch ihn versorgen. Doch als sie alt genug ist zur Schule zu gehen, wird man auf das Mädchen aufmerksam. Die Schuldirektorin fährt „höchstpersönlich“ zu der Kleinen in das Marschland, um sie in die Schule zu bringen. Was wird Kya noch erleben und erleiden müssen. Die Handlung ist äußerst interessant. Stilistisch lässt sich nichts bemängeln. Es bleibt nur der Spaß am Weiterlesen. Dieser ist meiner Meinung nach vorprogrammiert.

Veröffentlicht am 27.09.2019

grandioser Roman

Die Quellen von Malun - Blutgöttin
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Ich bin begeistert! Selten hatte ich eine Leseprobe, die mich von der ersten Seite an so mitgerissen hat wir die "Blut Göttin". Wenn es mir nicht peinlich wäre, im Angesicht eines so guten Buches keine ...

Ich bin begeistert! Selten hatte ich eine Leseprobe, die mich von der ersten Seite an so mitgerissen hat wir die "Blut Göttin". Wenn es mir nicht peinlich wäre, im Angesicht eines so guten Buches keine weitere Anerkennung auszusprechen, wäre dies schon ausreichend. Wie gesagt, von Beginn an spannend angelegt, bildlich wunderbar beschrieben, ansprechender Satzbau und damit absolut meinen Geschmack getroffen, präsentiert sich der Roman. Ich bin gefesselt und werde sicher einen Kauf vornehmen.

Veröffentlicht am 24.05.2018

Frauen im Mittelalter

Eine unbeugsame Braut
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Endlich wieder einmal eine Leseprobe, die mich wirklich begeistert hat. Viel zu wenig erfahren wir vom Leben und Sein unserer Vorfahren. Auch im Mittelalter, egal zu welcher genauen Zeit, gab es Menschen ...

Endlich wieder einmal eine Leseprobe, die mich wirklich begeistert hat. Viel zu wenig erfahren wir vom Leben und Sein unserer Vorfahren. Auch im Mittelalter, egal zu welcher genauen Zeit, gab es Menschen mit Schicksalen, die wir oft nicht nachvollziehen können. Man muss aber bedenken, wäre diese Zeit nicht gewesen, wären wir Menschen nicht das was wir heute sind. Daher begeistert mich das Schicksal von Illiana. Sie ist eine Frau, die keineswegs kuscht, sondern im Rahmen ihrer Möglichkeiten über ihr Leben mitbestimmt. Dass sie dabei oft in das sogenannte Fettnäpfchen tritt, bleibt nicht aus. Wie sich Illianas Lebensweg, der ihres "Fastverlobten" und der des hartgesottenen Ritters Markus Järv weiter entwickeln werden, ist spannend. Brennend gerne würde ich weiter lesen.
Nicht nur die Handlung, sondern auch der Stil in dem der Roman vorliegt haben mir sehr gut gefallen.

Veröffentlicht am 27.10.2025

Realität und Phantasie

Untergang der Welten
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Um dieses Szenario durchspielen zu können, müssen wir nicht ans andere Ende des Weltalls reisen! Ein großer Teil der Probleme, die auf Valderan auftreten, treten ähnlich auf unserer Erde auf. Abwertende ...

Um dieses Szenario durchspielen zu können, müssen wir nicht ans andere Ende des Weltalls reisen! Ein großer Teil der Probleme, die auf Valderan auftreten, treten ähnlich auf unserer Erde auf. Abwertende Meinungen zu anderen Völkern, Gebietsstreitigkeiten, Kampf um Rohstoffquellen bis hin zur Lösung solcher Probleme durch echte kriegerische Auseinandersetzungen, sind uns doch selbst zur Genüge bekannt und derzeit hochaktuell. Die sozialen Strukturen, welche recht unterschiedlich zwischen Norden und Süden entstanden sind, bringen auch hier die Gemüter zum Kochen und Überkochen. Warum eigentlich? Was ist mit Toleranz? Also, eigentlich hat Herr Sodek, ganz gekonnt, die Probleme von uns Menschen in seinem Roman bearbeitet. Auffällig ist nur, dass hier den älteren Mitwesen mit ihren jahrelangen Erfahrungen und ihrem Wissen viel mehr Achtung und Beachtung entgegengebracht wird, als dies in unserer Welt der Fall ist. Die Beschreibungen der Umwelt von Valderan, haben mir zu Anfang sehr gut gefallen. So konnte ich mir eine neue Umwelt gut vorstellen. Nur es praktisch zu jedem Kapitelbeginn aufzuarbeiten, fand ich etwas zu viel. Ab der Mitte des Romans, muss ich zugeben, habe ich sie einfach übersprungen. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und bestens dargestellt. Mit geschlossenen Augen konnte ich mir fast jedes wichtige Wesen vorstellen. Sehr gut fand ich die Erklärungen zu physikalischen Gesetzmäßigkeiten und anderen Erläuterungen. Das ist erste Sahne! Ob allerdings jeder Leser sich die Mühe macht, diese Erläuterungen richtig zu lesen und auch noch zu verstehen, bezweifle ich. Da kam doch der Lehrer bei Herrn Sodek durch. Stilistisch habe ich keinerlei Einwände. Auf die Fortsetzung der Geschichte bin ich gespannt.

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