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Veröffentlicht am 13.06.2018

Wichtige Fakten

Der Islam aus dem Blickwinkel der BIbel
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Gehört der Islam zu Deutschland? Immer wieder kommt diese Frage auf. Das Problem ist vermutlich, dass viele Menschen nicht wirklich wissen, was im Koran steht und was Moslems glauben. Dieses Buch untersucht ...

Gehört der Islam zu Deutschland? Immer wieder kommt diese Frage auf. Das Problem ist vermutlich, dass viele Menschen nicht wirklich wissen, was im Koran steht und was Moslems glauben. Dieses Buch untersucht vor allem die Frage, ob der Jesus der Bibel identisch ist mit dem Isa des Korans.

Der Autor legt am Anfang des Buchs die Grundlage für seine weiteren Erklärungen. Er schreibt über Religionen allgemein, über Irrlehren und die Wahrheit der Bibel. Dabei steht für ihn fest, dass die Bibel zuverlässig und vertrauenswürdig ist. Vor allem die vielen erfüllten Prophetien sprechen für diesen Anspruch.

Sehr ausführlich stellt dann der Autor die wichtigsten Informationen über den Jesus der Bibel zusammen. Danach beschreibt er den Isa des Korans, und anschließend vergleicht er beide. Eindringlich zeigt er, dass Jesus und Isa nicht identisch sein können, es spricht zu viel dagegen. Im letzten Drittel des Buchs geht es dann allgemeiner um einen Vergleich zwischen dem Christentum und dem Islam. Vor allem das Gottesbild unterscheidet sich sehr. Aber auch die Einstellung zu Gewalt und die Vorstellung des Paradieses ist in beiden Religionen völlig anders. Der Autor stellt fest, dass Moslems einen anderen Gott anbeten als die Christen. Eine Vermischung von beiden Religionen macht keinen Sinn. Dabei merkt man beim Lesen die Liebe des Autors zu dem Gott der Bibel, der in Liebe auf uns zugeht, der wahrhaftig und zuverlässig ist, und der uns nicht um Ungewissen lässt, ob wir in den Himmel kommen werden oder nicht.

Ein informatives und erhellendes Buch, das jeder lesen sollte, der mehr über den Islam wissen möchte. Dabei ist vor allem das letzte Drittel des Buchs interessant, da es eine Fülle von Informationen enthält. Es ist sehr gut geeignet, um den Islam besser zu verstehen. Da der Autor oft mit der Bibel argumentiert, wird ein überzeugter Moslem, der noch nicht dieses Vertrauen in die Bibel hat, vermutlich weniger empfänglich für die Argumente dieses Buchs sein.

Sehr empfehlenswert!

Veröffentlicht am 12.06.2018

Täter und Opfer

Das Finkenmädchen
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Birdy heißt eigentlich Felicitas oder Fliss, aber sie möchte die Namen ihrer Kindheit am liebsten vergessen. Nicht vergessen kann sie jedoch was sie bei „ihm“ und „ihr“ erlebte. Als kleine Mädchen versuchte ...

Birdy heißt eigentlich Felicitas oder Fliss, aber sie möchte die Namen ihrer Kindheit am liebsten vergessen. Nicht vergessen kann sie jedoch was sie bei „ihm“ und „ihr“ erlebte. Als kleine Mädchen versuchte sie sich Gehör zu verschaffen, aber die Erwachsenen in ihrer Umgebung waren zu sehr mit sich selbst beschäftigt um auf ein kleines, lernbehindertes Mädchen zu hören. Nun ist sie erwachsen und im Gefängnis. Angenehmer als eine richtige Justizvollzugsanstalt, sollen die Insassen in der „Farm“ auf das Leben draußen vorbereitet werden. Sie leben in Wohngemeinschaften und haben relativ viel Freiheit. Jeder hat eine Aufgabe und Birdys Aufgabe ist die Pflege der Finken, die gezüchtet und verkauft werden. So kam sie auch zu ihrem Spitznamen.

Kurz vor ihrer Entlassung kommt Rose in dieselbe Anstalt. Ihr prominenter Mann starb unter mysteriösen Umständen, und weil sie von seiner Lebensversicherung profitierte, wurde sie für seinen Tod verantwortlich gemacht. Rose war früher die Nachbarin der kleinen Fliss, aber sie erkennt die inzwischen erwachsene Frau nicht wieder. Birdy jedoch weiß genau wer Rose ist, und sie hat eine Rechnung mit ihr zu begleichen.

Beide Frauen erzählen abwechselnd ihre Geschichte, und nach und nach wird das ganze Geschehen aufgerollt, sowohl Birdys teilweise traumatische Kindheit, als auch die entscheidenden Ereignisse in Roses Leben, vor allem als untertänige Frau an der Seite ihres bekannten Mannes. Einen besonderen Beitrag leistet dieses Buch, indem es Verständnis für die Opfer weckt; dabei ist nicht nur das kleine Kind ein Opfer, sondern auf ganz andere Weise auch die Frau an der Seite des Täters und seine Kinder.

Eine gutgeschriebene Geschichte, die bis zum Schluss spannend bleibt. Auch wenn manche Szenen traurig oder gar erschütternd sind, weckt die Erzählung den Wunsch beim Leser das Kleine zu beschützen, so wie Birdy ihre geliebten Vögel umsorgt und beschützt. Wie wichtig es ist genau hinzuhören und hinzusehen, und die Worte von Kindern ernst zu nehmen, ist Birdy ein großes Anliegen, denn das hat sie in ihrer Kindheit schmerzlich vermisst. Und die Überlegungen von Rose, wie ein kleines Ereignisse das ganze Leben eines Menschen verändern kann, regen dazu an achtsam mit anderen umzugehen.

Eine berührende und lesenswerte Erzählung über Mitmenschlichkeit und dem Schutz der Kleinen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Spannung
  • Thema
Veröffentlicht am 02.06.2018

Neues Leben im verheißenen Land

Juden finden den Messias
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Der Autor, Jakob Kröter, kam 1987 mit seiner Familie von Kasachstan nach Deutschland. Er möchte Gott in der neuen Heimat dienen. Zuerst absolviert er ein theologisches Studium und überlegt in seiner früheren ...

Der Autor, Jakob Kröter, kam 1987 mit seiner Familie von Kasachstan nach Deutschland. Er möchte Gott in der neuen Heimat dienen. Zuerst absolviert er ein theologisches Studium und überlegt in seiner früheren Heimat missionarisch tätig zu sein. Zu dieser Zeit lernt er als Reiseleiter einer Touristengruppe in Israel messianische Juden kennen. Durch verschiedene Umstände sieht er sich bald von Gott berufen in Israel unter den Juden zu wirken.

Durch die Veränderungen in der Sowjetunion in den 80er und 90er Jahren, siedelten viele russische Juden nach Israel um. Da Jakob Kröter ihre Sprache spricht, kommt er leicht ins Gespräch mit diesen entwurzelten Menschen. Durch seinen Dienst kommen einige von ihnen zum Glauben an Christus, andere messianische Juden lernt er auf seinen Reisen in den dortigen Gemeinden kennen.

Die sechzehn Zeugnisse, von Juden die zum Glauben an Christus gekommen sind, machen etwa dreiviertel des Buchs aus. Die Menschen, die zu Wort kommen, stammen aus ganz unterschiedlichen Verhältnissen. Manche waren arbeitslos, obdachlos oder drogensüchtig, andere hatten hohe Stellungen in Forschung und Wissenschaft. Sie berichten von der Leere in ihrem Leben und der Sehnsucht nach einem Lebenssinn. Sie wundern sich bei ihren ersten Begegnungen mit Christen darüber, dass die Christen ihre Schriften (das Alte Testament) lesen und lieben. Sie staunen über die Liebe, die sie in den messianischen Gemeinden sehen. Sie erzählen aber auch von Schwierigkeiten mit ihren Familienmitgliedern, wegen ihrer Entscheidung für Christus.

Im letzten Teil dieses Buchs untersucht der Autor die Beziehungen zwischen Christen und Juden in der ehemaligen Sowjetunion. Ausgehend von Befragungen unter Juden, arbeitet er anschließend Faktoren heraus, die es kommunistisch geprägten Juden erleichtern Jesus als Messias anzunehmen. Einige Fotos von Menschen, über die berichtet wurde, und von Reisen im Heiligen Land, ergänzen diesen Band.

Es ist sehr interessant zu lesen, wie Juden durch Jesus ein heiles und erfülltes Leben finden. Der Schwerpunkt bei diesem Buch liegt bei Juden, die in der Sowjetunion aufgewachsen sind. Es ist beeindruckend, wie Jakob Kröter eine zu ihm passende Aufgabe gefunden hat, und wie er in das Leben dieser Menschen hineingewirkt hat.

Veröffentlicht am 31.05.2018

Liebe zu Gott und zum Ehepartner

Susannah Spurgeon
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Charles Spurgeon ist vielen Christen bekannt. Er lebte im 19. Jahrhundert, und war ein sehr beliebter Prediger und Autor. Wer war aber die Frau an seiner Seite, Susannah Spurgeon? Davon erzählt dieses ...

Charles Spurgeon ist vielen Christen bekannt. Er lebte im 19. Jahrhundert, und war ein sehr beliebter Prediger und Autor. Wer war aber die Frau an seiner Seite, Susannah Spurgeon? Davon erzählt dieses Buch, das schon zwei Jahre nach ihrem Tod geschrieben wurde, im Jahr 1905.

Susanne Spurgeon lebte von 1832-1903. Sie besuchte in ihrer Jugend mit ihrer Familie eine Kirche, und in einem Gottesdienst erlebte sie eine persönliche Hinwendung zum Glauben. Aber dieses Erlebnis ging bald im Alltag unter. Eines Tages predigte der 19jährige Charles Spurgeon zum ersten Mal in ihrer Kirche. Susannah war an diesem Abend nicht besonders beeindruckt von ihm, aber je öfters sie ihm zuhörte, desto mehr erwachte in ihr der Wunsch von ganzem Herzen für ihren Glauben zu leben.

Charles und Susanne lernten sich besser kennen, und schließlich wurde sie seine Frau. Die Ehejahre waren von einer tiefen Liebe der Partner zueinander geprägt. Sie litten beide unter schmerzhafte Krankheiten, die ihre Möglichkeiten stark einschränkten. Trotzdem setzten sie sich mit ganzer Kraft für ihren Glauben ein. Susannahs großes Anliegen war die Beschaffung von Büchern für Prediger. Da Pfarrer damals kaum genug verdienten, um ihre Familien zu versorgen, gab es für sie keine Möglichkeit sich mit guter, geistlicher Literatur weiterzubilden. Trotz großer Schmerzen, arbeitete Susannah bis an ihr Lebensende für dieses Werk. Sie nahm Spenden an, las Anfragen der Prediger, und besorgte und verschickte dann die gewünschte Literatur. Über die Bücherarbeit wird ausführlich berichtet, das ist vielleicht heute nicht so interessant wie damals, als das Buch geschrieben wurde.

In diesem kurzen Buch werden die wichtigsten Ereignisse aus einem reichen Leben beschrieben. Fußnoten ergänzen an manchen Stellen den Text mit Informationen, die heute nicht so geläufig sind. Dazu enthält das Buch einige Zitate und Briefauszüge von Charles und Susannah Spurgeon. Was beim Lesen besonders auffällt, ist die große Liebe der Beiden zueinander. Sie mussten aus Krankheitsgründen oft getrennt sein, und darum schrieben sie sich sehnsuchtsvolle Briefe. Susannah unterstützte ihren Mann von Herzen gerne. Schon früh lernte sie ihre eigenen Wünsche zurückzustecken, um den Dienst ihres Mannes zu unterstützen.

Besonders schön ist es von ihrem hoffnungsvollen Tod zu lesen. Nach langer Krankheit nahm ihre Kraft ab. Schließlich starb sie mit einem strahlenden Gesicht, weil sie Jesus in seiner Herrlichkeit sah.

Dieses ermutigende Buch, das mehr als hundert Jahre überdauert hat, zeigt worauf es im Leben wirklich ankommt. Man sieht am Beispiel dieses Paars, dass ein erfülltes Leben nicht abhängig ist von Besitz oder Gesundheit. Obwohl beide unter Krankheit litten, und sie nicht vermögend waren, da sie gerne teilten, war ihr Leben reich, erfüllt und gesegnet.

Veröffentlicht am 27.05.2018

Unsinn der Apartheid

Farbenblind
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Mit seinem Humor wurde Trevor Noah zuerst in seiner Heimat Südafrika bekannt. Jetzt ist er ein Schauspieler und weltweit bekannter Moderator. In diesem lesenswerten Buch berichtet er über seine außergewöhnliche ...

Mit seinem Humor wurde Trevor Noah zuerst in seiner Heimat Südafrika bekannt. Jetzt ist er ein Schauspieler und weltweit bekannter Moderator. In diesem lesenswerten Buch berichtet er über seine außergewöhnliche Kindheit und Jugend.

Seine selbstbewusste Mutter will ein Kind von einem weißen Mann haben, auch wenn das damals gegen das Gesetz verstieß. Sexuelle Beziehungen zwischen schwarzen und weißen Menschen waren verboten. Wenn solche Paar erwischt wurden, wurde zumindest der schwarze Partner bestraft, und das Kind konnte in ein Heim kommen.

Trevor Noah ist also selbst ein Verbrechen, als er im Jahren 1984 in Südafrika geboren wird. Er hat nur wenig Kontakt mit seinem Schweizer Vater. In den ersten Jahren seiner Kindheit wird er meistens im Haus versteckt, bis sich die Gesetze lockeren. Trotz einigen Auseinandersetzungen, ist seine Mutter, mit ihrem starken Glauben, die wichtigste Stütze in seinem Leben. Diese selbstbewusste Frau behandelt ihn zumeist wie einen erwachsenen Gegenüber. Sie vermittelt ihm viele wichtige Werte, nicht zuletzt auch wie ein Mann eine Frau behandeln sollte.

Als Mischlingskind leidet Trevor Noah darunter, dass er sich keins der anderen Gruppen zugehörig fühlt. Er ist weder schwarz noch weiß, aber er ist auch nicht ein „Farbiger“, wie die Einwanderer aus Indien und anderen Ländern genannt werden. Er muss mühsam seine Identität suchen, und fühlt sich schließlich bei den schwarzen Mitschülern am wohlsten. Er hat eine Sprachbegabung, und erkennt wie wichtig es im zwischenmenschlichen Umgang ist, die Sprache des anderen zu kennen.

In diesem Buch erzählt er viele lustige und auch ernste Anekdoten aus seiner Kindheit. Es geht um Armut, Gewalt, Liebe, den Glauben, und immer wieder über Apartheid. Zwischen den erzählerischen Kapiteln findet sich jeweils eine kurze Erklärung, passend zum Thema. So erfährt der Leser nicht nur warum Apartheid keinen Sinn macht, sondern erfährt auch insgesamt viel Interessantes über das Land Südafrika.

Gutgeschrieben, interessant und immer wieder lustig, macht es Spaß dieses herzerwärmende Buch zu lesen. Besonders zu empfehlen für Südafrika-Liebhaber, um das Völkergemisch in diesem Land besser zu verstehen.